Wirtschaft
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In this Friday, June 20, 2014 photo, people walk around a shopping mall in west London. London has long attracted big spenders. But every year around the holy month of Ramadan, which starts this weekend, a surge of spectacularly rich Middle Eastern shoppers arrive and take retail therapy to a whole new level _ complete with an entourage of bodyguards, chauffeurs, and Gulf-registered Rolls-Royces and Ferraris flown in just for the occasion. It’s a huge and growing market for British shops, luxury hotels and restaurants, and many welcome the big spenders with exclusive products and VIP services like translators and personal shopping managers. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Zuerst shoppen, dann fasten – vor dem Ramadan geben die Superreichen nochmals richtig Geld aus. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE

«Ramadan-Rush»

Superreiche aus dem Nahen Osten fliegen nach London – fürs Ramadan-Shopping

Jedes Jahr, kurz bevor der muslimische Fastenmonat Ramadan beginnt, reisen viele Superreiche aus dem Nahen Osten nach London, schreibt abc-News. Dort wird nochmals richtig Geld verprasst, bevor das Ramadan-Fasten beginnt.

Die vorwiegend aus den Arabischen Emiraten stammenden Touristen reisen stets mit ihrem ganzen Stab an – Bodyguards, Chauffeuren und den eigenen Autos. Die Luxuskarossen werden dafür extra eingeflogen. Am meisten profitieren davon natürlich die Luxusboutiquen von London.

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London ist während dem Ramadan-Rush voller einmaliger Autos. youtube/JBBO13

Spezial-Service

Gekauft werden vor allem Handtaschen, Schmuck und extravagant verpackte Früchtekörbe. Obwohl Reisende aus dem Nahen Osten nur einen kleinen Prozentsatz aller Touristen in London ausmachen, geben sie am zweitmeisten Geld aus – umgerechnet 1,35 Milliarden Franken im Jahr. 

Darauf reagieren die VIP-Läden in London und bieten in den Perioden kurz vor und nach Ramadan spezielle Dienste wie persönliche Kaufberater und Einkaufstaschenträger an. Es werden auch noch extravagantere Limited-Edition-Produkte wie Krokodilleder-Taschen in das Sortiment aufgenommen.

Auch andere Städte wie Paris oder Dubai kennen das Phänomen, jedoch schlägt sich der «Ramadan-Rush» nirgendwo so stark nieder wie in London. (lhr)

In this Friday, June 20, 2014 photo, people walk around a shopping mall in west London. London has long attracted big spenders. But every year around the holy month of Ramadan, which starts this weekend, a surge of spectacularly rich Middle Eastern shoppers arrive and take retail therapy to a whole new level _ complete with an entourage of bodyguards, chauffeurs, and Gulf-registered Rolls-Royces and Ferraris flown in just for the occasion. It’s a huge and growing market for British shops, luxury hotels and restaurants, and many welcome the big spenders with exclusive products and VIP services like translators and personal shopping managers. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE



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«Für mich sieht der Fall Khashoggi sehr orchestriert aus»

Die Affäre um den ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi beschäftigte die Welt in den letzten Wochen. Im Gespräch mit watson erzählt die Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin Elham Manea ihre Einschätzung und kritisiert Saudi-Arabien scharf.

Frau Manea, die Ermordung des Journalists Khashoggi löste weltweit Empörung aus. Was war Ihre erste Reaktion?Elham Manea: Ich war überrascht, im Gegensatz zu anderen Experten.

Überrascht?Ja, die Ermordung eines Journalisten ist ein neues Ausmass, welches ich so noch nicht beobachten konnte. Es war bekannt, dass Saudi-Arabien Dissidenten entführt, aber nicht so brutal ermordet wie jetzt Khashoggi. Das ist eine neue Stufe. Ausserdem erstaunt es mich, wie er nun in den Medien dargestellt wird.

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