Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sei ein Unmensch oder spende 2 Euro: Dieser T-Shirt-Automat führt uns vor Augen, was wir immer wieder gerne vergessen



Dass Klamotten nur deswegen so günstig verkauft werden können, weil die Arbeitsbedingungen der Produzenten verheerend sind – das wissen wir alle. Dennoch hält es die meisten von uns nicht davon ab, die Billigangebote immer wieder zu nutzen. 

Den Beweis dafür liefert die Organisation «Fashion Revolution» mit einem sozialen Experiment: Mitten in der Fussgängerzone bieten sie T-Shirts für 2 Euro an. Zahlreiche Menschen gehen auf den Automaten zu und werfen Geld ein. Nachdem sie ihre Grösse ausgewählt haben, bekommen sie einen kurzen Video-Clip gezeigt – und der hat es in sich. 

Am Ende stellt der Automat die Frage «Willst du immer noch ein T-Shirt für 2 Euro kaufen?» und bietet die Möglichkeit, das Kleidungsstück zu kaufen – oder das Geld zu spenden. Die Entscheidung fällt den Testpersonen sichtlich leicht. (viw)

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • D. Wright 13.05.2015 08:43
    Highlight Highlight Ich bleibe bei den Altbekannten (C&A, H&M, etc.)

    Kinderarbeit steht für Qualität!
  • musodio 29.04.2015 08:11
    Highlight Highlight Eine tolle Idee aber die Löhne machen schlussendlich nur etwa 4% des tatsächlichen Kaufpreises aus. Das ist der eigentliche Skandal. Die Verdoppelung der Löhne würde also den Endpreis der Klamotten nur unwesentlich erhöhen...
    Übrigens... der ZARA Besitzer Amancio Ortega gehört mit 68,1 Milliarden $ Vermögen zu den Reichsten der Welt.
  • mcnukem 28.04.2015 15:09
    Highlight Highlight Nur verdienen die NäherInnen leider auch bei einem teureren Tshirt nicht unbedingt mehr. Man dürfte eigentlich nur noch einen Bruchteil der Kleider kaufen die momentan angeboten werde. Da fehlt halt oft die Transparenz, wer das ganze Geld bekommt.
    • dGehrig 29.04.2015 00:50
      Highlight Highlight Die Unternehmen müssten verpflichtet werden, fair zu produzieren.
      Sollte der Kunde überhaupt die Wahl haben zwischen einem Shirt, das fair produziert wurde, und einem, dessen Produktion die Menschen mit Füssen tritt? Ich denke nicht...
    • Wilhelm Dingo 29.04.2015 08:36
      Highlight Highlight Pflichte Dir bei: darum brauchen wir eine griffige Deklarationspflicht, übrigens nicht nur bei Kleidern. Es darf geraten werden, welche Interessengruppen sich jeweils gegen Deklarationspflichten wehren.
  • Angelika 28.04.2015 14:55
    Highlight Highlight Toll. Wo findet man denn fair produzierte, schöne Kleider, die das Geld auch wert sind? Zum Beispiel mal wieder gut sitzende T-shirts wo man weisse(!) BHs nicht durchscheinen sieht.
    • Baba 28.04.2015 20:45
      Highlight Highlight Gut sitzende, fair produzierte T-Shirts: Probieren Sie's mal mit Switcher. Diese Firma ist in Sachen faire Produktion ein echter Pionier. Die Qualität stimmt definitiv.
    • DerWaldschrat 28.04.2015 21:54
      Highlight Highlight Hier zum Beipiel. Die Sachen von Trigema (die mit dem Affen in der Werbung, allerdings nicht in CH glaub ich) positiver Nebeneffekt die guten Stücke halten Jahre.

      Ein Problem für Besteller aus CH (so zur Zeit auch ich) sind allerdings die Versandkosten. Entweder bestellt man mit mehreren Leuten oder mehrere Klamotten (so finde ich es am praktischsten) oder bei Grenznähe, fährt man nach Baden-Württemberg in eins von deren Geschäften, in Wehr (Der ort heißt echt so) ist das schweiznächste glaub ich.
    • LubiM 29.04.2015 10:33
      Highlight Highlight Da kann ich dir Nubuc empfehlen in Zürich, gleich unterhalb der Zentralbibliothek, der Besitzer des Ladens schaut, dass er nur Kleider aus Nachhaltiger und Fairer Produktion verkauft - sehen aber trotzdem sehr gut aus! Haben auch einen Online - Shop
    Weitere Antworten anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article