Wirtschaft
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International Monetary Fund Managing Director Christine Lagarde holds her news conference during the 2015 IMF/World Bank Annual Meetings in Lima, Peru, October 8, 2015. Lagarde urged global policymakers on Thursday to support economic growth while also tackling financial risks stemming from the provision of easy money amid a

Christine Lagarde.
Bild: POOL/REUTERS

«Ich habe gedient und bin bereit, weiter zu dienen»: Lagarde will IWF-Chefin bleiben

Christine Lagarde würde gern Chefin des IWF bleiben. Erstmals zeigte sie sich offen für eine zweite Amtszeit – wenn die Mitglieder der Organisation zustimmen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat sich erstmals offen für eine zweite Amtszeit bereit erklärt. Beim Auftakt der Jahrestagung von IWF und Weltbank in der peruanischen Hauptstadt Lima sagte sie: «Ich habe gedient und bin bereit, weiter zu dienen.»

Der Vertrag der Französin läuft im kommenden Jahr aus. Für Europa wäre dies eine gute Gelegenheit, weiter an der Tradition festzuhalten, dass der IWF von einem Europäer geführt wird. Einflussreiche Schwellenländer stellen diesen Anspruch allerdings zunehmend infrage.

«Dies könnte meine letzte Jahrestagung sein», sagte Lagarde. «Aber ich bin offen dafür, dass es nicht so ist.» Es sei jedoch nicht an ihr, das zu entscheiden, sondern an den Mitgliedsstaaten.

Die Bundesregierung würde sich nach einem Bericht des «Handelsblatt» für Lagarde stark machen: «Eine zweite Amtszeit von Lagarde ist das Beste, was den Europäern passieren kann», zitierte das Blatt aus Regierungskreisen.

«Dies könnte meine letzte Jahrestagung sein. (...) Aber ich bin offen dafür, dass es nicht so ist.»

Christine Lagarde

Die entscheidende Frage wird laut der Zeitung sein, ob sich unter anderem Brasilien, Russland, Indien und China auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können. Innerhalb des IWF würden vor allem die Notenbankchefs von Mexiko und Indien, Agustin Carstens und Raghuram Rajan, gehandelt. Allerdings glaubt man in Europa, dass sich die weltweit anerkannte Lagarde bei einer Bewerbung um eine zweite Amtszeit durchsetzen würde, und die Schwellenländer auf eine Kampfkandidatur verzichten würden. (kry/dpa)

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