Wirtschaft
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Patentstreit: Amt widerruft Monsanto-Patent auf Melonen



epa05048199 A protester sits next to his sign that reads 'Monsanto the Devil Incorporated ' as he joined hundreds of demonstrators who gathered in front of City Hall in Los Angeles, California, USA, 29 November 2015, on the eve of the COP21 Climate Conference in Paris, France, where global climate change issues will be discussed.  Worldwide demonstrations were held to push for changes in governmental policies to address climate change.  EPA/MIKE NELSON

Monsanto erntet für seine Patente immer wieder Kritik.
Bild: MIKE NELSON/EPA/KEYSTONE

Das Europäische Patentamt (EPA) hat ein Patent des US-Agrarriesen Monsanto auf bestimmte Melonen annulliert. Die Einspruchsabteilung der Behörde habe dieses widerrufen, weil es nicht nachgearbeitet werden könne, sagte ein EPA-Sprecher am Mittwoch in München.

Diese Nacharbeitbarkeit ist demnach aber Voraussetzung für ein Patent. Es ging in dem Streit um aus Indien stammende Pflanzen, die auf natürliche Weise resistent gegen ein bestimmtes Virus sind.

Das EPA hatte das Patent im Jahr 2011 erteilt. Dagegen waren Einsprüche eingelegt worden, denen die entsprechende Abteilung nun folgte. Die Entscheidung kann aber noch angefochten werden. Die internationale Koalition «Keine Patente auf Saatgut» bewertete den Widerruf als «wichtigen Erfolg».

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rolf.iller 20.01.2016 18:01
    Highlight Highlight Sehr gut. Patente auf Saatgut sollten ohnehin verboten sein. Das ist Wegelagerei, was Monsanto da macht. Die verkaufen Bauer A ihr patentiertes/genmanipuliertes Zeugs. Wenn Sie dann bei Bauer B, der irgendwo anders einkauft, ihre Gene im Weizen nachweisen, weil Natur sich halt vervielfältigt, dann wird Bauer B verklagt. Oder aber Bauer B wird dann halt auch Monsanto Kunde. Eben, Wegelagerei.
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