Wirtschaft

10 Tipps fürs Verhandeln

Wenn Ihr uns weiterhin zu wenig Lohn zahlt, müssen wir Frauen die Sache eben allein in die Hand nehmen!

Die Politik fordert eine Lohnpolizei, doch Einigkeit besteht noch längst nicht darüber. Obwohl seit Jahren etwas gegen die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen getan werden soll, ändert sich nicht viel. Also müssen es die Frauen wohl selbst in die Hand nehmen.

26.10.14, 18:32 27.10.14, 14:54
Viktoria Weber, Melanie Gath
Melanie Gath
Melanie Gath

Redaktorin

Natürlich betrifft das dargestellte Problem nicht alle Frauen. Es gibt durchaus weibliche Angestellte, die selbstbewusst in eine Lohnverhandlung gehen und sich auch nicht unterkriegen lassen. Doch viele trauen sich bis heute nicht, knallharte Lohnforderungen zu stellen oder wissen gar nicht, welchen Betrag sie tatsächlich verlangen können.

Zusammen mit Urs Klingler von Klingler Consultants haben wir zehn Tipps zusammengestellt, die Frauen bei der Lohnverhandlung helfen sollen. Klinglers Unternehmen ist spezialisiert auf alle Fragen zur Entlöhnung. 

Aber Achtung: Die zusammengestellte Liste soll nicht suggerieren, dass Frauen selber Schuld sind, wenn sie keinen angemessenen Lohn bezahlt bekommen. Es geht viel mehr um Folgendes: Solang Politik und Wirtschaft die Lohnungleichheit nicht beheben, müssen wir Frauen uns selber zu helfen wissen. Und dafür können ein paar Tipps ja nicht schaden.

Die Sätze in der pinkfarbenen Sprechblase entsprechen Äusserungen, die Frauen häufig in Lohnverhandlungen nennen. Die blaue Denkblase verrät, was die Aussage bei dem potenziellen Chef auslöst. Die grüne Sprechblase zeigt, was die Bewerberin statt ihres Ursprungszitates sagen sollte.

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    Alle Leser-Kommentare
  • AxelSiegler 29.10.2014 07:47
    Highlight "Aber Achtung: Die zusammengestellte Liste soll nicht suggerieren, dass Frauen selber Schuld sind" > WIE BITTE!!? NATÜRLICH sind die Frauen selber schuld daran! Wie man sich übrigens in allen Facetten des Lebens artikulieren muss, um etwas zu bekommen - nicht nur in der bösen Wirtschaft! Alles andere wäre ja eine Priviligierung, weil sie unterstellt, dass sich die anderen dem so Begünstigten unterordnen - und entlarvt das narzistische Selbstverständnis des selbstherrlichen Femifaschismus, diese Besserstellung für sich einzufordern. Selbstbewusste Überzeugungskraft ist ein Wert und wird daher nicht ohne Grund besonders entlohnt. Auch ein verschüchterter Mann setzt sich nur unterdurchschnittlich durch - u.a. eben in Lohnverhandlungen. Das nun insbesondere Frauen offenbar von dieser Charakterschwäche betroffen sind, darf ihnen doch nicht zum genderrassistischen Vorteil gereichen!
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  • Alnothur 28.10.2014 00:03
    Highlight Uhh... Ernsthaft jetzt? Das hat all die Jahrzehnte gedauert, bis gewisse Gruppen gemerkt haben, dass sie vielleicht, möglicherweise, eventuell, selber "die Sache in die Hand nehmen müssen", weil ihnen nicht alles ohne Anstrengung auf dem Silbertablett serviert wird? Seufz...
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