Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06347930 Greece Prime Minister Alexis Tsipras leaves the familly picture at the EU Eastern Partnership (EaP) Summit in Brussels, Belgium, 24 November 2017. The summit brings together EU heads of states or government with six former Soviet states Armenia, Azerbaijan, Belarus, Georgia, Moldova and Ukraine.  EPA/JULIEN WARNAND

Ministerpräsident Alexis Tsipras zeigt sich optimistisch. Bild: EPA/EPA

«Griechenland ist wieder wettbewerbsfähig»

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras rechnet mit dem planmässigen Abschluss des europäischen Hilfsprogramms für sein Land und Schuldenerleichterungen der Gläubiger.

25.11.17, 11:00 25.11.17, 11:24


Mit Blick auf die Hilfszahlungen sagte Tsipras den Zeitungen «Die Welt» und «Le Figaro» vom Samstag, seine Regierung und die europäischen Partner arbeiteten hart daran, «dass dieses Abenteuer im August 2018 ein Ende hat». Zum ersten Mal glaube er auch, dass diese Hoffnung mehr als ein Traum sei.

«Die Gläubiger haben ihrerseits ein Entgegenkommen versprochen, um die bisher extrem hohe Schuldenlast von 180 Prozent des Bruttoinlandprodukts zu reduzieren». Griechenland habe für seine Krisenbewältigung «einen hohen Preis» gezahlt, sei heute aber auch wieder wettbewerbsfähig.

Tsipras kritisierte, dass zwar chinesische Investoren die neuen Chancen in seinem Lande erkannt hätten, nicht aber im erhofften Masse die europäischen. «Wenn die Europäer nicht begreifen, dass Griechenland eine Chance bedeutet, werden andere das erkennen. Europa muss das Vakuum ausfüllen, das es hinterlassen hat», forderte er.

Er kritisierte die Anti-Krisenpolitik Europas gegenüber Griechenland. «In den letzten Jahren war die Priorität Europas, die Griechen zu bestrafen durch die Sparpolitik. Investieren kam nicht infrage». Dennoch seien die Investitionen aus dem Ausland in Griechenland 2016 um 160 Prozent gewachsen und im ersten Halbjahr 2017 um 170 Prozent.

Das wichtigste bleibe aber, die hohe Arbeitslosenzahl zurückzuführen. Die Wirtschaft seines Landes werde in diesem Jahr um zwei Prozent wachsen, die Prognosen für 2018 lägen dann mit 2,5 Prozent noch höher. (viw/sda/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jörg K. 25.11.2017 13:20
    Highlight Es wird hier immer von Schuldenkrise gesprochen, damit wird fein davon abgelekt, dass es sich in allen Krisenländern vor allem um eine Bankenkrise handelt. Die Ursachen liegen hauptsächlich darin, dass Kredite nach dem Freunschafts und Begünstigungssystem vergeben wurden. Daran haben vor dem Knall alle profitiert.
    23 2 Melden

30 (ja, dreissig!) griechische Gerichte, die man nicht nur in den Sommerferien essen sollte

Nach dreijähriger Abstinenz verschlug es mich letztes Wochenende wieder einmal beruflich nach Griechenland. Das Unausweichliche geschah: Nach weniger als 24 Stunden Land hatte ich bereits Houmus, Melitzanosalata, Melitzanes Imam, Schweinefleisch auf drei verschiedene Arten, Keftedes auf zwei verschiedene Arten, Spanakopita, Tiropitakia, Tzatziki, Joghurt mit Feta und Minze, Souvlaki, «sexy souvlaki covered in yoghurt» (O-Ton meines Gastgebers), grilliertes Hühnchen, Taramasalata und Gyros …

Artikel lesen