Wirtschaft

Kim Jong Un freut sich zusammen mit seinen Generälen über einen gelungenen Raketentest. Bild: EPA/YONHAP / KCNA

Leben mit der Atombombe

Nordkorea wird bald über Langstreckenraketen verfügen, mit denen es die USA angreifen kann. Um eine Katastrophe zu verhindern, müssen die Politiker und Militärs kühlen Kopf bewahren.

05.08.17, 21:16 06.08.17, 14:25

Die jüngsten Raketentests des Regimes von Kim Jong Un haben die letzten Illusionen zerstört. «Nordkorea könnte schon 2018 einsatzfähige Langstreckenraketen haben, mindestens zwei Jahre früher als bisher angenommen», meldet der «Economist».

In der «New York Times» stellt derweil Jeffrey Lewis nüchtern fest: «Machen wir uns nichts vor: Nordkorea kann mit Atomwaffen die USA treffen». Lewis ist ein anerkannter Militärexperte, der am James Martin Centre for Non-Proliferation Studies in Kalifornien tätig ist.  

«Überschätzen wir Nordkorea?Ich möchte es nicht herausfinden.»

Jonathan Pollack

Die Tatsache, dass ausgerechnet das groteske Regime von Kim bald Mitglied des Atomclubs sein wird, ist skurril. Wirtschaftlich gesehen ist das Land ein Zwerg. Das nordkoreanische Bruttoinlandprodukt ist kleiner als die Ausgaben der Amerikaner für Hunde- und Katzenfutter.  

Der erfolgreiche nordkoreanische Raketentest vom 28. Juli.   Bild: AP/KCNA via KN

Lange hat man deshalb den verrückten Kim nicht wirklich ernst genommen. «Die Amerikaner haben sich gegenseitig eine beruhigende Geschichte nach der anderen erzählt», stellt Lewis fest. «China wird das Problem für uns lösen. Wir können mit Cyberattacken die nordkoreanischen Raketen ausschalten. Wir können die Testraketen abschiessen. Die Raketen sind ohnehin bloss vorgetäuscht und zu klein, um nukleare Sprengkörper zu transportieren. Die nordkoreanischen Wissenschaftler werden auf unlösbare Probleme stossen.»  

All diese Ausreden kann man nun in den Abfallkübel der Geschichte schmeissen. «Die Realität ist, dass die Vereinigten Staaten von nordkoreanischen Atombomben angegriffen werden können», so Lewis. «Und wir haben keine andere Möglichkeit, als mit dieser Realität zu leben.»  

Auch Maos Steinzeit-Kommunisten liessen sich nicht unterkriegen

Im Fall von Nordkorea wiederholt sich die Geschichte. Als Mao Zedong zu Beginn der 60er Jahre China zu einer Atommacht emporstemmte, war die Ausgangslage ähnlich. China lebte damals in einem Steinzeit-Kommunismus und war bitterarm. Auch damals ging man davon aus, dass die Entwicklung von Atomwaffen und Langstreckenraketen die Möglichkeiten der Chinesen weit übersteigen würde.

Langstreckenrakete der chinesischen Armee. Bild: EPA/EPA

Es war Wunschdenken. «1966 bestückten die Chinesen eine Langstreckenbombe mit eine atomaren Sprengkopf und schickten sie über das ganze Land in ein Testgelände in der westlichen Wüste, wo sie explodierte», so Lewis. «Danach hörten die Vereinigten Staaten auf, die chinesischen Nuklearwaffen klein zu reden.»  

Zuvor hatten die Amerikaner die Chinesen im Korea-Krieg unterschätzt. Als die US-Truppen die Nordkoreaner nach deren Invasion in Südkorea wieder an die Grenze des 38. Längengrads zurückgedrängt hatten, wollte General Mac Arthur bis zur chinesischen Grenze durchmarschieren. Er hatte nicht im Traum daran gedacht, dass die vom Zweiten Weltkrieg stark geschwächte chinesische Armee in den Krieg eingreifen würde. Sie tat es und brachte die US-Truppen an den Rand einer Niederlage.  

Kim ist kein Selbstmörder

Militärisch wird Kim kaum mehr zu bremsen sein. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Szenarien, die aufzeigen, was geschehen würde, sollten die USA versuchen, das nordkoreanische Regime mit einem Überraschungsangriff auszuschalten. Alle diese Szenarien münden in einer Katastrophe mit Millionen von Toten. «Überschätzen wir Nordkorea?», fragt sich Jonathan Pollack sarkastisch. «Ich möchte es nicht herausfinden.» Pollack war ein CIA-Analyst und hat frühzeitig vor einem Angriff Saddam Husseins auf Kuwait gewarnt. Heute arbeitet er an der renommierten Denkfabrik Brookings Institution.  

Umgekehrt ist die Hoffnung gerechtfertigt, dass auch Nordkorea keinen Atomkrieg will. Kim weiss, dass dies sein Untergang wäre, und Selbstmordgedanken werden ihm keine nachgesagt. Für Kim und sein mörderisches Regime sind die Atomwaffen vielmehr eine Lebensversicherung. Sie sollen verhindern, dass er mit einem von den USA gesponserten Coup gestürzt wird.  

Trump schlägt versöhnliche Töne an

Selbst Donald Trump scheint eingesehen zu haben, dass ein militärischer Angriff keine Option ist. Nachdem er noch vor Wochen per Twitter damit geprahlt hatte, dass er niemals zulassen werde, dass Nordkorea über Langstreckenraketen verfüge, hat er zurückgerudert. Via seinen Aussenminister Rex Tillerson liess er ausrichten, dass die USA keinen Regierungswechsel in Nordkorea anstreben würden. «Wir hoffen, dass die Nordkoreaner das einsehen und wir eines Tages einen vernünftigen Dialog mit ihnen führen können», so Tillerson.  

Sein Wort in Gottes Ohr.

[dhr, 06.04.2017] Nordkorea

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 08.08.2017 09:44
    Highlight Endlich mal ein richtig guter Artikel von Löpfe. Ohne billige Polemik, Wunschdenken und abstrusen Prognosen... Ich denke auch, dass Kim einfach eine Lebensversicherung braucht. Die hat er nun (bald). Einzige Unsicherheit bleibt: Dreht er irgendwann komplett durch? Oder ist er doch ein "normaler" Diktator - brutal, aber nicht dumm. Aktuell gibt es wirklich keinen Grund am Status quo zu rütteln. Der Status Quo ist ein "stabiles" Gleichgewicht, das man nicht zum Lot aus bringen sollte.
    3 1 Melden
  • derEchteElch 08.08.2017 07:44
    Highlight Nun, auch in der Schweiz gibt es Politiker (ganz Grün hinter den Ohren oder noch blutend rote Nase von der letzten Demo) die behaupten, wir brauchen keine Armee, uns kann eh nichts passieren, wir sind so gut geschützt usw.

    Fakt ist, niemand weiss, wie die politische Lage in Europa/der Welt in 50-100 Jahren aussieht. Es ist nicht alles rosa wie heute..

    Für keine oder eine sehr schwache Landesverteidigung und für möglichst viel Kompetenzabgabe an Brüssel zu sein grenzt deshalb an Landesverrat..
    6 13 Melden
  • WilliMu 07.08.2017 22:35
    Highlight So clever, wie Kim sich gibt, ist er nicht. Sonst würde er sein Land nicht von den Russen als Testgelände einsetzen lassen.
    Ich fürchte, irgend wann gibt es dort einen riesigen Knall.
    Denn der Trump denkt auch nicht viel weiter als Schweinchen Kim.
    Dann können die Weltmächte ihre abgelaufenen A-Waffen in einem miteinander abgesprochenen Krieg entsorgen. Und wir: ab in die Zivilschutzbunker und Ravioli und Spaghetti fressen, und bei Gelegenheit eine fette Ratte.
    3 3 Melden
  • raphe qwe 06.08.2017 12:26
    Highlight Das Problem ist, dass Kim keinen Grund hat mit der USA zu verhandeln. Gaddafhi hat es getan abgesetzt wurde er trotzdem. Hissein hat alle vernichtet und wurde abgesetzt. Für Kim ist der Status Quo die beste Situation. Er darf nur die Unterstüzung von China nicht verlieren. Ein Risiko ist das Diktatoren im Spiel der Macht oftmals extremst Paranoid werden und die Selbstüberschätzung zu nimmt. Der Kim der heute ist, ist in 20 Jahren vielleicht nicht mehr so rational.
    18 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 14:13
      Highlight Wer wars? Heute vor 72 Jahren? Wer hats einpar Tage später wieder getan?
      4 7 Melden
  • Angelo C. 06.08.2017 12:12
    Highlight Soll mal Einer sagen dass WATSON nicht ausgewogen berichte 😉 :

    http://wat.is/qxcvIBAAzAEH8kAA


    Hier des Einen Todfeind, dort des Anderen Freund 🙃!
    9 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 11:42
    Highlight Die USA ist die grössere Gefahr für die Menscheit als Nordkorea und einpaar andere sogenannte Schurkenstaaten zusammen.
    21 21 Melden
  • äti 06.08.2017 07:26
    Highlight Sehe ich richtig? Die haben neue, gestylte Notizblöckli? Da tut sich rundum was.
    10 3 Melden
  • blaubar 05.08.2017 23:25
    Highlight Was will er denn? Die USA angreifen? Wozu denn? Glaub ich nicht, der will sich doch nur Respekt verschaffen.
    20 2 Melden
  • Pasch 05.08.2017 23:11
    Highlight Dilemma... und die falschen am Ruder.
    15 3 Melden
  • inquisitio 05.08.2017 23:08
    Highlight Mit der Atombombe leben, müssen wir leider schon seit über 70 Jahren.
    39 2 Melden
    • blaubar 06.08.2017 23:52
      Highlight Solange wir damit LEBEN können, geht es ja noch.
      3 0 Melden
  • Flint 05.08.2017 22:37
    Highlight Mit Nordkorea gehört endlich verhandelt. Wie kann man dem Treiben nur zusehen und dabei keine Gespräche führen?
    28 37 Melden
    • Fabio74 06.08.2017 00:41
      Highlight Wie will man mit einem durchgeknallten, stalinistischen Regime Verhandlungen führen?
      25 17 Melden
    • rodolofo 06.08.2017 07:58
      Highlight @ Fabio74
      Es ist ja noch ärger:
      Wie will ein durchgeknallte faschistoide US-Regierung Verhandlungen mit einem durchgeknallten, stalinistischen Régime führen?
      Die Gefahr, dass es bei diesen Durchgeknallten knallt, liegt ungefähr bei 90%.
      17 10 Melden
    • Raphael Stein 06.08.2017 11:24
      Highlight Fabio, das frag ich mich auch.
      Genauso frag ich mich wie kann man mit einem durchgeknallten, neoliberalen Regime wie die USA, verhandeln.
      10 6 Melden
    • Fabio74 06.08.2017 21:08
      Highlight @rodolfo Bei allem Müll, dass die Amerikaner machen, von einem faschistoiden Regime zu sprechen, ist wohl einfach nur noch dumm!
      Bis jetzt zeigt sich, dass der Rechtsstaat dort drüben sehr wohl funktioniert.
      8 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.08.2017 22:16
    Highlight Das Land das die Atombombe hat ist Gesprächspartner und kein Opfer der USA. Korea hat die Technologie von China.
    38 8 Melden
  • WilliMu 05.08.2017 22:12
    Highlight Ja, der Trump mit Kim's Atombombe!
    Da kann er lange noch darum murksen, aber das wird immer mehr zur Realität.
    Da nützen u.U. auch 17 Tage Ferien nichts, leasy boy!, die Zielgenauigkeit von Kims Gewürm wird immer genauer.
    Wahrscheinlich mit kräftiger Unterstützung der Russen.
    Und der Trump kriecht diesen Russen noch hinten hinein.
    Die werden sich im Kreml noch den Buckel vollachen, das ist ja der grösste Witz der Geschichte!
    Aber der Trump ist die wichtigste Person der Erde, wie er selber sagt.
    13 94 Melden
    • sambeat 05.08.2017 23:43
      Highlight Stammtisch.
      44 3 Melden
    • stamm 06.08.2017 00:10
      Highlight Was ist jetzt bei Trump nicht gut? Und alle Anderen schauen genau so zu! Alle wettern, aber niemand tut was, und Trump ist nun die Zielscheibe? Dem Bericht nach, ja.
      16 1 Melden
    • senfmayo 06.08.2017 07:48
      Highlight Als wenn die Russen oder Chinesen in Reichweite von Kims Raketen sein wollen...
      4 0 Melden
  • Matthias Studer 05.08.2017 21:45
    Highlight Kim braucht keine Provokation um eine A-Bombe zu starten. Der Mensch ist unberechenbar.
    Ich hätte nie gedacht diese Worte laut und sogar öffentlich auszusprechen, aber der muss weg.
    40 41 Melden
    • _kokolorix 05.08.2017 22:41
      Highlight Äh kennst du den persönlich?
      Ein verwöhnter Bengel, ja ist nicht zu übersehen. Aber unberechenbar? Der will weiter den grossen Diktator spielen und das kann er nur mit einer A-Rakete im Hintergrund. Saddam hatte keine und wurde dafür gehängt. Diese Lektion haben inzwischen alle Despoten gelernt.
      67 8 Melden
    • Matthias Studer 05.08.2017 23:23
      Highlight Wer seine Familie umbringt, sorry, der ist unberechenbar. Diktator spielt er schon eine ganze Weile, für das braucht er keine Atomwaffen.
      Der Volk unterdrücken, Einwohner gefangen nehmen, ermorden, doch, der ist unberechenbar.
      Saddam würde durch die USA an die Macht gebracht und hat den großen Fehler gemacht, Kuwait anzugreifen. Wenn es um Erdöl geht, verstehen die Amis kein Spaß. Wahrscheinlich wäre er heute noch an der Macht, wenn er keinen Krieg begonnen hätte.
      11 26 Melden
    • Dä Brändon 05.08.2017 23:29
      Highlight Mit einer A-Bombe im Rucksack wird er kaum unüberlegtes tun. Für ihn ist es eine reine Absicherung gegen aussen. Er wird mit höchster Wahrscheinlichkeit niemanden angreifen.
      19 3 Melden
    • Darkside 06.08.2017 03:20
      Highlight @studer: ersetze Kim durch Trump.
      3 18 Melden
    • _kokolorix 06.08.2017 09:32
      Highlight Deine Interpretation zu Saddams Ende ist vollkommen falsch. Saddam wurde von Bush jr weggemacht um von seinem innenpolitischen Versagen rund um 9/11 und der Wirtschaft abzulenken. Ausserdem war der Krieg ein tolles Geschäft für Daddys Freunde welche ihn erst ins Amt gehieft hatten, und er hoffte so als grosser Held in die Geschichtsbücher zu kommen. Nur eine A-Rakete wie sie jetzt Kim hat, hätte Saddam retten können.
      Das ist der grösste Fehler den die USA je begangen haben. Sie haben jedem Klar gemacht, dass sie nur Besitzer von Atombomben anständig behandeln...
      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 19:36
      Highlight 9/11 bleibt nach wie vor äußerst spannend. Es gibt Dermaßen viele Ungereimtheiten.
      2 4 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

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