Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wegen Steuervergehen

Auch Argentinien nutzt französische Liste mit Schweizer HSBC-Kunden

28.11.14, 02:33

Aufgrund von Daten aus Frankreich hat Argentinien am Donnerstag Filialen der britischen Grossbank HSCB beschuldigt, mehr als 4000 Kunden Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben. Die Bankkunden sollen Geld auf geheimen Schweizer Konten versteckt haben.

«Die Manager [von HSBC] haben aktiv eingegriffen, mit dem alleinigen Ziel, argentinischen Bürgern zu helfen, weniger Steuern zu zahlen.»

Argentiniens Steuerbehörden. 

Die HSBC-Tochter in dem südamerikanischen Land teilte mit, die Bank halte sich stets an die Gesetze. Die Anschuldigungen seien daher zurückzuweisen.

Datenlieferant Hervé Falciani. Bild: EPA/EFE

Die argentinische Steuerbehörde betonte, ihre Informationen aus Frankreich erhalten zu haben. Dabei könnte es sich um die vom Informatiker Hervé Falciani entwendeten Daten aus der Genfer HSBC-Filiale handeln. Frankreich liess die Daten mehreren Ländern zukommen. Die Schweiz leistet keine Amtshilfe, wenn die Anfragen auf gestohlenen Bankdaten basieren.

Frankreich prüft derzeit, ob eine Schweizer HSBC-Tochter von 2006 bis 2007 bei bestimmten Kunden Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet hat. Ähnliche Ermittlungen laufen auch in Belgien. (kad/sda/reu)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Gesperrte Konten – jetzt will Oligarch Viktor Vekselberg Schweizer Banken verklagen

Zwei Milliarden Franken Privatvermögen des russischen Milliardärs sind in der Schweiz blockiert. Jetzt will er rechtliche Schritte einleiten.

Viktor Vekselberg hat an allen Ecken und Enden mit den US-Sanktionen zu kämpfen. Wie es aus gut unterrichteten Kreisen heisst, sind rund zwei Milliarden Franken von seinem Privatvermögen auf Schweizer Bankkonten gesperrt. Die Schweizer Banken blockieren das Geld, aus Angst ins Visier der Amerikaner zu geraten.

Doch sind die Konten nach schweizerischem Recht eröffnet und die Gelder in Schweizer Franken angelegt, nicht in Dollar. Der russische Milliardär sieht darum keine rechtliche Grundlage …

Artikel lesen