Wirtschaft
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A woman walk past Greek flags for sale in central Athens, on Wednesday, April 22, 2015. Greece is running perilously short of cash amid an impasse in bailout talks with its international creditors. Eurozone finance ministers are to meet in Riga, Latvia on Friday but hopes of a deal on Greece there have diminished. (AP Photo/Petros Giannakouris)

In Riga treffen sich heute die Finanzminister der Euro-Zone. Bild: Petros Giannakouris/AP/KEYSTONE

Griechenland bereit für einen Kompromiss: «Die derzeitigen Missverständnisse mit unseren Partnern sind nicht unüberbrückbar»

Griechenland hat vor Beginn des Euro-Finanzministertreffens in Riga Zugeständnisse für eine Lösung des Schuldenstreits angeboten. In einem Beitrag für einen Blog stellte Finanzminister Yanis Varoufakis eine Begrenzung bei Frühpensionierungen in Aussicht.

>>> Hier geht es zum Blogeintrag von Vaorufakis

Zugleich erklärte er sich zum Aufbau einer unabhängigen Steuerkommission, der Fortsetzung von Privatisierungen, einem Angehen der Risiko-Kredite und einer Förderung des Unternehmertums bereit.

«Die derzeitigen Missverständnisse mit unseren Partnern sind nicht unüberbrückbar», sagte Varoufakis. Er betonte jedoch, dass es zusätzliche Lohn- und Pensionskürzungen nicht geben wird.

Die Gläubiger pochen darauf, dass Griechenland die Auflagen des bis Ende Juni laufenden Hilfsprogramms erfüllt. Die Euro-Finanzminister erörtern den Streit heute im lettischen Riga.

Es wird jedoch nicht damit gerechnet, dass es an diesem Wochenende zu einem Durchbruch kommt. Dies liess auch der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrosvkis, durchblicken. Es sei noch nicht die Zeit, für eine Einigung gekommen. (sda/reu/apa/cma)



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