Wirtschaft

Warum sich die Wähler immer häufiger schämen und den Marshmallow-Test nicht bestehen

bild: shutterstock

Umfragen und Wahlresultate klaffen immer weiter auseinander. Grund: Wir haben zwar den Wunsch nach einer nachhaltigen Gesellschaft, aber der Wille dazu fehlt uns. Und was hat das mit Marshmallows zu tun?

11.05.15, 20:11 12.05.15, 13:56

Im Vereinigten Königreich haben vor den Wahlen sämtliche Umfragen während Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Konservativen und Labour vorausgesagt. Nach den Wahlen können die Tories einen klaren Sieg feiern. Einmal mehr lagen die Umfragen weit daneben. Warum schneiden die konservativen Parteien in den Umfragen meist schlechter ab als die Progressiven? 

Den Konservativen wird es peinlich

Die Demoskopen glauben, eine Erklärung für dieses Phänomen gefunden zu haben: Die Tory-Wähler hätten in den Umfragen ihre Absichten verheimlicht, weil sie sich eigentlich dafür schämten, erklärten sie nach der Wahl auf der britischen Insel. 

Nationalkonservativ zu stimmen, scheint peinlich geworden zu sein, etwa so, wie man einst den «Blick» in die NZZ gerollt und beim Betreten eines Sexkinos den Kragen hoch geschlagen hat. 

Man kann diese Erklärung natürlich als billige Entschuldigung für professionelles Versagen abtun. Doch nehmen wir einmal an, sie trifft zu. Dann lässt sich daraus eine spannende These über das aktuelle politische Bewusstsein der Menschen in den westlichen Demokratien ableiten. 

Sie geht wie folgt:

Wir müssen unser Leben ändern

Wir leben in einer Wendezeit und ahnen, dass wir unseren Lebensstil ändern müssen, wenn wir den Planeten nicht zerstören wollen. Die Anzeichen für diesen Wandel können nur noch von Volltrotteln ignoriert werden:

Kein klassisches Rechts-Links-Schema mehr

Keines dieser Probleme lässt sich in das klassische links-rechts-Schema einordnen. So hat gerade kürzlich der Silicon Valley-Milliardär und Erzkapitalist Elon Musk eine neue Batterie für ein dezentrales Energiesystem vorgestellt. 

In der Schweiz plädiert der ETH-Professor Anton Gunzinger für ein nachhaltiges Energiesystem auf marktwirtschaftlicher Basis. Mit guten Gründen: Der französische Atomkrafthersteller Areva überlebt nur dank staatlicher Unterstützung und musste soeben einen weiteren Stellenabbau bekannt geben. Atomenergie ist ein lausiges Geschäft geworden. 

Dasselbe gilt für die Ernährung. Bio-Bauern sind oft clevere und erfolgreiche Unternehmer; und milliardenschwere Hedge-Fund-Manager kämpfen nicht selten engagiert gegen Umweltzerstörung und für Biodiversität. Die dritte industrielle Revolution stellt uns zudem die technischen Hilfsmittel zur Verfügung, die es uns erlauben, eine nachhaltige Wirtschaftsordnung ohne Wohlstandsverlust aufzubauen. 

Darum ändern wir unser Leben trotzdem nicht

Warum greifen wir nicht zu? Weshalb verfallen wir immer wieder in alte Denkschemen, wohl wissend, dass sie keines der drängenden Probleme lösen können? 

Eine mögliche Antwort liefert der vom Psychologen Walter Mischel entwickelte «Marshmallow»-Test:

Walter Mischel hat den Marshmallow-Test erfunden.

So funktioniert der Mashmallow-Test

Ein Kind wird in ein Zimmer geführt. Dort wird ihm ein Marshmallow, eine in den USA beliebte Süssigkeit, in Sichtnähe vorgesetzt. Gleichzeitig erhält das Kind ein Glöckchen und folgendes Versprechen: Wenn es der Versuchung widersteht und das Marshmallow 20 Minuten lang in Ruhe lässt, erhält es zwei davon. Wenn nicht, kann es das Glöckchen läuten und darf dann sein Marshmallow sofort verzehren. 

Wer widerstehen kann, ist erfolgreicher

Die Ergebnisse des Marshmallow-Tests sind eindeutig: Kinder, die widerstehen, sind später im Leben erfolgreicher, zuerst in der Schule und später im Berufsleben. Die Fähigkeit, widerstehen zu können, ist den erfolgreichen Kindern jedoch nicht angeboren. Sie können sich beherrschen, weil sie über Strategien verfügen, der Versuchung ein Schnippchen zu schlagen. Sie lenken sich ab, singen, oder machen für sich selbst Gedankenspiele. 

Übertragen auf die Gesellschaft bedeutet dies: Wir sind offensichtlich nicht mehr in der Lage, den politischen Marshmallow-Test zu bestehen. Wir wissen zwar, dass wir uns beherrschen sollten. Doch wir haben keine Strategien mehr, um der Versuchung zu widerstehen. 

Beim Ausfüllen des Wahlzettels ändern wir die Meinung

In den Umfragen lehnen wir daher die Parteien ab, die alte Lösungen präsentieren. Beim Ausfüllen des Wahlzettels ändern wir unsere Meinung. 

Wir erleben täglich, wie Manager, Spitzensportler und Politiker rund um uns herum Marshmallows im grossen Stil abräumen. Warum also sollten wir uns zurückhalten? Geniessen wir das billige Benzin, das billige Schnitzel und den billigen Urlaubstrip, solange es sie noch gibt. 

Wir läuten das Glöcklein und vertilgen das Marshmallow. Das mag psychologisch verständlich sein. Für die Zukunft verspricht es wenig Gutes. 

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 18.05.2015 14:52
    Highlight "Es ist offensichtlich, dass industrielle Landschaft und Convenience Food Blödsinn sind." Aha. Und es ist ebenso offensichtlich, dass ohne industrielle Landwirtschaft auf diesem Planeten über 2 Milliarden Menschen verhungern müssten, weil ohne künstlichen Dünger längst nicht mehr die Mengen hergestellt werden könnten, um alle Menschen zu versorgen (im Gegensatz zu jetzt, wo mengenmässig genug für alle da ist)
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  • Karl33 12.05.2015 09:00
    Highlight ironischerweise sind jene, die den marshmallows am längsten widerstehen könnten, die erfolgreichen, jene die die umwelt durch ihren wohlstand am meisten schädigen. nicht nur bei den bankern sichtbar, bei den milliardären mit einer yacht da und villa und schloss dort, sondern auch den politikerinnen, welche noch schnell eine zweitwohnung ins trockene gebracht haben. und jetzt also der appell an die weniger erfolgreichen, die grosse masse, doch bitte den gürtel etwas enger zu schnallen.
    8 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 22:48
      Highlight Stimmt, aber man darf das politische Marshmallow nicht mit dem süssen vergleichen/verwechseln... ;-)
      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 12.05.2015 07:56
    Highlight Kurzfristige Optimierung überflügelt nachhaltiges Handeln. Passiert ständig im Leben unter gebildeten Erwachsenen. Da braucht es denn Marschmeollow-Test mit Kinder nicht. Die Frage könnte auch lauten. Wären wir heute noch da (oder überhaupt da), wenn der Mensch sich nicht wettbewerbsorientiert zur Natur und der eigenen Spezies gestellt hätte? Ist nachhaltiges Handeln in einer komplexen und beschleunigten Zeit mit unerwarteten Entwicklungsbrüchen und Wendungen noch möglich? Oder ist es ein Ideal das wir gerne als Leuchtturm für die Anderen aufstellen?
    7 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 06:59
    Highlight Ich stehe auf der Sonnenseite, mir mangelt es an Nichts. Ich bräuchte weder sozial zu sein noch links zu wählen. SVP und FDP machen eher Politik welche mir persönlich nützlich sind. Trotzdem wähle ich links und bin progressiv. Charaktersache.
    Wenn ich aber hin und wieder in Statistiken sehe dass vor allem die SVP bei den Schlechterverdienenden und schlecht ausgebildeten etliche Stimmen holen (war neulich hier watson), kommt schon ein Gefühl von Übelkeit auf.
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    • Tscheggsch? 12.05.2015 11:36
      Highlight Ich schreibe diese Wahlresultate, so hart es ist, gerne auch dem Bildungsstand zu. Es ist meiner Meinung nach so, dass die SVP beispielsweise harte Politik für unzufriedene Menschen macht. Sie spricht die vermeintlichen Probleme des "0815-Füdlibürgers" an und zieht mit der Stimmungsmache gegen die untätigen, blinden, langsamen und unfähigen anderen Parteien den frustrierten Bürger auf ihre Seite. Dass ihre wahren Probleme aber eher von den linken Parteien zu Wort gebracht werden sehen sie dann leider nicht. Just my 2 Cents...
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  • Statler 12.05.2015 00:08
    Highlight Alle haben Angst vor der Zukunft, weil irgendwie allen klar ist, dass es so nicht weitergeht. Ängstliche Menschen wählen aber immer eher konservativ. Und die Konservativen wissen, wie sie diese Ängste zu ihren Gunsten ausnutzen müssen. Sie spielen heile Welt durch Stagnation und Abschottung. Menschen verlassen nur ungern ihre «Comfort Zone» und in Zeiten der Unsicherheit noch viel weniger. Das Problem ist, dass es nicht gelingt, diese Ängste mit einer positiven, wünschenswerten Zukunftsvision zu ersetzen. Also macht man weiter wie bisher und hofft, dass es irgendwie vorübergeht.
    14 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 22:51
      Highlight Und wenn man Angst hat vor der Zukunft, will man, dass alles so bleibt wie es ist (oder noch besser: wieder wird wie früher). Und das bieten die Konservativen ja an.
      2 0 Melden
  • Rondi 11.05.2015 23:42
    Highlight Idioten sind Leute, die noch an den menschgemachten Klimawandel glauben, um es in der Sprache des Artikels zu sagen. Früher hat es ja mal Klimaerwärmung geheissen. Seit es aber nicht mehr wärmer wird, haben sie es einfach auf Klimawandel umgetauft. Das ganze hat religiöse Züge angenommen. Wer eine andere Meinung vertritt, wird als Klimalügner bezeichnet und ausgeschlossen. Eine Diskussion findet nicht statt. Das ist keine Wissenschaft sondern eine Pseudo-Wissenschaftsindustrie, die Kapital aus der Angst der Leute schlagen will. So, ihr 90% Linken bei Watson, jetzt dürft ihr alle auf den Dislike-Button drücken, aber vergesst nicht, bei den Wahlen und Abstimmungen seit ihr in der Minderzahl...
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    • Tscheggsch? 12.05.2015 11:51
      Highlight "aber vergesst nicht, bei den Wahlen und Abstimmungen seit ihr in der Minderzahl..." Wenn ich so etwas schon nur lesen muss. Echt jetzt? Wilde Verschwörungstheorien rumzuschleudern ist noch das Eine... Aber dann solche Aussagen? Komm schon, willst du damit jemandem drohen? Willst du die deiner Ansicht nach wenigen Links-Wähler noch vollends einschüchtern? Oder was soll eine solche Schlussbemerkung?
      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 22:53
      Highlight "Eine Diskussion findet nicht statt."
      "So, ihr 90% Linken bei Watson, jetzt dürft ihr alle auf den Dislike-Button drücken, aber vergesst nicht, bei den Wahlen und Abstimmungen seit ihr in der Minderzahl."

      Tscheggsch?, meine Rede.
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 23:39
    Highlight schön, dass es hier schon angesprochen wurde. jeder der eine konservative haltung hat und zu dieser auch steht, wird abgestempelt. und die linken, intelektuellen und journalisten verachtet uns dann. so gesehen, sind eben diese kreise die wahren totengräber der demokratie und nicht die svp (nahen) kreise. aber, und das ist das schöne, die schweiz wird wieder konservativer, ob ihr es wollt oder nicht...
    7 16 Melden
    • Zeit_Genosse 12.05.2015 08:45
      Highlight Ob es ein Fortschritt ist (noch) konservativer zu werden? Wir alle wissen es nicht.
      10 2 Melden
  • JJ17 11.05.2015 23:04
    Highlight YOLO!
    2 8 Melden
  • Bowell 11.05.2015 22:24
    Highlight Billige Entschuldigung für professionelles Versagen trifft die Sache ziemlich auf den Kopf. Anstatt sich ernsthaft zu fragen warum immer mehr Menschen rechts wählen versucht man irgendwelche Erklärungen an den Haaren herbeizuziehen, die es erlauben weiterhin untätig herumzusitzen und den dummen, dummen Wählern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ich bin überzeugt, dass der Erfolg, z.Bsp. der SVP, in erster Linie nicht auf einer erfolgreichen Parteiführung ihrerseits, sondern auf dem Versagen aller anderen Parteien aufbaut. Allen voran die SP, die sich mit ihrem Parteiprogram, getränkt in den Utopien der Juso, vollends unwählbar macht.
    44 23 Melden
    • pun 11.05.2015 23:13
      Highlight Mit der SP wie es sie heute gibt, wäre ein sanfter Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft tatsächlich zu machen. Die Forderungen sind nicht so horrend (siehe Erbschaftssteueri., die vor 15 Jahren noch jedeR LiberaleR hätte unterschreiben können) und diejenige die das Sagen haben oft ein wenig träge.
      Aber die Bürgerlichen sind zu gekauft oder rechts, um wenigstens ein bisschen mitzuziehen und den sanften Übergang nach der gutschweizerischen Konkordanz mitzumachen.
      Radikalisierung ist vorprogrammiert, aber es sieht nicht danach aus, als ob diesmal mal die echten Linken gewinnen werden.
      9 3 Melden
    • Michèle Seiler 11.05.2015 23:25
      Highlight Hier geht's aber um mündige Bürger, oder?
      1 1 Melden
    • ket4mon 12.05.2015 06:35
      Highlight Endlich mal Klartext! Um sozial zu sein, muss man nicht die SP wählen. Zu viel schadet der Schweiz, womöglich sogar der ganzen korrupten Welt. Mit der Einführung, der wohl stärksten Waffe der Regierung, dem Geld, konnte der Staat die Gesellschaft kontrolieren und gab ihr ein Mittel zum fairen Handel. Dadurch hat sich eine Konsumgesellchaft entwickelt, welche alles gkaubt, was in der Zeitung steht und sich keine eigene Meinung mehr bilden kann. Lass das Volk konsumieren und es wird dir zu Füssen liegen. Ein Video, welches das ziemlich gut veranschaulicht und sehr zum nachdenken anregt, sofern dies noch möglich ist, findet sich unter folgendem Link:
      5 1 Melden
  • blabla.. 11.05.2015 22:18
    Highlight Das Ökologische Problem ist nicht unbedingt eine links rechts frage, wir haben nur einen Planeten und die Ressourcen sind beschränkt. Die linke hat einfach verstanden das die Menschen etwas ändern müssen damit auch unsere Kinder noch überleben, während den rechten dies egal zu sein scheint..
    54 12 Melden
    • Jol Bear 11.05.2015 22:57
      Highlight Ach was, die Linken (Sozialisten, Kommunisten) sind, genau gleich wie die rechtsextremen Nationalisten, schlicht und einfach machtgierig und wollen den Leuten von oben diktieren was gut und böse ist. Da sind Probleme, je grösser und unlösbarer sie erscheinen oder dargestellt werden, natürlich dankbare Vehikel, um den Menschen Angst einzuflössen und den elitären Zentralismus voranzutreiben. Solche Systeme können kurzzeitig erfolgreich sein, doch irgendwann entscheidet der Mensch immer wieder zu Gunsten der Freiheit. Bei Fortschritt und Problemlösungen sind bis anhin die freiheitlichen Gesellschaften den andern immer überlegen gewesen. Kreativität und Denken sind dann, wenn sie auf eine selbsternannte Elite beschränkt und in ideologischen Bahnen gelenkt sind, stets ineffizient.
      4 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 22:04
    Highlight Erwähnt mal irgendwo, dass ihr Veganer seid! Nur so testweise. Es muss ja nicht mal stimmen. Nur als Übung. Ihr werdet euch wundern, wieviele Dislikes es gibt und wie ihr angefeindet werdet.
    Laut Psychologie ist ein Veganer sowas wie ein wandelndes Mahnmal, das in anderen, die noch denken können, das schlechte Gewissen weckt. Sie wissen, dass sie was ändern müssten. Aber sie wollen nicht. Also wird derjenige attackiert, der es geschafft hat.
    35 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 06:15
      Highlight Ich finde bewusst zu essen viel wichtiger. dem CO2 Haushalt bringts ja auch nichts, wenn du Veganer bist und ständig Gemüse aus Übersee isst, wo für Soja- und Palmölfelder ganze Urwälder mit Tierpopulationen ausgelöscht werden... Bewusst essen. Im Mass. "Egal" ob Tier oder Früchte und Gemüse...
      11 3 Melden
    • Zeit_Genosse 12.05.2015 07:38
      Highlight Ein Veganer bestärkt mich höchtens in meinem persönlichen Lebensstil und ist ein Mahnmal seiner selbst, das sich ständig erklären will, obwohl es nicht muss. Entweder verteidigen sich Veganer frenetisch oder sie fallen durch unangenehmes Missionieren auf. Es ist eben mehr als nur eine Ernährungsmethode die ihre Umwelt einbezieht und damit ist Vegan zur unsympathischen Ideologie durch ihre Anhänger geworden. Wie politische Parteien auch.
      9 4 Melden
    • TJ Müller 12.05.2015 11:16
      Highlight @Zeit_Genosse
      Könnte es nicht aus sein, dass es viele Veganer gibt, diese sich aber nicht outen, weil sie dann sich immer rechtfertigen müssen und angefeindet werden, wie hier wieder schön zu sehen ist. Logischerweise fallen dir dann nur die Veganer auf, die es erwähnen, weil viele es einfach für sich sind.
      @pipapo
      Stimmt nicht, sorry. Etwa 80% des Soja werden zu Tierfutter verarbeitet, 10% zu Treibstoff, 9% zu Margarine und ganze 1% für die restlichen Sojaprodukte. Und genau dieses 1 % ist soo schlimm und für den Klimawandel und die Rodung der Urwälder verantwortlich, gell?
      2 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 13:13
      Highlight Du hast meine - zugegeben überspitzte - Message nicht verstanden, TJ Müller. Es geht mir darum, bewusst zu essen, egal was.
      4 1 Melden
    • TJ Müller 12.05.2015 14:05
      Highlight @pipapo:
      Ich habe deine Message sehr wohl verstanden, bin aber der Meinung, dass dies nicht korrekt ist. Wer Vegan lebt, der kann von mir aus Gemüse aus der ganzen Welt zusammentragen um sich zu ernähren, denn es ist immer noch um Welten ökologischer, als Fleisch, welches infolge des notwendigen importierten Futters IMMER mehr Fläche und Wasser benötigen, als Pflanzen. Dazu kommt, dass die Fleischindustrie einer der grössten Treibhausgas-Verursacher ist (CO2-Äquivalent von Methan: 25). Auch ändert sich nichts, wenn zwar alle "bewusst" sind das es schlecht ist, aber niemand was ändert, oder?
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 15:45
      Highlight Toll, TJ. Dann kann ich das nächste mal ja Plastik verbrennen, weil ich ja kein Auto fahre und nur Velo. Tolle Einstellung, oder? ;) Und bewusst essen heisst für mich nicht, dass ich es besser weiss, aber es nicht besser mache. Ich werde auch in Zukunft einmal in der Woche Fleisch vom Biobauer im Nachbarkaff essen. Und wenn das jeder machen würde, hätten wir auch kein Umweltproblem wegen Fleisch.
      4 1 Melden
    • Zeit_Genosse 12.05.2015 16:27
      Highlight @TJ Müller
      Muss man sich als Veganer, wie sie bemerken, outen? Nein. Im Gegenteil. Ich will doch die Ernährungs-, Religions-, Politik- oder Sexualpräferenzen von Menschen nicht ständig ungefragt wissen und in eine Rechthaberdiskussion hineingezogen werden. Das sich der Welt ständig und überall Erklären müssen/wollen ist nicht nötig.
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 22:58
      Highlight @TJ Müller
      Wegen dem Soja: Klar fallen 1% nicht essentiell ins Gewicht, aber irgendwo kann/muss/sollte man ja anfangen... :-)
      2 1 Melden
    • TJ Müller 13.05.2015 12:05
      Highlight @pipapo
      Ne, der Vergleich wäre eher folgender: Ich kann ein Plastikvelo fahren, weil ich kein Auto besitze, da ich so nur einen Bruchteil des Öls verbrauche, was beim Autofahren einfach verbrannt würde. Und zu deinem "schweizer" Biofleisch: Futtermittel (auch bio) werden importiert, da der Flächenbedarf für unser Konsum viel zu gross ist für die Schweiz. Statt Futter importieren lieber gleich Lebensmittel importieren, nicht?
      @zeitgenosse
      Wenn ein Veganer zum Essen eingeladen wird, muss er sich zwangsläufig outen.
      @Dreamer
      Ja, bei den anderen 99%, weil dafür vor allem Soja angebaut wird
      0 0 Melden
  • Hölzig 11.05.2015 21:48
    Highlight langsam verleidet mir watson...wie viele anti-rechts artikel wollt ihr noch schreiben? schade, dass Ihr nicht ein bisschen neutraler schreiben könnt..
    31 72 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 22:08
      Highlight Watson könnte gar nicht so viele anti-rechts Artikel bringen, wie andere anti-links Artikel bringen. Also reg dich wieder ab! Noch haben die Rechten nicht gewonnen und solange, das so ist, herrscht Meinungsfreiheit. Weil Rechts will man nur so lange Meinungsfreiheit, wie man noch nicht die absolute Macht errungen hat. Guck mal nach Ungarn!
      Und du hast die Freiheit, dir ein Portal zu suchen, dass dein eigenes Weltbild unterstützt.
      60 22 Melden
    • Bowell 11.05.2015 23:06
      Highlight "Noch haben die Rechten nicht gewonnen...". Das tönt ja, als ob es irgendeinmal die End-Wahl gibt bei der ein Sieger ausgerufen wird...
      6 0 Melden
    • Michèle Seiler 11.05.2015 23:09
      Highlight Spannend, wie schnell bei manchen der Links-Rechts-Sensor ausschlägt.
      6 0 Melden
  • whatthepuck 11.05.2015 21:48
    Highlight Soziale Erwünschtheit. Links, Pro Umwelt, Pro Flüchtlinge, Gegen Foodwaste, allimitenand ist erwünscht, wird als erstrebenswert erachtet und auch so in der Öffentlichkeit diskutiert. Wer eine andere Meinung vertritt, muss mit Pranger rechnen. Viele Leute wollen eine Meinung haben, ohne sich ständig dafür rechtfertigen zu müssen. Manchmal schaut man halt für sich selbst, weil man selbst Probleme hat oder einfach nicht so sozial veranlagt ist wie der Nachbar. Und manchmal muss man sich an den Kopf langen, weil man bei gewissen Dingen nicht immer so fest nur an sich selbst denken dürfte.
    25 7 Melden
    • Michèle Seiler 11.05.2015 23:23
      Highlight Na, umgekehrt ist es aber nicht besser ... Und ich finde, als erwachsener Mensch sollte man auch mit Kritik klarkommen. Nicht jede Kritik ist ein Fast-schon-Meinungsverbot. Und angeblich soll (konstruktive) Kritik auch dabei helfen, sich weiterzuentwickeln.

      Und in einer Gesellschaft, in der Menschen noch über Empathie (und Verstand) verfügen, gibt es halt Dinge, die nicht angehen.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 23:02
      Highlight Apropos anprangern: Die Rechten (ja, sorry tut mir leid) sind Weltmeister im Anprangern.

      Und der Mensch kann nur überleben wenn er sozial ist. Sind plötzlich die Meisten nicht mehr so "sozial veranlangt", dann geht die Welt vor die Hunde.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 21:32
    Highlight Richtig, als Nationalkonservativer darf man sich nicht outen, da man als Nazi, Rassist, Hinterwäldler oder Ähnliches bezeichnet wird. Diese Verweigerung zur Diskussion mit "Vollidioten" wie auch Löpfe sie bezeichnet, führt halt zu einer grundsätzlichen Ablehnung. Solange mit der Brechstange versucht wird eine Wende herbeizuführen wird es nichts werden. Das Argument "Glaubt uns doch endlich wir haben schon recht ihr Deppen" reicht nicht. Die Bevölkerung glaubt dem Staat schon lange nichts mehr und den Ökolinken schon gar nicht. Vielleicht einfach mal das eigene Vorgehen ändern?

    33 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 22:11
      Highlight Genau genommen sind es weder Rechte noch Linke und auch keine Ökos oder Konservative die uns in den Dreck geritten haben. Es sind die Plutokraten, die jedes System geschickt so zu manipuliren wissen, dass die Masse tut, was sie wollen. Denen ist es scheissegal, ob du rechts, links, schwarzweiss oder grün gesprenkelt bist. Die wollen nur abräumen.
      23 8 Melden
    • blabla.. 11.05.2015 22:22
      Highlight du darfst dich doch outen, Meinungsfreiheit! Muss dan einfach dazu stehen das du rassist bist...
      20 26 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 21:21
    Highlight Interessanter Artikel. Jedoch meiner Meinung nach nicht ganz zu Ende gedacht:
    Soll eine links-eingestellte Person die Initiative für das Bedingungslose Einkommen ablehnen, um darauf zu warten, dass endlich der Kommunismus kommt? Oder soll jemand, der fremdenfeindlich ist, die Masseneinwanderungsinitiative ablehnen, um später eine viel restriktivere Initiative anzunehmen?
    Macht man es sich mit so einem einfachen Vergleich nicht zu einfach? Interessanterweise wird solch eine einfache Ansicht der Dinge immer den Konservativen vorgeworfen.
    28 6 Melden
  • Wolfsblut_2 11.05.2015 20:50
    Highlight Instinktiv wissen wir, dass uns eher früher als später das ganze Wirtschaftssystem um die Ohren fliegen wird. Die Angst davor frisst nicht nur die Seele sondern auch den Verstand.
    32 7 Melden
    • Statler 12.05.2015 00:10
      Highlight Und genau darum lässt man sich nicht auf Experimente ein, sondern klammert sich mit aller Kraft an das, was man kennt (oder zu kennen meint) und vermeintlich Sicherheit bringt. Ein Trugschluss zwar, aber nachvollziehbar.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2015 23:04
      Highlight Oder man versucht so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich zu horten und seine Macht so lange es noch geht zu festigen.
      1 0 Melden
  • stadtzuercher 11.05.2015 20:43
    Highlight Ich finde den Vergleich zwar originell. Aber untreffend. Wer dem Verzehr der Süssigkeit widersteht, hat am Ende nicht zwei. Sondern gar keines, weil die beiden von jemand anderem gegessen wurden.
    Im Prinzip ein klassisches Allmendressourcenproblem (aber bezeichnenderweise wird das den Wirtschaftsstudenten nicht mal mehr im Nebenfach gelernt): Wenn die Ressourcenaneigner in unlimitierter Anzahl vorhanden sind, bringt ein Verzicht auf kurzfristigen Gewinn weder Strafe noch soziale Ächtung noch sonst individuelle Nachteile. Dagegen hilft auch kein moralisierender Zeigefinger, sorry.
    19 9 Melden
    • Philipp loepfe 11.05.2015 20:51
      Highlight Sorry. Aber da bin ich intellektuell überfordert
      13 10 Melden
    • stadtzuercher 11.05.2015 21:20
      Highlight Lesetipp: Das Werk von Elinor Ostrom, etwa die Verfassung der Allmende (Governing the Commons).
      ps. Und ich bin bloss Büezer.
      14 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 22:17
      Highlight Der Vergleich ist treffend.
      Es geht hier nicht um Wirtschaft, sondern um Psychologie. Die Marschmellows waren ein Werkzeug, um die Psyche zu erforschen. Du meinst vermutlich mit "kurzfristigem Verzicht auf Gewinn" etwas Materielles. In der Studie ging es aber darum, dass die Kinder, die so lange warten konnten bis sie zwei erhielten, später ihre Instinkte so kontrollieren konnten, dass sie in der Lage waren langfristige Pläne durchzuführen. Instinktkontrolle, Selbstbeherrschung und Selbstautorität befähigen z.B. auch dazu, eine längere Ausbildung zu absolvieren. U.v.a.
      18 4 Melden
    • Karl33 11.05.2015 22:31
      Highlight Rhabarberlapapp: Klimaerwärmung, Energiewende und Veganismus sind nicht Psychologie, sondern handfeste materielle Dinge.
      4 3 Melden
    • Daniel Caduff 12.05.2015 08:20
      Highlight "bringt ein Verzicht auf kurzfristigen Gewinn weder Strafe noch soziale Ächtung..."

      Da haben Sie etwas ganz falsch verstanden. Der kurzfristige Verzicht SOLL ja keine Strafe sein (jetzt) und auch keine Strafe nach sich ziehen (in Zukunft). Ganz im Gegenteil: Der kurzfristige Verzicht bringt später eine höheren Gewinnchance (Kein Marshmallow jetzt, dafür zwei später). Die Betrachtung als Allmendenproblem macht aber tatsächlich Sinn. Aber auch da verwechseln sie vermutlich was. Das Allmendenproblem entsteht nicht durch "unbeschränkte Ressourcenaneigner", sondern durch fehlende Einschränkbarkeit in der Nutzung der Ressource. BSP Luftverschmutzung: Auch der Hummer-Fahrer (Klischee) findet noch genügend Luft zum Atmen und man kann ihn auch nicht daran hindern, sie zu konsumieren. Also fährt er weiter. Um dem entgegenzuwirken, müsste der Verbrauch an sauberer Luft voll auf den Verursacher überwälzt werden. Die höhere Fahrzeugsteuer reicht für die Vollkostenrechnung aber nicht. Deswegen wird der grösste Teil der Kosten für die Luftverschmutzung der Gesellschaft überlassen ("externalisiert"). Und solange das so ist, schränkt sich der einzelne nur ungern ein. - Man bezahlt ja schliesslich die externalisierten Kosten mit.
      6 1 Melden
    • stadtzuercher 12.05.2015 13:06
      Highlight caduff, da haben sie wohl was nicht verstanden: nicht der kurzfristige verzicht 'ist strafe', sondern innerhalb funktionierender allmendgemeinschaften wird der nicht nachhaltige konsum durch die gesellschaft/gemeinschaft sanktioniert (durch materielle strafen, aber auch reputationsschaden, bis hin zum ausschluss von der ressource). loepfe spricht das an mit den umfragen vor abstimmungen: man handelt heimlich, weil sonst die eigene reputation leidet.
      1 0 Melden
    • stadtzuercher 12.05.2015 13:17
      Highlight Zum anderen Punkt: Wer a) die Ideologie des Markts oder b) die Ideologie des Staats als Lösung für Ressourcenverteilung sieht, für den sind Allmendprobleme nicht lösbar (Wie Sie so exemplarisch sagen: Fehlende Einschränkbarkeit in der Nutzung). Ostrom zeigt aber, dass Allmendressourcen trotzdem nachhaltig genutzt werden können (und seit jeher wurden), wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Und auch wenn Sie das hier verneinen: Ein entscheidendes Kriterium ist nun mal die Anzahl Nutzer.
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    • Daniel Caduff 12.05.2015 13:35
      Highlight @ Stadtzürcher: Da bin ich mit Ihnen einverstanden. - Nur ist das nicht das, was Sie ursprünglich geschrieben haben. Aber es ist offenbar eher ein sprachliches Problem. Hier nochmals Ihr Satz, copy/paste: "Wenn die Ressourcenaneigner in unlimitierter Anzahl vorhanden sind, bringt ein Verzicht auf kurzfristigen Gewinn weder Strafe noch soziale Ächtung noch sonst individuelle Nachteile."
      Hier sprechen Sie davon, dass der Verzicht bestraft werden soll, aber nicht bestraft werden kann, wegen zu vielen Ressourcenaneignern. Sie wollen aber die Übernutzung ächten / bestrafen.
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    • Daniel Caduff 12.05.2015 13:39
      Highlight @ Stadtzuercher (2) Ich kenne die Arbeiten von Ostrom nicht, aber die Lösung des Allmendenproblems ist eigentlich schon sehr lange bekannt: Regulation, bzw. mit Kosten versehen. Beispiel: Sackgebühren auf Müllsäcken. Oder bei einem Fussbalplatz, der öffentlich und gratis benutzt werden kann, Regulation über einen "Stundenplan". Dasselbe in der Waschküche in der Mietswohnung, etc. Wenn die Allgemeinheit die Konservativen für ihren Raubbau also nicht genug ächtet, dann müsste das dann halt ein "Regulator" tun... ;-)
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  • Cox 11.05.2015 20:37
    Highlight Ich nehme das Marshmallow und stehe dazu, denn man weiss nicht, ob es wirklich ein zweites geben wird.
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 22:19
      Highlight Die Kinder waren vier Jahre alt. Und du?
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    • Statler 12.05.2015 00:11
      Highlight Der Test wurde mittlerweile erweitert: ein Asylant, ein Blick-Leser und ein Kapitalist sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen 10 Kekse. Der Kapitalist nimmt sich 9 davon und sagt zu dem Blick-Leser: «pass auf, der Asylant will Deinen Keks».
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  • udiuke 11.05.2015 20:36
    Highlight Ok? Mit anderen Worten, wer konservative Werte vertritt ist per se ein Versager und wer eine progressive Haltung einnimmt, ist ein Gewinner? Vielleicht liegt es ja auch einfach daran, dass der Zeitgeist Konservatives derzeit in die "Pfui-Ecke" wünscht und alles was vordergründig zukunftsweisend ist, als vernünftig und weitsichtig darstellt. Wie immer ist das eine Frage des Standpunktes. Konservativ = schlecht, progressiv = gut. Wer definiert das? Der Zeitgeist ist auch immer nur eine temporäre Konstante.
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 22:22
      Highlight Ideal wäre eine gesunde Mischung aus beiden. Also ein konstruktives Miteinander anstatt ein destruktives Gegeneinander.

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  • Cox 11.05.2015 20:23
    Highlight Ich nehme das Marshmallow und stehe dazu, denn man weiss nicht, ob es wirklich ein zweites geben wird.
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    • alessawardo 11.05.2015 20:50
      Highlight Super. Und wenn alle so denken wird es ganz bestimmt keine zweiten mehr geben, oder?
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    • Monachus 11.05.2015 22:03
      Highlight Wieso nicht? Wenn alle das eine Marshmallow essen und das dann zu einer Knappheit führt, dann hat uns schlicht und ergreifend derjenige, der uns den zweiten versprochen hat, angelogen und getäuscht!
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 22:22
      Highlight Die Kinder in diesem Test waren vier Jahre alt.
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 23:47
      Highlight Danke @Rhabarber für dein Engagement in dieser Diskussion.
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Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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