Wirtschaft

Symbol einer nachhaltigen Wirtschaft: Elon Musk und Tesla.
Bild: McClatchy-Tribune

Ex-WWF-Chef Ringger: «Wir brauchen Leute wie Elon Musk, die etwas bewegen und riskieren»

Die Technik macht auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit riesige Fortschritte. Das verändert auch das Verhalten der Investoren. Der Unternehmer und ehemalige WWF-Stiftungsratspräsident Reto Ringger erklärt, welche Risiken Anleger heute beachten müssen und warum die Geldpolitik der Nationalbanken unsere Energiepolitik mitbestimmt.

25.04.16, 16:00 27.04.16, 04:51

Herr Ringger, fahren Sie einen Tesla?
Noch nicht, aber ich habe gerade eine Testfahrt mit einem Tesla nach Deutschland gemacht. Ich wollte mir daraufhin das Modell 3 bestellen, merkte aber bald, dass ich nicht ganz der Einzige war – und die Wartefrist über zwei Jahre beträgt.

Reto Ringger (52) ist Pionier und Unternehmer an der Schnittstelle von Finanzmarkt und Nachhaltigkeit. 2011 gründete er die Globalance Bank AG. Für seine unternehmerischen Erfolge hat Reto Ringger zahlreiche Awards erhalten, darunter den Global Green Award von Green Cross International für die Lancierung des Dow Jones Sustainability Index. Reto Ringger ist Mitglied des Executive Committee des Club of Rome und war von 2012 bis 2016 Präsident des Stiftungsrates von WWF Schweiz.

Mehr als 300'000 Stück dieses Modells sind bereits geordert worden, obwohl es frühestens in zwei Jahren erhältlich sein wird. Was sagt uns das?
Dass Elon Musk eine faszinierende Persönlichkeit ist. Es ist schlicht unglaublich, was er aufgebaut hat. Am einem Montag verkündet er den Launch von Tesla 3, am nächsten Mittwoch landet seine Rakete von SpaceX auf einer Plattform im Meer – und stellt damit die NASA in den Schatten.

Dazu ist er auch noch die treibende Kraft hinter Solar City, einem Unternehmen im Bereich Solarenergie.
Ich frag mich schon: Wie kriegt er das alles unter einen Hut? Er ist ja nicht nur der Visionär, sondern ist sehr aktiv im Tagesgeschäft involviert. Wir brauchen solche Leute, die etwas bewegen und riskieren. Musk hätte sich auch zurückziehen und das Leben geniessen können, nachdem er mit Pay Pal zum Milliardär geworden war.

«Exxon kann via Lobbying möglicherweise die Politik beeinflussen, aber nicht die Technologie.»

Als Softwareingenieur ist Musk ein Quereinsteiger.
Das zeigt wieder einmal: Innovation kommt meist aus einer unerwarteten Ecke. Tesla ist ja kein Auto im herkömmlichen Sinn mehr, es ist ein Computer mit Rädern und wird regelmässig mit Updates auf den neuesten Stand gebracht.

Sie sind Investor. Würden Sie jetzt noch Tesla-Aktien kaufen?
Die Bewertung ist extrem hoch, und als Einzelanlage ist das nicht zu empfehlen. Grundsätzlich sollte man jedoch einen Teil – beispielsweise zehn Prozent – seines Portfeuilles in solche Unternehmen investieren, in Firmen, die unsere Welt verändern.

Tesla ist auch zu einem Symbol geworden für die Tatsache, dass Ökologie und Nachhaltigkeit ein gutes Geschäft geworden sind.
Im Fall Tesla wird sich das erst noch zeigen. In den letzten 20 Jahren ist in Sachen Nachhaltigkeit wenig passiert. Die Umweltkonferenz in Rio im Jahr 1992 war zwar ein Aufbruchsignal. Denken Sie an «grüne» Unternehmer wie Stephan Schmidheiny.  Seither veröffentlicht jedes grössere Unternehmen grosse Nachhaltigkeitsberichte. Aber in den wirklich zentralen Fragen hat sich bisher noch nicht viel bewegt.

Was ist der Unterschied zu Tesla?
Musk macht nicht etwas bereits Bestehendes ein bisschen effizienter oder besser, er verändert die gesamte Wertschöpfungskette und kommt mit völlig neuen Konzepten. Das ist ein entscheidender Schritt vorwärts.

Neue Oligarchen oder Vorkämpfer für die Nachhaltigkeit? Apple CEO Tim Cook vor dem geplanten neuen Apple-Hauptquartier.  Bild: STEPHEN LAM/REUTERS

Im Silicon Valley will man nicht nur sehr reich werden, man will auch die Welt verbessern. Ist das realistisch, oder hängen sich die frisch gebackenen Milliardäre einfach ein grünes Mäntelchen um?
Der Vorwurf ist berechtigt. Das Geschäftsmodell von Google zum Beispiel zielt zunehmend auf eine Monopolisierung in den Bereichen ab, in denen Google tätig ist.

«Die Einkommensverteilung ist zu einem Problem geworden. Darum gibt es ja auch die Proteste der 99 Prozent gegen die 0,1 Prozent.»

Heisst das: Nachhaltigkeit braucht nicht nur Technologie, sondern auch Institutionen, die dafür sorgen, dass es zu einer gerechten Verteilung kommt?
Die Einkommensverteilung ist effektiv zu einem Problem geworden. Darum gibt es ja auch die zunehmenden Proteste der 99 Prozent gegen die 0,1 Prozent. Das ist keine gute Entwicklung. Mit anderen Worten: Es braucht nicht nur eine ökologische, sondern auch eine gesellschaftliche Nachhaltigkeit. Bei diesen Themen stehen wir jedoch erst am Anfang.

Die Klimakonferenz 2012 in Kopenhagen war ein Fiasko, Paris im letzten Dezember ein grosser Erfolg. Wie ist das zu erklären?
Paris war ein grosser Schritt vorwärts. Erstmals haben sich 185 Staaten auf ein Klimaziel geeinigt – auf die 1,5 Grad Celsius.  

Das Pariser Klimaabkommen

Am vergangenen Freitag wurde das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. 185 Staaten haben sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen auf Null zu senken. Das bedeutet: Ab sofort darf kein Geld mehr in schmutzige fossile Infrastruktur fliessen. Die chinesische Regierung will noch in diesem Jahr 1000 Kohlenminen schliessen. In Schottland und Belgien gehen die letzten Kohlekraftwerke vom Netz. Umgekehrt ist die Produktion von Solarstrom im Zeitraum von 2007 bis 2014 auf gegen 180 Gigawatt Spitzenleistung gestiegen. Prognostiziert waren bloss 20 Gigawatt. Die Investitionen in erneuerbare Energie lagen letztes Jahr auf Rekordniveau.

Allerdings: Die Massnahmen sind freiwillig.
Allein die Tatsache, dass ein solches messbares Ziel definiert wurde und regelmässig überprüft wird, ist politisch gesehen ein Riesenfortschritt.

In den USA haben der Kongress und der oberste Gerichtshof jedoch bereits quer geschossen.
Mit der Umsetzung solcher Massnahmen hat es ein diktatorisches Regime wie dasjenige in China sicherlich leichter. In diesen Ländern wird top down entschieden – unter Ausschluss demokratischer Prozesse. Innerhalb kurzer Fristen werden zum Beispiel Kohlekraftwerke geschlossen und neue Gesetze durchgesetzt.

China hat gar keine andere Wahl. Die Menschen ersticken buchstäblich im Smog.
Nicht nur, es gibt auch einen wirtschaftlichen Aspekt: Wenn China sich jetzt auf die Entwicklung von sauberen Energien spezialisiert – auf die Produktion von Solarzellen beispielsweise –, dann hat dies auch einen wirtschaftlichen Aspekt. Der Westen könnte bald sehr schnell ins Hintertreffen geraten.  

BYD ist ein führender Hersteller von Batterien und Elektroautos. Der Vorsitzender Wang Chuanfu stellt an der Beijing Auto Show sein neuestes Hybrid-SUV vor. Die meisten Elektroautos werden heute in China gebaut.
Bild: Ng Han Guan/AP/KEYSTONE

Heisst das: Die nachhaltigen Innovationen werden bald nicht aus dem Silicon Valley, sondern aus China kommen?
Wer weiss. Schon heute sehen wir, dass Schwellenländer technische Entwicklungsstufen überspringen und die neuesten Technologien und Produkte anwenden. In Afrika wird niemand mehr ein Telefonnetz mit Kupferdraht aufbauen und der Zahlungsverkehr läuft heute schon zu einem guten Teil übers Handy.

Wie sieht es punkto nachhaltiger Energien aus?
Wenn die Solarenergie mit den fossilen Brennstoffen preislich mithalten kann, wird das auch das Ende der Kohlegruben bedeuten. In Indien will die Regierung in den nächsten Jahren 400 Millionen Haushalte mit Solarstrom versorgen.

«Es gibt ein paar grosse institutionelle Anleger, die sich aus Kohle und Erdöl zurückziehen, die beiden Versicherer Axa und Allianz beispielsweise.»

Ist Nachhaltigkeit also für die Massen erschwinglich geworden?
Letztlich sind es weniger ethische Motive oder die Politik, welche die Nachhaltigkeit entscheidend vorantreiben werden, es sind innovative Geschäftsmodelle und Technologien. Tatsache ist: Wir haben heute bei Solar- und Windenergie tiefere Kosten und Versorgungssicherheit, aber keine Altlasten.

Die deutsche Energiewende wird sehr unterschiedlich beurteilt: Mutiges Voranschreiten oder teure Verschwendung. Was ist richtig?
Die Richtung stimmt auf jeden Fall, aber die aggressive Subventionspolitik der Chinesen bei der Solarenergie hat zu grossen Verlusten in Deutschland geführt. Die vielen Solarfabriken in Süddeutschland gibt es nicht mehr. Grundsätzlich begrüsse ich es, wenn die Rahmenbedingungen zugunsten erneuerbarer Energien verändert werden. Nicht jedoch durch direkte Subventionen, sondern durch Lenkungsmassnahmen wie eine CO2-Abgabe oder die Besteuerung von Energie anstatt Konsum. Traditionelle Energieformen wie Atomenergie und fossile Brennstoffe werden weltweit immer noch massiv mehr subventioniert als erneuerbare Energien.

In der Schweiz haben wir in den vergangenen 50 Jahren auf eine Mischung aus Wasserkraft und Atomstrom gesetzt. Hat dieser Energiemix immer noch eine Zukunft?
Nein, langfristig sollten wir auf die neuen, dezentralen Technologien setzen. Tesla beispielsweise baut ja nicht nur Autos, sondern auch Batterien, die es erlauben, auf dem Dach erzeugten Solarstrom zu speichern. Das ist eine Riesenchance für die Zukunft.

Würden Sie als Banker heute noch in ein Atomkraftwerk investieren?
Wir erleben zurzeit, dass die bisherigen Eigentümer der Atomkraftwerke versuchen, sie dem Staat, bzw. dem Steuerzahler zu verkaufen. Das sagt alles. Auch bei der Kohle wird es zunehmend eng. Norwegens Staatsfonds, mit 800 Milliarden Dollar Vermögen der grösste der Welt, hat soeben bekannt gegeben, dass er seine Anteile an Kohlefirmen abstossen wird.  

Und die Erben von Rockefeller verkaufen ihre Ölaktien.
Aus demselben Grund. Sie sagen sich: Die Risiken in diesen Technologien sind zu gross geworden – und erneuerbare Energien versprechen bessere Renditen.

Mark Carney, der Gouverneur der Bank of England, hat im vergangenen Herbst vor diesen Risiken gewarnt. Hat dies das Verhalten der Investoren beeinflusst?
Es gibt einige sehr grosse institutionelle Anleger, die sich aus Kohle und Erdöl zurückziehen, die beiden Versicherer Axa und Allianz beispielsweise. Gut möglich, dass andere nachziehen und dass so daraus eine sich selbst erfüllende Prophezeiung wird.

Mine von Peabody. Der grösste US-Kohlenkonzern ist pleite.
Bild: Matthew Brown/AP/KEYSTONE

Soeben ist Peabody, der grösste Kohleproduzent der USA, pleite gegangen. Ein Zeichen für die Zukunft?
Lange waren Peabody-Aktien so genannte Witwen- und Waisenpapiere, sichere Werte mit einer hohen Dividende. Gerade im Energiesektor muss man sich heute sehr genau überlegen, wo und wie man investieren will. Es kommen da ganz neue Entwicklungen auf die Investoren zu.

Woran denken Sie?
Auch die Politik – und wie das Bespiel der Bank of England zeigt –, auch die Notenbanken beginnen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Einerseits will man wissen, welche Klima- und CO2-Risiken in den Bilanzen der Banken enthalten sind, andererseits stellt sich auch die Frage, was die Geldpolitik der Zentralbanken für Auswirkungen auf den Energiesektor und die Klimathematik hat.

Gibt es da einen Zusammenhang?
Die Geldpolitik dominiert derzeit unser Wirtschaftsleben und die Entwicklung an den Kapitalmärkten. Wir verzeichnen Negativzinsen, die Leute müssen länger arbeiten, weil die Pensionskassen die Renditen bei Nullzinsen nicht mehr erwirtschaften können?

Okay, aber was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun?
Wenn zum Beispiel die Europäische Zentralbank im Zuge des Quantitativen Easing den Banken Obligationen von VW oder BMW abkauft oder belehnt, dann können sich die Automobilproduzenten dadurch günstiger refinanzieren. Die expansive Geldpolitik der EZB hat damit indirekt einen Einfluss auf die Industrie, und je nach Branche auch auf die Klimathematik.

Müsste die EZB also versuchen, VW Auflagen zu machen, mehr auf Elektromobil zu setzen?
Nein, die EZB sollte sich nicht in die Strategie der Unternehmen einmischen. Aber wir haben diese indirekten Folgen noch gar nicht durchdacht. Es gibt viele Fragen, die wir noch gar nicht gestellt haben. Darauf wollte übrigens auch Mark Carney hinweisen, der zu diesen Fragen eine Arbeitsgruppe eingesetzt hat.

«Als Investor will ich heute wissen: Wo liegen die Risiken, was wird aus den Ölreserven.»

Er wurde deswegen sehr hart kritisiert.
Ja klar, er ist einer sehr starken Lobby entgegengetreten. Fast 20 Prozent aller öffentlich kotierten Aktien in Grossbritannien sind direkt oder indirekt von Kohle, Öl und Gas abhängig. Carney hat lediglich darauf hingewiesen, dass dies für die Zukunft ein Klumpenrisiko darstellt. Der Öl-Konzern Exxon – das Unternehmen mit der drittgrössten Börsenkapitalisierung der Welt – hat eine Anfrage der Aktionäre erhalten. Diese verlangen, dass die Risiken einer Wirtschaft mit massiv weniger CO2-Ausstoss für Exxon analysiert und ausgewiesen werden.

Wie hat das Management von Exxon reagiert?
Sie wehren sich, das sei kein Szenario, das sie in Betracht ziehen würden. Lange werden sie mit dieser Haltung nicht mehr durchkommen. Als Investor will ich heute wissen: Wo liegen die finanziellen Risiken, was wird aus den Ölreserven, wie geht die Firma mit diesen Risiken um und welche Strategien werden verfolgt.

Bei Exxon und den anderen Öl-Multis geht es auch um extrem viel Geld. Sie werden doch ihre Interessen mit Zähnen und Klauen verteidigen.
Selbstverständlich. Doch Exxon kann via Lobbying möglicherweise die Politik beeinflussen, nicht aber die Technologieentwicklung und die sinkenden Kostenkurven. Wenn der Konsument bessere und günstigere Energie aus nachhaltigen Quellen zur Verfügung hat, verliert Exxon das Rennen – und genau in diese Richtung gehen wir heute.

Was ziehen Sie als Investor für Schlüsse daraus?
Wir hatten diese Situation schon in anderen Branchen und Unternehmen, etwa bei Kodak. Der einst führende Fotokonzern hat die Digitalisierung verschlafen. Heute gibt es ihn nicht mehr. Wir stehen in vielen Branchen vor ähnlichen Paradigmenwechseln.

Warum tun wir uns in der Schweiz so schwer damit? Wir haben weder Exxon noch eine Atomlobby?
Schwierig zu sagen, vielleicht weil wir Schweizer keine «early movers» sind, wir warten gerne zu und lassen die anderen die ersten Fehler machen. Kommt dazu, dass die direkte Demokratie den Handlungsspielraum der Regierung stark einschränkt und Anpassungsprozesse verlangsamt.  

Wie weiter in der Energiebranche?

Die Energiebranche befindet sich im Umbruch. Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Herausforderungen und gleichzeitig aber auch grosse Chancen. Beim «Tages-Anzeiger»-Forum «Smart Energy 2016 – Mit Digitalisierung in die Zukunft» treffen sich Entscheidungsträger aus der Energiebranche, ICT-Unternehmen und den öffentlichen Ämtern. Am 5. Juli 2016 im Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon werden die nächsten Schritte für die Zukunft der Energie diskutiert. Mehr Infos unter: http://forum-executive.ch/smartenergy

Wer wird bei uns also die Energiewende vorantreiben?
Innovative Unternehmen und der Konsument. Damit wären wir wieder bei Tesla angelangt. Stimmt das Produkt, dann folgt der Rest quasi automatisch.

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    Alle Leser-Kommentare
  • icarius 25.04.2016 18:58
    Highlight Es sind schon knapp 400k Tesla 3 Bestellungen gemäss Musk.
    11 0 Melden
  • Wolfsblut 25.04.2016 18:16
    Highlight Super interessantes Interview! Hoffentlich wird es auch von unserer Energie-Lobby gelesen. Aber wahrscheinlich würde das nichts ändern. Sie will jetzt einfach noch den letzten Rappen Rendite abschöpfen, bevor sie die Hinterlassenschaft den Steuerzahlenden aufbürdet.
    28 1 Melden
  • schäffchoch 25.04.2016 17:14
    Highlight wie siehts denn eigentlich mit der nachhaltigkeit der akkus aus?
    7 13 Melden
    • Teslaner 25.04.2016 17:45
      Highlight "In der Fabrikanlage von Umicore ist es möglich, unsere Batterien vollständig in wiederverwertbare Materialien aufzubereiten und dabei gleichzeitig die CO2-Bilanz bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien zu verbessern."

      Quelle: Tesla Webseite

      -> Die Zeiten wo Akkus auf die Sondermülldeponie mussten sind vorbei. Akkus werden wiederverwendet und nicht entsorgt. Leider ist in den Köpfen immernoch die giftige Batterie geblieben.
      31 2 Melden
    • schäffchoch 25.04.2016 19:10
      Highlight man darf ja kaum mehr fragen.
      danke für die ausführliche antwort.
      16 3 Melden
    • Teslaner 25.04.2016 20:54
      Highlight Man darf immer fragen :-) Gibt jedoch viele, die nicht fragen sondern behaupten. (Sie meine ich jetzt hier nicht)
      16 0 Melden
  • Teslaner 25.04.2016 17:14
    Highlight Wie kriegt der Musk das alles unter einen Hut?
    Idem er in 12 Jahren nur 2 Wochen Ferien genommen hat und jeden Cent in seine Firmen investiert hat (sogar seine Wohnung hat er verkauft am Anfang).

    Ich finde eine Persönlichkeit wie Musk hat den Erfolg verdient. Vor allem wenn man sein Engagement mit einem VW-Manager vergleicht. Dieser will trotz Abgasskandal Millionen-Boni.

    Join the rEVolution - Deutsch: Mach eine Tesla Probefahrt
    34 3 Melden
  • Teslaner 25.04.2016 17:07
    Highlight Das finde ich einen sehr gelungenen Artikkel. Er sollte uns Europäer zu denken geben.
    Tesla und Chinesische Firmen übernehmen die Führung bei der Elektromobilität. Europäische (Mercedes, VW) machen gerade das Gegenteil. Sie versuchen Verbrenner sauber aussehen zu lassen und daraus folgen die ganzen Abgasskandale. Anstatt Elektroautos wie Teslas (grosse Reichweite) zu bauen, machen sie Hybride. Diese sind zwar für Kurzstrecken ideal, für Langstrecken trotzdem dreckig.
    Irgendwann könnte der Zug dann einfach abgefahren sein. Zumindest wenn die Chinesen ein Elektroauto für 10'000.- bringen!
    25 2 Melden

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