Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Griechenland

Notenbankchef warnt vor Folgen politischer Krise

15.12.14, 21:58

Griechenlands Notenbankpräsident Yannis Stournaras hat angesichts der politischen Turbulenzen vor einem dauerhaften Schaden für die Wirtschaft gewarnt. Die Krise «nimmt ernsthafte Dimensionen an, die Liquidität im Markt geht in schnellem Tempo zurück», sagte der frühere Finanzminister am Montag einem Redemanuskript zufolge.

Ministerpräsident Antonis Samaras hat die Wahl des Staatsoberhaupts im Parlament überraschend um zwei Monate vorgezogen, um die politische Unsicherheit zu beenden.

Der erste Wahlgang ist am Mittwoch. Falls der Kandidat der Regierung durchfällt, werden laut Verfassung Neuwahlen fällig. Dabei hätte die linksgerichtete Syriza Umfragen zufolge gute Chancen, stärkste Partei zu werden. Sie lehnt das internationale Rettungsprogramm für das hoch verschuldete Land und die damit verbundenen Bedingungen der Geldgeber ab. (sda/reu)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die neue Eurokrise

Der gewagte Poker der Angela Merkel 

Die Griechen sollen gezüchtigt werden, um Spanier und Italiener von dummen Gedanken abzuhalten.

Neue Töne aus Berlin: Ein «Grexit», ein Austritt Griechenlands aus dem Euroraum, sei unter den gegebenen Umständen kein Problem mehr, meldet der «Spiegel» mit Berufung auf «hohe Regierungskreise». Selbstverständlich wird offiziell sofort dementiert, doch man muss nicht über einen Intelligenzquotienten von 150 Punkten verfügen, um zu erkennen, was gespielt wird: Die Griechen sollen davon abgehalten werden, bei den kommenden Wahlen am 25. Januar der Syriza-Partei unter Alexis Tsipras an …

Artikel lesen