Wirtschaft

Demonstranten erhängen eine Puppe des türkischen Predigers und neuen Staatsfeindes Gülen. Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Trump, Erdogan, «IS» und Wohlstandsfaschismus – die Welt gerät aus den Fugen

Die groteske Ungleichheit schürt den Hass auf Eliten und die Globalisierung. Trotzdem wollen die neoliberalen Hardliner keinen Kurswechsel.

24.07.16, 12:04 25.07.16, 13:53

Auch Paranoide werden gelegentlich verfolgt, heisst es. Doch derzeit muss man nicht paranoid sein, um ein mulmiges Bauchgefühl zu haben. Die Welt gerät aus den Fugen. Rund um den Globus sind Krisenherde entstanden, und jeder kann fatale Folgen haben:

Donald Trump triumphiert. Bild: TAMI CHAPPELL/REUTERS

In den USA haben die Republikaner nach einem chaotischen Parteitag einen Soziopathen zum Präsidentschaftskandidaten gekürt. Donald Trump spielt nicht nur immer offener auf der rassistischen Klaviatur – Muslims ist bei ihm auch ein Codewort für schwarz –, er ist auch im Begriff, die Grundpfeiler der westlichen Sicherheitsarchitektur zu demontieren.

Das Ende der Nato?

In einem Interview mit der «New York Times» hat Trump erklärt, die USA würden anderen Nato-Staaten nur dann zu Hilfe eilen, wenn diese «ihre Verpflichtungen gegenüber uns» erfüllen würden, will heissen: mehr zahlen. Im gleichen Interview fordert Trump Japan und Südkorea auf, sich atomar aufzurüsten und so die US-Streitkräfte zu entlasten.  

Nach dem missglückten Putsch – wenn es denn überhaupt ein Putsch war – ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan im Begriff, das Land in eine Diktatur zu verwandeln. All das erinnert an das Vorgehen Stalins gegen die Trotzkisten. Dazu kommt, dass sich möglicherweise auch am Bosporus ein geopolitischer Wandel abzeichnet.

Überschäumender Nationalismus in der Türkei.
Bild: DENIZ TOPRAK/EPA/KEYSTONE

Eine plausible Spekulation will nämlich wissen, dass der türkische Präsident den Putsch auch dazu benützen will, sich vom Westen ab- und Russland zuzuwenden. Putin und Erdogan im selben Boot – und in den USA ein Putin-Bewunderer im Weissen Haus: ein Albtraum.  

Sind in Rom bald die Europagegner an der Macht?

Der Brexit hat auch die zweite wichtige Säule des Westens ins Wanken gebracht, die europäische Einheit. Dass ausgerechnet die als besonnen geltenden Briten dieses Wagnis eingegangen sind, ist ein schlechtes Omen. Der Unmut über die EU wächst generell, derzeit vor allem in Italien. Kann die italienische Bankenkrise nicht gelöst werden, ohne die Kleinsparer zur Kasse zu bitten, dann ist es sehr wohl möglich, dass schon in diesem Herbst eine europafeindliche Regierung in Rom an die Macht kommt.

Ein Zerfall der EU ist denkbar geworden, und seit dem Brexit wissen wir auch, dass die Europagegner nicht einmal einen Anflug eines Planes haben, was danach kommen soll.  

Der belgische «IS»-Kämpfer Abdelhamid Abaaoud. Der Terror der Fundamentalisten schürt den Hass auf den Islam. Bild: AP Militant Website

Der «IS» ist weniger eine militärische, denn eine psychologische Bedrohung. Die nicht enden wollenden Attentate schaffen ein Klima der Angst, das den Rechtspopulisten in die Karten spielt. Wann werden Muslime Opfer von Racheakten?

Generell ist das politische Klima im Westen unterirdisch geworden. Am Parteitag der Republikaner wurde Hillary Clinton nicht als politische Gegnerin hart angegangen. Sie wurde im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Ben Carson verglich sie mit Luzifer. Ein Delegierter fragte unter dem Gejohle des Saales, ob man sie hängen oder erschiessen soll – und alle grölten gemeinsam: «Sperrt sie ein! Sperrt sie ein!»    

Aufgehetzte Delegierte am Parteikongress der Republikaner.
Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Im Zeitalter des Wohlstandsfaschismus darf ungeniert gelogen, polemisiert und gehetzt werden, und zwar nicht nur anonym in den Kommentarspalten, sondern ganz offiziell. Das Motto: «Mein Gott! Es ist doch nicht so schlimm, dass es eine Falschmeldung war», gilt nicht nur für den SVP-Hardliner Andreas Glarner. Es ist bei Rechtspopulisten inzwischen gängige Praxis. Wissen und Fakten sind bloss noch hinderlich. Der ehemalige englische Justizminister Michael Gove brachte es auf den Punkt: «Das Volk hat genug von Experten.»

Die Ungleichheit ist unhaltbar geworden

Es gibt keine Patentlösung, um die Welt wieder ins Lot zu bringen. Doch es ist unbestritten, dass die extreme Ungleichheit innerhalb der und zwischen den Staaten ein entscheidender Faktor ist. Martin Wolf, der Chefökonom der «Financial Times», schlägt deshalb folgendes Massnahmenpaket vor:

Unsere Zivilisation ist in Gefahr

Martin Wolf ist ein erfahrener Mann und der wohl bedeutendste Wirtschaftsjournalist der Gegenwart. Er kommt zu einem Schluss, der bis vor kurzem noch als hoffnungslos pathetisch belächelt worden wäre: «Ein Scheitern können wir uns nicht erlauben. Unsere Zivilisation steht auf dem Spiel.»

Trump

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • nick_the_greek 25.07.2016 10:11
    Highlight Herr Löpfe, der von Ihnen geprägte Begriff des "Wohlstandsfaschismus" gewinnt nicht an Sinn bloss weil Sie in in jedem Ihrer Artikel grosszügig wiederholen. Bei Ihnen weiss man immer schon im Voraus worum es im Artikel geht. Man muss dazu eigentlich nicht einmal den Titel lesen.
    13 38 Melden
    • Philipp Löpfe 25.07.2016 11:32
      Highlight Wow, kannst du Gedanken lesen?
      30 13 Melden
  • K3tsch 25.07.2016 08:21
    Highlight Es wird überall geschrieben, was wir brauchen. Die wichtigste Frage ist aber was wir nicht brauchen: nämlich Krieg.
    Mit den täglichen Hetzen, leeren Versprechungen und Spitzeleien zwischen den politischen Hochburgen, werden jeden Tag nur noch mehr Tote generiert.

    Danke Hr. Löpfe für diesen übersichtlichen und informativen Artikel.
    28 12 Melden
  • R&B 24.07.2016 18:06
    Highlight Interessanter Artikel! Bitte mehr davon!
    36 7 Melden
  • Ingmar Blessing 24.07.2016 17:38
    Highlight Naja, Trumps Nominierungsrede zu urteilen ist er eher nicht auf Chaos aus - eher dem Gegenteil. Hier die dt. Übersetzung: http://inselpresse.blogspot.de/2016/07/politico-transkript-der-rede-von-donald.html
    11 11 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.07.2016 20:20
      Highlight "Niemand kennt da System besser als ich und deswegen kann nur ich es wieder reparieren."

      Er ist offensichtlich grössenwahnsinnig und auf Egokratie aus.
      25 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 16:43
    Highlight Die UNO muss als Garantin für Menschenrechte gestärkt werden.
    37 6 Melden
  • Lügensperber 24.07.2016 16:12
    Highlight wir tun so als ob alles neu und gefährlicher ist.

    in einem sinn ist es bestimmt gefährlicher, das ganze spielt sich vor unserer haustür ab.

    hinzu kommt, dass viele kreise ein scheitern europas geil finden und das ist zündgefährlich.
    also weiter so, schreiten wir vorwärts mit geschlossenen augen. irgendwann kommt das burn out oder stecken wir mitten drin?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Taliban

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theokratie
    14 11 Melden
  • Lügensperber 24.07.2016 16:01
    Highlight ich schreibe es gerne noch einmal, steht afganistan vor der tür. alles wiederholt sich.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Intervention_in_Afghanistan
    4 30 Melden
  • c-real1896 24.07.2016 15:45
    Highlight Nur son gedanke...weenn de russisch, de türkisch und de amerikanisch präsi gliicher meinig sind, wär denn nöd mal so chli ostwest friede?
    6 18 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 24.07.2016 17:29
      Highlight Das glaube ich eben nicht. Die sind genau so lange gleicher Meinung, wie es Ihnen hilft an der Macht zu bleiben. Wenn einer glaubt, die anderen nicht mehr zu brauchen, wird dieser zum Feindbild, gegen den es anzukämpfen gilt.
      18 2 Melden
    • Fabio74 25.07.2016 07:44
      Highlight Nein das wäre Krieg. 3 machtgeile Typen brandgefährlich
      Und wenn gem Trump Japan und Südkorea aufrüsten mit Atomwaffen dann gute Nacht
      8 7 Melden
    • rodolofo 25.07.2016 08:04
      Highlight Dänn hettemer d'Mafia ade Machd.
      Wie fridlich isches in Süüditaalie?
      Und mer hetted nao mee Waffehandel, Proschtituzioon und Droogehandel.
      Fäntsch daas öppe guet?
      6 3 Melden
  • DerWeise 24.07.2016 15:00
    Highlight Da fehlt doch was in dieser Analyse. H. Clinton.

    Notorische Lügnerin und korrupt bis zum geht nicht mehr.

    Clinton's Rolle im Sturz Gaddafi vergessen?
    Resultat: Chaos und IS

    Clinton's Vote zum Irakkrieg vergessen?
    Resultat: Irak + Syrien sind zu einem Al-Qaidastan verkommen.

    Aber ja, Trump ist halt ein einfaches Ziel zu verlockend für ne Geschichte.

    #voteJillStein ;)
    58 28 Melden
    • _kokolorix 24.07.2016 17:38
      Highlight Auch wenn ich deine Einschätzung von Hillary Clinton grossteils Teile, bist du echt der Meinung, dass Trump den besseren Präsidenten abgibt?
      38 5 Melden
    • DerWeise 24.07.2016 19:44
      Highlight Nein resp. ist eine Perspektivenfrage.

      Für die Amis wäre Clinton wohl die bessere Präsidentin. Trotz ihrem Support für desaströse Freihandelsabkommen a la TTIP. Für den Rest der Welt wohl nicht: Dafür ist Sie einfach zu kriegsgeil und zu vernetzt mit Wallstreet und Militärindustrie.

      Trump's Rethorik mag verstörend sein, ich denke jedoch, dass dies nötig war um überhaubt die Vorwahlen bei den Republikanern zu Gewinnen.

      Trump ist der gemässigste Republikaner seit langem. Klingt komisch, ist aber so ;)
      13 4 Melden
    • Fabio74 25.07.2016 07:46
      Highlight Zu billig Clinton alles anzuhängen. F und GB waren vorne dabei mit der Forderung Gaddafi zu beseitigen
      14 7 Melden
  • ernesto_g 24.07.2016 14:59
    Highlight Titel wie “Das Ende der Nato” oder “Unsere Zivilisation ist in Gefahr” sind extrem reisserisch. Ich will einfach davor warnen, selbst in die Populismus-Falle zu tappen und sich derer Methoden zu bedienen – die der Autor auch selbst verteufelt - um Aufmerksamkeit zu erlangen. Man läuft Gefahr, die “argumentative Schärfe” zu verlieren, wenn man seine Positionen nicht genau erläutert.
    Beispiel: Luzifer Vergleich, siehe: http://www.vox.com/2016/7/20/12230994/republican-convention-day-2-lucifer

    Sonst aber sicher wichtige und spannende Punkte zum Thema Weltpolitik!
    37 2 Melden
  • the.oracel 24.07.2016 14:46
    Highlight Das Problem ist nicht Erdogan oder Putin, das Problem sind die USA. Auf der Welt gibt es/gab es keinen Konflikt, wo sie ihre Finger nicht drin haben / hatten. Das Finanzsystem ist ausgesogen von jenen, die auch gleichzeitig mit Konflikten und Krieg Geld verdienen. Die nächsten die der EU den Rücken kehren werden, sind die Griechen. Danach sagt Merkel tschüss, und die Deutschen, Italienischen und Französischen Banken kollabieren. Eine Frage der Zeit. Die USA sind sowieso bankrott, sie können nicht mal einen Bruchtteil des USD mit Gold decken. Kein Gegenwert, nur Papier.
    26 37 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 24.07.2016 17:37
      Highlight Ich denke, als Orakel taugst Du nicht sehr viel. Warum? In die meisten Konflikte, wo die 'Amerikaner' die Finger drin haben, wurden sie ja 'eingeladen'. Das Finanzsystem wird seit Maggie Thatcher ausgesogen (die hat das erfunden), das kannst Du auch nicht den Amis in die Schuhe schieben. Oder wenn doch, sind wir Schweizer auch ganz gut darin. Ob die EU auseinanderfliegt oder nicht, werden wir sehen. Und zu guter Letzt: Ob die USA pleite sind? Ich weiss nicht, aber mir fallen dazu noch andere Staaten (Venezuela usw) ein, die mehr pleite sind und trotzdem existieren.
      20 9 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 24.07.2016 17:37
      Highlight Ich kanns nicht mehr hören... Immer dieses die USA oder Hillary Clinton sind die Bösen. Ja ich kann auch nicht alles unterstützen aber die USA gibt global die wahrscheinlich höchste Stabilität (zusammen mit der EU). Und fast alle "Bedrohungen" die von der USA ausgehen sind berechen und vorhersehbar, wir dürfen sie einfach nicht ignorieren.
      10 11 Melden
    • Fabio74 25.07.2016 07:48
      Highlight Naja solange die USA ihr Geld selber drucken und der Handel in USD läuft gehen die USA nicht peite.
      Die Kriege wärhrend des Kalten Krieges waren StellverteterKriege wo die Sowjets enenso mitgemischt haben.
      5 2 Melden
  • E7#9 24.07.2016 14:16
    Highlight Ich finde es komisch von globaler Einigkeit zu sprechen und gleichzeitig Sätze zu schreiben wie: "...und in den USA ein Putin-Bewunderer im Weissen Haus: ein Albtraum." Solange man die einen als die Guten und andere als die Bösen hinstellt ist ein solches proklamieren farisäerisch. Man kann nicht globale Gleichgesinnung erreichen, indem man fordert, dass die ganze Welt auf die eigene, vermeintlich einzig richtige Denkweise aufspringt. Die Weltgeschichte zeigt genügend Beispiele, dass das eben nicht funktioniert.
    66 14 Melden
  • Rigel 24.07.2016 14:12
    Highlight Kein Zweifel, Unser politisches, wirtschaftliches und monetäres System befindet sich in der Phase der eklatanten Dekadenz.

    Im Volk rumort es deshalb, weil die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Und letztere vermehren sich wie die Karnickel.

    "Back to the roots" heisst die Devise im Volk.

    Aber die für den ganzen Schlamassel verantwortlich sind werden einen Teufel tun, um das bestehende System zu ändern. Denn dann müssten sie dafür die Verantwortung tragen und würden ihre Pfründe verlieren. Deshalb: Nach uns die Sintflut.

    Das ist dann der Nährboden für jede Revolution.
    65 2 Melden
    • Sille 24.07.2016 14:33
      Highlight Es wiederholt sich alles...man muss sich nur etwas mit der Geschichte der Welt und der Länder befassen, es stehe heute einfach andere Mittel zur Verfügung. ... s kommt eh wie's kommen muss und solange es Menschen gibt wird sich daran nichts, aber auch gar nichts ändern
      37 1 Melden
    • Fabio74 25.07.2016 07:50
      Highlight Und warum wählen die Leute die die Schnauze voll haben Milliardäre wie Trump, Blocher, Berlusconi etc, weil diese Demagogen den Leuten nach dem Mund reden aber NIE fürs gemeine Volk was tun??
      14 7 Melden
    • rodolofo 25.07.2016 08:12
      Highlight Ich sehe ein Hauptproblem im Suchtverhalten.
      Das siehst Du beispielhaft bei den Alkoholikern.
      Sie verfallen dem Alkohol, obwohl sie doch realisieren müssen, dass der Alkohol sie kaputt macht.
      Der Alkohol verschafft einem Alkoholiker ein kurzteitiges Glücksgefühl. Nachher kommt der Absturz und der "Kater danach".
      Ähnlich verhält es sich mit dem Luxuskonsum:
      Für einen glamourösen Moment nist Du ein kleiner "Sonnenkönig".
      Dann bringen sie Dir die Rechnung...
      Jetzt heisst es wieder: Strampeln im Hamsterrad bis zum Umfallen und "kundenfreundlich" in Ärsche kriechen...
      3 1 Melden
  • DerTaran 24.07.2016 14:12
    Highlight Die Wirtschaft ist ein Regelkreislauf (Thermostat) wenn man an den Sensoren rumschraubt geht es schief. Mit der Trennung von Eigentum (Aktionäre) und Verantwortung (Berufsmanager) ist das Risikogleichgewicht verloren gegangen, die Sensoren wurden vom Regelsystem abgetrennt. Kaum ein Manager wurde finanziell oder juristisch belangt. Die meissten von ihnen sind immer noch reich und frei.
    Das System wird zur Zeit durch Regulierung übersteuert. Statt ihm die Chance zu geben sich neu einzupendeln versuchen es Nationalbanken und Politiker von Hand, was schon bei der Heitzung kaum funktioniert.
    37 3 Melden
  • flyingdutch18 24.07.2016 14:10
    Highlight Der Nato würde ich keine Träne nachweinen. Sie hat nach dem Zerfall der Sowjetunion mit der Osterweiterung wesentlich zu den neuen Spannungen zwischen West und Ost beigetragen. Leider hat sich auch die EU falsch verhalten, als sie die Ukraine unter der russisch-freundlichen (gewählten) Regierung vor das Ultimatum gestellt hat, sich entweder mit der EU oder mit Russland zu assoziieren (als ob nicht beides möglich gewesen wäre).
    31 24 Melden
    • MacB 24.07.2016 16:04
      Highlight Ohne nato werden die baltischen Stasten flux wieder von Russland annektiert..,
      14 10 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 24.07.2016 19:24
      Highlight Die Nato gehört abgeschafft!
      6 6 Melden
    • Fabio74 25.07.2016 07:53
      Highlight Falsch. Die NATO Erweiterungrn waren 2004 freiwillige Beitritte von souveränen Staaten.
      Es geht und ging Putin nie was an was andere Staaten machen. Gilt auch für die Ukraine.
      12 6 Melden
  • 7immi 24.07.2016 13:52
    Highlight wenn herr löpfe schon über den "wohlstandsfaschismus" schreibt, sollte er auch den "wohlstandssozialismus" und den "wohlstandsliberalismus" ansprechen... es leben viele totgeglaubte ideologien wieder auf. trotz wohlstand und geschichtlicher bildung. schlussendlich braucht es den mittelweg und keine hetze.
    39 28 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 24.07.2016 13:37
    Highlight "Staatsfeind Gülen" nur schon so etwas zeigt, dass im Staat des Erdowahn etwas nicht passt... "Staatsfeind" wo hat man noch so etwas? Ich bin auch "Feind" unseres SVP Bundesrat Maurer... so ist das in einer Demokratie! Man begegnet "Feinden" mit demokratischen Mitteln. Gerne können Sie sich einer Wahl stellen... lächerlich! Und unser Duce Erdogan der Chef von allen! Schade hat der Putsch nicht geklappt! ... Hopsala muss ich nun Angst haben? Türkei Ferien sind sowieso canceled! Gehen wir ins demokratische Griechenland!
    44 17 Melden
  • Schwanzus Longus 24.07.2016 13:34
    Highlight EU ist nicht mit Europa gleichzusetzen es heisst nämlich nicht das EU Gegner auch gegen Europa vorgehen aber dieser Neusprech ala Orwell auf seiten Löpfes ist beabsichtigt.
    31 23 Melden
    • The Destiny 24.07.2016 14:16
      Highlight Die Atlantikbrücke spricht: wer da?
      8 5 Melden
  • Grundi72 24.07.2016 13:25
    Highlight Mimimimi
    12 43 Melden
  • Luca Brasi 24.07.2016 13:15
    Highlight Erdogan und Putin? Aber diese beiden Staaten haben doch Eiszeit seit dem Abschuss des russischen Flugzeugs. Zudem kämpfen sie im Nachbarland Syrien auf völlig verschiedenen Fronten und bemühen sich um Einfluss im Kaukasus und Zentralasien. Scheint mir nicht gerade eine naheliegende Konstellation zu sein.
    18 30 Melden
    • Angelo C. 24.07.2016 13:41
      Highlight Da gehst du von irrigen und überholten Annahmen aus, denn Erdogan hat sich vor einiger Zeit bei den Angehörigen des abgeschossenen Jets explizit entschuldigt, hinter den Kulisssen sich wieder stark mit Putin angenähert, wodurch dieser bereits das russiche Tourismusembargo gegen die Türkei aufgehoben und nun bekundet hat, dass er nun die Pipeline nach der türkischen Küste wieder an die Hand nehmen will.

      Die beiden Herren gelten demnach als versöhnt und die persönliche charakterliche Konstellation lässt vermuten, dass sie sich da und dort noch enger zusammenschliessen werden.
      48 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 13:41
      Highlight Es ist gut möglich, dass der Abschuss nicht auf Erdogans Mist gewachsen ist, sondern eine Provokation war, die gegen ihn gerichtet war. Es ist offensichtlich, dass die Türkei gespalten ist. Nach der Absetzung des Aussenministers Davutoglus hat sich Erdogan für den Abschuss entschuldigt und versucht die Beziehungen zu Russland, Israel und selbst Iran und Syrien zu verbessern. Des Weiteren gehen Meldungen um, dass die Russen Erdogan gewarnt haben kurz vor dem Putsch und er so dem Tod entging. (abgehörte Funksprüche der Putschisten) Erdogan und Putin haben unmittelbar danach telefoniert.
      30 10 Melden
    • DerTaran 24.07.2016 13:48
      Highlight Kurz vor dem Putsch hat sich Erdogan Medienwirksam bei Putin und Russland entschuldigt.
      36 1 Melden
    • rodolofo 25.07.2016 08:20
      Highlight Es könnte sein, dass die Kurden Putin "einen Korb" gegeben haben, weil sie in den USA verlässlichere Partner gefunden haben.
      Also sagt sich Putin: "Dann nehme ich halt die Türken!" Die Türken, zusammen mit ihren heimlichen Partnern, dem IS nehmen die "gemässigten Rebellen" von einer Seite in die Zange, wir zusammen mit Assad's Truppen, greifen von der anderen Seite her an. Dann ist auch dieser "Arabische Frühling" ein für alle Mal erledigt und kann nicht auf muslimische GUS-Staaten überschwappen."
      2 5 Melden
  • Karl Müller 24.07.2016 13:15
    Highlight Hillary Clinton war zumindest in jungen Jahren positiv gegenüber den Ideen des Politaktivisten Saul Alinskys eingestellt. Dieser hat ein Buch "Rules for Radicals" geschrieben, in dem er Luzifer als ersten radikalen Rebellen bezeichnete. Nun hat Ben Carson am Parteitag gefragt, ob die USA eine Präsidentin wolle, deren Vorbild Luzifer anerkenne. Das war eine extrem dumme Dreckschleuderei; aber zu behaupten, Carson habe Clinton "mit Luzifer verglichen", ist genauso eine polemische Verzerrung der Fakten.

    PS: Das mit dem "Hängen oder Erschiessen" würde ich auch gerne anderswo nachlesen ...
    35 3 Melden
    • E7#9 24.07.2016 14:38
      Highlight Hillary verkörpert das Establishment und sollte daher eher mit Gott verglichen werden: Gott erschuf uns nach seinem Ebenbild, verpasst uns aber eine Blombierung um nicht ewig leben und nicht selbständig denken und urteilen zu können. Trotzdem stellt er zwei Bäume ins Paradies, deren Früchte uns doch noch zu mehr ermächtigen würden, verbietet uns aber unter Strafandrohung davon zu essen (obwohl wir ja noch kein Urteilsvermögen besitzen und deshalb nackt und unschuldig sind). Mit Verlaub: Der einzig der zu uns gehalten hat war Luzifer in Gestalt einer Schlange. Ach, zum Glück bin ich Atheist.
      11 5 Melden
    • Philipp Löpfe 24.07.2016 17:47
      Highlight War eigentlich überall in der Berichterstattung über Cleveland zu lesen.
      6 3 Melden
    • Karl Müller 24.07.2016 18:28
      Highlight War es eben nicht. Noch nicht mal auf Seiten, die klar gegen Trump sind und dezidiert den Hass beschreiben, der Hillary Clinton am Parteitag entgegenbrandete, habe ich etwas darüber gefunden, dass am Parteitag gefragt worden sei, ob man Clinton Hängen oder Erschiessen solle. Es gab durchaus zuvor solche Aussagen von Republikanern, aber den von Ihnen beschriebenen Vorfall habe ich bisher nirgendwo anders gefunden.

      2 0 Melden
  • RoWi 24.07.2016 13:03
    Highlight Wir steuern auf den Abgrund zu, weil niemand niemals nur einen Yota seiner Position preisgeben wird, sich auf Kompromisse zum Wohle aller einlässt und die Egomanen die alleinige Wahrheit für sich beanspruchen. Und davon gibt es deren zuviele! Mir kommts hoch und ich habe echt Angst um unser aller Zukunft!
    37 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 12:58
    Highlight ... mit Schlagwörtern bestückte Oberflächenkratzerei und/oder Ursachenvertuschung zum Thema "Die Welt gerät aus den Fugen".

    34 16 Melden
    • Energize 24.07.2016 21:55
      Highlight In dem Fall hätte ich von dir jetzt schon noch einige Richtigstellungen oder Ergänzungen erwartet. Sonst bleibt diese Kritik von dir SEHR oberflächlich.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.07.2016 10:46
      Highlight Sicherlich richtig. Ich hoffte, Herrn Löpfe würde mich dies fragen.. -> Sehr gerne, am Abend dann.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.07.2016 12:11
      Highlight Grundsätzlich kann gesagt werden, dass das Weltgeschehen seit jeher (erst Recht nach der Globalisierung) das aktuelle Imperium bestimmt. Seit dem Zerfall der Sowjet beansprucht dies die USA, dazu stehen Sie ja auch. Sollte man in einem solchen Artikel nicht die Geo-, Finanzpolitik der USA hinterfragen, dessen Folgen wir global zu spüren bekommen? Die Ursache für unser Gefühl, dass die Welt aus den Fugen gerät? Die Ursache für die Flüchtlingsströme, die Terrorangst, die zunehmende Destabilisierung Europas, die Gesellschaftsfragmentierung, die Angst vor dem Wirtschaftskollaps usw.?
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.07.2016 12:12
      Highlight Müsste man sich nicht fragen, welche Rolle die EU-Mitgliedsstaaten für die Vorherrschaft der USA auf dem eurasischen Becken spielt? Welche Rolle die Türkei/Syrien etc. als Spielball der Supermächte spielt? Da reicht es nicht, gegen Erdogan zu schiessen.
      Müsste man nicht thematisieren, wieso WIR als Menschen scheinbar immer noch nichts aus der Geschichte lernen wollen? Die Medien uns heute mehr denn je mit Feindbildern versehen, um die nächste Intervention gutzuheissen? Dass Krieg und Zerstörung für ein paar Wenige wirtschaftlich nützlich ist und die Mehrheit verliert?
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.07.2016 12:14
      Highlight Dass es kein Gut und Böse gibt und die Siegermacht nach jedem Krieg die Geschichte schreibt? Dass der Kampf gegen den Terror nur dazu dient, die Freiheiten eines Jeden einzuschränken und die Überwachung hochzuschrauben? Big Data, Orwell und so..

      Unsere EU-Politiker werden zwar halbdemokratisch gewählt, vertreten im Parlament aber mehrheitlich die wirtschaftlichen und nicht mehr die bürgerlichen Interessen. Die USA und ihre Wirtschaft, dem militärisch-industriellen Komplex, sind abhängig von Kriegen.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.07.2016 12:14
      Highlight Die Folge der amerikanischen Geopolitik der vergangenen 20 Jahre, die nicht lernende und zu leicht beeinflussbare westliche Bevölkerung, das System der modernen Kriegsführung, die Legitimation von False Flag Operations vieler Geheimdienste der Welt zur Durchsetzung eigener Interesse usw. – DAS ist die Hauptursache für die spürbaren Folgen in Europa. DAS müsste man thematisieren. Aber ist halt einfacher unter anderem einen Chefökonomen der Financial Times zu zitieren, welcher einen globalen Steuerungsapparat und ein globales Steuersystem fordert….
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.07.2016 12:15
      Highlight Während „wir“ weiterhin die restliche Welt zur günstigen Rohstoffsicherung ins Zeitalter zurückbomben.

      - Ich erwarte solche Gedanken eigentlich von einem bezahlten Journalisten.
      6 0 Melden
  • banda69 24.07.2016 12:55
    Highlight Die SVP ist nichts anderes als die schweizer Version von Trump. Ein Haufen Abzocker die gegen Randgruppen und Menschen in Not hetzt sich als volksnah verkauft und so Stimmung und und Stimmen macht.
    67 69 Melden
    • Angelo C. 24.07.2016 13:16
      Highlight Wusst' ich's doch : bei Banda darf bei sowas die SVP keinesfalls fehlen, zumal sie geopolitisch ganz sicher das Zünglein an der Waage spielen wird 😂!
      63 32 Melden
    • banda69 24.07.2016 19:53
      Highlight Natürlich darf die SVP nicht fehlen, wenn es darum geht zu hetzen und polemisieren, die Wahrheit mit Füssen zu treten und dafür zu sorgen, dass dir Reichen immer reicher und im Gegenzug unsere Sozialwerke zerstört werden.

      In diesem Rahmen passt die SVP perfekt in die weltweiten Tendenzen.
      10 7 Melden
    • Fabio74 25.07.2016 07:55
      Highlight @Angelo: der geopolitisvhe Einfluss der Schweiz ist gering. Aber Trump, Blocher, Berlusconi alles dieselbe Bande
      10 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 12:54
    Highlight Interessant, der Autor empfindet eine Entspannung der Beziehungen zwischen den USA und Russland und eine Verbesserung der Lage Russland-Türkei als Albtraum. Es ist ihm lieber, wenn eine Kriegstreiberin (Hillary), welche auch gerne mal einen Hitler Vergleich bemüht, die Konfrontation zweier Atommächte auf eine neue Stufe heben will und welche den von den USA initiierten Wirtschaftskrieg (Sanktionen) welche Millionen von Menschen betrifft, weiter führt.
    Des Weiteren: EU-Gegner/Kritiker/Feinde wäre der richtige Begriff, und nicht "Europafeinde". Diese Verwechslung ist natürlich beabsichtigt.
    39 35 Melden
    • Fabio74 25.07.2016 07:57
      Highlight Heisst man hätte Putin gewähren lassen müssen. Überlassen wir doch die Ostukrsine die Krim und was er noxh haben will. Was interessieren uns souveräne Staaten und Grenzen, wenn der Bär hunger hat.
      Sorry dein Appeasement ist der falsche Weg dazu
      7 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.07.2016 10:09
      Highlight Putin will "die Ostukraine" gar nicht, wozu auch. Und die autonome Republik Krim hat sich selbst von der Ukraine gelöst (Selbstbestimmungsrecht der Völker) und dann einen Antrag auf Aufnahme in die RF gestellt. Notabene erst, nachdem der von ihnen gewählte Präsident gewaltsam aus Kiew verjagt wurde und sich eine massiv antirussische Stimmung entwickelte. Das Thema ist gegessen.
      0 6 Melden
  • jazzmessenger 24.07.2016 12:54
    Highlight Zur Bildunterschrift bei Bild 3: Das ist doch kein unbekannter IS-Kämpfer, das ist Abdelhamid Abaaoud, eines der bekanntesten Gesichter von Daesh!
    24 0 Melden
    • Leo Helfenberger 24.07.2016 13:08
      Highlight Merci, ist angepasst!
      13 5 Melden
  • Der Zahnarzt 24.07.2016 12:53
    Highlight Die Ursachen der Krise (Neoliberalismus / Kapitalismus) sind richtig erkannt, die Lösungsvorschläge der FT (ein bisschen mehr Steuern für die Reichen, ein bisschen mehr Lohn für den Rest etc. etc.) sind m. E. aber untauglich und nur Kosmetik, um die Fratze des Kapitalismus zu verdecken, zudem utopisch, weil weltweit gar nicht durchsetzbar (freiwillig werden Cayman Island, Bahamas etc.) nie mitmachen. - Was es wirklich braucht, ist die Überwindung des Kapitalismus…aber niemand weiss, wie das aussehen könnte.
    37 11 Melden
    • rodolofo 24.07.2016 14:16
      Highlight Mit Geld bezahlen, aber öfters mal "eine Runde" spendieren vielleicht?
      9 3 Melden
    • Bobo B. 24.07.2016 15:25
      Highlight Ich bin geneigt zu glauben, dass der Zahnarzt noch nicht wirklich viel vom Wesen des Menschen begriffen hat...
      4 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 12:51
    Highlight Die Nato hat sei 1989 jede Legitimität als Verteidgungsbündnis verloren. Und hätte nach Auflösung des Wahrschauerpackts ebenfalls aufgelöst gehört.
    Heute ist dient die Nato als verlängerter Arm der USA um für die ihre Interessen im nahen Osetn durchzusetzen, und Russland zu destablisieren.
    Mit Verteidigung hat das schon lange nichts mehr zutun.
    40 27 Melden
    • rodolofo 24.07.2016 13:20
      Highlight Der Warschaupakt ist zwar aufgelöst worden, aber wurde dann später unter einem neuen Decknamen, der allerdings geheim bleibt, weitergeführt.
      Moskaupakt vielleicht?
      5 14 Melden
    • the.oracel 24.07.2016 14:50
      Highlight Ben88 hat absolut Recht. Aber anhand der negativ-votes für deinen Kommentar, zeigt sich, die Leute sehen noch immer nicht die Zusammenhänge...
      8 4 Melden
  • rodolofo 24.07.2016 12:51
    Highlight Knallharte Analyse des Weltgeschehens!
    Wenn sich die Menschheit nicht als "Organismus" denken und fühlen kann, in dem jeder einzelne Mensch wie eine spezialisierte Zelle mit allem Nötigen versorgt werden muss, damit sie ihre Aufgabe im Dienste des Organismus "Weltgemeinschaft" wahrnehmen und erfüllen kann, dann werden sich Ausgeschlossene und Randständige tatsächlich wie Krebszellen verhalten und unkontrolliert wuchern...
    Der Organismus "Nation" ist erst ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Organismus "Weltgemeinschaft".
    Wer ist dann noch unser Feind? Niemand!
    Na und? Wäre das denn so schlimm?
    23 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 13:16
      Highlight Stimme deinem ersten Part zu.

      Der deiner Ansicht nach im nächsten Schritt zu erwartende Organismus "Weltgemeinschaft" wird aber keine Gemeinschaft der Weltbevölkerung sondern eine Gemeinschaft einer kleinen Elite - sprich eine monopolare/diktatorische Weltherrschaft sein.. a New World Order also.

      Der Feind ist dann der für das bestehende System gefährlich werdende Mensch, nennt sich auch Terrorist.
      16 0 Melden
    • rodolofo 24.07.2016 13:45
      Highlight Warum nicht?
      Wie der Körper ein Gehirn als Organ hat, das mit allen anderen Organen und Zellen des Körpers verbunden ist, könnte auch die UNO einmal eine Art Gehirn der Weltgemeinschaft sein.
      Wichtig ist aber, dass sich kein einzelner Mensch dieser Weltgemeischaft als wertvoller und wichtiger empfindet, als irgeneinen anderen Menschen der Weltgemeinschaft, auch wenn alle sehr unterschiedlich spezialisiert sind und darum sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Aufgaben haben!
      Ein Dirigent ist auch nicht wichtiger als die Musiker! Und ohne Instrumente sind auch die besten Musiker aufgeschmissen.
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 14:07
      Highlight Ich habe mit dem Gedanken der Weltgemeinschaft kein Problem.

      Ich habe ein Problem mit der USA als Weltmacht, für welches die UNO, IWF, SWIFT etc. nur machtverstärkende Organe sind. Das ist keine Weltgemeinschaft, das ist ein Imperium. Und nein, kein Imperium des Friedens und der Menschenrechte.
      11 1 Melden
    • rodolofo 24.07.2016 14:15
      Highlight Okay, dann haben wir ja beide das selbe Ziel.
      Die Nationalstaaten und Staatenbünde sind Zwischenschritte, in denen vieles erfunden, angewendet und eingeübt wird.
      Wer hätte zum Beispiel früher mal gedacht, dass sich Kriegsverbrecher vor einem Internationalen Strafgericht verantworten müssen?
      Aber das alles braucht viel Zeit und viel Geduld.
      Auch eine "Zurück"-Entwicklung in die Stammesgesellschaft ist jederzeit möglich.
      Ausserdem braucht eine Weltgemeinschaft auch entsprechende Technologien, wie zum Beispiel das Internet, oder Flugzeuge.
      0 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.07.2016 14:30
      Highlight ...Wer hätte zum Beispiel früher mal gedacht, dass der "mächtigste Mensch" der Welt einen Friedensnobelpreis erhält, während er Massenmorde ohne Gerichtsverfahren mittels Joystick lobt?

      10 1 Melden
    • rodolofo 24.07.2016 15:05
      Highlight Ja Du hast recht.
      Ein "Ideal" gibt es nicht, gab es noch nie und wird es nie geben!
      Wenn die Sonne scheint, dann können wir reklamieren, wie heiss sie doch ist.
      Und wenn es regnet, dann können wir reklamieren, dass es nass und ungemütlich ist.
      Und doch staunen wir schon, wenn wir uns mal eine Blume, oder einen Krabbelkäfer genau betrachten!
      Die Natur, das Leben und die Politik sind perfekt und zugleich unvollkommen, Fehlerhaft.
      Die "unperfekte" Abweichung macht die Unvollkommenheit erst wirklich perfekt!
      Denn sie ermöglicht veränderung und "Evolution".
      Viel Spass bei der Veränderung!
      2 3 Melden
    • E7#9 24.07.2016 15:39
      Highlight Das Problem war doch schon immer, dass höhergestellte Organe früher oder später mit der Zunahme an Macht zwangsläufig korrumpierten, seien sie in ihrem Ursprung auch noch so durch das "Gute" motiviert gewesen. Seien es nun Religionen oder staatliche und internationale Organisationen. Das gilt selbstverständlich auch für eine "UNO" im Sinne eines "Gehirns der Welt". Da wird mir angst und bange.
      5 2 Melden
  • saukaibli 24.07.2016 12:39
    Highlight Auf den Punkt gebracht!
    22 21 Melden
  • Scaros_2 24.07.2016 12:35
    Highlight Es mag provokativ sein aber irgendwann werden sich bei uns wieder Zellen bilden - nicht in der CH vielleicht aber in andern Ländern und es wird wieder vermehrt Attentate, Amokläufe etc. geben und so wie es in den 7080iger Jahren zur Tagesordnung gehörte wird es auch in unserer Zeit den 10/20iger wieder üblich sein. Das Volk wird sich irgendwann mit Gewalt erheben weil sie sich das nicht mehr antun wollen. Es obliegt der Obrigkeit ob sie das bewusst in Kauf nehmen oder aber von sich aus ändern wollen. Ich persönlich stelle mich auf solche Zeiten ein und habe den glauben nicht das alles gut wird
    39 12 Melden
    • Angelo C. 24.07.2016 13:20
      Highlight Es stellen sich offenbar recht viele Bürger "auf solche Zeiten" ein :

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standard/Terrorangst-treibt-Schweizer-zum-Waffenkauf/story/31994886

      ..und dies nicht nur wegen des Terrors notabene..
      30 3 Melden
    • Scaros_2 24.07.2016 13:47
      Highlight Nur bringt das nichts. Ich selbst besitze eine hochmoderne Schrottflinte und ein AR-15 das zuhause in einem Tresor ist und die Munition so wie es sein sollte getrennt aufbewahre. Ich gehe aber auch regelmässig schiessen und das ist ein Hobby das ich praktiziere. ICh kenne somit auch den Umgang mit der Waffe. Aber diese Leute die jetzt auf Panik machen und Waffen besorgen die lernen weder den richtigen Umgang damit noch brauchen sie diese Waffen und das ist das mitsamt dümmste was du machen kannst, denn etwas zu besitzen das im Fall der Fälle Ladehemmung hat weil es dreckig ist *Applaus*
      17 7 Melden
    • Angelo C. 24.07.2016 14:33
      Highlight Ich hoffe vorab für dich, dass du keine Schrott- so dern eine Schrotflinte besitzt, könnte sonst ins Auge gehen 😉!

      Doch im Ernst: ich gebe dir mehrheitlich recht, denn wenn völlig ungeübte Leute Waffen besitzen mit denen sie nicht mal gut umgehen können, entstehen für diese Leute oft mehr Probleme als Nutzen.

      Ich selbst war in jungen Jahren lange Zeit Combat-Schütze, weiss somit, von was ich rede.

      Zumindest sollte man aber bei Laien und älteren Leuten mit der Waffenerlaubnis Kursbesuche über den Umgang etc. verknüpfen, denn wenn jeder Pudel-Halter einen solchen braucht, wär's kein Luxus...
      20 0 Melden
    • Scaros_2 24.07.2016 14:49
      Highlight Kannst du knicken weil es dazu keine Gesetze gibt: Waffenkauf heute in der CH vereinfach dargestellt:

      Gesuch für Waffenerwerbsschein ausfüllen
      Dieses wird geprüft und ggf. musst du beim kt. Waffenbüro antraben (auf Einladung)
      Gibt es keine Hintergrundsgeschichte bei dir (Strafregister usw.) wird das Gesuch gutgesprochen.

      Du bekommst den Waffenerwerbsschein in 3-facher Ausführung.

      Ja du hast Recht. Ein Hundehalter muss mehr machen als ein Waffenhalter denn nur weil man was erwerben darf heisst das noch lange nicht das man damit umgehen kann. Komischerweise ist das bei Tieren so.
      17 0 Melden
  • SolidSnake 24.07.2016 12:26
    Highlight Warum ist es eigentlich in Stein gemeisselt, dass die USA unsere Schutzmacht sein muss. Immerhin kostet dies die USA jedes Jahr viele Milliarden. Als ein fast pleitegegangenes Land würde ich mich das auch Fragen...
    35 14 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.07.2016 12:53
      Highlight Es ist vermutlich nicht einfach, sich aus diesem "Bündnis", bzw. dieser Abhängigkeit zu lösen.

      Mich stört weniger, dass die USA die Schutzmacht ist, als vielmehr, dass diese Schutzmacht nicht unter der Kontrolle der UN steht, und dass sie regelmässig gegen das UN-Völkerrecht verstösst, ohne dafür belangt zu werden.
      25 5 Melden
    • _kokolorix 24.07.2016 15:21
      Highlight Dass die USA viele mia für den Schutz anderer ausgeben ist schlicht nicht wahr. Die USA profitieren wirtschaftlich wie militärisch von der aktuellen Situation. Sie haben überall auf der Welt das Recht Stützpunkte zu betreiben und ihre Rüstungsindustrie kann ihre veralteten Produkte überallhin exportieren. Die Militämacht aber dient in erster Linie dafur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Sinne der US Elite zu erhalten oder zu erzwingen.
      Sorgen sollten wir uns aber machen, weil die US Demokratie mittlerweile völlig ausgehöhlt ist und das Land wohl in einem Gewaltexzess untergehen wird
      7 2 Melden
  • pamayer 24.07.2016 12:19
    Highlight Dass die Globalisierung und der damit extreme Kapitalismus alles zerstört, ist nichts neues, scheint aber endlich bei einem wirtschaftssjournalist angekommen zu sein.
    Nur sind in den letzten Jahren sämtliche Gesetze zu Gunsten des Kapitals gedreht worden, dass sich die Frage stellt, ob es nicht schon zu spät sei.
    65 12 Melden
    • FrancoL 24.07.2016 12:42
      Highlight ES ist nie zu spät, wenn man denn will! Doch der Wille scheint in den Hintergrund gedrängt zu werden. Zu viele neigen zu den einfache Lösungen die der eine einfache Ausfachung der Kapitalismus an anbietet. Wir können und wollen nicht verzichten, dies bis zur Tatsache das uns ein Verzichten aufgezwungen wird und dann ist es wirklich zu spät. Hoffen wir das ein Funke Vernunft wieder Einzug hält und wir die Kehrwende der Talfahrt stoppen können.
      26 13 Melden
    • Angelo C. 24.07.2016 13:31
      Highlight Siehst du gewiss mehrheitlich richtig, Franco....

      Doch ohne im Innersten ein Defätist zu sein, glaube ich, dass es a) bereits zu spät sein könnte, und b) dass weltpolitisch nicht nur der clash of zivilisation auf uns zukommt, sondern dass ganz allgemein in den kommenden Jahren wieder harte Zeiten, Kriege an manchen Orten, aber auch massive oekologische wie oekonomische Desaster auf die Menschheit zukommen werden.

      Ob uns blosser Optimusmus und individuell guter Wille davor bewahren werden, bezweifle ich mehr und mehr. Denn die Fakten sprechen fast in jeder Beziehung gänzlich dagegen.

      Leider.
      27 1 Melden
    • pamayer 24.07.2016 13:42
      Highlight Genau. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
      12 0 Melden
    • FrancoL 24.07.2016 14:09
      Highlight @Angelo; Deine Aussage schliess keine meiner Annahmen aus. Auch Du schreibst nicht es ist zu spät sondern es könnte bereits zu spät sein. Ich meine mit Vernunft nicht den blossen Optimismus und den individuellen guten Willen, ich denke da eher an eine Seilschaft die die Vernunft etwas mehr berücksichtigt als die Seilschaften die zur Zeit die Fäden ziehen. Ich habe in meinem Beruf gelernt und erfahren dass nicht nur die grossen Würfe sondern die hartnäckigen kleinen Lösungen zum Ziel führen können. Und genau auf diese vielen kleinen Schritte der Vernunft zähle ich heute.
      9 4 Melden
  • Don Huber 24.07.2016 12:16
    Highlight Das jüngste Gericht ist nah.....
    14 41 Melden
  • Str ant (Darkling) 24.07.2016 12:13
    Highlight Die EU müsste sich grundlegend neu erfinden auf einen Regierungssitz einigen, Lobbyisten grösstenteils aussperren, effektiv demokratisch abgestützt sein.

    Es braucht wie in der Schweiz Möglichkeiten den Politikern die Flügel zu stutzen.
    57 5 Melden

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