Wirtschaft

San José, die Hauptstadt Costa Ricas. bild: wikipedro/wikimedia commons

Seit zwei Monaten bezieht dieses Land 100 Prozent (!) seines Stroms aus erneuerbaren Energien 

08.09.16, 10:03 08.09.16, 10:14

Seit zwei Monaten bezieht Costa Rica seine gesamte Elektrizität aus erneuerbaren Energien. Dies teilt der staatliche Energiekonzern ICE mit. Gesamthaft waren es im laufenden Jahr 150 Tage (Stichtag 3. September). 2015 waren es 299 von 365 Tagen.

Wie schafft das kleine zentralamerikanische Land das?

Es ist reich an Wasserkraft, mit der rund 80 Prozent der Elektrizität produziert werden. Der Rest stammt aus Geothermie, Biomasse und Windenergie. Reicht das nicht, springen Gaskombikraftwerke ein.

Ebenfalls hilfreich ist, dass der Pro-Kopf-Verbrauch in Costa Rica viermal tiefer liegt als zum Beispiel in der Schweiz.

Carlos Manuel Obregón, der CEO von ICE sieht eine noch grünere Zukunft auf das Land zukommen. Mit der Fertigstellung des Wasserkraftwerks Reventazón, das noch im September ans Netz gehen soll, werde es noch mehr grüne Tage geben. (kri)

Sangregado-Staumauer, Costa Rica

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    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 09.09.2016 07:34
    Highlight Ja, mit 80 Prozent Wasserkraft liesse sich das in der Schweiz wohl auch relativ zeitnah erreichen, denn im Gegensatz zu Zufallsenergien wie Sonne und Wind ist diese hochgradig zuverlässig.
    Immerhin hat man in Costa Rica den Mut, für den Spitzenbedarf Gaskombikraftwerke einzusetzen, was man hierzulande leider immer noch nicht geschafft hat.

    Wer jetzt reflexartig "wir müssen halt Energie sparen" bellen will, den verweise ich auf meinen vorherigen Beitrag ;-)
    5 1 Melden
  • atomschlaf 09.09.2016 07:30
    Highlight Im Artikel wird erwähnt dass der Verbrauch an Elektrizität pro Kopf ca. einen Viertel der Schweiz beträgt.
    Interessanterweise beträgt auch das kaufkraftbereinigte Bruttoinlandsprodukt von Costa Rica ziemlich genau einen Viertel der Schweiz.

    Ein anschauliches Beispiel dafür, wie Wohlstand und Ressourcenverbrauch stark zusammenhängen und wie uns eine Annahme der Initiative für "grüne" Wirtschaft zuverlässig in die staatlich verordnete Armut absinken liesse...

    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_GDP_(PPP)_per_capita
    7 9 Melden
    • atomschlaf 09.09.2016 08:33
      Highlight Hier noch ein shortlink, da watson URLs mit Klammern offenbar nicht mag

      http://bit.ly/1odJPK8
      0 0 Melden
  • Polybertarian 08.09.2016 16:46
    Highlight Man muss immer aufpassen, dass "erneuerbar" weder unbedingt CO2-frei noch unbedingt ökologisch heisst...
    22 5 Melden
    • dä dingsbums 09.09.2016 22:36
      Highlight Sei doch nicht so ein Däfetist. Wasserkraft, Windkraft und auch Geothermie sind doch viel besser als Atomkraft oder ein Kohlekraftwerk.


      0 0 Melden
  • OfficerFuzzyface 08.09.2016 15:13
    Highlight Costa Rica ist ein naturgewaltiges, wunderschönes Land und ihr nehmt ein Bild vom tristen San Jose als Titelbild!

    Das ist etwa so, wie wenn man bei einem Bericht über Schweizer Wasserkraft ein Bild von Olten reinhauen würde. *duckmichweg*
    55 9 Melden
    • Kian 08.09.2016 16:45
      Highlight Das tut mir echt leid, dass wir deinen Bildgeschmack nicht getroffen haben. Für den landesweiten Stromverbrauch ist San José einfach relevanter als ein schöner Strand.
      35 3 Melden
  • Talli 08.09.2016 15:06
    Highlight Ein land mit gemässigtem klima verbraucht weniger energie da die ganzen heizungen wegfallen.
    Holz das zum kochrn verwendet wird findet wohl in der statistik auch keinen platz
    8 22 Melden
    • Tsunami90 08.09.2016 15:27
      Highlight Holz ist CO2 neutral.
      17 3 Melden
    • der nubische Prinz 08.09.2016 15:43
      Highlight Holz ist erneuerbar...
      Habe gehört das soll auf Bäumen wachsen...😉
      40 1 Melden
    • lemeforpresident 08.09.2016 15:53
      Highlight Bullshit, schon mal von Klimaanlagen gehört?
      12 2 Melden
    • Talli 08.09.2016 16:34
      Highlight An klimaanlagen hab ich nicht gedacht. Glaube aber kaum das jeder privathaushalt ne klimaanlagw hat
      7 8 Melden
  • Imfall 08.09.2016 13:52
    Highlight wasserkraft ist zwar erneuerbar, aber nicht wirklich ökologisch!
    5 45 Melden
    • Big ol'joe 08.09.2016 14:42
      Highlight Wieso?
      14 1 Melden
    • Tsunami90 08.09.2016 15:28
      Highlight Möchte ich auch gerne wissen!
      9 0 Melden
    • supermario1 08.09.2016 15:33
      Highlight Vielleicht meint er das Methan, das entsteht in den Speicherseen. Allerings ist die Menge so gering, da würden sogar AKWS mehr CO2 eq. ausstossen, und diese ist ja bekanntlich gering bei AKW's
      12 1 Melden
    • Tsunami90 08.09.2016 16:14
      Highlight Ich gestehe zu, das der Bau, Unterhalt und Betrieb sicher nicht ohne CO2 erfolgt, aber die Erzeugung der Energie geschieht ohne. Aber da gut geplante Anlagen 100 Jahre und mehr halten, fällt der Bau kaum ins gewicht,
      12 1 Melden
    • Big ol'joe 08.09.2016 16:50
      Highlight Es gibt anscheinend immer noch Leute, die das Gefühl haben das Wasser sei nach dem Turbinendurchlauf verschmutzt und ungeniessbar 😂😂
      9 3 Melden
    • Imfall 08.09.2016 16:53
      Highlight die ganzen fischbestände die in den letzten jahren ruiniert wurden reichen nicht?
      7 16 Melden
    • Imfall 08.09.2016 17:02
      Highlight http://www.lebendigerrhein.org/index.php?id=8448
      2 9 Melden
    • Imfall 08.09.2016 18:09
      Highlight oder auf costa rica bezogen

      Wasserkraft in Costa Rica - die scheinbar saubere Energie

      http://blog.forestguardians.net/?p=151&more=1&c=1&tb=1&pb=1
      4 6 Melden
    • atomschlaf 09.09.2016 07:43
      Highlight Der Bau eines Wasserkraftwerks ist genau so ökologisch oder eben nicht wie der Bau eines Hauses, einer Bahnlinie oder einer Strasse.
      Ohne Eingriffe in die Natur ist eine menschliche Zivilisation nun mal nicht möglich.

      Wasserkraft hat aber die grossen Vorteile, dass sie keine nichterneuerbaren Ressourcen verbraucht (Gegensatz zu Kohle/Gas/Oel), zuverlässig und verlässlich ist (Gegensatz zu Sonne/Wind) und nicht die Gefahr birgt, grosse Gebiete für Jahrzehnte oder Jahrhunderte unbewohnbar zu machen (Gegensatz zu Atomkraft).
      10 0 Melden
  • rodolofo 08.09.2016 13:07
    Highlight Super!
    Island ist übrigens ebenfalls Weltmeister in der Nutzung von erneuerbarer Energie!
    Hu!...Hu!...Hu!...Hu!...usw.
    36 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2016 01:36
      Highlight Stimt, die heizen sogar das Polarmeer mit Geothermie, damit die Menschen in Reykjavik am Strand baden können!
      3 0 Melden
  • Radiochopf 08.09.2016 12:39
    Highlight damit ist uns Costa Rica schon bei 2 Themen weit voraus.. Strom alleine aus erneuerbaren Energie und kein Militär..
    95 21 Melden
    • Maett 08.09.2016 15:00
      Highlight @Radiochopf: hätten wir dieselbe Bevölkerungsdichte wie Costa Rica (84 statt 201 Personen pro km2), hätten wir bereits heute eine 100%-Wasserkraftvollversorgung, weil's dann wohl knapp reichen könnte.

      Ausserdem würde ich hier auch kein grosses Militär unterhalten, wenn das Land mit US-Truppen überlaufen wäre - wozu auch? Kommt hinzu, dass Costa Rica durchaus Militäreinheiten hat (z.B. die UEI sniper Team), diese aber der Polizei zugerechnet werden, was sonst kaum ein Land macht.

      Somit: Äpfel != Birnen
      23 19 Melden
    • Polybertarian 08.09.2016 16:43
      Highlight Aber unseren BIP/Kopf ist ja 8 mal höher... Wir sind unter entwickelten Länder ziemlich gut platziert..
      8 1 Melden
    • atomschlaf 09.09.2016 07:45
      Highlight @Maett: Immer wieder schön, wie Du hier gewisse linke Mythen mit Fakten zerzaust. Danke!
      3 0 Melden
    • atomschlaf 09.09.2016 07:51
      Highlight @Polybertarian: Unser kaufkraftbereinigtes BIP ist ziemlich genau 4 mal höher als jenes von Costa Rica.
      Wie man sieht, eine starke Korrelation von Wohlstand und Energieverbrauch. Sollte einem auch im Hinblick auf die Initiative für "grüne" Wirtschaft zu denken geben.

      Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_GDP_(PPP)_per_capita
      1 1 Melden
    • atomschlaf 09.09.2016 08:33
      Highlight Hier noch ein shortlink da watson URLs mit Klammern offenbar nicht so mag ;-)

      http://bit.ly/1odJPK8
      0 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 08.09.2016 12:26
    Highlight Der viermal geringere Verbrauch rührt wol weniger von effizienter Energienutzung als einem stark tieferen Komfort und Wohlstandslevel.
    45 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.09.2016 12:57
      Highlight 2011 unter der Armutsgrenze:
      Schweiz 5% - Costa Rica 25%.
      Aber die Analphabetenquote ist in Costa Rica eine der besten von Lateinamerika.
      Die Wirtschaft wächst. Aber dort passiert dasselbe wie hier. Immer weniger Leute sacken immer mehr des Reichtums ein.
      Trotzdem ist Costa Rica (in Deutsch: reiche Küste) vorbildlich in Sachen Umwelt- und Naturschutz. Und in Lateinamerika hält man Costa Rica auch für ein Vorbild an Demokratie.

      So oder so: Es geht aufwärts.

      47 3 Melden
  • zettie94 08.09.2016 11:46
    Highlight Auch die Schweiz wäre eigentlich reich an Wasserkraft, man müsste sie nur noch mehr nutzen...
    45 9 Melden
    • Wilhelm Dingo 08.09.2016 12:24
      Highlight Blödsinn, die Schweiz nutzt die Wasserkraft bereits sehr intensiv im Rahmen des ökologisch zumutbaren. Die Schweiz sollte eher schauen dass die Produktion nicht zu Gunsten von billigem Kohlestrom reduziert wird.
      40 9 Melden
    • senfmayo 08.09.2016 12:29
      Highlight Die Voraussetzungen für Costa Rica sind selbstverständlich um einiges besser als die der Schweiz (die übrigens auch über 60% der elektrischen Energie aus Wasserkradt bezieht). Da wäre die geringere Bevölkerungsdichte, die günstigeren Gesetze und der geringe Bevölkerungsdruck (ich errinnere nur an das Geothermie/Erdbeben-Geschrei von Basel).
      29 2 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 13:15
      Highlight Die Schweiz kann innerhalb eines Europäischen Stromverbundes mit Pumpspeicher-Kraftwerken eine wichtige Rolle beim Ausgleich von unregelmässig anfallendem Strom aus Solar- und Windkraftwerken übernehmen!
      Aber die Wasserkraft-Nutzungsmöglichkeit ist grosso modo ausgereizt.
      Da in Europa z.b. in der Spanischen Wüste, oder in der windigen Nordsee bessere Erntebedingungen für Erneuerbare Energie bestehen, sollte die Integration in die Europäische Stromgewinnung und ins Europäische Stromnetz, welches bald bis nach Marokko reichen wird, zügig vorangetrieben werden!
      17 1 Melden
    • Tsunami90 08.09.2016 15:40
      Highlight Ich muss immer wieder Schmunzeln wenn gesagt wird die Wasserkraft-Nutzungsmöglichkeiten seien Ausgereizt.

      Die Mehrheit der Anlagen wurden vor dem 2ten Weltkrieg projektiert. Mit Modernisierungen der bestehenden Anlagen kann noch viel erreicht werden. Als Beispiel siehe: http://www.energie-aktuell.ch/Berner-Energieplattform/Themen/KWO%20plus

      Auch ist das Potential an Neuanlagen nicht ausgereizt. Das Bundesamt sagt aber richtigerweise, dass im heutigen politischen Umfeld der Bau von neuen Tal-Sperren unrealistisch ist. Täler und Wasser haben wir noch genug!

      Ansonsten gebe ich dir aber Recht!
      6 2 Melden
    • rodolofo 08.09.2016 18:04
      Highlight @ Tsunami90
      Wenn durch Modernisierungen noch etwas mehr aus den Wasserkraftwerken herauszuholen ist, dann umso besser!
      Das Wasser ist das Blut der Erde.
      Wir müssen uns immer bewusst sein, dass -wenn wir in den Wasserkreislauf eingreifen- sehr viele Folgewirkungen auf den Organismus Erde passieren! Stromgewinnung ist das Eine, Ökologie ist das Andere. In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns.
      Heute wird mit Restwassermengen, Fischtreppen und dergleichen mehr Rücksicht auf die übrige Natur genommen.
      5 1 Melden
  • slibi 08.09.2016 11:08
    Highlight Seit wann produzieren Gaskombikraftwerke Strom aus erneuerbaren Energien? Auch wenn diese nur einspringen, wenn die Versorgung nicht ausreicht, ist 100% aus erneuerbaren Energien nach obiger Information einfach nicht richtig.
    27 39 Melden
    • Evan 08.09.2016 11:18
      Highlight Bei normalem Betrieb, werden 100% des Stroms aus erneuerbaren Energien produziert. Scheint mir so weit schon richtig zu sein. Sowieso sind sie wohl momentan Vorreiter.
      42 7 Melden
    • sheimers 08.09.2016 11:19
      Highlight Lesen ist nicht grad Deine Stärke, slibi?
      34 8 Melden
    • slibi 08.09.2016 11:31
      Highlight Warum bitte schön sheimers? Ich schreib ja, dass diese nur im Notfall einspringen, aber es wird diesen sicherlich ein paar mal geben und daher sind 100% einfach nicht richtig.
      13 31 Melden
    • slibi 08.09.2016 11:34
      Highlight Ups, scheint wirklich eine Schwäche zu sein. Steht ja nur in den letzten 2 Monaten. Asche über mein Haupt oder so :)
      34 2 Melden
    • Fumo 08.09.2016 12:46
      Highlight Vielleicht laufen die Kraftwerke mit Biogas, dann wäre es noch korrekt.
      9 1 Melden
    • Tsunami90 08.09.2016 15:53
      Highlight Die Gas Kraftwerke werden benötigt, falls die benötigte Leistung die installierte erneuerbare Leistung übersteigt. Die alternative wäre ein Blackout. Solange die Fossil-Energie durchs Jahr hinweg kompensiert wird, bleibt die Bilanz sauber.
      1 2 Melden
  • Evan 08.09.2016 10:11
    Highlight Interessant. Ich wünschte mir, die Schweiz würde Solaranlagen mehr fördern. Würden die Hälfte der Dächer über Solarstrom produzieren, wären wir bereits einen sehr grossen Schritt weiter.
    82 17 Melden
    • Scaros_2 08.09.2016 10:33
      Highlight Die Schweiz hätte viel potential aber zu viele linke die das auch nicht wollen wegen:

      - Naturschutz
      - Aplenschutz
      - Landschaftsschutz
      - Landschaftsgesamtbildschutz

      Aber die gleichen Linken sind jene die immer jammern das wir zu viel AKW und Kohle oder whatever nutzen.

      Tja - auch grüne Energie geht nicht "einfach so" ohne das man irgendwo einen abstrich machen muss. Wir könnten grössere Staudämme bauen oder solaranlagen oder Windkraftanlagen aber überall haben sie was dagegen.
      46 43 Melden
    • poga 08.09.2016 10:59
      Highlight @evan Das Potential mit PV Anlagen ist sicher noch gross aber alles in allem wohl höchstens bei 10% des ganzen Bedarfs.
      13 19 Melden
    • Evan 08.09.2016 11:02
      Highlight Ja, der Landschaftsschutz kommt mir bei diesem Thema auch immer gleich in den Sinn, dabei geht es ja nicht mal darum, dass Solarzellen auf den Dächern hässlich ist - denn das sind sie nicht, es geht nur darum, dass sie neu sind. Und was dem Bauer nicht passt, dass frisst er nicht. Lässt sich auf alle Menschen anwenden, das Sprichwort. Da braucht es wohl noch ein wenig Zeit.
      27 6 Melden
    • wololowarlord 08.09.2016 11:10
      Highlight Nicht nur linke, auch rechte... Unholy alliance ;)
      37 4 Melden
    • Evan 08.09.2016 11:17
      Highlight @poga, lustig wie du dein Argument mit einer selbsterfundenen Zahl zu untermauern versuchst.

      Und ja, nicht nur linke sind für den Landschaftsschutz. ;)

      Ich habe einfach das Gefühl, dass die Diskussion momentan in die falsche Richtung laufen. Ich bin zwar gegen Atomkraft, aber die Lösung diese einfach abzuschalten ist zu einfach, wenn auch richtig. Man sollte vorher Alternativen genügend fördern - vor allem Solarenergie sehe ich da als sehr geeignet.
      19 4 Melden
    • sentir 08.09.2016 11:18
      Highlight Ja Scaros_2, du scheinst ein "richtiger" Rechter zu sein: gegen alles sein, keine konstruktiven Vorschläge bringen und den Linken die Schuld zuschieben. Moll, bravo
      37 17 Melden
    • Scaros_2 08.09.2016 11:32
      Highlight sentir

      Wenn wir berichte in Zeitungen haben wo man einen neuen Staudam bauen möchte oder Solaranlage (nicht auf einem Haus) oder Windkrafträder, dann lese ich komischerweise immer von Grünen Politiker oder von der SP die was dagegen haben. Klar gibt es auch paar Rechte die so was nicht haben möchten aber der grosse Teil kommt aus dem Linken Lage welche aber gleichzeitig grünen Strom fordern ;-)
      9 18 Melden
    • kurt3 08.09.2016 11:36
      Highlight Ach , für die Meisten kommt der Strom doch einfach aus der Steckdose .
      23 4 Melden
    • peeti 08.09.2016 12:06
      Highlight @scaros: Was die Stromproduktion angeht, magst du Recht haben. Nerv mich in diesen Fällen auch über die Landschaftsschützer.
      Aber den grossen Wandel in unserer Energiestrategie verhindern die Rechten. Denn nur höhere Staudämme und mehr PV-Anlagen reichen nicht. Es braucht mögl. energieneutrale Gebäude, Einsparungen bei Verkehr, Konsum etc.
      21 4 Melden
    • poga 08.09.2016 12:08
      Highlight @evan ich habe mich vertan es könnten bis 2050 scheinbar bis zu 20% sein. Das hatte ich wohl falsch im Kopf.
      4 2 Melden
    • Dan Ka 08.09.2016 12:14
      Highlight @Scaros: wenn deine Einwände zu Lasten der Linken nicht falsch sind, so sind es doch die Rechten Energiekonzern-Lobbyisten, welche die dezentrale Produktion (erfolgreich) bekämpfen. *schwarzweissoff*
      22 1 Melden
    • Chroneburger 08.09.2016 14:02
      Highlight @Scaro_2: Na ja die Rechten und Bürgerlichen brechen den Alpenschutz nicht zum Aufbau erneuerbarer Energieträger, sondern zum Bau eines völlig überflüssigen Strassentunnels.
      9 4 Melden
    • Evan 08.09.2016 18:19
      Highlight @poga, damit willst du jetzt genau was sagen?

      @Chroneburger ich würde sagen, ein Tunnel unter den Alpen tangiert den Alpenschutz um einiges weniger, als Staudämme inmitten jener.

      Im Allgemeinen finde ich die Diskussion links gegen rechts oder gar Partei gegen Partei lächerlich. Das ist wie mit den Religionen. Man sollte sachbezogen diskutieren.
      2 1 Melden

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