Wirtschaft
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Amazon-Boss Bezos knackt 100 Milliarden-Dollar-Marke – Angestellte kämpfen für mehr Lohn



epa05446910 (FILE) A file photograph showing owner of the Washington Post and founder of Amazon, Jeff Bezos, delivering remarks at an event celebrating the new location of the Washington Post in Washington, DC, USA, 28 January 2016. US media business communicator Forbes reports on 29 July 2016 that Jeff Bezos, is the world's third richest person.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 52558235

Nicht arm: Jeff Bezos. Bild: EPA/EPA FILE

Es hat etwas Absurdes: Einerseits streiken in der Black-Friday-Woche die Angestellten des Internet-Handelsriesen Amazon für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne, andererseits vermehrt Firmen-Gründer und -Chef Jeff Bezos sein Vermögen auf über 100 Milliarden Dollar.

Dies zumindest nach den Berechnungen des Finanzdienstes Bloomberg. Der 53-Jährige knackte die Marke als erster seit Microsoft-Mitgründer Bill Gates 1999.

Bei Bezos' Vermögen gab am Freitag das Kursplus von 2.58 Prozent bei Amazon-Aktien den Ausschlag. Das starke Geschäft am Einkaufstag «Black Friday» hatte die Anleger zuversichtlich gestimmt.

Bezos hatte im Oktober dank der Aufwertung seiner Amazon-Beteiligung Gates an der Spitze der Milliardärs-Rangliste abgelöst. Der Windows-Erfinder kommt jetzt laut Bloomberg auf ein Vermögen von 89.1 Milliarden Dollar.

Gates hatte in den vergangenen Jahren allerdings auch grosszügig gespendet. Hätte er sich dafür nicht unter anderem von 700 Millionen Microsoft-Aktien getrennt, läge sein Vermögen eher an der Marke von 150 Milliarden Dollar.

Bezos spendete Amazon-Anteile im Wert einer halben Milliarde Dollar und verkauft nach eigenen Angaben Aktien für rund eine Milliarde Dollar pro Jahr, um seine Raumfahrt-Firma Blue Origin zu finanzieren.

Bloomberg schätzt die Vermögen auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen über Firmenanteile und Transaktionen und schränkt selbst ein, dass etwa die Bewertung von Blue Origin schwierig ist. Amazon selbst kommentiert Bezos’ Vermögensverhältnisse nicht.

Streiks an mehreren Amazon-Standorten

Weniger zufrieden mit ihren Einkommen sind indes Bezos' Angestellte bei Amazon. Inmitten der Schnäppchen-Woche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten an mehreren deutschen Amazon-Standorten zum Streik aufgerufen. Auch in Italien kam es zu Kundgebungen und Streiks.

Workers stage a protest in front of an Amazon logistic center in Castel San Giovanni, near Piacenza, northern Italy, Friday, Nov. 24, 2017. Workers at a half dozen Amazon distribution centers in Germany and one in Italy walked off the job Friday, in a protest timed to coincide with

Demo in Castel San Giovanni. Bild: AP/ANSA

Verdi fordert eine Bezahlung der Amazon-Beschäftigten nach den Tarifverträgen des Detail- und Versandhandels. «Die Cyber-Monday-Woche macht besonders die Widersprüchlichkeit dieses Unternehmens deutlich», erklärte Verdi-Streikleiter Ronny Streich.

Eine ganze Woche lang gebe es Rabatte und neue Angebote, gleichzeitig würden den Beschäftigten aber «elementare Rechte wie tarifliche Bezahlung verwehrt». So sei im Handel etwa die Zahlung eines Weihnachtsgeldes in Höhe eines halben Monatslohns üblich.

epa06348009 Employees work at an Amazon distribution center during 'Black Friday' in Madrid, Spain, 24 November 2017. Black Friday is a huge shopping event which sees people all over the world getting discounted products as retailers slash prices. This year shoppers choose to shop online rather than traditionally queuing up through the night outside the shops before opening hours.  EPA/EMILIO NARANJO

Bild: EPA/EFE

Löhne, Gehälter, Urlaubs- und Weihnachtsgeld müssten «verbindlich in einem Tarifvertrag» geregelt werden, forderte auch Verdi-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. Der Ausstand fällt nun in die Zeit der Schnäppchentage «Black Friday» und «Cyber Monday», an denen die Händler mit Sonderangeboten locken. Sie fallen auf diesen Freitag und den kommenden Montag. Auch viele stationäre Händler beteiligen sich daran.

Zu dem Streik in Leipzig erklärte der Konzern am Donnerstag, der Ausstand habe «keinen Einfluss auf die Einhaltung unseres Kundenversprechens». Die «überwältigende Mehrheit» der Mitarbeiter arbeite in der Schnäppchenwoche ganz normal.«Amazon beweist jeden Tag, dass man auch ohne Tarifvertrag ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber sein kann», erklärte der Konzern. Das Unternehmen zahle in den Logistikzentren «am oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich ist».

(aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sisiphos 26.11.2017 02:10
    Highlight Highlight Die Firmen solcher asozialer Typen sollte man boykottieren. Mit dem Internet hätten wir die Möglichkeit dazu. Leider ist die Menschheit immer noch nicht in der Lage sich zusammen zu schliessen und ihre Interessen zu vertreten...
  • Sebastian Wendelspiess 25.11.2017 21:57
    Highlight Highlight Das schlimme ist, dem Typen gehört noch die Washington Post, er beeinflusst also auch unsere Meinung..
  • RacKu 25.11.2017 21:08
    Highlight Highlight 100'000'000'000 P(B)ezos
  • nomoney_ nohoney 25.11.2017 20:02
    Highlight Highlight Allen, die hier den kritischen Stimmen Neid vorwerfen, werfe ich mal Egoismus und mangelnde Empathie gegenüber ihren Mitmenschen vor
  • derEchteElch 25.11.2017 18:30
    Highlight Highlight „Amazon-Boss Bezos knackt 100 Milliarden-Dollar-Marke – Angestellte kämpfen für mehr Lohn“

    Aus diesem Grund bestelle ich nichts bei Amazon. Ebenso nichts bei Zalando.

    Jede Person, die bei diesen bestellt, ist für die schlechten Arbeitsbedingungen dieser Firmen mitverantwortlich. Insbesondere jene, die 20 Kleider/Schuhe bestellen und dann 19 davon zurück schicken..
    • RacKu 25.11.2017 20:59
      Highlight Highlight Quelle Katalog? Was die Analoge Version von Zalando...
    • derEchteElch 25.11.2017 22:10
      Highlight Highlight Hatte ich auch nie benutzt.
  • ARoq 25.11.2017 17:30
    Highlight Highlight Es steht jedem Angestellten frei, ein nächster Jeff Bezos zu werden.
    • demokrit 25.11.2017 18:10
      Highlight Highlight Das ist der naive Trugschluss des Kapitalismus. Bezos hatte im richtigen Augenblick in der Zeit ein richtiges Geschäftsmodell und er hatte als ehemaliger Walstreetbanker auch Zugang zu viel Kapital. Der Buchversand übers Internet wurde damals in den USA aufgrund einer Gesetzeslücke nicht besteuert. Damit konnte Bezos die Brick and Mortar-Shops (die Steuern zahlen mussten) unterbieten.
    • Firefly 25.11.2017 20:14
      Highlight Highlight You dreamer du! Bezos Geschäft ist darauf angewiesen, dass nicht alle so wie er sind, sonst würde nämlich niemand unter solchen Bedingungen bei ihm arbeiten. Vielleicht ist dies die Angst der Ausbeuter vor einem bedingungslosen Grundeinkommen, die Menschen wären weniger angewiesen unter prekären Bedingungen zu arbeiten und irgend ein Kapitalisten damit auch noch reich zu machen.
    • demokrit 26.11.2017 10:28
      Highlight Highlight Money_is_everything: Auch die Tatsache, dass Bezos nicht faul ist, ist erst eine notwendige Grundvoraussetzung für den Erfolg von Amazon, der aber von erheblich gewichtigeren Faktoren abhängig ist, die Bezos als Person überhaupt nie beeinflussen konnte. Mit Faulheit und Leistung hat das wenig zu tun. Vielmehr mit mathematischen Wahrscheinlichkeiten. Die meisten Menschen kommen überhaupt nie in eine Situation einen Grundstein für ein Quasi-Monopol bilden zu können. Das ist nämlich nur dort möglich, wenn der Markt in einem Bereich nicht spielt. Also eine eigentliche Anomalie.
  • Klaus07 25.11.2017 16:33
    Highlight Highlight Hab noch nie etwas bei Amazon gekauft und das wird auch weiterhin so bleiben. Mir sind diese Grossen Onlinehändler die Weltweit alles platt walzen unsympathisch.
  • Saubihun 25.11.2017 16:17
    Highlight Highlight Bin mehr zynischer Realist als sozialer Idealist, aber diese Gier ist unerträglich. Wie lange, bis uns dies um die Ohren fliegt?
  • yannis675 25.11.2017 16:16
    Highlight Highlight Der sollte sich ein Vorbild an Musk nehmen und mit seinem Geld etwas sinnvolles machen..
    • Nils Rohner 25.11.2017 16:34
      Highlight Highlight Zufällig ist Bezos CEO des Raumfahrtunternehmen Blau Origin welcher ab 2020 Spacex konkurrenz machen soll, aktuell nimt Bezos jedes Jahr 1 Milliarden seinessamazon vermögen und Blue Origin zu finanzieren
    • Tilman Fliegel 25.11.2017 17:08
      Highlight Highlight Naja, Raumfahrt ist aber nichts sinnvolles.
  • elmono 25.11.2017 16:07
    Highlight Highlight Kein Vermögen ohne Verbrechen. Je grösser das Vermögen, desto grösser das Verbrechen.
    • elmono 25.11.2017 19:31
      Highlight Highlight Neid? Absolut kein Neid. Mich stört nur das er seine Angestellten ausbeutet und diese wie Sklaven schuften lässt. Statt den nächsten Milliardengewinn einzufahren evt. mal Anstellungsbedingungen in den Vertreilzentren verbessern? Wäre doch was. Und mehr haben? Materielles, Macht und Einfluss? Sicherlich. Spass? Wohl kaum. Und wenn doch, seis ihm gegönnt.
    • _kokolorix 25.11.2017 20:01
      Highlight Highlight Weder das Eine noch das Andere ist wahr.
      Der Kapitalismus bevorzugt nun mal grosse Vermögen, so dass diese sich bis zum geht nicht mehr aufblähen, egal was der Eigner tut.
      Das Andere ist, dass es immer wieder Leute gibt, die durch Glück im rechten Moment am rechten Platz stehen.
      Falsch ist die Behauptung, diese Leute seien durch Eigenleistung zu ihren Vermögen gekommen, diese sollten wie Lottogewinne behandelt werden.
      Da westliche Industriestaaten nur durch brutale Ausbeutung zu ihrem Wohlstand kamen, ist die Bezeichnung Verbrecher wohl nicht allzu verkehrt, wenn auch eher für unsere Vorfahren
    • _kokolorix 25.11.2017 22:19
      Highlight Highlight @ZH27
      Du hast eine sehr krude Sicht auf die Dinge. Natürlich reicht das Glück alleine nicht, man muss seine Chancen auch beim Schopf packen wenn sie sich anbieten. Aber die Passage mit den freiwilligen Angestellten kannst du gleich wieder knicken. Fast Jeder muss einen Job haben um zu überleben, bei dem derzeitigen Überangebot an Arbeitssuchenden ist das Machtgefälle erdrückend. Bezos bereichert sich mit der Ausbeutung seiner Angestellten, das ist unwiderlegbar. Ausserdem hätte er die Macht und das Kapital um das zugunsten seiner Angestellten zu ändern. Tut er aber nicht, im Gegenteil

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