Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
SUI-LIT

Beliebt wie eh und je: Die bunten Bauklötzchen von Lego.
Bild: Old preview of kaltura item 1_omo6noj5

Du willst zu Weihnachten Lego verschenken? Das könnte in die Hose gehen – weil es nicht genügend Steine gibt

Schlechte Nachrichten für Eltern: Lego hat offenbar Probleme, die Nachfrage nach seinen Spielsteinen zu befriedigen. Das Unternehmen teilte mit, nicht alle Bestellungen bis Weihnachten erfüllen zu können.

21.10.15, 10:50 21.10.15, 11:13


Ein Artikel von

Einige Kinder werden ihre Weihnachtswünsche wohl nicht erfüllt bekommen. Der Spielzeughersteller Lego hat Probleme, die Nachfrage in Europa nach seinen Plastiksteinen zu decken – obwohl die Fabriken unter Volllast produzieren. «Wir werden es nicht schaffen, alle Kundenbestellungen bis zum Jahresende zu erfüllen», sagte ein Lego-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

Welche Produkte und welche Länder in Europa betroffen seien, sagte er nicht. Aber: «Unsere Fabriken laufen auf Hochtouren, und wir werden alles tun um die Nachfrage zu decken»

Als Grund für Lieferschwierigkeiten nannte der dänische Hersteller eine Fehleinschätzung der Nachfrage. Demnach würden zwar alle bereits eingegangenen Bestellungen rechtzeitig verschickt, bei den kommenden Anfragen dürfte es aber eng werden. «Die Nachfrage ist aussergewöhnlich hoch», sagte der Sprecher. «Sie übersteigt sowohl unsere Prognosen, als auch die unserer Kunden».

Auch im letzten Jahr Probleme

Lego hat sich zum (nach Verkaufszahlen) weltgrössten Spielzeugkonzern entwickelt und den amerikanischen Barbie-Hersteller Mattel hinter sich gelassen. Verkaufsfördernd war unter anderem der Lego-Kinofilm.

Allein im ersten Halbjahr 2015 steigerte der dänische Konzern seine Verkäufe um 18 Prozent auf umgerechnet 1.9 Milliarden Euro. Die Konkurrenten Mattel und Hasbro kamen auf 1.7 Milliarden Euro und 1.3 Milliarden Euro.

Das Unternehmen in Familienbesitz hat im vergangenen Jahr mehr als 400 Millionen Euro in Fabriken und Maschinen investiert, um die Produktion zu erhöhen. Schon Weihnachten 2014 hatte Lego in einigen Ländern Lieferschwierigkeiten, darunter Kanada und das Heimatland Dänemark. Derzeit ist Lego dabei, eine Fabrik in China zu bauen, allerdings dürfte die erst 2017 ihren Betrieb aufnehmen. (nck/Reuters)

Auch die watson-Redaktion spielt gerne mit Lego:

Video: watson.ch

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kronrod 21.10.2015 22:36
    Highlight Vielleicht hätte Lego den Schweizer Produktionsstandort doch nicht schliessen sollen.
    1 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.10.2015 13:30
    Highlight Vielleicht hilft das die Lego Verrücktheit unseres Sohnes ein wenig einzudämmen 😉
    1 0 Melden
  • Chroneburger 21.10.2015 12:43
    Highlight Lego ist super!
    5 0 Melden
  • Vic Damones Sohn 21.10.2015 11:54
    Highlight Wer's glaubt wird selig. Oder kauft ganz schnell Lego! Auch eine Art, Werbung zu machen: Eine Knappheit vorlügen.
    2 6 Melden
    • Asmodeus 21.10.2015 12:40
      Highlight Macht Apple seit Jahren.
      9 1 Melden

Bus verunfallt in England – Baby wird im Stau geboren

Bei einem Busunfall auf der Autobahn bei Swanley in der englischen Grafschaft Kent sind am Montag 41 Menschen leicht verletzt worden. Im Stau, der sich hinter der Unfallstelle gebildet hatte, kam indessen ein kleiner Junge zur Welt, wie die Agentur PA in der Nacht auf Dienstag berichtete.

Die Polizei twitterte, dass es bei dem Unfall keine ernsthaften Verletzungen gegeben habe. «Und um die Dinge interessant zu machen – ein kleiner Junge kam dort zur Welt», hiess es von den Behörden. (sda/dpa)

Artikel lesen