Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Viel versprochen, nichts gehalten: Trumps 100-Tage-Bilanz fällt mager aus. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Die Investoren haben Trump überschätzt – kommt jetzt der Absturz?

Schwaches Wachstum, sinkende Zinsen bei Staatsobligationen: Die Trumponomics sind bisher ein Flop. Die ersten Investoren werden nervös.

22.04.17, 13:56

Vier Prozent Wachstum hat Donald Trump im Wahlkampf versprochen. In den ersten drei Monaten des neuen Jahres wuchs das amerikanischen Bruttoinlandprodukt (BIP) gerade Mal um 0,5 Prozent. Die Konsumausgaben gingen gar um 0,2 Prozent zurück. In den Fabriken wurde weniger produziert, und es wurden weniger Häuser gebaut.  

«Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas.»

Andy Laperriere

Er werde Obamacare mit etwas Billigerem und Besserem ersetzen. Er werde Unternehmens- und Einkommenssteuern massiv senken und er werde eine Billion Dollar in die Erneuerung der Infrastruktur investieren, versprach Trump im Wahlkampf. Mit einer neuen Gesundheitsvorlage ist er im Kongress jämmerlich gescheitert. Deswegen verzögert sich auch die Steuerreform und in Sachen Infrastruktur gibt es noch nicht einmal einen Plan.  

Die schlechten Anzeichen mehren sich

Auch den Investmentbankern und Hedge-Fund-Managern dämmert es langsam, dass sie einem Schwindler auf den Leim gekrochen sind. Trump kann nicht liefern. Er hat keine Strategie, er umgibt sich mit Leuten, die keine Ahnung haben, wie der komplexe Regierungsapparat funktioniert. Er weiss nicht einmal, wie man einen Flugzeugträger an den richtigen Ort beordert.  

Bei den Händler an der New York Stock Exchange macht sich Ernüchterung breit. Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Das zeigt Wirkung. Die Zinsen für US-Staatsanleihen sind wieder im Sinkflug, ein Zeichen, dass etwas schief läuft. An den Aktienmärkten verpufft die Trump-Euphorie. Seit dem Rekordstand am 1. März stagnieren die Kurse oder fallen leicht. Auch an den Rohstoffmärkten herrscht Flaute, ebenfalls kein gutes Omen.  

Einzelne Gurus wenden sich bereits enttäuscht von Trump ab. Einer von ihnen ist Andy Laperriere, Makro-Spezialist bei Cornerstone, der in der Szene einen guten Ruf geniesst. Gemäss «Wall Street Journal» warnt er seine Kunden vor der Politik des 45. Präsidenten: «Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas» schreibt er in seinem jüngsten Newsletter an seine Kunden.  

Nur noch weiche Daten stützen den Trump-Boom

Auch Gillian Tett, Finanzjournalistin bei der «Financial Times», hat den Glauben an den Trump-Boom verloren. «Wenn Mr. Ross (Trumps Wirtschaftsminister, Anm. d. Red.) in den kommenden Monaten nicht eine Reihe von Deregulations-Massnahmen aus dem Hut zaubert, oder der Kongress einen greifbaren Plan für eine Steuerreform produziert, dann ist nicht einsehbar, wie die Wirtschaft in absehbarer Zeit um vier Prozent wachsen sollte.»

Das Einzige, was noch für den Trump-Boom spricht, sind so genannte Soft-Daten. Das Vertrauen der Wirtschaft und der Konsumenten in den Präsidenten ist immer noch gross. Dieses Vertrauen ist jedoch sehr flüchtig. Sollte Frankreich am Wochenende noch mit einer bösen Überraschung aufwarten, dann könnte es am Montag an den Börsen turbulent werden.

Trumponomics

Vom Neoliberalismus zum wirtschaftlichen Nationalismus

Investment-Chef: «Dank Trump wird 2017 ein sehr gutes Jahr werden»

Good bye, Pax Americana! Eine neue Welt mit starken Männern entsteht

Kann das gut gehen? Donald Trump stellt die Wirtschaftswelt auf den Kopf

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
51
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 23.04.2017 16:57
    Highlight Es gibt keinen Grund zur Genugtuung, dass Trumponomics sich als leeres Versprechen erweist. In der Not wird ihm der militärisch-industrielle Komplex gerne zu Hilfe eilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trump einen Krieg anzettelt, um sein politisches Überleben zu retten, steigt jeden Tag. Schon schickte er Cruise Missiles nach Syrien, und die Aktie des Herstellers schoss in die Höhe, schon behauptet Tillerson, der Iran arbeite an der Bombe. Wir erinnern uns an die entsprechende Lüge von Bush/Powell: Se lösten ein Desaster aus, das Tod und Elend brachte und die europäischen Demokratien belastet.
    2 0 Melden
  • Spooky 23.04.2017 00:52
    Highlight "...kommt jetzt der Absturz?"

    Der Absturz für wen?

    Nur für jene, die den Absturz nicht bereits hinter sich haben. Und das ist auf unserem korrupten Planeten eine kleine Minderheit.

    Löpfe ist ein abstrakter Akademiker. Er hat keine Ahnung von der Realität. Am besten wäre er an der Börse aufgehoben.
    3 12 Melden
  • WilliMu 22.04.2017 23:13
    Highlight Ich denke, der Trump hat noch soviel Grips im Hirn, dass er realisiert, dass es finanziell nicht gut läuft. Er wird also ausweichen und andere für sein Unvermögen, bzw. das seiner Regierung, die ja gar noch nicht richtig funktioniert, schuldig bezeichnen. Z.B. den Kim Jon Ung, diesen Stänker. Wenn endlich alle Flugzeugträger in der Region Korea angekommen sind, vielleicht gelingt das den Amigos noch, kann es losgehen. Dann: gute Nacht! Das wird eine Hackerei geben. Ich hoffe nur, ohne Atomwaffen. Und ohne China und Russland. Falls nicht: Gnad Gott!
    4 2 Melden
    • Sophia 23.04.2017 10:27
      Highlight Richtig beobachtet, WilliMu! Schulden müsste der Trump machen, um irgendwas auf die Reihe zu bringen, er aber will die Steuern senken, also woher soll das Geld kommen? Neues drucken? Das machen die USA bereits und das hat auch mal ein Ende! Würden die Zinsen steigen, würde der Staat bei diesem Schuldenberg noch mehr verschulden. Geht also auch nicht. Was ist zu tun? Krieg spielen, das hat noch immer von der Innenpolitik abgelenkt - und noch mehr Schulden angehäuft, aber das interessiert ja einen echten Patrioten nicht! Ob noch ein paar Dollars für die Mexiko-Mauer übrig bleiben?
      2 1 Melden
  • Zeit_Genosse 22.04.2017 21:11
    Highlight Gurus, Politik und Medien haben den Schwan nicht sehen können. Jetzt sehen sie nur noch Schwäne. Bei aller Tierlieb für Bullen und Bären, es wird immer Bewegung in den Märkten geben. Je vernetzter die Welt ist, desto schneller schlagen Informationen durch, aber auch ist das Netz dadurch tragfähiger. Wo Geld und künstliche Werte die Besitzer wechseln gibt es immer Gewinner und Verlierer. In diesem undurchsichtigen Game sind nur wenige stetig auf der Gewinnerseite, der Rest muss zahlen.
    7 3 Melden
  • AnnaFänger 22.04.2017 19:52
    Highlight Sind das aktuelle bilder von trump? Er sieht recht kaputt aus😐
    4 3 Melden
  • koks 22.04.2017 18:03
    Highlight "Einzelne Gurus wenden sich bereits enttäuscht von Trump ab. "
    Uns Bürger können die 'Gurus' egal sein. Diese Gambler sind noch schlimmer als Trump.
    18 15 Melden
  • malu 64 22.04.2017 17:43
    Highlight Alles Schall und Rauch. Um ein Land zu führen braucht es mehr als ein paar nervöse Twitterfingerchen!
    27 10 Melden
  • Typu 22.04.2017 16:02
    Highlight Deshalb empfehlen die banken auch die europäischen aktien, nicht mehr die amerikanischen. Schon seit wochen. Alter hut.
    24 14 Melden
    • phreko 22.04.2017 18:37
      Highlight Wenns knallt, dann auch in Europa... alles andere ist bloss Wunschdenken.
      17 4 Melden
    • Typu 22.04.2017 21:03
      Highlight Welt ist selten schwarz und weiss. Knallt nicht so oft. Dazwischen ist die welt grau und deshalb ist eine anlagestrategie wichtig. Zudem sind die politischen ereignisse im langen horizont vernachlässigbar. Wirtschaft orientiert sich langfristig an fundamentals.
      4 2 Melden
    • Sophia 23.04.2017 10:44
      Highlight Typu@ Die Welt ist wirtschaftlich so vernetzt, dass du nur noch wenige richtige europäischen oder US-Aktien mehr bekommst. Die grossen deutschen und schweizer Unternehmen sind zu grossen Teilen in der Hand grosser Beteiligungsfirmen wie Berkshire oder Hedgefonds wie Blackrock. Die haben den Handel nicht nur der reinen Geldmenge wegen im Griff, auch schon alleine deswegen, weil sie mit den Futures den Computerhandel rund um die Uhr betreiben können. Ich kann als Kleinaktionärin nur zu Börsenzeiten handeln, da ist oft der Hase schon vom Feld. Aber nichts gegen deine Strategie! Die ist wichtig!
      0 1 Melden
  • pamayer 22.04.2017 15:23
    Highlight Dass so viele Trump auf den Leim gekrochen sind, erschreckt.
    65 19 Melden
    • koks 22.04.2017 18:03
      Highlight Naja, Trump war die weniger schlechte von zwei schlechten Alternativen. Schon vergessen?
      8 48 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 19:12
      Highlight Es ist tatsächlich immer wieder ernüchternd zu sehen wie simpel gestrickt die hochbezahlte Finanz- und Managerelite ist. Vom immer wieder beschworenen Genius ist da nicht viel zu sehen...
      18 8 Melden
  • zombie woof 22.04.2017 15:07
    Highlight Trump ist nichts anderes als ein Hochstapler, dem leichtgläubige Menschen auf den Leim kriechen.
    106 22 Melden
    • Domsh 22.04.2017 18:55
      Highlight Sind das nicht alle Imobilienmogule?
      19 5 Melden
  • kleiner_Schurke 22.04.2017 14:36
    Highlight Nein nein der Absturz kommt nicht. Trump hat Gott in seinem Team siehe hier http://www.watson.ch/Blogs/International/465786793-Gott-hat-Donald-Trump-reich-beschenkt-%E2%80%93-behauptet-seine-Pastorin
    37 20 Melden
  • Bene_ 22.04.2017 14:14
    Highlight Herr Löpfe, in letzter Zeit sind Sie etwas dem Pessimismus verfallen. Und dann noch diese reisserischen Titel... Die Aktienmärkte sind keine rational denkenden Wesen und entwickeln sich zu einem gewissen Mass unabhängig von Politik und Wirtschaft. Ansonsten sollten die US-Aktienmärkte bereits seit dem "Trumpcare"-Desaster sinken, denn spätestens da wurde allen klar, dass Trump seine Versprechen nicht halten kann. Der Montag wird ein Montag wie viele andere, ohne "Absturz".
    55 84 Melden
  • rodolofo 22.04.2017 14:12
    Highlight Seltsame Typen, diese Investoren!
    Haben die wirklich mal geglaubt, dass hinter diesem Hochstapler und Grossmaul Trump etwas substanzielles steckt?
    Dann möchte ich lieber gar nicht wissen, in was für Geschäfte die bisher investiert haben...
    134 28 Melden
    • Sophia 22.04.2017 15:09
      Highlight rodolofo, nur am Tag nach der Wahl gab es bei DowJones und Dax Tiefs: 18180 auf 17600; im Dax 10500 auf 10340.
      Das waren nur kurze Gaps, vor Trump hatten manche Anfänger ein wenig Angst, denn er wollte ja die Wallstreet "entmachten" und schwätzte einen Haufen Unsinn! Erfahrene Börsianer behielten aber die Ruhe. Es ist so, wie Bene oben schreibt, politische Börsen haben kurze Beine, denn dort geht es um die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft. Da Trump ja auch ein Börsianer ist und viel zu verlieren hätte, haben wirkliche Börsen-Könner keinen Deut auf sein blödes Wahlkampfgerede gegeben.
      12 14 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 16:33
      Highlight @Sophia; So haben sie wirklich nicht?

      Erstaunlich, dann verstehe ich den Satz von Löpfe nicht:
      Einzelne Gurus WENDEN sich bereits enttäuscht von Trump AB. Einer von ihnen ist Andy Laperriere, Makro-Spezialist bei Cornerstone, der in der Szene einen guten Ruf geniesst.
      Wenn also alle so klar nichts auf den Trump gaben, wieso müssen sie sich dann abwenden?

      Trump ist ein Börsianer? Huch da würden wohl viele Börsianer grosse Augen machen.
      17 11 Melden
    • Sophia 23.04.2017 01:18
      Highlight Nein Francol, da würden die Börsianer überhaupt keine grosse Augen machen. Natürlich, und das ist allgemein bekannt, hält Trump Aktien, wie fast alle Amerikaner, die ein paar Batzen haben. "Zu den Top-Positionen in Trumps Portfolio (Stand Ende Juli 2015) gehört laut dem Finanzbericht, den der Selfmade-Milliardär vorgelegt hat, die Aktie von Apple." Die Apple-Aktie dürfte ihm in letzter Zeit ebenfalls wenig Freude gemacht haben. Sie gab deutlich nach." Was ein Portfolio ist, wirste ja wohl wissen, oder? Das ist ein Konto mit mehreren Aktien!
      Wo lebst du denn Francol, auf dem Mond?
      0 3 Melden
    • rodolofo 23.04.2017 07:33
      Highlight @ Sophia
      Natürlich besitzt Trump ein Portfolio mit vielen Aktien. Er ist ja ein "Casino-Kapitalist"!
      Solche gibt es im Kapitalismus wie Sand am Meer, und sie beschädigen den Ruf sogenannter "Investoren" schwer.
      Mit einer ganz ähnlichen Mentalität, wie der "Geiz ist geil!"-Kleinsparer, der bereits bei der Bezahlung seiner Autobahn-Vignette ein Riesen-Theater macht, machen diese Casino-Kapitalisten Jagd auf hohen Renditen.
      Und so ist es nur logisch, dass Unternehmungen, die trotz Milliarden-Gewinnen Arbeitsplätze abbauen, verstärkt Kapital anziehen, was ihre Aktienkurse in die Höhe treibt...
      4 1 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 08:30
      Highlight @sophia: Nur wenige die Aktien haben sind auch wirklich Börsianer. Nach Deiner Auslegung wären wohl fast alle die eine PK haben Börsianer, denn die PKs halten auch Aktienpakete. Ich halte Aktien von UN der Greentech die an der Nebenbörse gehandelt werden, bin also ein Nebenbörsianer. Viele UN halten Aktien und sind also keine UN mehr sondern Börsianer. Die die Gold halten sind dann alle Goldhändeler?
      Ja dass ist dann schon eine sonntägliche Annahme.
      1 1 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 08:41
      Highlight @sophia: und ein Portfolio muss nicht mit Aktien bestückt sein. Es kann muss aber nicht, es kann gut auch Grundstücke, Fondsbeteiligungen, Obligationen und einiges mehr enthalten.
      Ich glaube Du reitest da auf einer Sache rum vin der Du zu wenig Ahnung hast.
      Darfst Du natürlich es wird aber etwas kompliziert Dich ständig zu korrigieren und auch langweilig. Bezüglich Auswirkung von Trump (war ja mitunter der Ursprung) würde ich zudem weniger den DJ Index bemühen sondern die entstandene Volatilität betrachten. Den entsprechenden Index wirst Du als kluge Frau schnell finden.
      1 1 Melden
    • Sophia 23.04.2017 09:59
      Highlight Danke, rodolofo, das ist ja bekannt, dass es in keinem Land der Erde so viele Aktionäre gibt, wie in den USA, es gibt nur wenige, die das bestreiten. Für mich ist jeder, der Aktien mehrmals im Jahr handelt, ein Börsianer. Der Begriff ist nämlich nicht definiert.
      Ich bin seit über 20 Jahren an der Börse tätig und bezeichne mich daher auch als Börsianerin, obschon ich kapitalmässig natürlich nur eine kleine Maus bin.
      1 1 Melden
    • Sophia 23.04.2017 10:19
      Highlight Dummes Geplotteri, francol. Nur wer selbst an der Börse handelt, ist mich ein Börsianer, egal, ob er Aktien, Fonds, Derivate, Reits, EFT's oder sonst was handelt. Und ein Portfolio kann das alles auch enthalten. Wie kommt denn so ein Schlaumeier darauf, das überhaupt erklären zu müssen?
      Und erklär mir doch bitte mal, weshalb du einen "Banker der Insider ist" brauchst, um banales Wissen zu belegen? Ein einzelner Banker unter hundertausenden sagt wohl eher gar nichts aus! Und von was ist dein "Banker der Insider ist" denn Insider? Von der Bäckerei um die Ecke? Du schreibst doch nur Unsinn!
      2 2 Melden
    • Sophia 23.04.2017 12:24
      Highlight Ach, und falls du es noch immer nicht geschnallt hast, guter francol, es gibt da einen kleinen Unterschied zwischen einem Börsianer und einem Börsenhändler, zur ersten Gattung zählen für mich alle, die intensiv sich mit der Börse beschäftigen, egal ob als Händler, Gelegenheitshändler, Jounalist oder Börsenbreifverfasser usw. Leztere Gattung ist schon ein Berufsbezeichnung, natürlich gehört da der Trump nicht dazu. Vielleicht hilft dir das ja ein wenig weiter, Francol.
      1 1 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 13:17
      Highlight @Sophia; Dass Du an der Börse eine kleine Maus bist dass leuchtet wohl jedem nach Deinem letzten Post erst recht ein. Erstaunlich dass Du 20 Jahre an der Börse bist, gute Börsianer verlassen diese nach 10-15 Jahren und nehmen bessere Jobs an.
      Herrlich wie Du das Portfolio nur mit Finanzbelangen belegst, da kommt man wirklich nur ins Staunen. Schau Dir einmal die Portfolios der reicheren Schweizer an, da wirst Du noch vieles mehr entdecken.
      Börsianer? Dein Satz scheint mir etwas unklar. Falls Du meinst dass nur der der an der Börse handelt ein Börsianer ist, dann ist Trump eben KEIN Börsianer.
      0 2 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 16:06
      Highlight @Sophia; Zu wem gehört der Trump nun, bei den vielen Annahmen die Du da an Eigeninterpretationen ins Feld führst (Du sagst ja selbst der Börsianer sei kein geschütztere Beruf, der Börsenhändler und der Analyst sind es ja auch nicht, eben so wenig wie der Banker) nimmt es mich doch wunder wo Du den Trump dazu zählen magst:
      Zu den Börsianern,
      zu den Börsenhändlern
      oder doch
      zur Gattung der Unternehmer zu der er sich immer wieder zählt.
      Bin ganz gespannt was Du aus dem Zylinder zauberst.
      0 2 Melden
    • Sophia 23.04.2017 17:45
      Highlight Komisch, dass du das fragst, habe ich doch eindeutig und unmissverständlich auf Deutsch geschrieben Trump ist ein Börsianer, darüber musstest du dich in deiner einfachen Denkweise ja lustig machen, Francol. Börsenhändler ist ein Beruf, Börsianer ist es nicht und auch nicht definiert, langweile doch bitte unsere Leser nicht, mit solchen Haarspaltereinen! Unter einem Börsenhändler kann sich jeder etwas vorstellen, ausser dem Francol natürlich!
      1 0 Melden
    • Sophia 23.04.2017 17:59
      Highlight So einen Unsinn habe ich noch nie gehört, gute Börsianer verlassen den Shop nach 10 - 15 Jahren. Ich bin doch gar nicht Börsenhändler, wie soll ich da die Börse verlassen? Lesen kannste also auch nicht, hast mit dem Schreiben schon Mühe! Wenn schon, dann..., aber lassen wir das Francol, dich halte ich für einen wenig interessanten Menschen, für einen der sich wichtig machen möchte mit seinem "Bankerfreund, der Insider ist" und der ihm so wichtige Informationen liefert die in allen Gazetten bereits standen, und der glaubt dass alle, die in eine Pensionskasse zahlen, Börsianer seien.
      1 0 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 18:45
      Highlight Sie verlassen eher den Job ob auch den Shop das musst Du wissen.
      0 0 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 18:59
      Highlight Nur dumm dass sich Trump nicht als Börsianer sieht. Er sieht sich als Unternehmer und als Macher, weit weg von WS und Börsianertum.
      Aber Du kennst ihn wohl besser ich bin kein Börsianer sondern Unternehmer und kenne einige seiner Geschäftszweige aus der Perspektive der Turner Gesellschaft. Sollte Dir als Börsianerin ein Begriff sein.
      0 0 Melden
  • FrancoL 22.04.2017 14:07
    Highlight Wen soll ich da ernst nehmen? Andy Laperriere, der den folgenden Satz postet:
    «Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas»

    Ernsthaft hat ein so hochgejubelter Analyst wirklich gedacht dass Trump über irgend etwas nachgedacht hat?

    Ich kann mir Gründe vorstellen wieso Wutbürger Trump gewählt haben, aber darunter fällt sicherlich nicht der Grund, dass Trump "über etwas nachdenkt" oder nachgedacht hat.

    Mit dieser Aussage entpuppt sich Lapperiere als einfacher Gambler.
    80 27 Melden
    • ujay 22.04.2017 14:58
      Highlight Deine Analyse ist zu simpel und daher falsch;Trump wurde nicht nur von Wutbürgern gewählt. Dass unter seinen Wählern auch viele Leute gibt, die nicht so einfach zu schubladisieren sind und davon ausgehen, dass sich ein US Präsidentschaftskandidat über Dies und Das seine Gedanken gemacht hat. Nun stellt sich heraus: Er hat nicht. Somit hat Laperiere absolut recht, seine Klientel zu warnen. Trump war der Hoffnungsträger für die Wallstreet (als einer der Ihren) und kommt nun ins straucheln. Er wird seine 1. Amtszeit nicht überstehen.
      25 12 Melden
    • Sophia 22.04.2017 15:17
      Highlight Dich, francol, kann man nicht ernst nehmen, du schliesst aus dem Satz des Laperrieres: «Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass Trump ernsthaft über eine Steuerpolitik nachgedacht hätte, oder über irgendetwas», dass Laperriere vorher glaubte, Trump hätte je etwas gedacht! Das ist Unsinn und eine bösartige Unterstellung und so in diesem Satz überhaupt nicht enthalten - und deswegen haust du ihn als Gampler in die Pfanne! Wenn einer ein Gampler ist, dann doch eher du mit deinen falschen "Analysen"! Du kannst dem Laperriere nicht mal das Wasser reichen!
      8 22 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 15:58
      Highlight ujay; Eigenartig Deine Aussage zu meiner Analyse? Ich stelle lediglich fest dass ich verstehen kann wieso Wutbürger Trump gewählt haben, wieso die "Anderen" dies getan haben kann ich eben so wenig verstehen wie die Annahme von Laperriere dass Trump über etwas nachgedacht hat.
      Für mich ist seit Jahren Trump eher einer der über wenig bis gar nichts nachdenkt. Dafür gibt es viele Beispiele zB die Geschichte mit dem Trumptower in Frankfurt um ein Beispiel aus Europa zu nehmen.
      Auch glaube ich kaum dass Trump die Hoffnung der Wallstreet war, das bestätigen mir etliche Banker die Insider sind.
      9 13 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 16:10
      Highlight @Sophia; Nicht ich bin davon ausgegangen dass Trump nichts gedacht hat sondern Laperriere der nun auf seinen Schritten zurück kommt und nun feststellt dass er sich getäuscht hat. Wie sonst könnte man denn Laperrieres Aussage deuten, ausser dass er sich mehr von Trump erhofft oder erwartet hatte?
      Sophia lege Deine Phobie ab und argumentiere oder lies zumindest den Text richtig.
      7 10 Melden
    • Sophia 22.04.2017 16:32
      Highlight Du redest wie so häufig um den Brei herum, francol, es geht nicht darum, was du seit Urzeit der Menschheit von Trump dachtest, sondern lediglich darum, was du aus deiner "inneren" Sicht heraus dem Laperriere unterstellst, das ist unredlich und in meinen und auch in den Augen des ujay einfach falsch, wenn nicht gar bösartig. Und jetzt quasselle nicht immer von anderen Temen, denn dass der Trump nicht alle Tassen im Schrank hat, wissen auch wir Spätgeborene inzwischen, das brauchst du jetzt nicht mehr näher zu erläutern!
      5 14 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 16:44
      Highlight @Sophia; Wenn sich jemand in der Analyse getäuscht hat und nun seinen Kunden umorientieren will, dann ist das ein Fakt ob dies Dir passt oder nicht.
      Analysten können leider häufig mit Gambler verglichen werden, auch wenn Du es nicht wahr haben willst. (aber vermutlich weisst Du das bestens, denn Deine Texte sind noch recht linkslastig)
      Wer sich jemandem zuwendet und sich nachher abwendet, der hat sich getäuscht und so wie Du richtig erwähnst hat Trump nicht alle Tassen im Schrank und für mich ist es unverständlich wie man sich diesem Trump zuwenden konnte und auf seine Aussagen setzen.
      3 14 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 19:08
      Highlight Die Börsen sind ein typisches komplexes System. Komplexe Systeme lassen sich zwar beeinflussen, aber nicht direkt steuern. Tausende von Akteuren, der Einsatz von Software und der Herdentrieb sorgen dafür, dass niemand das System wirklich versteht. Alle Analysten sind bloss Scharlatane, noch nie haben sie eine Hausse oder Baisse vorhergesehen. Alles was sie können ist die Vergangenheit auf die Zukunft extrapolieren, aber das geht häufig schief. Deshalb können auch eigentlich völlig unabhängige Ereignisse wie Wahlen, leere Versprechen oder Terroranschläge grosse Folgen haben
      4 4 Melden
    • Sophia 22.04.2017 20:08
      Highlight Francol ich hab's verstanden! Du hast immer Recht! Sorry, dass ich das nicht früher schon geschnallt habe. Viel Spass beim Rechts-Links-Zuwendungsproblem!
      2 4 Melden
    • Sophia 22.04.2017 20:15
      Highlight Ja, kokolorix, und wenn die Analysten dann aber zufällig einmal richtig liegen, kannst du das jahrhundertelang immer wieder hören und lesen.
      Aber, und da staune ich auch immer wieder, es gibt eben Menschen, die mehr richtig als falsch liegen und Milliardäre werden, wie der Warren Buffet zum Beispiel oder der Soros oder Kostolany oder der Icahn! Irgendetwas machen die besser als ich! Aber dass irgenwelche Ereignisse grosse Folgen haben, dass ist auch nur eine Vermutung. Beim sich abzeichnenden Irakkrieg lag ich mit meinen Goldspekulationen völlig falsch, das verstehe ich heute noch nicht!
      3 2 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 21:06
      Highlight Mach dir nichts vor. Warren Buffet z.B. hat sein Geld in den goldenen 50ern verdient, wie viele andere auch. Er ist bloss der einzige welcher darüber Bücher schrieb die auch normalsterbliche lesen und verstehen konnten. Danach hat er einfach immer sehr langfristig angelegt, manchmal Insiderwissen ausgespielt und ab und zu jemanden faustdick über den Tisch gezogen, und ist nebenbei ein sehr scharfsinniger Mensch der nicht den Trends nachläuft. Ab einem gewissen Vermögen mehrt es sich fast von selbst wenn man nicht falschen Aktionismus an den Tag legt
      4 2 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 21:49
      Highlight @kokolorix: und er hat genügend Geld um auch Fehlinvestitionen durchzustehen. Das gilt für ein halbes Dutzend der reichsten Investoren, die nicht unbedingt Analysten sind sondern Player die mitunter den Markt zu lenken wissen.
      2 2 Melden
    • Sophia 23.04.2017 01:42
      Highlight Wie meinst du das, kokolorix, "Mach dir nichts vor." Du meinst wohl. ich solle mich nicht grämen? Dass ich kein Glück mit meiner Goldspekulation hatte, ist real, und dass die von mir genannten Herren nicht die Einzigen sind, die Riesenvermögen auch heute noch an der Börse machen, ist auch real.
      Also habe ich mir auch dabei nichts vorgemacht. Für eine Erklärung wäre ich dir dankbar. Ja, und dass Geld, wenn man davon genug hat, sich wie von selbst vermehrt, ist auch allgemein bekannt. Also, wo ist deine effektive Aussage?
      Haste das Buch von R.G. Hagstrom über Buffet gelesen?
      1 1 Melden
    • Divina Commedia 23.04.2017 01:58
      Highlight @sofia
      Trump-Troll?
      2 1 Melden
    • _kokolorix 23.04.2017 09:05
      Highlight Du machst dir vor, dass es heute noch möglich sei mit ein paar Dollar anzufangen und mit Fleiss und Intelligenz ein Riesenvermögen aufzubauen.
      Das funktionierte kurz nach dem 2. Weltkrieg, weil damals das Wachstum extrem hoch war und die vormals Reichen durch den Krieg enteignet worden waren.
      In einer Welt wo das qualitative Wachstum eher negativ, die Vermögenskonzentration wieder auf dem Niveau von 1910 angelangt ist, brauchst du die Hilfe von jemandem der bereits Reich ist um in diese Kreise vorzustossen. Sonst brauchst du unverschämtes Glück um etwas zu verdienen
      1 0 Melden
    • Sophia 23.04.2017 10:10
      Highlight Ach so, du meinst also ich wolle reich werden? Bin ich schon, kokolorix, jedenfalls nach gängiger Meinung!
      Zu dem Thema Buffet noch so viel. Ich lege lieber bei Berkshire als bei z.B. Gilead an, der Buffet ist ein Trumpgegner, der Rumsfiled, Chef von Gilead, war Bushs Guantamamo Minister! Ausserdem ist Birshire ist ja eher mit einem Fond zu vergleichen und daher sicherer als eine normale Einzelaktie. Ich würde mir auch niemals Aktien von Altria oder Rheinmetall kaufen! Ein bisschen Ethik leiste ich mir schon, wenn ich mit Aktien handle. Mit Hilfe von aussen habe ich nur Geld verloren!
      1 0 Melden

Chaos-Präsident Trump wirft Dynamit ins nahöstliche Feuer

US-Präsident Donald Trump bricht den Atomvertrag mit Iran und macht eine unruhige Welt noch instabiler. Gefordert sind die Europäer. Sie müssen sich endlich von Uncle Sam emanzipieren.

Im Amerika des Donald J. Trump gibt es eine Konstante: Immer wenn man glaubt, ein Tiefpunkt sei erreicht, kommt es garantiert noch schlimmer. So feiert derzeit eine besonders gruselige Gestalt aus der Vergangenheit ein Comeback auf der politischen Bühne: Die Waffenlobby NRA hat Oliver «Ollie» North zu ihrem neuen Präsidenten ernannt.

Was hat das mit der Kündigung des Atomabkommens mit Iran zu tun?

Der 74-jährige Ex-Offizier des Marine Corps war die Schlüsselfigur in einem der grössten …

Artikel lesen