Wirtschaft
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A man holds a Silver coin etched with the cryptographic information for digital Bitcoins in it during the

Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

UBS will eigene digitale Münzen herausbringen

Zusammen mit drei weiteren internationalen Grossbanken will der Schweizer Platzhirsch gegen den Bitcoin antreten. Gemeinsam haben sie ein eigenes Blockchain-Projekt gestartet, um eine neue Währung für Transaktionen zu schaffen.



BNY Mellon, Deutsche Bank, Santander und UBS planen, bis 2018 eine eigene Währung einsetzen zu können, wie die «Financial Times» berichtet. Mit Hilfe der digitalen Münzen soll es für die Geldinstitute möglich werden, Transaktionen blitzschnell abzuwickeln, ohne den Zeitverlust, der bei Transaktionen mit herkömmlichen Währungen entsteht. 

Der «Utility Settlement Coin», so der Projektname, soll auf der Technologie des in London ansässigen Unternehmens Clearmatics basieren. Die digitale Münzen sollen bei Zentralbanken in Bargeld gewechselt werden können.

«Wichtigste Veränderung seit der Einführung des Internets»

Wie «Finanz und Wirtschaft» festhält, forscht und arbeitet die UBS schon länger an Blockchain-Projekten. Die Schweizer Grossbank habe 2015 ein Blockchain-Laboratorium in London gegründet. Oliver Bussmann, bis März noch Chief Innovation Officer der UBS, nannte Blockchain die «wichtigste Veränderung für die Wirtschaft seit der Einführung des Internets».

Blockchain bezeichnet die Technologie, die auch hinter der digitalen Währung Bitcoin steckt – ihr wird eine grosse Zukunft vorausgesagt. Sie ermöglicht es dank Verschlüsselung (Kryptografie), Transaktionen ohne zentrale Instanz abzuwickeln und Besitzverhältnisse manipulationssicher zu registrieren.

(oku)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • smoe 24.08.2016 16:05
    Highlight Highlight Der Artikel ist etwas irreführend.
    Der "utility settlement coin" ist für Wertpapierabwicklung zwischen und innerhalb von Banken und Zentralbanken – nicht für die Öffentlichkeit.

    Wer sich bisher nicht dafür interessiert hat, wie die Banken dies intern abwickeln, kann auch diesen Artikel getrost wieder vergessen.
    4 0 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 24.08.2016 15:26
    Highlight Highlight Es geht bei der Blockchain-Forschung der Banken weniger um Krypto-Geld als um die Tatsache, dass man mittels Blockchain theoretisch jedes Vertragsverhältnis regeln kann, also zB. das Handelsregister, das Grundbuch, Dokumentar-Akkreditive, Urheberrechte, Aktien, Obligationen etc.

    Zu unterscheiden wäre zwischen privaten und öffentlichen Blockchains.

    Ein Bankenkonsortium könnte zB. mit einer privaten Blockchain den internationalen Zahlungsverkehr neu regeln und so die Abhängigkeiten von SWIFT (und damit verbundene Wirtschaftsspionage) umgehen.

    Mehr zu den Ideen der Banken:

    http://r3cev.com/
    2 0 Melden
  • Maragia 24.08.2016 12:00
    Highlight Highlight Ist doch gut für die Banken. Können sie noch mehr Wert aus dem Nichts schaffen.
    9 3 Melden
  • Str ant (Darkling) 24.08.2016 11:15
    Highlight Highlight Mit einer echten Blockchain Währung würden sich die Banken quasi selber obsolet machen.

    Kein Wunder forschen sie daran wie sie das System korrumpieren können.
    15 4 Melden
  • Der Zahnarzt 24.08.2016 10:34
    Highlight Highlight Eines der wichtigsten Prinzipien von Blockchain ist, dass die Transaktionen dezentralisiert werden und somit praktisch nicht mehr manipulierbar sind. - Passt irgendwie nicht zum Geschäftsmodell dieser Bank (Libor etc.) Wahrscheinlich sind es am Ende eine Art von Cumulus Punkte issued by UBS.
    15 1 Melden
  • aschgyyge 24.08.2016 10:11
    Highlight Highlight wow, nachäffen können die banker also, gratuliere. geht sowieso in die hose. denn..... internet ist neuland.
    12 10 Melden
  • the.oracel 24.08.2016 10:05
    Highlight Highlight Find ich absolut nicht toll. Dann gibts die gleiche Machtanhäufung wieder, alles dreht sich wieder um ihre Boni, keine Stabilität und zum Schluss noch Negativzins, wenn sie dann alles wieder ruiniert haben.
    18 8 Melden
  • D(r)ummer 24.08.2016 09:58
    Highlight Highlight Der Russe Vitalik Buterin (22) hat wohl zu viel verraten und kam nicht genug schnell vorwärts. Ist interessant einige Seiten über ihn zu lesen. Ich hoffe, dass die Grossbank ihm wenigstens ein Stück vom Kuchen gegeben hat.
    11 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.08.2016 15:07
      Highlight Highlight Vitalik arbeitet eng mit den Banken zusammen, die ihn und seine Kollegen tatsächlich auch sehr grosszügig unterstützen.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.08.2016 15:34
      Highlight Highlight Hier eine Platform-Review, welche Vitalik für das Bankenkonsortium R3 CEV geschrieben hat:

      http://r3cev.com/blog/2016/6/2/ethereum-platform-review

      Vitalik und sein Ethereum-Projekt profitieren von diesem Benchmarking durch die Banken. Es geht weniger um "Verrat" oder Konkurrenz als vielmehr um eine fruchtbare Kollaboration.
      1 0 Melden
  • Normi 24.08.2016 09:43
    Highlight Highlight WoW nach 7-Jahren gemerkt das es Digitale Währung braucht Glanzleistung...

    "Das Bitcoin-Netzwerk entstand am 3. Januar 2009 mit der Schöpfung der ersten 50 Bitcoins."
    14 4 Melden
  • Gott 24.08.2016 08:53
    Highlight Highlight Idee der Blockchain war soweit mir bekannt keine zentrale Überseher zu haben...
    29 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.08.2016 19:49
      Highlight Highlight Stimmt, lieber Gott. Allerdings kann man eine Blockchain auch privat oder als Konsortium betreiben. Mit entsprechenden Nachteilen, aber auch mit Vorteilen.

      Damit eine Banken-Konsortium-Blockchain funktionieren kann, müssen die Banken erst untereinander international gültige Verträge abschliessen und sich darin auch verpflichten, den gemeinsamen Blockchain-Code (ein Stück Open-Source-Software) einzuhalten. Daraus entsteht dann eine Art dezentralisiertes Vertrauen und ein gemeinsamer Konsens. Aber wie solche Verträge ausgestaltet werden können und sollen, das wissen zur Zeit nur die Götter.
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