Wirtschaft

Sinnbildlich: Putin bleibt, starr – Obama geht, lächelnd.
Bild: POOL/REUTERS

Der Redenvergleich: So unterschiedlich sehen Putin und Obama die Welt

Der russische und der amerikanische Präsident haben ihre Grundsatzreden gehalten. Nicht nur der Stil, auch der Inhalt war verschieden. Aber urteilt selbst.

13.01.16, 16:49 13.01.16, 20:35

Wladimir Putin und Barack Obama traten beide vor den beiden Kammern des Parlaments auf. Beide sprachen rund eine Stunde. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten auf. Putin marschierte einsam und grimmig aufs Rednerpult zu und spulte seine Rede in einem monotonen Tonfall ab. Obama schüttelte rundum Hände, lächelte und begann seine Ausführungen mit einem (gelungenen) Witz über den einsetzenden Wahlkampf in Iowa. Aber nicht die Form, sondern der Inhalt ist entscheidend:  

Der Auftritt von Obama...

gif: watson/quelle: youtube

... und der von Putin

gif: watson/quelle: youtube

Die erste Viertelstunde seiner Rede widmete Putin dem Kampf gegen den Terrorismus:

«Der Nahe Osten und Nordafrika – der Irak, Libyen, Syrien – haben sich in eine Zone des Chaos und der Anarchie verwandelt und sind zur Bedrohung für die ganze Welt geworden.»

Putin in seiner Rede zur Lage der Nation am 3.12.2015

Er lieferte auch gleich den Sündenbock mit:

«Wir wissen, wer unerwünschte Regime loswerden wollte, um den Ländern seine eigenen Regeln aufzuoktroyieren.»

Putin in seiner Rede zur Lage der Nation am 3.12.2015

Den Seitenhieb gegen die USA weitete er wenig später zu einer eigentlichen Attacke aus:

«Wir wissen zum Beispiel, wer sich in der Türkei die Taschen füllt, indem sie Geld für Diebesgut der Terroristen geben, für syrisches Öl. Das ist das Geld, womit die Banditen Söldner rekrutieren, Waffen kaufen, womit sie unmenschliche Terrorakte planen, wie die gegen unsere Bürger und gegen die Bürger von Frankreich, Libanon, Mali und anderen Ländern.»

Putin in seiner Rede zur Lage der Nation am 3.12.2015

Bemerkenswert: Syriens Diktator Assad wird mit keinem Wort erwähnt.

«Myroporyadok» ist für Putin das Zeichen der Zeit

Wenige Tage zuvor hatte das russische Staatsfernsehen den Dokumentarfilm «Myroporyadok» (Weltordnung) ausgestrahlt, gefolgt von einer mehrstündigen Diskussion mit Putin und einer Schar von Experten. Der Politologe Ivan Krastev fasst den Inhalt dieses Film in der «New York Times» wie folgt zusammen: «‹Myroporyadok› ist ein starker Ausdruck des gegenwärtigen Denkens. Die Welt wird am Vorabend eines Kollaps gesehen, chaotisch und gefährlich, die internationalen Institutionen sind ineffektiv und befinden sich in Geiselhaft des Westens und dessen Wahnvorstellungen. Atomwaffen sind die einzige Garantie, um die Integrität des Landes zu sichern, und die Souveränität wird in der Bereitschaft demonstriert, Widerstand gegen die hegemoniale Agenda von Washington zu leisten.»

So redet Obama...

gif: watson/quelle: youtube

... und so Putin

gif: watson/quelle: youtube

US-Präsident Barack Obama kommt erst in der zweiten Hälfte seiner Rede auf Terrorismus und Krieg zu sprechen. Zunächst befasst er sich ausführlich mit dem durch Globalisierung und den technischen Fortschritt verursachten Wandel. Die These vom Niedergang der Supermacht USA hält er für Unsinn.

«Die USA sind nach wie vor die stärkste Nation der Welt. In schwierigen Zeiten schauen die Menschen weder nach Peking noch nach Moskau – sie wenden sich an uns.»

Obama in seiner Rede zur Lage der Nation am 12.1.2016

Das Gerede von einem neuen Kalten Krieg oder gar einem Dritten Weltkrieg tut Obama ebenfalls als Unsinn ab.

«Die Gefahr kommt heute nicht von einem ‹Reich des Bösen›, sondern von zerfallenden Staaten.»

Obama in seiner Rede zur Lage der Nation am 12.1.2016

Wer von einem neuen Weltkrieg spreche, der mache bloss den Terroristen einen Gefallen. Diese seien zwar «Killer und Fanatiker», aber keine ernsthafte Bedrohung für die USA.

Ob «IS» oder al-Qaida, beide können nur im Verbund mit internationalen Institutionen wirksam bekämpft werden. Ein Alleingang der US-Armee würde wieder in einem Morast enden.

«Das haben uns die Kriege in Vietnam und dem Irak gelehrt und es ist an der Zeit, dass wir diese Lektion gelernt haben.»

Obama in seiner Rede zur Lage der Nation am 12.1.2016

Die Welt im Jahr 2016 wird in Moskau und Washington sehr unterschiedlich gesehen. In den Augen von Putin steht die Welt kurz vor einem Dritten Weltkrieg, und wie im Zweiten Weltkrieg muss Russland den Faschismus niederringen und so die Zivilisation retten. Obama hingegen betrachtet die USA nach wie vor als die bestimmende Supermacht, aber nicht mehr als globalen Polizisten. «IS» und andere Terroristen müssen zwar energisch bekämpft werden, aber nicht mit Bodentruppen in fremden Ländern, sondern mit Spezialisten, Hi-Tech und im internationalen Verbund. Am besten gelingt dies gemäss Obama mit einer Stärkung der Demokratie. Der Erneuerung der Demokratie widmet Obama denn auch die letzten Minuten seiner allerletzten «State of the union»-Rede. Putin hingegen erwähnt das Wort Demokratie nie.

Umfrage

Wessen Rede war besser?

  • Abstimmen

986 Votes zu: Wessen Rede war besser?

  • 38%Obamas
  • 17%Putins
  • 7%Beide gleich schlecht.
  • 2%Beide gleich gut.
  • 36%Ich will nur die Antwort sehen.

Die ganze Rede von Obama...

YouTube/Cris Morales

... und von Putin

YouTube/RT Deutsch

Das könnte dich auch interessieren:

Alles rund um Putin

Wie Putin den Nationalismus entdeckte – und was das für den Westen bedeutet

7 Gründe, weshalb er der gefährlichste Mann der Welt ist

Cold War reloaded: Wenn Blicke töten könnten

Putin und Trump haben je einen Neuen – und mit denen wird's jetzt richtig gefährlich

Weshalb die Russen die Sanktionen super finden

Wirtschaftskrieg mit Russland: Wie stark ist Putins neue Rote Armee?

Können wir uns die Amerika-Hasser noch leisten?

Warum gibt es immer noch Linke, die Putin feiern?

Alle Artikel anzeigen

So tickt Putin – privat wie politisch

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
32
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerTaran 14.01.2016 08:01
    Highlight Spannend, das sich Links und Rechts einig sind, dass sie Putin's Russland den USA vorziehen. Für die Schweiz würde das heissen, man müsste ein autokratisches Präsidialsystem einführen und Blocher an die Spitze setzen.
    Da bleibe ich doch lieber bei unserer direkten Demokratie.
    6 10 Melden
  • AJACIED 13.01.2016 22:36
    Highlight Jaja nur nicht zuviel gegen Putin hetzen.
    Putin böses mensch , Obama gutes Mensch. Mann hört immer das was die Leute hören möchten. Die Welt macht es sich hier sehr leicht.
    Macht euch selbst ein Bild und lest nicht Zuviel blick und solchen ändlichen seich.
    31 10 Melden
  • Beobachter24 13.01.2016 22:32
    Highlight Wer die Reden wirklich vergleichen will, der höre sich die Originale an oder suche die entsprechenden Manuskripte.
    Das dauert dann halt ein bisschen länger als diesen Artikel zu lesen.
    Sobald ein Übersetzer im Spiel ist, gibt es Spielraum für Fehler; wenn dann noch alles auf ein paar markige Zitate reduziert wird, kann das Resultat eben so oder so ausfallen - ohne dem Übersetzer oder Loepfe "böse" Absichten unterstellen zu wollen.

    Seit ich gesehen habe, was das ZDF aus Putins letzter Rede vor der UNO Vollversammlung zusammenge(reit)schustert hat, mache ich mir lieber selber ein Bild.
    26 3 Melden
  • Typu 13.01.2016 20:49
    Highlight Wir hören was sie sagen. Wir wissen nicht was sie denken. Die rede ist so wie sie erwartet wird. Mehr nicht.
    14 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 20:42
    Highlight Die Welt würde sich auch ohne diese "Marionetten" weiter drehen.

    Unter dem Strich führen beide Staaten Krieg in fremden Ländern, wo die eigenen Interessen (ob Erdöl, militärische Stützpunkte oder Gas Pipelines) oberste Priorität haben. Und nicht etwa die lokale Bevölkerung.
    30 2 Melden
  • asdf 13.01.2016 19:51
    Highlight Die ebenfalls geäusserte Bemerkung Obamas, wonach die USA auch heuer wieder mehr für ihr Militär ausgben, als die 8 folgenden Staaten zusammen, (könnte man übrigens auch zitieren, Herr Löpfe..), widerspricht irgendwie seiner Aussage, dass er im Terrorismus keine unmittelbare Gefahr für sein Land sieht, wo doch die USA so gerne behaupten, im 'Kampf gegen den Terrorismus' gehe es ihnen um den Schutz ihres Landes... Irgenwie noch speziell?! Statt dem Leser diese Fakten vorzulegen, damit dieser nachdenken kann, werden Bildli von zufällig lächelnden bzw. ernst schauenden Politikern gezeigt. Schade.
    59 8 Melden
    • Dä Brändon 13.01.2016 20:55
      Highlight Bravo!
      18 2 Melden
    • ramonke 13.01.2016 21:11
      Highlight die usa geben dieses geldzum grossteil nicht für die terror bekämpfung aus. das geld wird für neu technologien und fahrzeuge ausgegeben die eindeutig daraufausgelegt sind fremde staaten in schach zu halten und nicht um terroristen zu bekämpfen. man braucht nun mal kein stealth schiff um terroristen zu bekämpfen
      21 7 Melden
  • Schwanzus Longus 13.01.2016 19:49
    Highlight Als Russland Fan muss ich zugeben, Obama hat durchaus Humor. Hat einen Gewissen Charm. Der meiner Sicht nach aber verführerisch ist.
    16 16 Melden
  • Schwanzus Longus 13.01.2016 19:44
    Highlight Ich gebe zu ein Russland Fan zu sein. Weil die USA behaupten Terrorismus zu bekämpfen in dem sie ganze Staaten Bombardieren und jede Struktur eines Staates vernichten, genauso gibt es nachher Terror im Land das sie Bombardieren. Bsp kennt jeder.
    34 13 Melden
    • E7#9 13.01.2016 21:22
      Highlight Ok, aber wieso macht dich das zum Russlandfan?
      19 3 Melden
    • E7#9 13.01.2016 21:47
      Highlight Putins Politik zu befürworten führt meist zu Diskussionen. Russlandfan darf man aber immer sein. Da gibts doch nichts zuzugeben. Ich mag die Russen auch.
      13 4 Melden
    • Jol Bear 13.01.2016 21:52
      Highlight Russland-Fan oder Putin-Fan? Wer Gogol, Tolstoi oder Dostojewski gelesen hat, kann sehr schnell zum Russland-Fan werden. Wer in USA war und dort eine gute Zeit hatte, mag die USA, aber auch gleich Obama?
      19 1 Melden
    • Schwanzus Longus 13.01.2016 22:53
      Highlight Ich mag die Kultur Russlands, daher. Und ich dachte ich gebe es zu, heitzutage ist ein RU Fan gleich verschmäht. Ich mag die USA als Land auch, nur dessen Politik verachte ich zutiefst.
      10 6 Melden
  • Schlumpfinchen 13.01.2016 19:03
    Highlight Es ist schwierig, diese beiden Reden zu bewerten. Putin gibt sich gerne als mächtiger Mann eines grossen Staates, Obama spricht halt gerne mit Charme und Witz. Mir persönlich liegt Obamas Variante näher, er kommt sympatischer rüber. Auf ihre Art sind beide Reden "gefährlich", da man der Versuchung erliegen kann, alles zu glauben und nicht mehr selber darüber nachzudenken.
    In russisch klingt alles monoton für uns, denke ich :)
    39 5 Melden
  • Rendel 13.01.2016 18:49
    Highlight Ich habe die beiden Reden nicht gehört. Kann also nicht abstimmen. Und Russisch kann ich eh nicht.

    14 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 18:24
    Highlight das ist wie die wahl zwischen pest und cholera. beide sind eindeutig lügner. amerikas kultur ist mir allerdings eindeutig lieber als die slavische.


    jedem das seine.."ich will einen wie putin" sagen diese russinnen.
    34 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 18:30
      Highlight one like putin
      9 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 18:07
    Highlight Putin ist ein Diktator wie sie die Sowietunion mit Stalin hatte und Obama eine Marionette der Reichen und Mächtigen eines imperealistischen Staate Namens USA wo Geld regiert. Hat den Obama nicht mitbekommen, dass in den meisten Ländern die USA als grösste Gefahr für den Weltfrieden gesehen werden.
    49 23 Melden
    • AJACIED 13.01.2016 22:43
      Highlight Natürlich stören sie den Weltfrieden. Sie müssen ja auch im hintersten Loch wie Vietnam ect ihren Finger hineinstecken. Und immer wenn was passiert heisst es böse Saddam , böse pupinisier, böse milošević.
      Ist ja immer leichter als auf sich selber zu schauen. Gott weiss wieviel sie Druck am Stecken haben da wird uns schwarz vor d n Augen .
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.01.2016 10:38
      Highlight AJACIED das Sadam und Milosevic böse Menschen waren, bezweifelt glaub ich niemand. Diese Herren waren böse und beide haben Minderheiten in den Ländern massakrieren, verfolgen, vergewaltigen und vertreiben lassen.
      2 1 Melden
  • Hackphresse 13.01.2016 17:54
    Highlight Am ende sind Beide Staaten Plutokratien. Das Geld bestimmt wos lang geht. In Russland sitzt der Gildenchef persönlich auf dem Chefsessel und in den USA ein Austauschbarer Chairman. Und Europa driftet auch irgendwo hin. Entweder zurück in einen Braunen Sumpf oder in einen Selbstebedienungsladen für Superreiche oder sogar beides. Wenn von 1'000'000 Flüchtlingen ein paar hundert sich nicht Anoassen oder sich unflätig benehmen stürzen sich alle darauf und die gesamte Gruppe wird als Sündenbock missbraucht. Und hinter dem Rücken des Mobs geht die Plünderei beim Mittelstand fröhlich weiter.
    75 11 Melden
  • Zuagroasta 13.01.2016 17:43
    Highlight Ihr Eingangsargument, monotoner Tonfall, hat mich schon etwas amüsiert, Herr Löpfe.
    Ob monoton oder lebhaft hängt zum grossen Teil davon ab, welcher Typus Mensch man ist.
    Eine Rede von z.B. Frau Merkel würde ich auch als monoton, in Sachen Tonfall, bezeichnen.
    Ausserdem tönt die russische Sprache für Aussenstehende sehr monton.
    Wenn ich meiner russischen Kollegin beim Gespräch in ihrer Muttersprache zuhöre, kann ich nur anhand ihrer Mimik unterscheiden, ob es sich um etwas Lustiges oder Ernstes handelt. Am Tonfall nicht.
    PS: bin kein Putin-Fan ;)
    41 4 Melden
    • KAMPFPANZER 13.01.2016 18:29
      Highlight Ich finde es in der heutigen Zeit schade, dass man nach so einem Kommentar sagen muss, dass man kein Putinfan sei. Ich denke es verstehen alle dass dieser Kommentar neutral zu verstehen ist und selbst wenn nicht, finde ich es schade dass man automatisch als USA-Anhänger eingestuft wird. Ausserdem ist Putin eine sehr redegewandte Person, er kann jeden relativ leicht mit Worten um den Finger wickeln, Obama jedoch überzeugt mit seinem Humor.
      Sorry, das musste einfach mal raus, ist nichts persönliches.
      26 1 Melden
    • Zuagroasta 13.01.2016 19:55
      Highlight Kein Thema zumi, habe es auch nicht so verstanden. ;)
      5 0 Melden
  • Dä Brändon 13.01.2016 17:38
    Highlight Eines vorab, ich möchte weder den Ami noch den Russen hier haben. Aber im moment habe ich mehr Angst vor den Amis als vor den Russen. Ich hatte bei den Russen nie das Gefühl das sie Europa versuchen zu beeinflussen oder zu kontrollieren, bei den Amis habe ich das Gefühl schon. Spätestens wenn TTIP in kraft treten sollte, ist Europa den Amis komplett ausgeliefert.

    THE WAR IS OVER, YANKEE GO HOME!
    60 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 19:49
      Highlight @Dä Brändon
      Also wenn ich an den Warschauer Pakt, DDR, usw. denke, scheint es doch als hätte Russland auch schon versucht Europa zu beeinflussen/kontrollieren. Für mich ist folgendes wichtig: Wo geht es heute in Europa den Menschen besser? Im Osten wo Russland einfluss hatte/hat, oder im Westen wo man dem bösen Ami "ausgeliefert" ist?
      18 17 Melden
    • Dä Brändon 13.01.2016 20:53
      Highlight Ja kann ich dir sagen. Am besten gings den Leuten als niemand von den 2 Mächten Einfluss hatte. Meine Nachbarin ist Kroatin und sagt. Europa bauen Strasse aber wir haben kein Geld für Benzin. Europa bauen Spital aber wir haben kein Geld für Medikamente... immer arbeiten aber keine Geld. Brot teuer, Milch teuer, alles teuer!

      Übrigens das gleiche in Spanien, Italien auch in Deutschland. Heute leben die Menschen schlechter. Keine Freiheit, überall Gesetze und Normen, die Gesellschaft desozialisiert. Wir habens noch gut hier, das sag ich euch
      13 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 17:34
    Highlight Putins Rede fand etwa 1 Woche nach dem Abschuss der SU-24 und 1 Monat nach dem Anschlag auf das Passagierflugzeug über dem Sinai statt. Dass Löpfe diesen Kontext in seinem Vergleich nicht beachtet um einmal mehr seinem Lieblings-Präsidenten zu huldigen ist ein Armutszeugnis.

    41 39 Melden
  • dracului 13.01.2016 17:27
    Highlight Möchte keine Partei ergreifen und bemühe mich, die uns nähere westliche Betrachtungsweise nicht einfach zu übernehmen. In den letzten Jahren hat sich überall gezeigt, dass die Beseitung der Diktatoren noch nie ein Problem löste. Immer war es der Anfang zu etwas Neuen und der erste Schriit auf einem langen, beschwerlichen Weg. Dies gilt auch für europäische Länder wie bspw. die DDR oder Rumänien. Oft staune ich, wie einige Präsidenten mit etwas Krieg immer wieder Problem lösen wollen.
    30 0 Melden
  • Luca Brasi 13.01.2016 17:01
    Highlight Am Schluss ist noch ein kleiner Fehler wegen dem Korrekturprogramm passiert. "State of the Union" müsste es heissen. Ein T zu viel bei euch. ;)
    9 1 Melden
    • Philipp Löpfe 13.01.2016 17:55
      Highlight Danke, das ist der Fluch des automatischen Korrigierprogramms....
      14 2 Melden

Russland «klaut» ganze Fabriken

Was der «weisse Konvoi» wirklich transportierte

Die Welt rätselt, was die 280 russischen Lastwagen im «weissen Konvoi» in die Ukraine transportierten. Auf den starken LKW befanden sich nur ein paar wenige Paletten mit Hilfsgütern. Tatsächlich holte sich Russland aber eine ganze Fabrik.

Sogar zweihundertprozentig regierungstreue Russen lachten lauthals heraus, als sie die Begründung der russischen Regierung hörten, warum jeder Kamaz-Lastwagen im so genannten «Hilfskonvoi» nur zwei, drei Paletten Hilfsgüter geladen hatte: «Die Kamaz-LKW konnten nicht vollständig beladen werden, um einen übermässigen Verschleiss der fabrikneuen Lastwagen zu vermeiden. Voll beladen wären die Kamaz-LKW zudem auf Bergstrassen zu langsam gefahren, um die Hilfsgüter …

Artikel lesen