Wirtschaft
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Nintendo Co's President Satoru Iwata speaks during an interview with Reuters in Tokyo in this May 8, 2014 file photo. Iwata died on July 11, 2015, due to a growth in his bile duct, the company said. He was 55. Picture taken May 8, 2014. REUTERS/Toru Hanai/Files

Nintendo-Chef Iwata im Mai 2014. Bild: Toru Hanai/REUTERS

Ihm verdanken wir so viel Spass! Jetzt ist Nintendo-Chef Iwata gestorben

13.07.15, 04:09 13.07.15, 13:36


Der Chef des japanischen Videospielriesen Nintendo, Satoru Iwata, ist an Gallenkrebs gestorben. Iwata hatte seine berufliche Karriere als Programmierer begonnen. 2002 übernahm er den Chefposten bei Nintendo – nur zwei Jahre nachdem er bei der Firma angefangen hatte.

Der 55-Jährige sei am Samstag seiner Krankheit erlegen, teilte der in Kyoto ansässige Konzern am Montag in einer kurzen Erklärung mit. 

Angesichts sich verschlechternder Geschäftszahlen hatte Iwata vor ein paar Monaten eine Abkehr von der Unternehmenspolitik eingeleitet, allein auf Spielkonsolen zu setzen. Im März gab der Hersteller der Spielekonsole Wii seine Absicht bekannt, einen Anteil an der japanischen Firma DeNA zu kaufen, die Spiele für Smartphones entwickelt.

Original Nintendo Gameboy

Das waren noch Zeiten: Der originale Nintendo-Gameboy Bild: keystone

Gehalt halbiert

Bereits vergangenes Jahr hatte Iwata wegen der schlechten Unternehmensergebnisse sein Gehalt halbiert. Nintendos Konkurrenten Sony und Microsoft hatten in jüngster Zeit das japanische Unternehmen überholt. Alle drei Unternehmen leiden unter der Entwicklung, dass Videospiele zunehmend für wenig Geld oder gar gratis im Internet heruntergeladen werden können. 

Ende Mai verkündete Nintendo immerhin, dass es nach drei Jahren mit Verlusten wieder Gewinn machte. Im jüngsten Geschäftsjahr, das am 31. März zu Ende ging, lag er demnach bei 41.8 Milliarden Yen (damals rund 322 Millionen Franken). (sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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