Wirtschaft

Die Altstadt von Tallinn. Estland unternimmt alles, um die weltweit führende Nation in digitalen Zeitalter zu werden.  Bild: REX

«Abstimmen per Internet wird sich weltweit durchsetzen»

Seit mehr als zwölf Jahren können die Menschen in Estland ihre Stimme per Internet abgeben. Das sei nicht nur sicher, es sei auch bequem, sagt Tarvi Martens, der für dieses elektronische Abstimmungssystem verantwortlich ist.

07.01.18, 10:12 11.01.18, 15:10

Seit 2005 können die Menschen in Estland elektronisch abstimmen. Was haben Sie für Erfahrungen gemacht?
Das Programm wird immer populärer. Inzwischen geben rund ein Drittel der Menschen in Estland ihre Stimme per Internet ab.  

Sind das vor allem junge Wählerinnen und Wähler?
Anfänglich waren es tatsächlich vor allem junge Männer, die so abgestimmt haben. Das hat sich geändert. Inzwischen entspricht das Profil des Internet-Wählers dem Profil des durchschnittlichen Wählers: Alte und Junge, Frauen und Männer sind gleichermassen vertreten.  

Tarvi Martnes ist verantwortlich für das elektronische Wahlsystem in Estland. Er wird am Dienstag, den 27. Januar 2018, am 1. Swiss E-Voting Event als Redner auftreten. Der Anlass findet im SIX Convention Point an der Pfingstweidstrasse 110 in Zürich statt.  

Sind ältere Menschen nicht überfordert?
Überhaupt nicht. Das System ist sehr einfach zu bedienen. Und es ist vor allem auch sehr bequem. Niemand muss sich mehr bei Wind und Wetter in ein Stimmlokal begeben. Gerade deswegen wird das Programm immer beliebter.  

Ein solches Programm muss nicht nur einfach zu bedienen, es muss auch sicher sein. Lässt sich das unter einen Hut bringen? Ist die Gefahr des Wahlbetrugs nicht sehr gross?
Nein. Das System setzt voraus, dass der Wähler gleichzeitig einen Computer und sein Smartphone einsetzt. Das verhindert, dass man es mit einem Trojaner überlisten kann und macht das ganze System sehr sicher. (Ähnliche System werden in der Schweiz von Banken für den elektronischen Zahlungsverkehr eingesetzt. Anm. d. Red.)  

«Wir können unser politisches Wahlsystem genauso effektiv schützen wie die Banken ihr System zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs.»

Seit bekannt ist, dass Russland die US-Wahlen beeinflusst hat, herrscht weltweit Angst vor Wahlmanipulation durch fremde Mächte. Gerade Estland wurde ja einst Opfer einer russischen Cyberattacke.
Russland hat in den USA nicht das technische System angegriffen, sondern versucht, die Menschen in ihrem Wahlverhalten zu manipulieren. Deshalb kann ich keine Gefahr für das System erkennen. Wir können unser politisches Wahlsystem genauso effektiv schützen wie die Banken ihr System zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs.  

Umfrage

Findest du Abstimmen per Internet eine gute Sache?

623 Votes zu: Findest du Abstimmen per Internet eine gute Sache?

  • 78%Ja
  • 20%Nein
  • 2%Ich stimme nie ab.

In der Schweiz ist die Skepsis gegen ein Wahl- und Abstimmungsverfahren per Internet sehr gross. Wie kann diese Skepsis überwunden werden?
Überhaupt nicht. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich diese Systeme überall auf der Welt durchsetzen werden.

Es geht auch ohne Internet: Landsgemeinde in Glarus. Bild: KEYSTONE

Weshalb? Die Schweizer Demokratie hat bisher auch ohne Internet bestens funktioniert.
Ja, aber mit einem elektronische Wahl- und Abstimmungsverfahren wird sie dereinst noch besser funktionieren. 

Was ist mit der Angst vor Big Brother? Vielen Menschen ist die Vorstellung nicht geheuer, dass die Regierung weiss, ob und wie ich abgestimmt habe.
Das ist eine eingebildete Angst. Unser System ist inzwischen so verlässlich, dass wir eine solche Überwachung ausschliessen können.

Ab wann können wir online abstimmen?

59s

Ab wann können wir online abstimmen?

Video: srf

Wahlfälschung in der Schweiz

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    Alle Leser-Kommentare
  • makla 08.01.2018 16:42
    2 1 Melden
  • Posersalami 07.01.2018 22:12
    Highlight "Seit bekannt ist, dass Russland die US-Wahlen beeinflusst hat, herrscht weltweit Angst vor Wahlmanipulation durch fremde Mächte. "

    Schön wie sich dieser Unsinn hält. Nach 1 Jahr noch immer nicht der Hauch eines Beweises. Aber mittlerweile ist diese Propaganda Behauptung wohl einfach zu einer Wahrheit geworden. Wer glaubt diesen Mist eigentlich?
    2 2 Melden
  • Posersalami 07.01.2018 22:05
    Highlight Nein

    Eine Wahl muss immer nachvollziehbar sein. Macht man das nur digital ist dies nicht mehr gegeben. Niemals. Die Sicherheit eines Systems lässt sich nicht beweisen und ist darum niemals 100% vertrauenswürdig.

    Es geht hier um den Kern unserer Demokratie, das muss funktionieren und darf auch was kosten!
    1 1 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 07.01.2018 18:38
    Highlight Andere Vorschlag: Freibier an der Urne. Wäre auch lustiger beim Abstimmungsresultat ;)
    14 1 Melden
  • Saperlot 07.01.2018 16:47
    Highlight Blockchain! Jeder Kanton betreibt einen node, jede Person bekommt einen Key, mit der sie Abstimmen kann. Jede Gültige Adresse bekommt ein Coin, wobei dies als Abstimmungsberechtigung gilt. Bei der Abstimmung wird dieser Coin verbrannt.
    17 6 Melden
    • Posersalami 07.01.2018 22:08
      Highlight Wozu denn einen Coin? Blockchain hat mit Bitcoins grad gar nix zu tun. Der Bitcoin ist einfach einen mögliche Anwendung mit der Blockchain Technologie.

      Aber auch da wäre ich vorsichtig was die Sicherheit angeht. Nicht mal wegen der Blockchain, sondern wegen der unzähligen Clients, mit denen man seine Stimme abgibt. Also der PC Daheim, wie will man die alle sicher halten? Unmöglich.
      1 0 Melden
    • Nasi 07.01.2018 22:57
      Highlight Genau das dacht ich mir auch.
      Kann sogar jeder zu Hause selber die Chain auf den Rechner packen und so gegen eine Form von Manipulation helfen....aber wir wissen ja wie kompetent der gute Bund in Sachen Informatikprojekten ist.... vermutlich könnten wir auch einen Stein fragen ob er für uns mal eben einen Wurstsalat zubereiten könnte.
      0 1 Melden
  • Abbaio 07.01.2018 16:46
    Highlight Bin gespannt, ob die Stimmbeteiligung dann steigt! Es wär bitternötig.
    9 5 Melden
  • aglio e olio 07.01.2018 16:28
    Highlight Wie kann man Manipulationen der verwendeten EDV Systeme feststellen und dabei sicherstellen das es eine freie, gleiche und GEHEIME Wahl bleibt?

    Solange u.a. diese Frage nicht abschliessend beantwortet werden kann, laufe ich lieber im Regen zum Wahllokal und fülle einen Zettel aus.
    12 4 Melden
    • Ton 07.01.2018 20:23
      Highlight Diese Frage ist beantwortet: Blockchain oder Tangle
      0 2 Melden
  • Hierundjetzt 07.01.2018 14:57
    Highlight Ich finde es immer wieder süss, wie Länder die alle 4 Jahre abstimmen, als Referenz für die Schweiz gelten sollen.

    Wir stimmen jedes Jahr 2 Mal ab.

    Bei der Briefwahl sendet jede unserer 2'396 Gemeinden einzeln (!) die Daten zur Bundeskanzlei.

    Beim Internet ist es 1 Server bzw. ein Knotenpunkt. Ich brauche somit nur diesen zu hacken. Voilà.

    Sicher? Hahahahahahaha

    Bsp? Die UBS hat das sicherste IT-System Schweizweit aber bildet JEDES Jahr 500 Mio Rückstellungen wegen Internetbetrug.

    Es braucht nur den Anschein einer Manipulation, fertig ist das Vertrauen in unsere Demokratie.
    22 6 Melden
    • Uslandschwiizer 07.01.2018 18:06
      Highlight Sorry dass ich an deinem Weltbild ruetteln muss, aber die 5te Schweiz stimmt heute schon elektronisch ab ;-)

      Der Name is programm: Hierundjetzt - ja kein Fortschritt! Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
      8 11 Melden
    • Hierundjetzt 07.01.2018 21:37
      Highlight Also wegen 10’000 Stimmchen aus dem Ausland gewinnt man jetzt keine Abstimmung.

      Dude, wir sind 6‘000‘000 Stimmberechtigte. Nicht ein paar 65 jährige Knöpfe aus Thailand 😏
      2 3 Melden
    • Uslandschwiizer 08.01.2018 11:43
      Highlight Aber vielleicht dank 775'000?
      Und ich glaube darunter hat es wenige '65 jährige Knöpfe aus Thailand' - ein wenig Respekt wuerde dir gut tun.
      Stimmberechtigte gibts uebrigens 5.3m - inklusive Auslandschweizer. Aber eben: Recherche und Reflektion passen nicht in dein Verschwoerungsweltbild.
      3 0 Melden
  • Ton 07.01.2018 14:14
    Highlight Mit einer Blockchain ider einem Tangle könnte man doch jede Stimme zurückverfolgen und sehen, ob die eigene Stimme so angekommen ust, wie man wollte.
    Das Internet der Dinge ist da ganz nützlich. Die Baltischen Staaten arbeiten übrigens an einer Digitalwährung für eines ihrer Länder. Dort oben geht man mit der Zeit!
    13 15 Melden
  • dmark 07.01.2018 13:33
    Highlight Man darf halt bei den ganzen Geschichten um das digitale Estland nicht vergessen, dass dort gerade mal etwas mehr als 1,3 Mio. Menschen leben und ob man solche Dinge auch auf grössere Länder übertragen kann.
    7 10 Melden
    • phreko 07.01.2018 17:31
      Highlight Soviel grösser sind wir jetzt auch wieder nicht. Und wenn man dann noch die finanzielle Potenz dazu nimmt, stellt es nicht wirklich ein Problem dar...
      7 5 Melden
  • bernd 07.01.2018 12:56
    Highlight Immer wenn einem jemand ein absolut sicheres System verkaufen will sollte man sehr skeptisch sein. Der Mann spricht fast nur über die Authentifizierung. Ok, die kann man relativ sicher machen aber das ist doch auch nicht das Kernproblem. Woher weiss ich, dass meine Stimme wirklich ankommt? Woher weiss ich, dass tatsächlich das ankommt, was ich gewählt habe? Woher weiss ich, dass die Bestätigung, die ich erhalte nicht gefälscht ist? Woher wissen all dies die Leute, die die Wahlen überwachen? Am Ende geht es doch um die Frage, ob der Nutzen des Ganzen diese und weitere Risiken rechtfertigt.
    24 4 Melden
    • Uslandschwiizer 07.01.2018 20:02
      Highlight Ob ihre Stimme brieflich ankommt wissen sie noch viel weniger. Elektronisch erhält man eine Bestaetigung, die sie ausdrucken können und falls das 'falsche' Resultat rauskommt, haben sie als Verschwörungstheoretiker sogar etwas in der Hand, mit dem sie eine Neuzaehlung verlangen können. Beim Brieflichen Stimmen sehe ich da eher eine Blackbox.
      2 1 Melden
  • derEchteElch 07.01.2018 12:07
    Highlight Was mir vor allem sorgen bereitet ist der Datenschutz!

    Man will anonym abstimmen, die nötige Identifikation, dass sich nicht einfach fremde Computersysteme oder nicht Stimmberechtigte einloggen, erfordern eine eindeutige Identifikation.

    Diese zwei Statis lassen sich Digital nicht gleichzeitig betreiben. Entweder man ist identifiziert, oder man ist „anonym“. Wobei man als „anonym“ immer noch identifiziert werden kann.

    Datenschutz? Stimm-/Wahlgeheimnis?
    33 6 Melden
  • demokrit 07.01.2018 12:06
    Highlight Zwei Stichworte dazu:
    Meltdown.
    Spectre.
    20 7 Melden
  • leu84 07.01.2018 11:57
    Highlight Man hat in der Schweiz genug Zeit um abzustimmen. Man kann ihn in den gelben Briefkasten der Post (keine Briefmarke nötig) werfen. Bei der Gemeindeverwaltung kann man den auch einwerfen. Wer Sonntags gerne früh aufsteht, der kann auch schnell zur Wahlurne und mit Gipfeli vom Beck nach Hause zmörgele oder gleich ins Café gehen. Manche gehen nicht abstimmen, sollen aber die Klappe halten wenn das Ergebnis nicht passt.
    31 5 Melden
    • Aglaya 07.01.2018 12:25
      Highlight "Keine Briefmarke nötig" hängt vom Kanton ab. In Luzern muss das Couvert für die briefliche Abstimmung frankiert werden, wenn man es in den Postbriefkasten einwirft.
      23 1 Melden
    • leu84 07.01.2018 13:33
      Highlight Wirklich?! Dann wurde das Zensuswahlrecht noch nicht ganz abgeschafft ;) Auch wenn es nur um 85 bzw. 100 Rappen geht.
      Noch ein schöner Sonntag in die Leuchtenstadt
      10 1 Melden
    • pazüsen 07.01.2018 14:35
      Highlight In Graubünden muss man auch selbst frankieren.

      Und in BL war es zumindest vor ein paar Jahren noch so, dass man auch noch die Stimm- und Wahlzettel in ein eigenes, selbst beschriftetes Couvert packen musste um das dann im Abstimmungsumschlag zurück zu schicken.
      7 0 Melden
    • Hans Jürg 07.01.2018 15:47
      Highlight Im Kanton Zürich muss man auch das Porto selber bezahlen.
      Aber wenn ich den Zeitaufwand für den Besuch im Wahllokal in Geld umrechne, ist eine Briefmarke um einiges günstiger. Ausserdem kann ich am Sonntag ausschlafen, wenn ich per Briefwahl stimme/wähle.
      9 1 Melden
    • Posersalami 07.01.2018 22:16
      Highlight Bitte was? Ich noch nie im Leben ein Stimm- oder Wahlcouvert frankiert.


      Grad mal Googlen.. oha, ist Gemeindesache. Wusste ich gar nicht!
      1 0 Melden
  • FrancoL 07.01.2018 11:46
    Highlight Will man die Demokratie lebendiger machen, versuchen mehr Menschen an die Urne zu bringen dann braucht es weniger eine Technische Neuerung beim Wahlvorgang sondern eine besser erlebbar Politik und das Aufzeigen, dass der Wähler WIRKLICH etwas mitzubestimmen hat.

    Zudem sollte man das Augenmerk auf die Beeinflussung der Wählers legen und da Fortschritte in der Zugänglichkeit von neutraleren Medien schaffen.
    17 5 Melden
  • Uslandschwiizer 07.01.2018 11:43
    Highlight Als Auslandschweizer kann man schon seit einiger Zeit elektronisch abstimmen. Das System ist stabil und sicher und def viel zeitgemaesser als Brieflich abstimmen oder das steinzeitliche zur Urne pilgern. Und als Nebenefekt habe ich seither eine 100% Abstimmungsquote, da ich keine Briefliche deadline verpassen kann.

    Wir informieren uns online, diskutieren online, teilen bereitwillig alle Daten inklusive Kreditkarten, aber beim Abstimmen hat man Bedenken?! Toent fuer mich Schizophren.

    23 25 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.01.2018 14:31
      Highlight > Das System ist stabil und sicher

      Soso, woher weisst du das?

      > alle Daten inklusive Kreditkarten

      Nur, wenn du dich dafür entscheidest.

      > aber beim Abstimmen hat man Bedenken?

      Wenn mein Kommentar eine Fälschung ist, welche Probleme entstehen für dich? Wie sieht es aus, wenn deine Stimme gefälscht wird?
      10 6 Melden
    • Hierundjetzt 07.01.2018 15:03
      Highlight Uslandschwizer: Du vergleichst Äpfel mit Birnen

      Wenn Dich jemand betrügt, kriegst Du Dein Geld von MasterCard zurück *es betrifft nur Dich*

      Ein Abstimmung über zB. EU ja / nein *betrifft die gesamte Schweizer Bevölkerung*

      Ein nationale Abstimmung über eine Verfassungsänderung (und darum geht es bei jeder Volksabstimmung) ist jetzt grad etwas anderes als Mickey Mouse Unterhosen bei Amazon zu kaufen.
      19 3 Melden
    • Uslandschwiizer 07.01.2018 20:14
      Highlight Liebe Verschwörungstheoretiker (sorry eure Kommentare schreien nach diesem Ausdruck):
      Schon mal überlegt wie die Gemeinden die Stimmen übermitteln? Wie sie aggregiert werden?
      Kaum mittels Rauchsignal und 'Strichliliste'. Wenn ich eine Abstimmung manipulieren möchte, hacke ich mich in den Hauptrechner und mach mir nicht die Mühe einzelne Stimmen zu fälschen.

      PS: habe noch nie Mickey Mouse Unterhosen online bestellt, aber dafür meine Hypothek mittels digitaler Signatur online abgeschlossen. Und hatte keine Angst dabei.
      1 1 Melden
    • Hierundjetzt 08.01.2018 00:57
      Highlight Du hast scheinst von der Schweiz und der Staatskunde und IT nicht soviel Ahnung zu haben, gäll?

      Also: jede Gemeinde übermittelt einzeln Ihre Daten zum Kanton, der Kanton meldet (Telefon oder signiertes E-Mail) dann die Zusammenfassung an die Bundeskanzlei.

      Die Stimmbögen werden von Hand gezählt und danach gewogen (2 Sicherheitstufe)

      Wie und wo willst Du irgendwo was hacken?

      Mit Bitte um erklärung.

      Eben.
      1 1 Melden
    • Hierundjetzt 08.01.2018 01:09
      Highlight Als Nachtrag: und warum soll man ein absolut sicheres, während 200 Jahren fehlerfreies System gegen eines eintauschen, dass
      - unsicher und fehleranfällig ist, dass - erst bei einer Installation von Programmen funktioniert, dass
      - Milionen an Hardwarekosten beim Staat generiert,
      - bei dem ich äufwändigen Sicherheitschecks zur Identifikation machen muss?

      Was bringts? Damit neu 32% statt heute 30% abstimmen?

      Also 30 - 50 Mio für ein fehlerhaftes Einfach zu manipulierendes System ausgeben, weil aus Gründen? Weil noch so cool?

      Ja? Ernsthaft jetzt?
      1 0 Melden
  • Töfflifahrer 07.01.2018 11:37
    Highlight Möglich, dass sich das früher oder später wrltweit durchsetzen wird. Da aber jährlich Meldungen kommen, dass ‚sichere‘ Systeme gehackt wurden, bin ich dagegen.
    Ich bin auch nicht sicher ob man wirklich alles immer einfacher machen muss. Heute muss ich explizit etwas ausfüllen und es entweder in den Briefkasten werfen oder in die Urne legen. Da hat man noch etwas Zeit sich das durch den Kopf gehen zu lassen.
    17 3 Melden
  • rolf.iller 07.01.2018 11:33
    Highlight Why E-Voting is a BAD idea:
    26 6 Melden
  • bastardo 07.01.2018 11:29
    Highlight Ich hoffe abstimmen wird sich weltweit durchsetzen. Ob im Internet oder per Brief ist mir einerlei.
    22 1 Melden
    • RETO1 07.01.2018 13:11
      Highlight da kannst du lange warten
      3 8 Melden
    • phreko 07.01.2018 17:33
      Highlight On nun direkte oder indirekte Demokratie besser ist, sehen in ganz vielen Ländern ganz viele Leute unterschiedlich.
      2 1 Melden
  • rolf.iller 07.01.2018 11:28
    Highlight Na toll die Esten als Vorbild. Die mussten vor kurzem alle Smartcards im Land auswechseln, weil die Karten während Jahren einfach hackbar waren. Die Demokratie auf was zu basieren, was andere Staaten leicht manipuliren können, ist eine richtig schlechte Idee.
    86 18 Melden
    • peterpe 07.01.2018 11:42
      Highlight Nicht nur von anderen Staat, sondern von allen mit den benötigten Ressourcen.
      9 0 Melden
    • Abbaio 07.01.2018 16:47
      Highlight ....und jetzt diese Geschichte mit den Intel-Chips.
      3 0 Melden
    • Lukas Brunner 07.01.2018 18:00
      Highlight @Abbaio ...und mit AMD-Prozessoren.
      2 0 Melden
  • Hosch 07.01.2018 11:26
    Highlight "Das System sei für ältere Leute sehr einfach zu bedienen." Möglich aber alleine ich habe in meiner Familie drei Personen welche nicht mit Internet und Computer klarkommen und darum solche auch nicht haben. Es folgt, dass man Computer und Smartphone braucht um elektronisch abstimmen zu können. Auch hier gibts es Personen die solches nicht haben oder nicht wollen. Als Ergänzung zum bestehenden System auf jeden Fall eine Überlegung wert sollte die Unbeinflussbarkeit weitestgehend garantiert sein. Aber Big Brother ausschliessen, na ja erscheint mir etwas blauäugig gerade mit der Prozessorkrise.
    34 3 Melden
  • Skip Bo 07.01.2018 11:21
    Highlight Frage: Werden dort auch Abstimmungen analog der CH durchgeführt oder beschränkt sich das Abstimmen alle 4 Jahre auf das Wählen einer unpanaschierten Parteiliste? Letzteres ist durchaus einfach machbar.

    Mit der brieflichen Möglichkeit an Abstimmungen teilzunehmen ist die elektronische Abstimmung eigentlich obsolet.
    Da der Staat nicht verlangen darf ein Smartphone und einen PC zu besitzen, müssten beide Systeme angeboten werden. Wie wählt man ausserhalb des Handynetzes (gibt es tatsächlich)? Ein finanzieller und personeller Leerlauf.
    25 3 Melden
  • reaper54 07.01.2018 11:18
    Highlight «Wir können unser politisches Wahlsystem genauso effektiv schützen wie die Banken ihr System zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs.»

    Dass dieses System nicht sicher ist wurde ja bewiesen, das weltweite Bankenüberweisunssystem wurde schon böse ausgenommen.
    Das Problem am elektronischen Abstimmen ist nicht der Login Prozess, logisch kann man den mit two factor Authentifizierung extrem sicher machen. Das Problem ist die Software selber und noch dazu die Hardware. Bei interesse kann man die Demokratie so sehr leicht angreifen. Die potentiellen Gegner sind ja keine kleinen Havker sondern Staaten.
    39 3 Melden
    • Tsunami90 07.01.2018 12:26
      Highlight Blockchain und die Transparenz ist gegeben.
      7 14 Melden
    • meine senf 07.01.2018 17:30
      Highlight Nur für jene, die wissen, was eine Blockchain ist.

      Im Wahllokal bei Auszählung zuschauen oder selber zählen kann hingegen jeder, der zählen und rudimentär lesen kann.
      2 1 Melden
  • Gigi,Gigi 07.01.2018 11:14
    Highlight Und am Ende der Entwicklung stimmt mein Handy dank künstlicher Intelligenz ganz ohne mich ab. Das wäre dann wirklich ein Fortschritt!
    31 4 Melden
  • meine senf 07.01.2018 11:09
    Highlight Ich gehöre da auch sehr zu den Skeptikern.

    Es mag ja sein, dass die Sicherheit und die Unverfälschbarkeit mit irgendwelchen kryptografischen Techniken gewährleistet werden kann.

    Aber trotzdem können dann normale Stimmbürger, die kein Informatik-Studium haben, die Auszählung nicht mehr kontrollieren und müssen den Experten vertrauen.

    Und wenn man sieht, wie hoch im Kurs heute Verschwörungstheorien und Anti-Exptertentum stehen, würde das dazu führen, dass den Ergebnissen nicht mehr getraut würde. Was das Ende des schweizerischen Modell wäre.

    Und das nur weil eine Papier-Stift-Phobie hat?
    32 3 Melden
    • Globidobi 07.01.2018 11:42
      Highlight Ich kann heute auch kaum die Stimmen selbst auszählen, wenn ich das möchte benötige ich sicher ein paar Jahre. In dieser Zeit könntest du dir das Wissen aneignen, um die Stimmen auszuzählen und so kannst du schlussendlich jede Abstimmung auszählen.
      5 13 Melden
    • meine senf 07.01.2018 13:12
      Highlight Natürlich kannst du nicht alle Stimmen in der ganzen Schweiz von Hand zählen. Aber im Wahllokal in deinem Quartier kannst du das machen.

      Man denke an die Moutier-Abstimmung, wo die Wahlurnen aufgrund grossen Misstrauens durch die Polizei bewacht wurden. Wie will man das mit einer Online-DB machen?

      Die Demokratie und die Sicherheit derselben muss doch für alle nachvollziehbar sein. Ein 80-jähriger wird sich jetzt sicher nicht in Informatik und Krytologie knieen. Aber auch der muss das Prinzip nachvollziehen können. Sonst wird die Demokratie eine Elite-Veranstaltung für ein paar Nerds.
      15 1 Melden
  • Jol Bear 07.01.2018 11:02
    Highlight Als die Stimmabgabe per Post eingeführt wurde, gab es ebenfalls viele Skeptiker, die meinten, das würde sich nicht durchsetzen, der Gang ins Stimmlokal sei ein Minimalaufwand, der vom Bürger einfach zu erearten wäre. Das ist Schnee von gestern, der technische Fortschritt ist nicht azfzuhalten. In ca. 10 Jahren wird auch in der Schweiz mehrheitlich per Internet gewählt und abgestimmt werden.
    18 29 Melden
    • reaper54 07.01.2018 12:00
      Highlight Die Post funktioniert auch recht gut, nen Abstimmungsserver könnte ich im bettliegend in die Knie zwingen. Somit Tausende wenn nicht mehr Personen am abstimmen hindern. Also wenn ich das alleine kann was kann dann China, Russland etc.? Mit Hackergruppen von tausenden Personen 1000x erfahrener und besser ausebildet als ich?
      17 5 Melden
    • Hallosager 07.01.2018 12:18
      Highlight Grundsätzlich geb ich dir Recht, unter der Voraussetzung, dass die alten Systeme parallel nebenher laufen. Trotz der blieflichen Abstimmung besteht auch heute noch die Möglichkeit vor Ort abzustimmen. Sollte man dies so beibehalten bin ich damit einverstanden. Doch der Technik blind zu Vertrauen, wäre ein grosser Fehler. Om Umgang mot Sicherheit bei PCs und Smartphones weisen nämlich viele Menschen ein gewaltiges Defizit auf. Da nützt die beste Verifizierung nichts, wenn der Wurm schon seit Jahren in der Kiste haust.
      10 1 Melden
    • Tsunami90 07.01.2018 12:30
      Highlight Ich finde neue Systeme zur Teilnahme sollten etablierte ergänzen und nicht ersetzen. Aber ich würde eine Stimmabgabe per Smartphone begrüssen. Blockchain Systeme werden hier die Sicherheit garantieren können.
      4 12 Melden
    • pazüsen 07.01.2018 14:42
      Highlight Das „in zehn Jahren wird man bei uns per Internet wählen und abstimmen“ habe ich schon 2003 an einem Wahlpodium gehört. Manches dauert eben länger. Abwarten und Tee trinken...
      5 0 Melden
  • PicaZHo 07.01.2018 11:00
    Highlight Ich bin gegen eine elektronische Abstimmung, da ich glaube, dass das Abstimmen zu "einfach" wird. Momentan muss ein kleiner Aufwand betrieben werden, um abzustimmen. Personen, welche sich nicht mit der Abstimmung befassen, gehen normalerweise nicht abstimmen. Mit der elektronischen Abstimmung werden mehr Personen abstimmen, welche leucht zu beei flzssen sind, da diese sich nicht gross mit den mögluchen Auswirku gen beschäftigen. So wird dann öfters beim Warten auf den Zug, aus Langeweile und weil gerade das Abstimmungsplakat ins Auge sticht, nach Gefühl abgestimmt.
    26 13 Melden
    • meine senf 07.01.2018 11:42
      Highlight Aufwand jetzt: Couvert aufmachen, Stift nehmen, ein paar Mal Ja oder Nein schreiben, Couvert Verschlüssen, in Briefkasten oder Urne werden. Fertig.

      Aufwand per Internet: PC starten, Smartphone starten, Login-Seite aufrufen, SMS abwarten, sich durch diverse verknüpfte Online-IDs hangeln. Komplizierte Ersatzmethoden, für den Fall dass man keine solche Geräte hat oder das falsche Betriebssystem.

      Ich kapiere nie, warum es immer heisst, dass Online so viel einfacher sein soll.
      11 5 Melden
    • rauchzeichen 07.01.2018 11:44
      Highlight und hier kommt der echte vorteil des online-abstimmens. ein test. paar fragen die checken, ob du dich mit dem thema auseinandergesetzt hast. dadurch verliert die svp halt wähleranteile, aber die qualität der entscheidungen nähme extrem zu. jetzt noch paar konservative sicherheits und bewahrungsmenschen aussterben lassen und der zukunft steht in 10-20 jahren nix im weg. unsre „direkte“ demokratie mag zwar eine der fortschrittlichsten sein, fehlerlos ist sie definitiv nicht.
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    • Globidobi 07.01.2018 11:46
      Highlight Dann müsste das Ziel der Gesellschaft sein, sich nicht zu schnell beeinflussen zu lassen oder bei Themen, von welchen man keine Ahnung hat die Finger zu lassen.
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    • Tsunami90 07.01.2018 12:33
      Highlight Man sollte aufhören anzumassen dass andere Menschen wenn sie abstimmen, sich ungenügend mit dem Thema auseinandergesetzt hätten. Das Volk ist nunmal halt bloss durchschnitt 😋
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    • derEchteElch 07.01.2018 14:10
      Highlight @rauchzeichen;
      Wer beurteilt denn, ob das Abstimmungsthema verstanden wurde? Wer beurteilt, welche Konsequenz aus einer Abstimmung richtig oder falsch ist? Und auf welchen Zeitraum bemessen?

      Wird so ein Test eingeführt leben wir nicht mehr in einer Demokratie sondern in einer Technokratie und dies ist undemokrstisch.

      Sie, ich und alle anderen haben nicht das Recht darüber zu urteilen, ob jemand das Thema verstanden hat oder nicht.

      Eine Meinung ist eine Meinung. Diese gilt es zu akzeptieren und zu beschützen. Nur das ist Demokratie.
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    • rauchzeichen 07.01.2018 15:38
      Highlight ich würde dir gerne recht geben elch. ich verstehe diese sicht der dinge, war selbst vertreter davon. nur bin ich mitlerweile zur überzeugung gelangt, dass gewisse meinungen, die von extremen komponenten der gesellschaft kommen, derart ohne faktische grundlage dastehen, dass sie keine berechtigung neben einer ausgewogen informierten meinung haben sollten. wir leben informationstechnisch in einer gefährlichen guten zeit, plötzlich herrscht ein enormer reizüberfluss und die spezies mensch muss sich und seine systeme daran anpassen. wie wirs schon immer getan haben. langsam, aber sicher.
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  • Halb Wissen 07.01.2018 10:56
    Highlight Kein System ist absolut sicher.
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    • Hoppla! 07.01.2018 16:50
      Highlight Was z.B. auch für das persönliche und briefliche Abstimmem gilt.

      Und die Umsicherheit beginnt schon früher. Z.B. bei der Meinungsbildung und den dazugehörenden Märchen. Da ist eine Onlinestimmenabgabe novh das kleinere Übel.
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  • walsi 07.01.2018 10:51
    Highlight Wenn ich Politiker wäre, wäre ich auch für das Abstimmen über das Internet. Richtig gemacht lässt sich das so manipulieren, dass es niemand merkt und die Resultate wären immer so wie ich es mir wünschen.
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    • Globidobi 07.01.2018 11:47
      Highlight Ich glaube in der heutigen Zeit gibt es kaum ein Politiker, welcher in der Lage ist, die Wahlen zu verfälschen.
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    • Tsunami90 07.01.2018 12:34
      Highlight Wenn ich mich als Politiker so verhalten würde, würde ich der Politik auch nicht trauen.
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  • BigFudge28 07.01.2018 10:48
    Highlight Es wäre halt schon interessant gewesen, ein paar Details zur Sicherheit zu erfahren. Einfach zu sagen es ist einfach und "sicher", nur weil Banken das auch hinkriegen, ist für mich nicht ausreichend, alle Sicherheitsbedenken zu zerstreuen.
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    • Tsunami90 07.01.2018 12:36
      Highlight Es gibt ja auch keinen konkreten Vorschlag wie das umgestzt würde, deshalb lassen sich auch keine Details erörtern. Die Aussage ist halt, das e banking sicher genug gestaltet werden kann, sollte dies auch für Wahlen und Abstimmungen möglich sein.
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  • flyingdutch18 07.01.2018 10:43
    Highlight So kann nur jemand sprechen, der mit Wahlen und Abstimmungen keine lange Erfahrung hat. Wenn mein Bankkonto gehackt wird, erfahre ich das spätestens nach der letzten unberechtigten Transaktion. Wenn das digitale Abstimmungsverfahren gehackt wird, erfährt das niemand. Mein „ja“ kommt als „nein“ an. Ich denke, ich sei bei der Auszählung bei den Befürwortern, die Auszählungszentrale registriert meine Stimme jedoch als Ablehnung. Natürlich können auch briefliche Abstimmungen manipuliert werden, aber nie in der grossen Anzahl wie mit Hilfe eines digitalen Algorithmus.
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  • Troxi 07.01.2018 10:39
    Highlight Ich bin ehrlich gesagt gespalten. Die 2. Authentifizierung ist sicherlich eine gute Sache, besonders in diesem Bereich. Big Brother ist natürlich ein grosses Risiko. Denn die Stimmen werden dann in eine Datenbank gespeichert. Wo diese steht wird wohl auch nirgends verraten werden, aufgrund des rechtlichen Aspektes und dann gerät man plötzlich ins Visier des Nachrichtendienstes, man könnte eine potentielle Gefahr darstellen. Andererseits könnte man Abstimmungsfaule eher zum Abstimmen bewegen, gibt praktisch keinen Abfall mehr. Resultat genauer und schneller vorhanden. Gibt wie immer 2 Seiten.
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    • Tsunami90 07.01.2018 12:38
      Highlight Man nehme eine Blockchain und die Datenbank wäre bei jedem Nutzer. Nicht manipulierbar.
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