Wirtschaft
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epa05918075 US President Donald J. Trump gestures during a joint press conference with Prime Minister of Italy Paolo Gentiloni (not pictured) in the East Room of the White House in Washington, DC, USA, 20 April 2017. The US and Italy along with the other G-7 members have urged Russia to pressure the Syrian government to end the six-year civil war.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Viel versprochen, nichts gehalten: Trumps 100-Tage-Bilanz fällt mager aus. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Die Investoren haben Trump überschätzt – kommt jetzt der Absturz?

Schwaches Wachstum, sinkende Zinsen bei Staatsobligationen: Die Trumponomics sind bisher ein Flop. Die ersten Investoren werden nervös.



Vier Prozent Wachstum hat Donald Trump im Wahlkampf versprochen. In den ersten drei Monaten des neuen Jahres wuchs das amerikanischen Bruttoinlandprodukt (BIP) gerade Mal um 0,5 Prozent. Die Konsumausgaben gingen gar um 0,2 Prozent zurück. In den Fabriken wurde weniger produziert, und es wurden weniger Häuser gebaut.  

«Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas.»

Andy Laperriere

Er werde Obamacare mit etwas Billigerem und Besserem ersetzen. Er werde Unternehmens- und Einkommenssteuern massiv senken und er werde eine Billion Dollar in die Erneuerung der Infrastruktur investieren, versprach Trump im Wahlkampf. Mit einer neuen Gesundheitsvorlage ist er im Kongress jämmerlich gescheitert. Deswegen verzögert sich auch die Steuerreform und in Sachen Infrastruktur gibt es noch nicht einmal einen Plan.  

Die schlechten Anzeichen mehren sich

Auch den Investmentbankern und Hedge-Fund-Managern dämmert es langsam, dass sie einem Schwindler auf den Leim gekrochen sind. Trump kann nicht liefern. Er hat keine Strategie, er umgibt sich mit Leuten, die keine Ahnung haben, wie der komplexe Regierungsapparat funktioniert. Er weiss nicht einmal, wie man einen Flugzeugträger an den richtigen Ort beordert.  

Trader John Panin, right, works on the floor of the New York Stock Exchange, Wednesday, April 19, 2017. U.S. stocks are rebounding Wednesday morning as strong results from Morgan Stanley and rising bond yields send banks and other financial companies higher. (AP Photo/Richard Drew)

Bei den Händler an der New York Stock Exchange macht sich Ernüchterung breit. Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Das zeigt Wirkung. Die Zinsen für US-Staatsanleihen sind wieder im Sinkflug, ein Zeichen, dass etwas schief läuft. An den Aktienmärkten verpufft die Trump-Euphorie. Seit dem Rekordstand am 1. März stagnieren die Kurse oder fallen leicht. Auch an den Rohstoffmärkten herrscht Flaute, ebenfalls kein gutes Omen.  

Einzelne Gurus wenden sich bereits enttäuscht von Trump ab. Einer von ihnen ist Andy Laperriere, Makro-Spezialist bei Cornerstone, der in der Szene einen guten Ruf geniesst. Gemäss «Wall Street Journal» warnt er seine Kunden vor der Politik des 45. Präsidenten: «Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas» schreibt er in seinem jüngsten Newsletter an seine Kunden.  

Nur noch weiche Daten stützen den Trump-Boom

Auch Gillian Tett, Finanzjournalistin bei der «Financial Times», hat den Glauben an den Trump-Boom verloren. «Wenn Mr. Ross (Trumps Wirtschaftsminister, Anm. d. Red.) in den kommenden Monaten nicht eine Reihe von Deregulations-Massnahmen aus dem Hut zaubert, oder der Kongress einen greifbaren Plan für eine Steuerreform produziert, dann ist nicht einsehbar, wie die Wirtschaft in absehbarer Zeit um vier Prozent wachsen sollte.»

Das Einzige, was noch für den Trump-Boom spricht, sind so genannte Soft-Daten. Das Vertrauen der Wirtschaft und der Konsumenten in den Präsidenten ist immer noch gross. Dieses Vertrauen ist jedoch sehr flüchtig. Sollte Frankreich am Wochenende noch mit einer bösen Überraschung aufwarten, dann könnte es am Montag an den Börsen turbulent werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 23.04.2017 16:57
    Highlight Highlight Es gibt keinen Grund zur Genugtuung, dass Trumponomics sich als leeres Versprechen erweist. In der Not wird ihm der militärisch-industrielle Komplex gerne zu Hilfe eilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trump einen Krieg anzettelt, um sein politisches Überleben zu retten, steigt jeden Tag. Schon schickte er Cruise Missiles nach Syrien, und die Aktie des Herstellers schoss in die Höhe, schon behauptet Tillerson, der Iran arbeite an der Bombe. Wir erinnern uns an die entsprechende Lüge von Bush/Powell: Se lösten ein Desaster aus, das Tod und Elend brachte und die europäischen Demokratien belastet.
  • Spooky 23.04.2017 00:52
    Highlight Highlight "...kommt jetzt der Absturz?"

    Der Absturz für wen?

    Nur für jene, die den Absturz nicht bereits hinter sich haben. Und das ist auf unserem korrupten Planeten eine kleine Minderheit.

    Löpfe ist ein abstrakter Akademiker. Er hat keine Ahnung von der Realität. Am besten wäre er an der Börse aufgehoben.
  • WilliMu 22.04.2017 23:13
    Highlight Highlight Ich denke, der Trump hat noch soviel Grips im Hirn, dass er realisiert, dass es finanziell nicht gut läuft. Er wird also ausweichen und andere für sein Unvermögen, bzw. das seiner Regierung, die ja gar noch nicht richtig funktioniert, schuldig bezeichnen. Z.B. den Kim Jon Ung, diesen Stänker. Wenn endlich alle Flugzeugträger in der Region Korea angekommen sind, vielleicht gelingt das den Amigos noch, kann es losgehen. Dann: gute Nacht! Das wird eine Hackerei geben. Ich hoffe nur, ohne Atomwaffen. Und ohne China und Russland. Falls nicht: Gnad Gott!
    • Sophia 23.04.2017 10:27
      Highlight Highlight Richtig beobachtet, WilliMu! Schulden müsste der Trump machen, um irgendwas auf die Reihe zu bringen, er aber will die Steuern senken, also woher soll das Geld kommen? Neues drucken? Das machen die USA bereits und das hat auch mal ein Ende! Würden die Zinsen steigen, würde der Staat bei diesem Schuldenberg noch mehr verschulden. Geht also auch nicht. Was ist zu tun? Krieg spielen, das hat noch immer von der Innenpolitik abgelenkt - und noch mehr Schulden angehäuft, aber das interessiert ja einen echten Patrioten nicht! Ob noch ein paar Dollars für die Mexiko-Mauer übrig bleiben?
  • Zeit_Genosse 22.04.2017 21:11
    Highlight Highlight Gurus, Politik und Medien haben den Schwan nicht sehen können. Jetzt sehen sie nur noch Schwäne. Bei aller Tierlieb für Bullen und Bären, es wird immer Bewegung in den Märkten geben. Je vernetzter die Welt ist, desto schneller schlagen Informationen durch, aber auch ist das Netz dadurch tragfähiger. Wo Geld und künstliche Werte die Besitzer wechseln gibt es immer Gewinner und Verlierer. In diesem undurchsichtigen Game sind nur wenige stetig auf der Gewinnerseite, der Rest muss zahlen.
  • AnnaFänger 22.04.2017 19:52
    Highlight Highlight Sind das aktuelle bilder von trump? Er sieht recht kaputt aus😐
  • koks 22.04.2017 18:03
    Highlight Highlight "Einzelne Gurus wenden sich bereits enttäuscht von Trump ab. "
    Uns Bürger können die 'Gurus' egal sein. Diese Gambler sind noch schlimmer als Trump.
  • malu 64 22.04.2017 17:43
    Highlight Highlight Alles Schall und Rauch. Um ein Land zu führen braucht es mehr als ein paar nervöse Twitterfingerchen!
  • Typu 22.04.2017 16:02
    Highlight Highlight Deshalb empfehlen die banken auch die europäischen aktien, nicht mehr die amerikanischen. Schon seit wochen. Alter hut.
    • phreko 22.04.2017 18:37
      Highlight Highlight Wenns knallt, dann auch in Europa... alles andere ist bloss Wunschdenken.
    • Typu 22.04.2017 21:03
      Highlight Highlight Welt ist selten schwarz und weiss. Knallt nicht so oft. Dazwischen ist die welt grau und deshalb ist eine anlagestrategie wichtig. Zudem sind die politischen ereignisse im langen horizont vernachlässigbar. Wirtschaft orientiert sich langfristig an fundamentals.
    • Sophia 23.04.2017 10:44
      Highlight Highlight Typu@ Die Welt ist wirtschaftlich so vernetzt, dass du nur noch wenige richtige europäischen oder US-Aktien mehr bekommst. Die grossen deutschen und schweizer Unternehmen sind zu grossen Teilen in der Hand grosser Beteiligungsfirmen wie Berkshire oder Hedgefonds wie Blackrock. Die haben den Handel nicht nur der reinen Geldmenge wegen im Griff, auch schon alleine deswegen, weil sie mit den Futures den Computerhandel rund um die Uhr betreiben können. Ich kann als Kleinaktionärin nur zu Börsenzeiten handeln, da ist oft der Hase schon vom Feld. Aber nichts gegen deine Strategie! Die ist wichtig!
  • pamayer 22.04.2017 15:23
    Highlight Highlight Dass so viele Trump auf den Leim gekrochen sind, erschreckt.
    • koks 22.04.2017 18:03
      Highlight Highlight Naja, Trump war die weniger schlechte von zwei schlechten Alternativen. Schon vergessen?
    • _kokolorix 22.04.2017 19:12
      Highlight Highlight Es ist tatsächlich immer wieder ernüchternd zu sehen wie simpel gestrickt die hochbezahlte Finanz- und Managerelite ist. Vom immer wieder beschworenen Genius ist da nicht viel zu sehen...
  • zombie woof 22.04.2017 15:07
    Highlight Highlight Trump ist nichts anderes als ein Hochstapler, dem leichtgläubige Menschen auf den Leim kriechen.
    • reconquista's creed 22.04.2017 18:55
      Highlight Highlight Sind das nicht alle Imobilienmogule?
  • Bene_ 22.04.2017 14:14
    Highlight Highlight Herr Löpfe, in letzter Zeit sind Sie etwas dem Pessimismus verfallen. Und dann noch diese reisserischen Titel... Die Aktienmärkte sind keine rational denkenden Wesen und entwickeln sich zu einem gewissen Mass unabhängig von Politik und Wirtschaft. Ansonsten sollten die US-Aktienmärkte bereits seit dem "Trumpcare"-Desaster sinken, denn spätestens da wurde allen klar, dass Trump seine Versprechen nicht halten kann. Der Montag wird ein Montag wie viele andere, ohne "Absturz".
  • rodolofo 22.04.2017 14:12
    Highlight Highlight Seltsame Typen, diese Investoren!
    Haben die wirklich mal geglaubt, dass hinter diesem Hochstapler und Grossmaul Trump etwas substanzielles steckt?
    Dann möchte ich lieber gar nicht wissen, in was für Geschäfte die bisher investiert haben...
    • Sophia 22.04.2017 15:09
      Highlight Highlight rodolofo, nur am Tag nach der Wahl gab es bei DowJones und Dax Tiefs: 18180 auf 17600; im Dax 10500 auf 10340.
      Das waren nur kurze Gaps, vor Trump hatten manche Anfänger ein wenig Angst, denn er wollte ja die Wallstreet "entmachten" und schwätzte einen Haufen Unsinn! Erfahrene Börsianer behielten aber die Ruhe. Es ist so, wie Bene oben schreibt, politische Börsen haben kurze Beine, denn dort geht es um die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft. Da Trump ja auch ein Börsianer ist und viel zu verlieren hätte, haben wirkliche Börsen-Könner keinen Deut auf sein blödes Wahlkampfgerede gegeben.
    • FrancoL 22.04.2017 16:33
      Highlight Highlight @Sophia; So haben sie wirklich nicht?

      Erstaunlich, dann verstehe ich den Satz von Löpfe nicht:
      Einzelne Gurus WENDEN sich bereits enttäuscht von Trump AB. Einer von ihnen ist Andy Laperriere, Makro-Spezialist bei Cornerstone, der in der Szene einen guten Ruf geniesst.
      Wenn also alle so klar nichts auf den Trump gaben, wieso müssen sie sich dann abwenden?

      Trump ist ein Börsianer? Huch da würden wohl viele Börsianer grosse Augen machen.
    • Sophia 23.04.2017 01:18
      Highlight Highlight Nein Francol, da würden die Börsianer überhaupt keine grosse Augen machen. Natürlich, und das ist allgemein bekannt, hält Trump Aktien, wie fast alle Amerikaner, die ein paar Batzen haben. "Zu den Top-Positionen in Trumps Portfolio (Stand Ende Juli 2015) gehört laut dem Finanzbericht, den der Selfmade-Milliardär vorgelegt hat, die Aktie von Apple." Die Apple-Aktie dürfte ihm in letzter Zeit ebenfalls wenig Freude gemacht haben. Sie gab deutlich nach." Was ein Portfolio ist, wirste ja wohl wissen, oder? Das ist ein Konto mit mehreren Aktien!
      Wo lebst du denn Francol, auf dem Mond?
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 22.04.2017 14:07
    Highlight Highlight Wen soll ich da ernst nehmen? Andy Laperriere, der den folgenden Satz postet:
    «Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas»

    Ernsthaft hat ein so hochgejubelter Analyst wirklich gedacht dass Trump über irgend etwas nachgedacht hat?

    Ich kann mir Gründe vorstellen wieso Wutbürger Trump gewählt haben, aber darunter fällt sicherlich nicht der Grund, dass Trump "über etwas nachdenkt" oder nachgedacht hat.

    Mit dieser Aussage entpuppt sich Lapperiere als einfacher Gambler.
    • ujay 22.04.2017 14:58
      Highlight Highlight Deine Analyse ist zu simpel und daher falsch;Trump wurde nicht nur von Wutbürgern gewählt. Dass unter seinen Wählern auch viele Leute gibt, die nicht so einfach zu schubladisieren sind und davon ausgehen, dass sich ein US Präsidentschaftskandidat über Dies und Das seine Gedanken gemacht hat. Nun stellt sich heraus: Er hat nicht. Somit hat Laperiere absolut recht, seine Klientel zu warnen. Trump war der Hoffnungsträger für die Wallstreet (als einer der Ihren) und kommt nun ins straucheln. Er wird seine 1. Amtszeit nicht überstehen.
    • Sophia 22.04.2017 15:17
      Highlight Highlight Dich, francol, kann man nicht ernst nehmen, du schliesst aus dem Satz des Laperrieres: «Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas», dass Laperriere vorher glaubte, Trump hätte je etwas gedacht! Das ist Unsinn und eine bösartige Unterstellung und so in diesem Satz überhaupt nicht enthalten - und deswegen haust du ihn als Gampler in die Pfanne! Wenn einer ein Gampler ist, dann doch eher du mit deinen falschen "Analysen"! Du kannst dem Laperriere nicht mal das Wasser reichen!
    • FrancoL 22.04.2017 15:58
      Highlight Highlight ujay; Eigenartig Deine Aussage zu meiner Analyse? Ich stelle lediglich fest dass ich verstehen kann wieso Wutbürger Trump gewählt haben, wieso die "Anderen" dies getan haben kann ich eben so wenig verstehen wie die Annahme von Laperriere dass Trump über etwas nachgedacht hat.
      Für mich ist seit Jahren Trump eher einer der über wenig bis gar nichts nachdenkt. Dafür gibt es viele Beispiele zB die Geschichte mit dem Trumptower in Frankfurt um ein Beispiel aus Europa zu nehmen.
      Auch glaube ich kaum dass Trump die Hoffnung der Wallstreet war, das bestätigen mir etliche Banker die Insider sind.
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