Wirtschaft
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Das Vermögen wächst – doch die Hälfte der Weltbevölkerung kriegt nichts

22.01.18, 01:08 22.01.18, 05:23


Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, rund 3.7 Milliarden Menschen, kriegt nichts ab vom globalen Vermögenswachstum. Dieses fliesst laut Oxfam zu über vier Fünfteln in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung.

Der im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums (WEF) veröffentlichte Bericht der Entwicklungorganisation Oxfam Deutschland zeigt auf, wie sich der Graben zwischen Reich und Arm weiter vertieft. Er zeigt auch, wie Konzerne und Reiche zu höheren Gewinnen kommen: indem sie Löhne drücken und Steuern vermeiden.

Dies gehe auf Kosten normaler Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellter sowie des Allgemeinwohls, schreibt Oxfam in seinem Bericht mit dem Titel «reward work, not wealth» (belohnt Arbeit, nicht Vermögen). Das reichste Prozent der Weltbevölkerung könne sich durch Tricks um Steuerzahlungen von etwa 200 Milliarden Dollar jährlich drücken.

kind zählt münzen

Der Chef von einem der fünf grössten Modekonzerne verdient in vier Tagen so viel wie eine Näherin in Bangladesch in ihrem ganzen Leben. Bild: shutterstock.com

Entwicklungsländern entgingen durch die Steuervermeidung von Konzernen und Reichen jedes Jahr Einnahmen in der Höhe von mindestens 170 Milliarden Dollar. Dies ist laut Oxfam mehr als die weltweite jährliche Entwicklungshilfe, die bei rund 145 Milliarden Dollar liegt.

Vier Tage gegen ein ganzes Leben

Staaten sollten der Steuervermeidung einen Riegel schieben, fordert Oxfam. Auch brauche es faire Einkommen für Frauen und Männer und Investitionen in Bildung und Gesundheit für alle.

Oxfam illustrierte die Ungleichverteilung mit dem Lohn eines Chefs von einem der fünf grössten Modekonzerne: Dieser verdiene in vier Tagen so viel wie eine Näherin in Bangladesch in ihrem ganzen Leben.

Die Zahl der Milliardäre sei zwischen 2016 und 2017 so stark wie nie zuvor gewachsen, hiess es weiter. Jeden zweiten Tag sei ein Milliardär hinzugekommen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 2043 Milliardärinnen und Milliardäre, mit einer erdrückenden Mehrheit von neun Zehntel Männern. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
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61
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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schlafwandler 22.01.2018 13:12
    Highlight Das überrascht mich doch ein wenig... :)
    8 1 Melden
  • Fly Boy Tschoko 22.01.2018 11:27
    Highlight Aber Trickle Down effekt blablabla, der Markt regelt das schon blablabla, die Näherin in Bangladesch hat weniger Verantwortung blablabla, die Reichen schaffen die Arbeitsplätze blablabla.
    22 4 Melden
  • manuel0263 22.01.2018 10:23
    Highlight Die Frage stellt sich, wo das hinführen soll. Irgendwann kracht es, und jeder, der ein halbwegs angenehmes Leben führt, hofft einfach, es passiert nicht bei ihm und hier und jetzt. Von der Politik wird auch nichts kommen; man laviert sich die nächste Legislaturperiode durch in der Hoffnung, dass nichts Heikles passiert und man wiedergewählt wird. Probleme wie z.B. Altersarmut oder Pflege sind zu langfristig und daher uninteressant; durch den eigenen Lohn resp. die Pensionen sind die Politiker davon nicht betroffen. Beim Monopoly ist Schluss, wenn einer alles hat und der Rest nichts...
    17 1 Melden
    • Posersalami 22.01.2018 11:55
      Highlight Wieso soll die Politik denn auch was machen? Solange hierzulande das Volch brav sein Kreuz bei der SVP und FDP macht wird sich nichts ändern. Das Volch wählt ja damit gerade Ungerechtigkeit, tiefe Steuern und Sozialstaatsabbau.

      Meine These ist ja immer noch die, das die Leute einfach zu wenig Bildung besitzen und zu wenig reflektieren, um zu merken, wen sie da eigentlich wählen. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso die grosse Masse hier ständig gegen ihre Interessen stimmt (also mal vorausgesetzt das soziale Gerechtigkeit ein Interesse ist).
      21 61 Melden
    • rodolofo 22.01.2018 13:14
      Highlight @ Posersalami
      Es fehlt nicht nur an der Bildung.
      Diese Leute sehen sich einfach von Kleinkriminellen bedroht!
      Und nichts ist zersetzender auf die Stimmung, als wenn ein Armer von einem anderen Armen beraubt und geplagt wird!
      Das ist dann wie Verrat, oder Vergewaltigung und Misshandlung in der Familie.
      So etwas macht Dich rasend vor Wut und Verzweiflung und Abscheu!
      Die Grosskriminellen sind weit weg und sitzen hoch oben in ihren "Towers", hinter ihren Bildschirmen in ihren schicken Büros.
      Mit denen kommen die "Kleinen Wutbürger" gar nie in Berührung...
      Womöglich wählen sie die sogar!
      8 3 Melden
    • Posersalami 22.01.2018 13:59
      Highlight @ rodolofo: Der kleine Wutbürger kommt doch auch kaum mit Kleinkriminellen in Kontakt. Die Statistik sprich da eine sehr klare Sprache. Das ist, wenn überhaupt, Hörensagen in bierseliger Runde am Stammtisch.

      Ansonsten gebe ich ihnen Recht.
      9 3 Melden
    • rodolofo 22.01.2018 16:34
      Highlight Kaum, aber eher.
      Ein lokal denkender und lokal handelnder Mensch sieht die grösseren Zusammenhänge nicht und bespricht und verarbeitet seine Erlebnisse im Stammlokal, oder auf dem 20minuten-Blog.
      Die solchermassen entwickelten "Lösungen" sind dann entsprechend handfest und grob, ohne dass die dahinter liegenden Ursachen gesehen und angegangen werden.
      Ja, und da fehlt es dann tatsächlich mehr an Allgemeinbildung, als an Einbildung...
      5 3 Melden
  • rodolofo 22.01.2018 09:46
    Highlight ...
    im Wald jagen.
    Im nahe gelegenen See züchteten wir Fische.
    Heute ist das alles weg!"
    Die Seen und Flüsse sind stinkende Kloaken, in denen die Halbfertigungsfabriken der Multinationalen Konzerne ihre Abwässer ungeklärt ableiten.
    Agro-Konzerne, wie Del Monte, oder Dole besetzen die fruchtbarsten Ländereien mit ihren Monokulturen, die sie mit Gift aus Kleinflugzeugen besprühen.
    Die Küsten werden leer gefischt.
    Die Minen vergiften das Wasser, die Luft, die Erde.
    Militär und Todesschwadronen massakrieren Indigene und Aufständische.
    DAS nennen sie "Entwicklung".
    18 2 Melden
  • rodolofo 22.01.2018 09:39
    Highlight ...
    Wenn wir die Verarmung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Biodiversität dem gestiegenen monetären Reichtum gegenüberstellen, dann ergibt sich ein ganz anderes Bild!
    Tatsächlich generieren wir diesen monetären Reichtum heute zu grossen Teilen, indem wir die Natur und damit unsere Überlebens-Basis ZERSTÖREN!
    Wenn ich mit Menschen aus den Philippinen, aus dem Kongo, oder aus Haiti spreche, dann höre ich immer wieder das Selbe:
    "Wir waren arm. Aber im Dorf schauten die Leute zueinander. Wir hatten eigenen Reis, Früchte, und viele Tiere. Wir konnten im Fluss Fische fangen,
    ...
    12 2 Melden
    • Posersalami 22.01.2018 11:57
      Highlight Ach komm, die Natur ist doch gratis da!
      1 7 Melden
    • rodolofo 22.01.2018 13:06
      Highlight @ Posersalami
      Eben! Und darum erscheint sie auch nicht in all diesen Statistiken, welche den zunehmenden Wohlstand auch für die Allerärmsten beweisen sollen!
      Aber wenn die Natur zu Tode ausgeplündert ist, wird das in der Statistik erscheinen, aber wie!
      Das Problem ist halt, dass Ökosysteme sehr lange einigermassen weiter funktionieren und sich anpassen, so lange bis beispielsweise der Humus wegerodiert, oder ausgelaugt worden ist.
      Dann aber geht alles sehr schnell!
      Das Ökosystem kollabiert, zwischen den Menschen brechen Spannungen und Kriege aus um die ausgehenden Ressourcen, usw. ...
      6 0 Melden
    • Posersalami 22.01.2018 14:00
      Highlight ..und dann wundert sich der Michel, was die ganzen Schwarzen hier wollen. Es ist einfach eine Katastrofe.
      5 1 Melden
  • rodolofo 22.01.2018 09:32
    Highlight ...
    Singapur ist das Vorzeige-Modell für einen sogenannten "Tiger-Staat", ein 3.Welt-Land, das es aus eigener kraft geschafft hat, zu den führenden Industrienationen dieser Welt aufzuschliessen.
    Die saubere Hochglanz-Fassade grossstädtischer Architektur hat aber eine hässliche Kehrseite:
    Farblich sind die letzten Urwald-Reste dunkelgrün.
    Da funktionieren die Lungen des Erdorganismus noch.
    Dann kommen von Strassen durchzogene Plantagen mit Ölpalmen. die wie ein hellgrünes Punkt-Muster aussehen. Weiter weg vom Urwald wechselt die Farbe dann in ein rötliches Braun. Da ist nur noch Wüste...
    12 1 Melden
  • rodolofo 22.01.2018 09:26
    Highlight Im Kapitalismus verdient man mit Kapital mehr, als mit Arbeit.
    Das ist einfach so und erklärt, warum in den Grossstädten dieser Welt die Büro-Wolkenkratzer in schwindelerregende Höhen schiessen, während das Agrarische Hinterland von Urwald-Abholzung, Monokultur-Raubbau und rücksichtsloser Rohstoff-Ausbeutung immer mehr verödet und verelendet, so dass heute tatsächlich von einer Lösung der "Urban Agriculture" phantasiert wird!
    Aus der Flugzeug-Perspektive wird alles sehr deutlich, wenn wir Malaysia überfliegen, um in Singapur zu landen:
    ...
    14 1 Melden
  • Ökonometriker 22.01.2018 09:24
    Highlight 1) 200 Mia. Steuern sind global gesehen nichts. 2.5 Promille der globalen Wirtschaftsleistung. Auch wenn diese bezahlt würden, wäre die Welt immer noch genau so ungleich.
    2) Die globale Armut ist dank der Globalisierung immerhin am Abnehmen. Die Näherin verdient zwar wenig, aber ihr Lohn hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt.
    3) Am meisten verliert die weniger gut gebildete arbeitende Bevölkerung in entwickelten Ländern durch die Globalisierung.
    4) Die Vermögensungleichheit wächst rasant. Doch wie bekämpft man diese Entwicklung ohne negative Nebeneffekte?
    4 8 Melden
    • Posersalami 22.01.2018 11:58
      Highlight So wie man es "früher" gemacht hat: Leistungsloses Einkommen so hoch besteuern, dass die Reichen "nur" noch wohlhabend sind. Hat ganz gut geklappt.
      15 0 Melden
    • Ökonometriker 22.01.2018 12:21
      Highlight @Posersalami: nur müsste eine solche Steuer global sein. Denn Kapital ist mobil.
      Oder man müsste zumindest bei nicht-mobilem Vermögen (Immobilien) anfangen. Aber das kriegt man in der Schweiz politisch kaum durch...
      5 0 Melden
  • .:|Shantipoorn|:. 22.01.2018 09:16
    Highlight Vermutlich wird sich erst was ändern wenn der Spruch "Hartes Brot ist nicht hart, kein Brot ist hart" wieder Einzug in unser Leben hält.
    17 2 Melden
  • DerTaran 22.01.2018 09:09
    Highlight Man, versteht das doch endlich. Geld ist nichts anderes als Papier mit einer Zahl drauf.
    Die angeblichen Vermögen wachsen nur, weil all dieses Papier, das die Notenbanken drucken in Unternehmen fliesst. Wir haben Hochinflation auf Unternehmen, deshalb steigt deren Buchwert (und das angebliche Vermögen ihrer Besitzer) unaufhörlich.
    Ich bestreite das Problem ungleicher Vermögen nicht, aber unser Anteil als schweizer Bürger daran ist genausogross wie das der Miliardäre, schliesslich profitieren wir stark von dieser Ausbeute (unsere Arbeit ist viel mehr wert als die eines Chinesen).
    6 13 Melden
    • TheManoure 22.01.2018 09:58
      Highlight Wir haben "Hochinflation"?
      4 0 Melden
    • DerTaran 22.01.2018 16:31
      Highlight @TheManoure, nur auf einem einzigen Produkt: Unternehmen, die werden immer teurer.
      1 1 Melden
  • Kronrod 22.01.2018 08:45
    Highlight Oxfam geht mir auf den Sack. Jedes Jahr die gleiche Leier und möglichst negative Interpretation. Das oberste Prozent setzt sich zum Beispiel immer wieder aus etwas anderen Leuten zusammen. Manche steigen auf, manche ab. Das scheint Oxfam nicht zu merken. Und dass vor allem Männer Milliardäre werden, liegt daran, dass Männer risikofreudiger sind als Frauen. (Die weiblichen Milliardäre sind vorwiegend Erben, zB Oeri in der Schweiz.)
    7 29 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 22.01.2018 10:35
      Highlight Bei den 1% vielleicht schon ja. Die reichsten 10‘000 bleiben plus minus die gleichen.
      12 0 Melden
  • a-minoro 22.01.2018 08:25
    Highlight Das kapitalistische Wirtschaftssystem basiert auf sozialer Ungleichheit. Das ist nichts neues. Leider leben wir heute in einer Zeit, in welcher wir unsere Mitmenschen als Konkurrenten (in jeglicher Hinsicht, aber hauptsächlich auf dem Arbeitsmarkt) betrachten. Neid und Missgunst sind unter den Besitzlosen weit verbreitet. So sind denn auch soziale Anliegen an der Urne und in der Politik oft chancenlos. Die Menschen sind tatsächlich blöd genug, den Weg für mehr soziale Ungleichheit zu ebnen. Die meisten haben wohl das Gefühl, irgendwann auch mal reich und wohlhabend zu sein. Ha, eine Illusion!
    27 3 Melden
  • Schneider Alex 22.01.2018 07:16
    Highlight Nicht Arbeit und Reichtum, sondern Luxuskonsum höher besteuern!

    Reich wird man in der Regel nicht durch Arbeit, sondern durch Realkapitalbesitz (Aktien, Immobilien, Rohstoffe) oder durch Erbschaft. Volkswirtschaftlich schädlich wird Reichtum erst, wenn er mit Luxusgütern verprasst wird, sonst bleibt er ja – vielfach als risikotragendes Kapital – der Wirtschaft und damit auch den Arbeitnehmenden – erhalten. Daher sollten nicht primär Löhne oder Vermögen höher besteuert werden, sondern deren Verwendung für Luxusgüter und –dienstleistungen via eine progressive Konsumsteuer.
    35 9 Melden
    • Lami23 22.01.2018 15:21
      Highlight Sie schaffen Arbeitsplätze, ja, aber sie benötigen auch Ressourcen, unter anderem solche, die nicht nachwachsen.
      Da muss man sich überlegen ob der Preis der Zerstörung der Ressourcen jener Preis ist, den wir für Wachstum bereits sind zu zahlen.
      4 0 Melden
    • Schneider Alex 22.01.2018 16:17
      Highlight @usina
      Die Mehrwertsteuer wird sowohl auf Grundbedarfsgüter als auch auf Investitionsgüter erhoben. Beides ist volkswirtschaftlich suboptimal im Vergleich zu einer progressiven Konsumsteuer, zu deren Bemessung die Konsumausgaben von zwei nachfolgenden Steuerperioden verglichen werden.
      1 0 Melden
  • Menel 22.01.2018 07:12
    Highlight Das Mantra "Steuersenkung, Privatisierung und Abbau des Sozialstaates" wird auch fleissig genug wiederholt und mittlerweile auch von einem grossen Teil der Bevölkerungen, denen es nur Nachteile bringt, unreflektiert nachgeplappert.
    Das wird nicht gut enden.
    85 12 Melden
    • Midnight 22.01.2018 09:00
      Highlight "Kapitalismus funktioniert super"... hat zumindest kürzlich jemand hier auf Watson behauptet. Wo dieser funktioniert, darauf habe ich allerdings noch keine Antwort...
      23 2 Melden
    • Menel 22.01.2018 09:46
      Highlight Man muss nur fragen; für wen ist es super, dann die Gewinner finden und man hat seine Antwort.
      13 3 Melden
    • rodolofo 22.01.2018 11:14
      Highlight Das Geld ist im Prinzip nur ein praktisches Zahlungsmittel.
      Was wir daraus machen, ist aber uns überlassen.
      Geld kann süchtig machen, wie Drogen.
      Wenn wir dieser Sucht aber widerstehen können, dann werden wir eine ganzheitliche Lebensqualität und echte Liebesbeziehungen und Freundschaften finden.
      Das Geld ist nebensächlich, aber deswegen nicht unwichtig, wie so vieles...
      8 1 Melden
    • Menel 22.01.2018 14:25
      Highlight Stell dir vor, mit ein bisschen Logik kommt man zu dem Schluss, ohne irgendwelche "Blättchen" zu lesen.
      Und wenn ich auch irgendwas nachplappern sollte, dann wäre es immer noch geistreicher, als es Kommentare sind, die andere Kommentare, wegen deren vermeindlicher Herkunft, kritisieren.
      7 1 Melden
    • Juliet Bravo 22.01.2018 22:55
      Highlight Danke Menel! Die Tragik auf den Punkt gebracht!!
      1 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.01.2018 07:10
    Highlight Link zur Studie bitte?
    Wie Oxfam die 1% global definiert würde mich noch interessieren.
    Gerade im Bezug auf die verschiedenen Sozialsysteme entstehen in meinen Augen grosse Abgrenzungsschwierigkeiten.
    10 11 Melden
  • Lienat 22.01.2018 06:54
    Highlight "Dieser verdiene in vier Tagen so viel wie eine Näherin in Bangladesch in ihrem ganzen Leben."

    Hier ist ein Fehler im Text. Es heisst nicht "verdiene", sondern "bekomme" oder noch treffender "genehmige sich".
    146 14 Melden
    • äti 22.01.2018 09:13
      Highlight 'nimmt'
      15 1 Melden
    • karl_e 22.01.2018 10:26
      Highlight "stiehlt"
      6 1 Melden
  • VERIFIED FVLXIN 22.01.2018 06:22
    Highlight Also haben wir nicht's davon, wie immer! Es holen sich nur die grossen Tiere den ganzen Kuchen...nichts Neues.
    67 14 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 22.01.2018 07:18
      Highlight Ich wage zu behaupten, dass sie mit ihrem Internetanschluss und ihrem Zuhause in der Schweiz doch noch zu den besser gestellten gehören. Das macht das Verhalten des reichsten 1% nicht besser, aber im Vergleich zu der Näherin in Bangladesch profitieren Sie von den Praktiken der Reichen, da die Schweiz allgemein von diesen ‚Verbrechen‘ an der Gesellschaft profitiert.
      40 2 Melden
    • bobi 22.01.2018 07:55
      Highlight Ich würde eher sagen als normal vermögender Schweizer erhält man zu wenig vom Kuchen, nicht nichts. Ein Teil unseres Kuchens (normal Vermögender Industrieland) und ein grosser Teil des Kuchens der Wohlhabenden würde jedoch den Bewohnern von Drittweltländern zustehen...
      35 0 Melden
    • DerTaran 22.01.2018 09:12
      Highlight Falsch, wir sind die Hauptprofiteure, wir können uns T-Shirts für 10 Franken kaufen und nach Thailand in den Urlaub fliegen.
      10 6 Melden
    • Lami23 22.01.2018 15:23
      Highlight Nichts? Du weisst nicht was nichts bedeutet. Und solange du nicht bewusst und nachhaltig konsumierst, bist du nicht viel besser. Selbstkritisch sein würde uns voran bringen.
      4 0 Melden
    • VERIFIED FVLXIN 22.01.2018 16:31
      Highlight Lami Urteile nicht über andere Leute wenn du keine ahnung hast..ich komme aus einem Land das nichts hatte und es auch nie haben wird..also weiss ich genug gut bescheid..Heul jemanden anderen mal voll! Nichtsdestotrotz wünsche ich einen schönen Tag
      3 0 Melden
    • Lami23 22.01.2018 17:55
      Highlight Dann verwundert dein Kommentar umso mehr. Darum sage ich "solange". Wenn du dies bereits tust, umso besser.
      2 0 Melden
  • Zeit_Genosse 22.01.2018 06:08
    Highlight Man kann sich auch mal anschauen wie viel die Reichen Steuern in absoluten Zahlen zahlen und nicht nur was sie an Steuern vermeiden. Steuern kommen nicht unbedingt bei den Armen an. Wenn es keine Reichen gibt, gibt es diese Steuerbeiträge nicht und die Armen werden deshalb nicht reich. Wie die Ungleichverteilung ausgeglichener gestaltet werden kann ist eine grosse Herausforderung. Der Kampf gegen Ausbeutung ist dabei zentral. Wer auf Kosten anderer reich wird damit die anderen auf Kosten der Allgemeinheit abwälzt, sollte zu sozialer Verantwortung gezogen werden.
    33 25 Melden
    • Nocciolo 22.01.2018 07:22
      Highlight Wer reich wird, wird das immer auf kosten anderer. Niemand schafft sich sein Vermögen aus der Luft, sondern immer in dem jemand anderes darauf verzichtet, manchmal freiwilliger, manchmal unfreiwilliger.
      32 7 Melden
    • saukaibli 22.01.2018 07:37
      Highlight Dass die Reichen trotz aller Steuerspartricks in absoluten Zahlen immer noch einen Grossteil der Steuerlast bezahlen zeigt jedoch nur, wie extrem ungleich das Einkommen und das Vermögen verteilt sind.
      28 4 Melden
    • Menel 22.01.2018 07:48
      Highlight Der Gedankenfehler ist das reich werden wollen, wer sagt, dass das Ziel sein sollte?
      21 7 Melden
    • Brasser 22.01.2018 09:12
      Highlight Zwischenfrage: Was ist gemäss eurer Definition "reich"?
      5 3 Melden
    • DerTaran 22.01.2018 09:16
      Highlight Ihr seid euch schon darüber im Klaren, dass international gesehen jeder Schweizer (inklusive Sozialhilfeempfänger) auf Kosten der armen Länder lebt?
      14 4 Melden
    • Menel 22.01.2018 09:45
      Highlight @usina, im System gedacht, ja.
      2 2 Melden
    • rodolofo 22.01.2018 09:53
      Highlight Auch die Marxisten gestehen dem Feudalismus zu, dass er den technologischen Fortschritt vorangetrieben hat!
      (Das habe ich in den Comics zu Schulungszwecken gelesen, welche wir damals in einer Sozialistischen Jugendorganisation zusammen besprochen haben.)
      An den Höfen der Könige wurde materieller Reichtum angehäuft, der aber auch den dort tätigen Handwerkern, Architekten, Künstlern und Wissenschaftlern zugute kam, die ihre Berufe dank den Zuwendungen des Adels zu neuen Spitzenleistungen weiterentwickeln konnten.
      ...
      2 4 Melden
    • rodolofo 22.01.2018 09:58
      Highlight ...
      Die technologischen Verbesserungen kamen dann wieder der armen Landbevölkerung zugute, die dank Maschinen und Wissen ihre Erträge steigern und die Produkte qualitativ verbessern konnte.
      So gesehen muss die Konzentration von materiellem Reichtum nicht zwangsläufig schlecht und eine Einbahnstrasse "von Unten nach Oben" sein!
      Wie überall ist es auch bei der ungleichen Verteilung des Reichtums eine Frage des Masses!
      Im heutigen Casino- und Raubtier-Kapitalismus ist dieses Mass aber weit überschritten!
      Gefragt ist also NACHHALTIGKEIT!
      Nicht möglichst viel herauspressen, sondern genug!
      4 3 Melden
    • Zeit_Genosse 22.01.2018 22:34
      Highlight Ein gelungenes Leben lässt sich nicht mit materiellem Reichtum messen. Doch was ist ein gelungenes Leben? Da lässt sich Geld einfacher zählen und anhäufen und wird damit selbst zum Ziel.
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