Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - Ein Big Mac und Pommes frites der Fastfood-Kette McDonald's liegen in München (Oberbayern) in einer Verpackung (Archivfoto vom 27.02.2007). Die US-Schnellrestaurantkette McDonald's hat Europa zu seinem wichtigsten Wachstumsmarkt erklärt. Die Fastfood- Kette will in diesem Jahr in Europa genauso viel investieren wie auf dem Heimatmarkt - obwohl es hier nur halb so viele Restaurants gibt. Bis zu 800 Millionen Dollar (594 Mio Euro) seien 2007 für Investitionen in Europa vorgesehen. Das Unternehmen wolle sich stärker lokalen Essgewohnheiten zuwenden. Foto: Matthias Schrader dpa/lby (zu dpa 0082 vom 21.08.2007) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bild: dpa

Aus wirtschaftlichen Gründen

McDonald's: Gentechnik im Burger 

McDonald's ist gentechnikfreies Futter zu teuer, deshalb erlaubt der Fast-Food-Konzern nach SPIEGEL-Informationen den Einsatz in der Hähnchenmast. Scharfe Kritik kommt von Greenpeace. 

28.04.14, 07:11

Ein Artikel von

Hamburg – Der Fast-Food-Konzern McDonald's lässt den Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln in der Hähnchenmast wieder zu. Damit beendet die Burger-Kette nach SPIEGEL-Informationen die seit 2001 bestehende Selbstverpflichtung, europaweit auf den Einsatz von Genfutter bei der Produktion von Chickennuggets und Chickenburgern zu verzichten. Das bestätigte der Konzern in einem Brief an die Umweltschutzorganisation Greenpeace. 

Es gebe keine ausreichenden Mengen an gentechnikfreien Futtermitteln «zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen», heisst es darin. «Für McDonald's zählt nur der Preis», kritisiert Stephanie Töwe-Rimkeit von Greenpeace. Mit jedem Chickenburger bekomme der Kunde in Zukunft ein Menü, das den Einsatz von Gift und Gentechnik in der Landwirtschaft fördere. «Und das, obwohl eine Mehrheit der Verbraucher keine Gentechnik im Essen will!»

Nach Berechnungen von Greenpeace würde sich ein Chickenburger um weniger als einen Cent verteuern, wenn der Konzern weiterhin auf gentechnisch verändertes Futtermittel verzichten würde. McDonald's bestätigte die neue Politik, betonte aber, die Qualität des Essens werde dadurch nicht beeinträchtigt. (spiegel online)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hugo Wottaupott 10.12.2014 12:25
    Highlight ach... im supermarkt steht seit jaaaaaahren gentech-mais in dosen zum verkauf... wenn jetzt aber MC Ronald o'Donald sowas verkauft sterben wir alle?
    0 0 Melden
  • saukaibli 28.04.2014 09:57
    Highlight Ja genau, die Qualität des Essens wird nicht beeinträchtigt. Wenn man den reinen Geschmack betrachtet vielleicht, aber für die Gesundheit sieht es schlecht aus. Klar, die meisten Studien zu Gen-Food bestätigen dessen Unbedenklichkeit, aber dafür wurden diese Studien ja von den Biotech-Firmen finanziert und optimiert. Wenn man aber die wenigen unabhängigen, von den Biotech-Firmen difarmierten Studien glaubt, will man den Schrott einfach nicht essen. Es ist doch einfach logisch, dass Pflanzen, welche ein Bakteriengift produzieren, das den Verdauungstrakt der Fressfeinde zerstört, auch Schäden an den Verdauungsorganen der Hühner, Rinder usw. hervorruft. Und da das Gift im Körper nicht abgebaut wird, landet es auch in unserem Organismus. Wieso sind wohl die Amis über drei mal mehr von chronischen Darmerkrankungen betroffen als jedes andere Volk?
    1 0 Melden
  • Zeit_Genosse 28.04.2014 09:11
    Highlight So wie ich das verstehe, wird das Futtermittel gentechnisch optimiert, dann erst von den Hühner und nachher vom Mensch verdaut und ausgeschieden. Ein Genrisiko zum Mensch (Transfer) sehe ich nicht. Das Risiko liegt bei den Rohstoffen für die Futtermittel, die im Anbau andere "natürliche" Rohstoffe verdrängen oder zu neuen Stoffen mutieren könnten. Statt über jahrelange Züchtung/Kreuzung wird konkret der Gencode "optimiert". Bei diesem Bevölkerungswachstum muss das kommen, wollen wir dereinst 10-13 Mia. Menschen ernähren. Die grösste Gefahr geht also vom unaufhaltsamen Bevölkerungswachstum aus (Bio-Nahrung reicht nicht aus). Würde man dieses eindämmen, könnte man regulativ gegen Gentech in der Nahrungsindustrie angehen (ethisch vertretbar). Investoren sähen dann auch keine Wachstumsmärkte für Gen-Food, wo +1Cent Millionen ausmacht. Sehr komplexes Thema mit vielen Variablen.
    1 0 Melden

Trotz billiger Medis: Krankenkassenprämien werden um vier Prozent steigen

Der Internetvergleichsdienst Comparis.ch rechnet 2019 mit vier Prozent höheren Prämien für die Grundversicherung der Krankenkassen. Gemäss seiner Prognose verpuffen die verordneten Senkungen von Medikamentenpreisen und Tarifen.

Diese Eingriffe scheitern an der Mengenausweitung der Leistungen, wie Comparis am Dienstag mitteilte. Zwar ergeben die Abrechnungsdaten der Krankenkassen für das erste Quartal 2018 einen Rückgang der Leistungen um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das erweckt gemäss …

Artikel lesen