Wirtschaft
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President Donald Trump and Chinese President Xi Jinping, sit as they pose for photographers before a meeting at Mar-a-Lago, Thursday, April 6, 2017, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Alex Brandon)

Trump und Xi beim Treffen in Mar-a-Lago. Damals schien alles in Butter zu sein. Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

US-Präsident Donald Trump lässt sich auf ein sehr gefährliches Spiel mit China ein

Manöver im Südchinesischen Meer, Waffen für Taiwan, Strafzölle: Nordkorea könnte der Auftakt zu einer Konfrontation zwischen den USA und China werden. 



Zu Beginn des 19.Jahrhunderts wurde das aufstrebende Deutschland zur Bedrohung für die britische Weltmacht. Auf ähnliche Weise wird China jetzt zur Gefahr für die Supermacht USA. «Die meisten von uns zweifeln nicht mehr daran, dass das Schicksal der Welt und unserer Werte vom Ausgang des Kampfes zwischen einem aufstrebenden China und der Hegemonialmacht USA abhängt», schreibt etwa Edward Luce in seinem Buch «The Retreat of Western Liberalism».  

Friede, Freude, Schokoladenkuchen

Noch vor ein paar Monaten deutete alles daraufhin, dass dieser Konflikt bis auf Weiteres aufgeschoben ist. Donald Trump hatte zwar im Wahlkampf Peking mehrmals mit Strafzöllen gedroht, doch das alles schien sich nach einem Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping im April in Minne aufzulösen.  

In this March 22, 2017, photo provided by U.S. Navy, U.S. Navy destroyer USS Stethem transits waters east of the Korean Peninsula during a photo exercise including the U.S. Navy and South Korean Navy during the Operation Foal Eagle. China’s foreign ministry is strongly protesting the U.S. Navy destroyer USS Stethem’s sailing within 12 nautical miles (22 kilometers) of tiny Triton island that is claimed by China, Taiwan and Vietnam.
Spokesman Lu Kang said China dispatched naval ships and fighter planes Sunday, July 2, 2017 to “warn off the U.S. vessel.” The U.S. Pacific Fleet had no comment on China's statement or specifics about the Stethem's operations. (Mass Communication Specialist 3rd Class Kurtis A. Hatcher/U.S. Navy via AP)

Ein US-Zerstörer in der Nähe der Triton Island. Die Hoheit über diese Inseln ist umstritten. Bild: AP/U.S. Navy

Die beiden Staatsmänner trafen sich in Florida auf Trumps Luxusresidenz Mar-a-Lago, assen gemeinsam «den besten Schokoladenkuchen der Welt» und einigten sich auf eine friedliche Zusammenarbeit. Xi versprach, den ungezogenen Kim Jong Un zu bändigen. Trump verzichtete auf Drohungen und freute sich darüber, dass seine Tochter Ivanka die Erlaubnis erhielt, ihre Modeartikel auch im Reich der Mitte an die Frau bringen zu dürfen.  

Ein paar Monate später ist Schluss mit Kumbaya, das Verhältnis zwischen den USA und China hat sich massiv verschlechtert. Trump ist schwer enttäuscht, dass es Xi nicht gelingt, den unartigen Kim an die Leine zu nehmen. Die Chinesen ihrerseits fürchten offenbar eine Instabilität in Nordkorea mehr als den Zorn der USA.  

Wie Trump die Chinesen ärgert

Das Resultat sind steigende Spannungen zwischen den beiden. Die amerikanische Marine hat in der Nähe der umstrittenen künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer Manöver durchgeführt, etwas, das die Chinesen gar nicht gerne sehen. Zudem hat Trump Waffenverkäufe an Taiwan in der Höhe von 1,4 Milliarden Dollar genehmigt und einer chinesischen Bank die Lizenz entzogen, weil sie mit Nordkorea Geschäfte getätigt hat.  

radar-reuters  Nordkoreanische Staatsmedien haben am Freitag Fotos einer Militärübung veröffentlicht. Auf den Fotos ist der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un zu sehen, wie er umringt von hochrangigen Militärs die Übung beobachtet. Auf den Aufnahmen sieht man  wie ein Artilleriegeschütz abgefeuert wird. Kim Jong Un scheint mit dem Ergebnis zufrieden und ist auf einigen Fotos lachend zu sehen. Der Militärdrill soll an auf der Insel Mahap stattgefunden haben, nicht unweit der der Grenze zu Südkorea, berichtet

Wenn zwei sich streiten, freut sich Kim Jong Un. Bild: KRT

Schliesslich meint es der US-Präsident mit dem Handelskrieg offenbar Ernst. Allgemein wird erwartet, dass er demnächst Strafzölle für Stahlimporte verkünden wird, eine Massnahme, die in erster Linie gegen China gerichtet ist.  

China will seine Souveränität verteidigen

China ist nicht gewillt, dies alles widerstandslos hinzunehmen. Gegen Strafzölle will man bei der Welthandelsorganisation WTO vorstellig werden, gemeinsam übrigens mit den Europäern und den Japanern.  

Die Manöver im Südchinesischen Meer kommentierte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums sinngemäss so: Die Amerikaner sollten diesen Unsinn sofort einstellen, denn die chinesische Seite werde «alles unternehmen, um die nationale Souveränität zu verteidigen». Sie sind dazu immer besser in der Lage. Die chinesische Armee rüstet seit Jahren massiv auf.  

Die Paralleln zum Ersten Weltkrieg häufen sich

Bekanntlich wiederholt sich die Geschichte nicht, doch Parallelen zur Situation vor dem Ersten Weltkrieg sind nicht zu übersehen. Auch damals kam es zu vielen Geplänkeln, bevor der eigentliche Krieg eher zufällig ausbrach. Zwischen den USA und China scheint sich eine ähnliche Konstellation zu entwickeln.  

Auf der einen Seite steht eine aufstrebende Supermacht, die nach zwei Jahrhunderten der Demütigung ihren Stolz wieder gefunden hat und nicht gewillt ist, sich erneut demütigen zu lassen. Auf der anderen Seite steht eine Supermacht, die tief gespalten ist und deren Präsident völlig unberechenbar agiert. Sollte der Konflikt um Nordkorea aus dem Ruder laufen, könnte dies gewaltige Konsequenzen haben.

Wie in Nordkorea: Trump lässt sich von seinen Top-Mitarbeitern loben

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 06.07.2017 20:22
    Highlight Highlight Hier einige Zahlen.
    Der unnötige, fruchtlose Krieg im Irak und Kriege in Afghanistan und Syrien haben die U.S.A mehr als 3,2 Trillionen Dollar gekostet.
    Die USA schulden China 1,092 Trillionen Dollar.
    Chinas Wirtschaft wächst etwa 5 mal schneller als die amerikanische. (2016 China 6.7% , EU 1.8% , USA 1.2%)
    Chinas Handelsflotte ist etwa 4 mal grösser als die amerikanische und China investiert in großem Stil in Afrika.
    Meine Tochter lernt Mandarin an der Uni. Smart Cookie !
  • Knety 06.07.2017 12:58
    Highlight Highlight Wenn man sich die Alternativen anschaut, so sind mir die USA als Hegemonialmacht doch ganz recht.
  • mr-marple 05.07.2017 22:55
    Highlight Highlight Die USA verkaufen den Taiwaner seit Carter regelmässig Waffen (Stichwort Taiwan Relations Act). Wieso sollte dies jetzt mit Trump plötzlich ein Problem sein?
  • Zeit_Genosse 05.07.2017 22:26
    Highlight Highlight Zu viel Spektakulation (Spekulation).
    • aschgyyge 05.07.2017 23:46
      Highlight Highlight
      Benutzer Bild
  • Chrigi-B 05.07.2017 22:25
    Highlight Highlight Was Tatsache ist? China und Europa werden die USA abhängen. Die neu Seidenstrasse (Danke für den Gotthard👌), erneuerbare Energien etc. etc. Die Chinesen wissen sich seit Jahren sehr gekonnt und taktisch sehr umsichtig, gar vorbildlich - wenn man ihre Grösse und Wirtschaftskraft anschaut, aufdem internationalen Parkett zu manövrieren.
    • Chrigi-B 05.07.2017 22:49
      Highlight Highlight PS: Müsst mir gar nicht mit Menschenrechten kommen. Die NATO führt seit 9/11 auf der ganzen Welt Angriffskriege, ohne Mandate oder Zustimmung. Die Schweiz wusste als eine der Ersten Nationen von Blacksitegefängnissen und tada: schwieg eisern bis es leakte.
    • dmax 05.07.2017 23:19
      Highlight Highlight ich bitte um aufklärung chrigi!
      welche "angriffskriege" führte die nato?


    • Stop Zensur 05.07.2017 23:23
      Highlight Highlight Ich kann zwar verstehen warum deine etwas anti-Amerkianische Vision hier beliebt ist. In der Realität wird China aber Europa und die USA abhängen. Europa kann bestenfalls hoffen evtl. etwas von China getragen zu werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yippie 05.07.2017 21:48
    Highlight Highlight Und ich halte es für ein gefährliches Spiel einen Krieg zwischen den USA und China als mögliches Szenario darzulegen in dem man Parallelen zum 1. Weltrkieg skizziert und diese Parallelen dann als Geplänkel bezeichnet.
    • Flexon 05.07.2017 22:30
      Highlight Highlight @Yppie
      Du liest ungenau: nicht die Parallelen werden als Geplänkel bezeichnet sondern es werden Parallelen zwischen den Geplänkeln von vor dem WKI und dem aktuellen Zeitgeschehen gezogen. Gefährlich ist es, nicht genau hinzusehen.
  • Sillum 05.07.2017 21:13
    Highlight Highlight Grossartig wie Herr Löpfe uns die Welt erklärt, bloss schade, dass die Chance gegen Null tendiert, dass China oder die USA die Ideen des Herrn Löpfe wahrnehmen.
    • Sophia 06.07.2017 00:42
      Highlight Highlight Bist du dir ganz sicher, Sillum? Ich finde es auch schön, einfach wegzusehen und zu hoffen, dass nichts passiert, das ist der ewige Glaube an den Sieg des Guten. Das hat der selige Chamberlain auch getan, nur hat's nichts genützt! Und warum soll es denn schade sein, dass weder die Amis noch die Chinesen Herrn Löpfe wahrnehmen? Was würde denn ändern?
  • Richu 05.07.2017 20:46
    Highlight Highlight Schon wieder eine "unqualifizerte" Falschbehauptung eines watson Journalisten, dass sich "die Parallelen zum ersten Weltkrieg häufen"!

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