Wirtschaft
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«Lindt & Sprüngli» steigern Gewinn um satte 13 Prozent

Der Edelschokoladen-Hersteller «Lindt & Sprüngli» hat im vergangenen Jahr erneut einen Gewinnsprung gemacht. Der Reingewinn legte um 13,1 Prozent auf 342,6 Millionen Franken zu, wie der Traditionskonzern am Dienstag bekannt gab. Das ist ein neuer Rekord. 

Der Betriebsgewinn (EBIT) wuchs um 17,4 Prozent auf 474,3 Millionen Franken. Den Umsatz hat «Lindt & Sprüngli» – wie bereits im Januar bekannt gegeben – um 17,4 Prozent auf 3,385 Milliarden Franken gesteigert.

Blick auf den Sitz des Schokoladenkonzerns Lindt & Spruengli, aufgenommen am Montag, 14. Juli 2014 in Kilchberg. Wie heute bekannt wurde, kauft Lindt & Sprüngli in der groessten Firmenuebernahme seiner Geschichte den traditionsreichen US-amerikanischen Suessigkeitenhersteller Russell Stover.(KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Firmensitz in Kilchberg. Bild: KEYSTONE

Das kräftige Umsatzplus ist zu einem Teil der Übernahme des US-Schokoladen- und Süssigkeitenherstellers «Russel Stover» zu verdanken, den «Lindt & Sprüngli» im Juli übernommen hatte. Ohne die grösste Übernahme der Firmengeschichte wäre der Umsatz in Lokalwährungen um 9,8 Prozent gestiegen. Damit wurden die eigenen Ziele eines Umsatzwachstums aus eigener Kraft von 6 bis 8 Prozent erneut übertroffen.

Insgesamt hat der Kilchberger Konzern auch die Erwartungen der Finanzgemeinde leicht übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem EBIT von 472,7 Millionen Franken und einem Reingewinn von 341,9 Millionen Franken gerechnet. Über die guten Zahlen können sich die Anleger freuen. «Lindt & Sprüngli» will die Dividende um 11,5 Prozent auf 725 Franken pro Aktie und auf 72,50 Franken pro Partizipationsschein erhöhen

Blick auf den Sitz des Schokoladenkonzerns Lindt & Spruengli, aufgenommen am Montag, 14. Juli 2014 in Kilchberg. Wie heute bekannt wurde, kauft Lindt & Sprüngli in der groessten Firmenuebernahme seiner Geschichte den traditionsreichen US-amerikanischen Suessigkeitenhersteller Russell Stover.(KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

(sda)



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