Wirtschaft

Bringt neuen Schwung in die französische Politik: Emmanuel Macron. Bild: Kamil Zihnioglu/AP/KEYSTONE

Trotz Trump und Populisten: So wird die EU überleben

Die Griechenlandkrise will nicht enden, die Nationalisten sind auf dem Vormarsch: Die EU steckt in einer tödlichen Falle. Aber was, sollten Emmanuel Macron, Matteo Renzi und Martin Schulz an die Macht kommen?

15.02.17, 16:45 16.02.17, 08:29

Spätestens seit dem Brexit sind die Schwanengesänge auf die EU alltäglich geworden. Die Euro-Krise sei nicht lösbar, der Vormarsch der Rechtspopulisten nicht zu stoppen und die komplexen Strukturen nicht zu reformieren, tönt es von rechts und links. Es gehe derzeit eigentlich nur noch darum, wer in Brüssel als Letzter das Licht löschen werde.  

Wie Macron Kronfavorit wurde

Tatsächlich steckt die EU in der schlimmsten Krise ihrer Existenz, und es ist denkbar geworden, dass sie zerbricht. Bei einem Wahlsieg von Marine Le Pen beispielsweise, oder wenn die nach wie vor ungelöste Griechenlandkrise ausser Kontrolle geraten sollte. Dazu kommen ein wachsender Unmut gegen die Globalisierung und Angst vor Flüchtlingsströmen in weiten Teilen der Bevölkerung.  

Gilt als unwählbar: Marine Le Pen. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

In der aktuellen Politik geht alles jedoch sehr schnell; und in den letzten Tagen hat sich die Lage in Europa verändert, vor allem in Frankreich. Bisher galt es als gesetzt, dass der erzkonservative François Fillon und die Nationalistin Le Pen das Rennen um die Präsidentschaft unter sich ausmachen werden. Nun ist plötzlich Emmanuel Macron der neue Kronfavorit. Fillon hat sich mit dubiosen Staatssubventionen an seine Frau selbst aus dem Rennen genommen. Le Pen gilt nach wie vor als unwählbar.  

Kann Schulz Merkel schlagen?

Macron ist ein neues Phänomen in der französischen Politik. Er ist weder links noch rechts, sondern Anhänger eines dritten Weges. Bisher galt dies in Paris als politischer Selbstmord, doch in der aktuellen Konstellation könnte es sich als Erfolgsrezept herausstellen. Die Sozialisten haben mit Benoît Hamon einen für bürgerliche Wähler inakzeptablen Kandidaten aufgestellt. Um Le Pen zu verhindern, müssen auch die Linken für Macron stimmen. Gleichzeitig kommt er beim bürgerlichen Publikum sehr gut an.  

Der Hoffnungsträger der SPD: Martin Schulz. Bild: OLIVER WEIKEN/EPA/KEYSTONE

Der ehemalige Banker Macron ist ein erklärter Befürworter der EU, genau wie Martin Schulz in Deutschland. Diesen haben die Genossen als Spitzenkandidat für die Kanzlerwahlen auf den Schild gehoben, und seither hat die SPD erstmals seit einem gefühlten Jahrhundert die CDU in den Meinungsumfragen überholt. Dass Schulz Angela Merkel tatsächlich auch besiegen kann, ist alles andere als gewiss. Doch es ist zumindest eine Option geworden. Als ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments ist Schulz mit den Vorgängen in Brüssel bestens vertraut.  

In Rom hat die neue Bürgermeisterin der Fünf-Sterne-Bewegung, Virginia Raggi, etwas geschafft, das als unmöglich galt: Sie hat das Chaos in der italienischen Hauptstadt nochmals verschärft. Seither sinken die Aktien der europafeindlichen Bewegung von Beppe Grillo rasch. Gleichzeitig steigt der Polit-Zombie Silvio Berlusconi einmal mehr aus seinem Grab, spaltet damit die Rechtspopulisten – und verhilft Matteo Renzi zu einem unverhofften Comeback.  

Aus der Versenkung aufgetaucht: Matteo Renzi. Bild: ALESSANDRO BIANCHI/REUTERS

Der ehemalige Ministerpräsident Italiens schien nach der vernichtenden Niederlage beim Referendum im letzten November geschlagen zu sein. Jetzt steht er in Meinungsumfragen wieder an erster Stelle und hat gute Chancen, bei Neuwahlen seine sozialdemokratische Partito Democratio wieder zum Sieg zu führen.

Macron, Schulz und Renzi am Drücker der drei wichtigsten EU-Staaten: Die Vorstellung ist nicht so abwegig. Sollte sie tatsächlich eintreffen, dann wären die Voraussetzungen für umfassende Reformen und einen Neustart der EU gegeben.  

Trump-Effekt: Anders als gedacht

Als unfreiwilliger Geburtshelfer könnte sich dabei Donald Trump erweisen. Als erklärter EU-Gegner hat er den Europäern vor Augen geführt, dass sie sich nur gemeinsam gegen seine Willkür zur Wehr setzen können. Und er hat in noch viel grösserem Ausmass das Kunststück von Virginia Raggi in Rom wiederholt: Innert Wochen hat er Washington in ein totales Chaos gestürzt. Das bringt nun zumindest den intelligenteren Teil der EU-Kritiker ins Grübeln.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kommemtar 16.02.2017 10:32
    Highlight Wenn ich mir die Welt so anschaue haut Europa gar keine andere Wahl als zusammen zu Arbeiten.
    Es braucht die EU!
    Sie hat jedoch die selben Probleme wie alle grossen Gebilde (lange und komplizierte Entscheidungswege, zu grosse Bürokratie, zu viele Regulierungen)

    Die EU (und seine Bürger) muss sich dringend wieder auf seine Stärken konzentrieren und nicht nur auf den schwächen Rumreiten.
    23 8 Melden
  • pachnota 15.02.2017 23:53
    Highlight Zu hoffen, dass die EU untergeht.
    29 57 Melden
    • ujay 16.02.2017 04:07
      Highlight Traeumer😅😅😅
      10 17 Melden
    • Fabio74 16.02.2017 11:37
      Highlight Und warum? Habe noch nie eine Antwort gekriegt,warum die EU untergehen soll und was dann kommen soll.
      Glaubst du es ginge mit den einzelnen Staaten besser, zwischen den grossen Blöcken?
      22 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.02.2017 13:17
      Highlight @Fabio74: Doch, die hast du schon des öfteren gekriegt:

      Die wirtschaftliche Einigung steht der politischen Einigung im Weg, plus: Opfer ihres Erfolges.
      Erst politische Einigung und danach Wirtschaftsunion, sonst verlierst die Kleinen ... Fail.
      10 8 Melden
    • Fabio74 16.02.2017 17:15
      Highlight @stipps Deswegen braucht die EU nicht zu verschwinden.
      Eine politische Union wird nicht so einfach durchsetzbar sein. Ausser der Druck von aussen würde gross
      3 6 Melden
    • Herbert Anneler 16.02.2017 17:57
      Highlight Ein Europa der Nationen nach Le Pen und Gleichspinnern in Österreich, Deutschland, GB, CH und den Niederlanden wird in 100 Jahren so aussehen wie heute Afrika: Die Supermächte USA und China, evtl. Russland werden sich ein Land nach dem andern vorknöpfen, unter ihren Einfluss bringen und aussaugen. Le Pen und Kosorten wird dann ihr Freiheitsgeschwafel im Hals stecken bleiben. Noch schlimmer: Europa könnte zum Schlachtfeld von USA, China und Russland werden wie heute der Nahe/Mittlere Osten. Für China und USA ist Krieg in Europa ideal: weit weg vom eigenen Land. Nationalismus = Suizid auf Raten
      10 10 Melden
  • stamm 15.02.2017 21:12
    Highlight Was soll das mit dem letzten Satz? ``bringt den intelligenteren Teil der EU-Kritiker zum grübeln``? Bin ich jetzt nicht intelligent?
    22 26 Melden
    • SteWe 15.02.2017 21:36
      Highlight Nope
      30 21 Melden
    • stamm 15.02.2017 21:59
      Highlight Nur; das grösste Problem, dass wir haben werden ist, wenn Trump`s Politik aufgeht. Alle gehen davon aus, dass sie scheitert. Aber macht euch mal Gedanken was wir unternehmen sollten, wenn sie sogar funktioniert!
      8 13 Melden
    • Juliet Bravo 15.02.2017 22:11
      Highlight Vielleicht bist du nicht sehr kritisch?
      5 6 Melden
    • Pakart 15.02.2017 22:13
      Highlight Offenbar nicht.
      7 4 Melden
    • Tikvaw 15.02.2017 22:43
      Highlight Was hat Trump überhaupt für eine Politik?

      Migration verringern und paar Menschen ohne Aufenthaltsberechtigung auszuschaffen,ist ja noch einfach.

      Aber mit Kündigungen von Handelsverträgen und Marktabschottung, die Wirtschaft fördern?Das scheiterte doch schon in den Jahren 1890+ und hat seitdem nie mehr funktioniert.

      Ökologische Vorschriften abschaffen?Indien und China können ein Lied davon singen und zumindest Chinas Regierung hat es nun offiziell eingesehen.

      Staatsbetriebe privatisieren?Das hat dem Mittelstand, geschweige den der Unterschicht selten geholfen. Siehe England und Spanien.

      26 6 Melden
    • stamm 15.02.2017 23:41
      Highlight Was ich damit sagen will; war Obamas Politik gut? Kriege soweit das Auge reicht! Es kann gar nicht viel schlimmer kommen! Handelsabkommen dienen ``nur`` den Finanzen. Wahnsinn! Jeder beschwert sich über Handelsabkommen und Migration, keiner von euch aber über abertausende Tote durch Kriege! Die USA muss endlich einmal im eigenen Interesse aufräumen, wie es die EU und die Schweiz auch mal tun sollte. Aber mehr darüber in 20 Jahren.....

      In Paris sieht es ganz aktuell so aus:

      https://www.facebook.com/groups/1386862754946630/permalink/1436678816631690/
      12 28 Melden
    • Fabio74 16.02.2017 11:38
      Highlight Im Paris siehts ao aus und verlinkst Facebook? Keine weiteren Fragen
      11 8 Melden
    • stamm 16.02.2017 18:33
      Highlight Genau das ist euer Problem! Keiner hat eine Ahnung, was in Paris abläuft! Erkundigt euch doch mal und lauft nicht als blauäugige Weltverbesserer durch die Welt!
      5 8 Melden
    • Juliet Bravo 16.02.2017 20:21
      Highlight Klar wissen wir was in Paris geschieht. Aber ob man dazu Facebook braucht, wage ich zu bezweifeln.
      6 2 Melden
  • Str ant (Darkling) 15.02.2017 20:55
    Highlight Bitte keine solchen Horrorgeschichten die EU in ihrer jetzigen Form ist absolut untragbar
    40 44 Melden
    • Fabio74 16.02.2017 11:39
      Highlight Weshalb?
      13 11 Melden
  • flyingdutch18 15.02.2017 19:17
    Highlight Ein guter Kommentar, der Mut macht. Leider wird in einem Monat in Holland die Partei des rechtsextremen Wilders zur stärksten Partei gewählt werden, wenn die Umfragen stimmen. Keine gute Vorlage für Frankreich ein Monat später.
    23 29 Melden
    • Holla die Waldfee 15.02.2017 19:50
      Highlight Wieso bist du mit Holland so sicher? Ich habe das nicht verfolgt. Keine anderen Chancen mehr dort?
      16 9 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 20:53
      Highlight Wilders wird vermutlich zwischen 20 - 25% erreichen und wird damit zur grössten politischen Kraft. Allerdings wird er damit nicht regieren können und auch keine Abstimmung durchsetzen können. Daher droht er ja bereits mit der "Revolte auf der Strasse".
      23 2 Melden
    • Juliet Bravo 15.02.2017 22:15
      Highlight Maske, damit hat doch die SVP auch gedroht 🙃
      11 11 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 23:14
      Highlight Oh je. :-)
      2 7 Melden
  • Luca Brasi 15.02.2017 19:13
    Highlight Einige grosse Länder im östlichen Teil der EU scheinen aber nicht unbedingt so reformfreudig in Sachen EU...
    27 1 Melden
    • Holla die Waldfee 15.02.2017 19:50
      Highlight Warum nicht?
      3 11 Melden
    • Luca Brasi 15.02.2017 20:28
      Highlight Naja, Ungarns Orban scheint wirtschaftlich auf Russland zu setzen und will eher weniger EU, Polen auch nur mehr EU in der Sicherheitspolitik. Man sollte einfach nicht die Player im Osten aus den Augen verlieren. Ich bin eher skeptisch.
      17 3 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 23:12
      Highlight Darum reden sie ja wieder vom Europa der zwei Geschwindigkeiten.
      Der Westen wächst rascher zusammen und Polen und Ungarn müssen dann selber schauen, wo sie bleiben, vor allem würden sie ja zu Anhängsel degradiert, weil vermutlich die Entscheidungen eher in dieser neuen Kernzone getroffen werden. Diese Entscheidungen sind dann demokratischer, aber das bedingt eben auch gemeinsame Strukturen, wo die Nationalstaaten sich mehr unterordnen müssen zu Gunsten echter europäischen Wahlen und einem echten Zweikammernsystem. Zumindest reden sie ja davon...
      12 3 Melden
    • ujay 16.02.2017 04:19
      Highlight Wenn die EU vorwaerts machen will,muss sie gegen Staaten wie Ungarn und Polen, die nur Rosinen picken wollen, ein Ausschlussverfahren einleiten, wenn diese nicht zur Mitarbeit faehig sind. Die Union wird dadurch nur staerker. Dass Wilders in Holland ev. die Mehrheit hat, heisst nicht, dass er mit seinen 25-30% der Stimmen auch regieren wird. Um auf die ueber 50% zu kommen, braucht er Qualitionspartner. Die hat er nicht, ausser er geht viiiiele Kompromisse ein....that' s Democracy😎
      14 4 Melden
    • Holla die Waldfee 16.02.2017 09:33
      Highlight Ich dachte, dass Ungarn und Polen mehr Gelder aus der EU erhalten als sie geben? Bräuchten sie da nicht besonders grosse "Geschäfte" andernorts um allfällige Lücken zu füllen, wenn sie auf den EU-Zustupf verzichten?

      Hier der Finanzbericht von 2010 dazu. Grösste Netto-Empfänger sind Polen (auf Platz 1 mit Abstand). Danach Griechenland, Spanien, Portugal, Ungarn, tschech. Republik, etc. Guckt selbst nach:

      http://www.europarl.europa.eu/brussels/website/media/modul_07/Zusatzthemen/Pdf/Nettozahler.pdf
      4 0 Melden
    • Majoras Maske 16.02.2017 11:10
      Highlight Ich glaube auch nicht, dass diese Länder aus der EU austreten werden, sondern das es wie bei Schengen oder dem Euro innerhalb der EU eine politische Union geben könnte. Und du hast recht. Finanziell und wirtschaftlich ist Russland keine Alternative (was Polen ja auch nicht will). Putin kann sich wegen der wirtschaftlich desolaten Lage nicht mal mehr richtig leisten Belarus zu stützen und wie bisher für das enge Bündnis zu bezahlen.

      https://www.welt.de/politik/ausland/article161974056/Putins-kleiner-Bruder-macht-Aerger.html
      0 0 Melden
    • Luca Brasi 16.02.2017 11:18
      Highlight @Frau Rhabarber: Das Geld der EU nehmen sie schon gerne. Das ist richtig. Das macht Marine le Pen ja auch im EU-Parlament.
      6 2 Melden
  • Thinktank 15.02.2017 18:49
    Highlight Die aktuelle Situation haben die Linken herbeigeführt indem sie den Sozialstaat ins Unermessliche treiben , das Nichtstun als Standardlebensform etablieren und gleichzeitig die ganze Welt ernähren und unterbringen wollen. Dass nun ein Ex-Banker der Hoffnungsträger von Hr. Löpfe ist, scheint mir mehr Zweckoptimismus als realistisch. Italien und Frankreich dümpeln seit Jahrzehnten in der Mittelmässigkeit herum und mit Brexit ist ein grosser Sponsor der Nichtswertgemeinschaft ausgestiegen. Manchmal muss man ein Haus niederreissen, bevor man ein Neues bauen kann und aus Chaos kann Gutes entstehen.
    45 65 Melden
    • Obsidian 15.02.2017 20:17
      Highlight @Thinktank: Es ist natürlich einfacher ein Haus niederzureissen als eine Lösung zu finden. Erinnert mich an Personen, die alle paar Monate die Stelle wechseln und immer dem Arbeitgeber für irgendwas die Schuld geben.

      Und in welchem Land ist die Standardlebensform Nichtstun etabliert? Ich bin überzeugt, dass eine grosse Mehrheit der Arbeitslosen nicht freiwillig ohne Arbeit ist. In welchem Land kann man ohne Arbeit gut(!) leben? Würdest Du freiwillig auf die ALV, AHV oder IV verzichten?
      39 12 Melden
    • FrancoL 15.02.2017 20:20
      Highlight Welche Linken?
      Die Linken in der EU? Bevor Du eine Antwort gibst kannst Du die Zusammensetzungen des Europarates einem studieren.
      Die Linken in welchen Ländern? Auch da einmal die Regierungszusammensetzung in den letzten Jahren studieren, dann kannst Du Dich wieder melden und Deine absurden Aussagen untermauern.
      Wetten dass Du dazu nicht fähig bist?
      45 18 Melden
    • JoeyOnewood 15.02.2017 23:02
      Highlight Echt Thinktank, dein Linkenbashing ist einfach nur lächerlich und entbehrt jeglicher Grundlage. Nur weil in der Schweiz die SP für einen EU Beitritt ist und die rechtspopulisten in ganz Europa mit EU-Bashing auf Stimmenjagt gehen, ist die EU nicht links. Ganz und gar nicht.
      30 8 Melden
    • ujay 16.02.2017 05:03
      Highlight @Thinktank- Logik. Bloedsinn, zusammengeschustert aus Standartsaetzen aus einem SVP- Rhetorikseminaerli. Da eruebrigt sich jeder weitere Kommentar.
      25 6 Melden
    • Fabio74 16.02.2017 11:41
      Highlight Der übliche Blödsinn. Tum Glück gibts Sozialwerke oder wolltest 12h Stunden Schichten in einer Fabrik 6 Tage ohne Rechte und nichts?
      13 6 Melden
    • Hochen 16.02.2017 12:54
      Highlight Ach thinktank lieber ein bisschen mehr Think bevor du wieder wie ein Thank reinschiesst!
      8 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.02.2017 18:45
    Highlight Schulz werden aber ebenfalls populistische Züge zugeschrieben.
    31 3 Melden
    • henkos 16.02.2017 13:40
      Highlight Das ist doch bei jedem Politiker so
      1 0 Melden
  • Beobachter 15.02.2017 18:42
    Highlight Schulz traue ich zu, gewählt zu werden. Allerdings muss er zuerst beweisen, dass er mehr ist als ein EU Technokrat. Er muss einen neuen Linkskurs formulieren und die Linke quasi neu erfinden. Gelingt ihm das, hat er Chancen. Allein mir fehlt der glaube, dass er mental vom Brüsseler EU Filz wird lösen können.
    30 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.02.2017 18:10
    Highlight Obwohl die drei skizzierten Länderszenarien wichtige Mitgliedsstaaten betreffen, so ist es eigentlich gerade einer der Grundsätze der EU, dass die Machtkonzentration nicht kumuliert sein sollte bei wenigen grossen Staaten. Der Artikel impliziert, dass die EU von Deutschland, Frankreich und Italien bestimmt wird.
    23 7 Melden
    • Juliet Bravo 15.02.2017 21:17
      Highlight Ich denke für die Zukunft der EU sind diese 3 Länder halt schon massgebend. Vor allem nach dem Brexit und falls unwichtigere wie Ungarn ihre Austrittsdrohungen ebenfalls weitertreiben sollten.
      15 1 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 16.02.2017 04:51
      Highlight Juliet Bravo: Ungarn ? Austritt? Ohne die Subventionen aus Brüssel geht dort dann gar nichts mehr. Ich meine keines, aber auch gar keines der Länder, die subventioniert werden, denkt auch nur im Traum daran, die EU zu verlassen. Dann schon eher die, die den ganzen Salat bezahlen - wie England. Aber auf die EU ablästern, das machen sie ( PL, HU,..) dann doch. Und *in* die EU wollen doch auch nur Staaten, die sich EU-Gelder erhoffen. Und dass DE, FR und IT massgebend sind ist schon klar, sie bezahlen ja auch am meisten €.
      8 0 Melden
  • stadtzuercher 15.02.2017 17:49
    Highlight Nicht Trump oder die Populisten bedrohen das europäische Projekt, sondern die Machtgier, Käuflichkeit und der Reformunwille der EU und ihrer Führungsriege.
    49 16 Melden
    • Fabio74 15.02.2017 18:40
      Highlight Wenn schon der Unwille der einzelnen Staaten zusammenzuarbeiten und wine Strategie zu entwickeln. Die EU ist eigentlich schwach. Die Mitglieder müssen ihre Arbeit tun.
      Zur Käuflichkeit kannst auch die CH dazunehmen.
      23 11 Melden
    • simiimi 15.02.2017 19:44
      Highlight Genau hier ist der Denkfehler: Ein "Staat" hat keinen Willen, denn er besteht aus Millionen Individuuen die alle ihre eigene Meinung haben. Wenn dies ignoriert wird kommt das heraus, was wir momentan gerade überall in Europa sehen.
      11 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.02.2017 17:32
    Highlight Die EU wird daran scheitern weil die meisten Europäer nicht mit entscheiden konnten ob sie in die EU wollten.
    33 40 Melden
  • d_yannick_ 15.02.2017 17:29
    Highlight beim letzten Satz im Untertitel fehlt ein Wort ;) Sonst ist es ein guter Artikel. :D
    7 8 Melden
    • d_yannick_ 15.02.2017 17:44
      Highlight der satz ist vielleicht richtig, aber ohne ein wenn hört sich der satz irgendwie komisch an
      1 6 Melden
    • Philipp Löpfe 15.02.2017 17:55
      Highlight Ich finde, er hört sich eleganter an...
      11 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.02.2017 17:18
    Highlight Le Pen wird keinesfalls Präsidentin in 🇫🇷 Wilders wird evtl gewinnen, aber eine EU ohne die 🇳🇱 ist weiterhin lebensfähig. 🇮🇹 wurstelt sich seit Staatsgründung mal ebenso durch und ist damit in der EU (welche ähnlich oder gar gleich verfährt) gut aufgehoben. 🇬🇷 hat -dem Euro sei Dank- immer eine Hand an den Testikeln der Gläubiger (Scheitern des Euro strengstens verboten). 🇭🇺 braucht die Devisen und 🇩🇪 suhlt sich in der ewigen Schuld der Vergangenheit und ist noch so gerne bereit für alle Zeiten Ablass zu leisten. Es lebe die Transferunion und damit die EU in Ewigkeit 🙏
    24 19 Melden
    • Double Dutch 15.02.2017 19:36
      Highlight Wilders hat keine Lösungen. Er denkt wie DT und holt stimmen ab bei die minder gebildete Bevölkerung wie DT. Das beste was Europa passieren konnte ist das der jetzigen Präsident der Vereinigten Staaten einen narzisstischen Businessman der nicht fähig ist einen Konkordanz nachhaltigen Politik an zu streben. Desgleichen ist es gestellt mit die rechtspopulisten die zur Zeit in Europa sich profilieren. Der grösste Errungenschaft Europas ist ein Europa ohne Krieg mit Freiheit.
      25 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.02.2017 20:07
      Highlight Die Frage ist aber auch, ob die Nicht-Populisten Antworten haben und ob dieselben von den Wählern dann auch goutiert werden. Ich zweifle.
      16 1 Melden
    • Juliet Bravo 15.02.2017 21:21
      Highlight "...und 🇩🇪 suhlt sich in der ewigen Schuld der Vergangenheit." - tönt schwer nach Björn Höcke...
      12 3 Melden
    • Tikvaw 15.02.2017 22:24
      Highlight Was ist an einer Transferunion den so schlimm? Macht die Schweiz doch genau gleich.

      ZH, BS, GE, ZG, SZ und NW (6 Kantone) zahlen allen! anderen Kantone Geld (ca. 3.3 Milliarden/Jahr), damit diese ihre "Rechnungen" begleichen können. Dem Kanton Bern wird zurzeit jährlich rund 1.2 Milliarden Franken bezahlt. Dem Kanton Wallis satte 0.6 Milliarden.

      Wenn wir uns also Bern, Wallis, St. Gallen und Co. leisten können, wieso sollte sich die EU nicht Griechenland etc. leisten können?
      17 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.02.2017 22:57
      Highlight Die Schweiz hat den NFA gesetzlich geregelt, die EU hat es sich vertraglich ausbedungen (ist ja auch nur ein Staatenbund und kein Bundesstaat). Aber das mit Verträgen und Abkommen in der EU ist halt so eine Sache.
      4 1 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 16.02.2017 04:58
      Highlight Juliet Bravo: Habe ich mir auch gedacht.
      1 0 Melden
    • Fabio74 16.02.2017 11:44
      Highlight Ja die EU hat Defizite und Probleme sind aber alle lösbar. Und man kann Verträge auch ändern
      6 3 Melden
  • Sandro Lightwood 15.02.2017 17:13
    Highlight Hab ich doch schon bei früherer Gelegenheit gesagt, Philipp! 🙈
    26 5 Melden
  • Regas 15.02.2017 17:13
    Highlight @Löpfe: "Trotz Trump und Populisten: So wird die EU überleben" Sind da jetzt die Rechtspopulisten oder die Linkspopulisten gemeint oder etwa beide ?
    32 6 Melden
    • Philipp Löpfe 15.02.2017 17:56
      Highlight Tendenziell mehr die Rechtspopulisten.
      26 21 Melden
    • pachnota 15.02.2017 23:51
      Highlight Löpfe, weil du selbst ein Linkspopulist bist?
      10 19 Melden
  • Amboss 15.02.2017 17:11
    Highlight Griechanland ist Peanuts. Die lässt man einfach verlumpen wenn es sein muss. Und der Brexit findet sowieso nicht statt.

    In Italien und Frankreich, könnten die Wahlen wirklich ausgehen. Dass Schulz Merkel schlägt ist unrealistisch, aber selbst wenn: Es wird wieder zur Groko kommen und sich nichts ändern.

    Schwach am Artikel finde ich aber, dass die grösste Gefahr wurde im Artikel nicht erwähnt wird: Wirtschafts-/Schuldenkrise in Italien.

    Wenn Italien in ähnliche Turbulenzen wie damals Griechenland gerät, und diese Gefahr besteht, dann wird's ganz übel. Das kann die EU nicht stemmen
    25 9 Melden
    • andersen 15.02.2017 19:29
      Highlight Griechenland hat man nicht verlumpet, die Menschen hat dort nicht gelernt, warum man Steuern in Land zahlen müssen, aber alles soll gratis sein.
      9 8 Melden
  • Hercules Rockefeller 15.02.2017 17:09
    Highlight Gut möglich, dass es so kommen könnte. Doch mage ich zu bezweifeln, dass der neue "Shooting Star" Macron eine solch weisse Weste hat, wie es die Medien derzeit suggerieren . Ich bin mir sicher, dass da noch die eine oder andere unangenehme Story über Macron aufgegriffen wird. Ich bin zwar überhaupt nicht dafür, doch glaube ich, dass am Ende Frau Le Pen in den Élysée einziehen wird und halb Europa mit der Kinnlade bei den Schuhen sich fragen wird: "Wie konnte denn das nur passieren?" Ich glaube die Politik unterschätzt nach wie vor die ungeheure Macht des Bürgers mit der Faust im Sack.
    31 18 Melden
    • Fabio74 15.02.2017 17:15
      Highlight Frage Le Pen hat der EU 300'000 Euro zurück zu zahlen, die sie gesetzeswidrig angeeignet hat.
      Bei den anderen stört es, aber die braune Le Pen steht über den Gesetzen?
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    • Hercules Rockefeller 15.02.2017 17:23
      Highlight @Fabio74
      Ich habe nie behauptet, dass ich Le Pen gut finde oder dass sie über dem Gesetz stehen darf. Ich bezweifle lediglich, dass Macron der makellose Messias ist, den die Medien uns auftischen (jeder hat Leichen im Keller). Ich möchte nur darauf hinweisen, dass meiner Meinung nach der "Trump-Effekt" nicht vorbei ist und das es mich keinesfalls wundern würde, wenn Le Pen Präsidentin wird.
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    • Fabio74 15.02.2017 18:41
      Highlight Die Frage bezog sich auf die unangenehmen Storys über Macron etc
      3 10 Melden
    • Juliet Bravo 15.02.2017 21:25
      Highlight Bestimmt, die Russen sind sicher schon länger mit der Fabrikation von etwaigen "unangenehmen Stories" beschäftigt.
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  • Majoras Maske 15.02.2017 17:02
    Highlight Danke für diesen Artikel, der auch meine Meinung abbildet. Ich glaube, dass Macron, vorausgesetzt er bleibt gleich populär, durchaus gewinnen kann. Die Lage für die SPD ist auch nicht sooo aussichtslos, wie das immer dargestellt wurde. Er muss nur inhaltlich punkten, wo es bisher meiner Meinung auch mit Wohlwollen happert. Wenn die Wahlen vorbei sind und le Pen nicht gewinnt, wird Europa unweigerlich zusammen wachsen, finanziell, aussenpolitisch und sicherheitstechnisch. Auch die Signale des EU-Parlaments bezüglich der Stellung des Ministerrats stimmen mich zuversichtlich.
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  • Sapere Aude 15.02.2017 17:02
    Highlight Die EU wird nur überleben, wenn sie Politik für die Menschen macht und nicht für den kapitalistischen Geldadel.
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    • Asmodeus 15.02.2017 17:31
      Highlight Dann verschwindet aber der eigentliche Zweck der Wirtschaftsunion EU.

      Ach nein. Die EU wurde ja gegründet um Solidarität und Frieden in Europa zu haben (wers glaubt)
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    • andersen 15.02.2017 19:17
      Highlight Asmodeus, die 60 Jahren erhalten hat, es gibt ja kein Diktatur mehr, wie es in Spanien oder Griechenland war. Ich weiss, in Griechenland ist es bitter, wenn man ein model, wie die nordische Länder annehmen muss, wie Steuern zahlen.
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    • henkos 16.02.2017 13:48
      Highlight Diese Wirtschaftsunion hat in Westeuropa immerhin für über 70 Jahre Frieden gesorgt - so lange wie noch nie in der Geschichte.
      4 3 Melden
    • Asmodeus 16.02.2017 22:37
      Highlight Oha die EU existiert also schon 60-70 Jahre. Man lernt ständig was Neues.
      1 1 Melden
    • andersen 17.02.2017 20:20
      Highlight Asmodeus, als die Grossmächte beschloss, dass sie kein Krieg führen wollte, wurde der Idee mit der Wirtschaftsunion: Wir verknüpfen die Länder miteinander, dass sie kein Motiv mehr ein Krieg anzufangen, sicher mit 550 Menschen gibt es immer wieder Probleme, aber dar gibt Lösungen, wichtig ist, dass die Länder die Menschen ein Leben in Würde garantieren. Darum sagen niemand in der EU: Das sie die erste sind: First. Teilen ist der beste Weg............Wenn alle nur egoistisch wird, wird der EU zur Gründe gehen.
      1 0 Melden
    • Asmodeus 17.02.2017 23:08
      Highlight Man sieht daran wie mit Griechenland umgesprungen wird wieviel der EU an Menschenwürde und an Frieden und Zusammenarbeit liegt... nicht viel
      0 1 Melden
    • andersen 18.02.2017 13:31
      Highlight Wenn Griechenland sagt: First, darf DK die zweite sein? Früher wurde viele Menschen i Griechenland an Bänken und Bäume gebunden, die alles gibt es nicht mehr, Sie können gerne die Berichte von der EU-Kommission lesen, gehen Sie nach Brüssel und verlangen Sie die Einsicht in die Akten.
      0 1 Melden
  • Theo Retisch 15.02.2017 17:02
    Highlight Liebes Watson Team,
    Bitte geht ein bisschen sparsamer um mit den Braking News.
    Ich bin überzeugt, dass Herr Löpfe ein gerüttelt Mass an Fans und Groupies hat, welche nicht auf seine kreativ zusammen getragenen Informationen warten können. Doch sorg dafür, dass diese auf den Button Folge mir klicken.
    Dann könnt ihr den Pfad Breaking News für wirkliche Hämmer wie die weiteren Rücktritte frei.
    30 18 Melden
  • poga 15.02.2017 17:00
    Highlight Naja ich bezweifle ein wenig, dass ein Martin Schulz die EU reformieren kann. Nehmen wir an er gewinnt. Mit wem soll er eine kualition eingehen? Cdu? Dann ist der Status Quo gewiss. Linke und Grüne? Die werden kaum eine Reform der EU anstreben. Afd? Wohl kaum. Renzi und Schulz stecken viel zu tief im EU Sumpf drinn, um richtige Veränderungen zu bringen. Bei Macron weiss ich das nicht.
    20 7 Melden
  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 15.02.2017 17:00
    Highlight Schulz wäre noch schlimmer als Merkel. Geschweige dessen, wird Deutschland keinen SPD Funktionär wählen, welcher dazu noch sein Leben hauptsächlich in Brüssel verbrachte. Sorry die Ideologien ziehen einfach nicht mehr von wegen Kulturbereicherung usw.
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    • Fabio74 15.02.2017 17:17
      Highlight Indem du einfach die leeren Phrasen der Rechten nachbetest (Kulturbereicherung), löst du keine Probleme
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    • INVKR 15.02.2017 17:23
      Highlight "Kulturbereicherung" ist ein rechter Kampfbegriff, genau wie "Political Correctness", "Multikulti", "Fachkräfte" (im Zusammenhang mit Flüchtlingen) etc. Habe diese Begriffe noch nie von tatsächlichen Linken gehört. Ausserdem hat das nichts mit dem Thema EU zu tun.
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    • Asmodeus 15.02.2017 17:31
      Highlight Sprach der User mit dem Doppeladler im Profilbild.
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  • kurt3 15.02.2017 16:59
    Highlight Das sehe ich auch so . Kommt noch dazu , dass die Brexit - Bejubler ziemlich still geworden sind . Der voreilige Besuch von Madame Maybe , das Fehlen eines Ausstiegplanes und die hohen Kosten , keine Gründe für Jubel .
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    • andersen 15.02.2017 19:24
      Highlight Ein Engländerin hat sogar auf Donald Tusk's Facebook-Seite gebeten, dass die EU der England nicht in auf die Seite zu lassen, aber May hofft glaubt immer noch, dass der roten Teppich ausgerollt wird. Aber,ein EU a la carte gibt es nicht, Nicht-Mitglieder soll nicht der grössere Vorteil haben, als die wo schon Mitglieder sind, die 4 Grundfreiheiten steht 100%, am oberste die Personenfreizügigkeit vor Kapital, Güter und Dienstleistungen.
      Wer raus ist, ist raus.
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    • Juliet Bravo 15.02.2017 21:30
      Highlight Ich hoffe naiverweise immer noch, die Briten überlegen sich das nochmal. Eine Art Europe der 2 Geschwindigkeiten könnte ich mir irgendwie schon vorstellen.
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    • Jürg Müller #BringBackHansi 16.02.2017 05:14
      Highlight Juliet Bravo: Dann wird der Volkswille so umgesetzt, wie bei der MEI bei uns. Klar, die MEI war von Anfang an so nicht umsetzbar (PFZ, Bilaterale, ...), aber (ein bisschen) mehr hätte man schon tun können. Ich war ja auch nicht dafür, aber wir sind eigentlich eine Demokratie. Ich dachte schon beim Brexit-Ja, das wird sich etwa gleich abspielen. Denn ob sich der Brexit so umsetzen lässt, wie er gewollt wurde, wage ich zu bezweifeln. Stichwort: Rosinenpickerei.
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  • FrancoL 15.02.2017 16:57
    Highlight "Macron, Schulz und Renzi am Drücker der drei wichtigsten EU-Staaten: Die Vorstellung ist nicht so abwegig. Sollte sie tatsächlich eintreffen, dann wären die Voraussetzungen für umfassende Reformen und einen Neustart der EU gegeben"

    Das wäre für die EU und Europa ein Weihnachtsgeschenk, doch ich habe schon seit Jahren nie mehr so sinnvolle Geschenke unter dem politischen Tannenbaum gefunden aber wer weiss was die Zukunft bringt.

    Ein schöner Gedanke Philipp Loepfe, für mich ein sehr schöner.
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  • R. Peter 15.02.2017 16:57
    Highlight Der "intelligentere Teil der EU-Kritiker" hat noch nie nach einem Trump verlangt. Warum sollte er nun wegen ihm ins Grübeln kommen? Es gibt nicht nur EU oder Populisten, es gäbe auch noch viele unterschiedliche Nationalstaaten die in diversen unterschiedlichen Dossiers bi- oder teilweise auch multilateral zusammenarbeiten können. Die ausgeprägteste Form des Föderalismus, welcher uns auch in der Schweiz viel politische Stabilität beschert. Womit ich nicht eine Grossschweiz in Europa proklamieren möchte.
    25 6 Melden
    • andersen 15.02.2017 19:27
      Highlight Ein Schweizer Model in der EU kommt nicht in Frage.Also war der Trip von Freysinger's Hetzte umsonst.
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