Wirtschaft

Enkeltrick 4.0: Im Kanton Zug nehmen Betrüger jetzt Firmen ins Visier

07.11.16, 12:05

Im Kanton Zug häufen sich Vorfälle mit einer neuen Betrugsmasche, welche von der Polizei Enkeltrick 4.0 oder CEO-Fraud (Chef-Betrug) genannt wird. Im Visier sind dabei nicht mehr Senioren, sondern Buchhalter und Sekretärinnen in Unternehmen.

Bei dieser neuen Form des Enkeltricks geben sich gut vorbereitete Täter überzeugend als Geschäftsführer oder weisungsbefugte Entscheidungsträger eines Unternehmens aus. Sie spielen einem Buchhalter oder einer Sekretärin glaubhaft vor, dass eine Geldüberweisung schnell und unauffällig abgewickelt werden müsse.

Oftmals gebe es zusätzlich noch einen Anruf eines angeblichen Unternehmensberaters, der die Überweisung zusätzlich erkläre, teilte die Zuger Polizei am Montag mit. Genügt das nicht, erhöhen die Täter den Druck auf die Mitarbeitenden.

Im Kanton Zug wurden in den vergangenen Tagen bereits mehrere Unternehmen Opfer dieser neuen Masche. In einem Fall liessen sich Mitarbeiter dazu bringen, mehrere zehntausend Franken auf ein ausländisches Konto zu überweisen.

Die Zuger Polizei rät, angeordnete Überweisungen genau zu prüfen, vor allem, wenn das Geld ins Ausland fliessen soll. Zudem dürfe man sich als Mitarbeiter nicht unter Druck setzen lassen. Lieber solle man den Fall intern mit anderen berechtigten Personen besprechen.

(sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Firma gibt Nichtrauchern 6 Tage mehr frei – um Rauchpausen zu kompensieren

In beinahe jeder Firma gibt es sie – Raucher, die sich regelmässig auf dem Balkon oder vor der Tür treffen, um gemeinsam eine zu paffen. Auch in der japanischen Marketing-Firma Piala Inc. zieht sich ein Teil der Mitarbeiter regelmässig in die Rauchpause zurück, während die Nichtraucher weiterarbeiten. Einer von ihnen fühlte sich dadurch benachteiligt und beklagte sich beim CEO. Mit dessen Reaktion hat er aber kaum gerechnet. 

Takao Asuka stimmte der Klage seines Mitarbeiters zu und traf eine …

Artikel lesen