Wirtschaft
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An employee works inside the office of ride-hailing service Uber in Gurugram, previously known as Gurgaon, on the outskirts of New Delhi, India, April 19, 2016.  REUTERS/Anindito Mukherjee

Ein Uber-Mitarbeiter in New Delhi.
Bild: ANINDITO MUKHERJEE/REUTERS

Die grosse Transformation unserer Gesellschaft hat begonnen – darum braucht es das bedingungslose Grundeinkommen 

Die Diskussion um 2500 Franken und faule Menschen ist zwecklos. Wir müssen die Weichen stellen für eine sinnvolle Organisation der Arbeit in der digitalen Gesellschaft.



Japan Inc. war in den 80er Jahren der Megatrend für westliche Manager. Nippon hatte innert kürzester Zeit die damals effizienteste Wirtschaft der Welt auf die Beine gestellt und überschwemmte die Welt mit technisch raffinierten und trotzdem kostengünstigen Autos, TV-Apparaten und Kameras.  

Employees work at the assembly line of Toyota Etios cars inside the manufacturing plant of Toyota Kirloskar Motor in Bidadi, on the outskirts of Bengaluru, India, November 7, 2015. In a significant and potentially risky move in an Indian market that global automakers use as a test-bed for smaller, no-frills cars, Toyota Motor Corp is betting on pricier premium models offering better safety and quality. Picture taken November 7, 2015.      To match Interview AUTOS-INDIA/TOYOTA      REUTERS/Abhishek N. Chinnappa

Heute noch vorbildlich: Das Toyota-Produktionssystem. Hier in einer Fabrik in der indischen Stadt Bengaluru.
Bild: ABHISHEK CHINNAPPA/REUTERS

Alle wollten wissen, was das Geheimnis der Japan Inc. war, auch Schweizer Manager. Der damalige Migros-Chef Pierre Arnold reiste nicht nur in den fernen Osten, er schrieb danach auch ein begeistertes Buch darüber.

Erfolg dank lebenslanger Anstellung

Das Erfolgsgeheimnis der Japaner, das wurde langsam klar, war die Tatsache, dass Mitarbeitern eine lebenslange Anstellung garantiert wurde. Wer 40 Jahre bei der gleichen Firma arbeitet, für den lohnt sich auch eine permanente Ausbildung.  

Japans Angestellte waren deshalb deutlich besser geschult als beispielsweise die amerikanischen, die nach einer kurzen Anlehre bereits ans Förderband gestellt wurden. Toyota baute mit diesen Facharbeitern nicht nur die zuverlässigsten Autos, Toyota entwickelte auch ein bahnbrechendes Produktionssystem. Renommierte Unternehmen wie IBM oder Kodak begannen, das japanische System zu kopieren.  

Loyalität war gestern

Japan ist inzwischen vom Wunderknaben zum Problemkind mutiert, und ein westlicher Spitzenmanager, der eine lebenslange Anstellung für seine Mitarbeiter vorschlagen würde, müsste riskieren, zum Psychiater geschickt zu werden. Heute werden Mitarbeiter «empowert» und Entlassungen gefeiert. Selbst Manager werden heute gefeuert wie Fussballtrainer, wenn auch in der Regel mit saftigen Abfindungen. Loyalität zum Unternehmen ist keine Tugend mehr in der modernen Arbeitswelt – und sie ist auch gar nicht mehr erwünscht.  

Der moderne Arbeitnehmer schuftet nicht mehr sein Leben lang für den gleichen Arbeitgeber und wird danach mit einer goldenen Uhr in Rente geschickt. Im Extremfall trifft er sich an einem langen Wochenende zu einem Hackathon, zieht mit ein paar Gleichgesinnten ein Projekt durch – und nimmt das nächste in Angriff. Er braucht kein Büro und keine Kantine mehr, sondern allenfalls einen temporären Arbeitsplatz in einem Coworker-Büro, einen Laptop und einen Kaffeeautomaten.

An Uber car is seen parked with the driver's lunch left on the dashboard in Venice, California, United States on July 15, 2015. REUTERS/Lucy Nicholson/File Photo

Uber, das Symbol der modernen Sharing Economy.
Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Uber ist das Sinnbild der neuen Arbeitswelt geworden. Das Taxiunternehmen wird gleichzeitig gefeiert und kritisiert. Die Uber-Fans sehen im Geschäftsmodell, das jeden mit einer App zum selbstständigen Unternehmer macht, den Vorboten einer glorreichen Zukunft von freien Menschen. Die Kritiker befürchten eine Rückkehr zum Turbokapitalismus mit Ausbeutung und dem Wegfall aller Sozialleistungen.  

Die Schlacht um Uber

Das Modell ist auch auf andere Branchen übertragbar. Rund um Uber tobt deshalb eine Schlacht. Gewerkschaften und Linke wollen das Taxiunternehmen in die bestehende Wirtschaftsordnung integrieren und es zwingen, wie alle anderen Sozialabgaben und Tariflöhne zu bezahlen. Neoliberale hoffen derweil, dass dank Uber die unflexible, überregulierte Arbeitswelt aufgebrochen wird und einer neuen Dynamik Platz macht.

Des chauffeurs de taxis tiennent une banderole lors d'une action afin de lancer la campagne

Anti-Uber-Proteste in Lausanne.
Bild: KEYSTONE

Besonders heftig tobt die Uber-Schlacht in Frankreich. Das ist kein Zufall. Die Franzosen sehnen sich nach den «goldenen 30 Jahren» der Nachkriegszeit, in der praktisch Vollbeschäftigung herrschte und starke Gewerkschaften für den Ausbau des Sozialstaates sorgten.

Wie Japan ist auch Frankreich inzwischen ein Sorgenkind. Seine zentralistische Wirtschaft und die sturen Gewerkschaften sind zu einer Bedrohung für den zukünftigen Wohlstand geworden. Das Festhalten am alten Modell führt zudem zu einer neuen sozialen Ungerechtigkeit. Es entsteht eine Zweiklassen-Gesellschaft, in der komfortabel lebt, wer einen Arbeitsplatz ergattern konnte. Die anderen – und das sind vor allem die Jungen – sind arbeitslos oder müssen sich mit lausig bezahlten, prekären Jobs abfinden.

Die Linke wird den Krieg verlieren

Diese Entwicklung lässt sich in allen westlichen Staaten beobachten. Globalisierung und technischer Fortschritt unterhöhlen die Grundfesten des Sozialstaates. Obwohl wir noch auf sehr hohem Niveau klagen, wird auch die Schweiz von dieser Entwicklung erfasst werden. Wie lange Linke und Gewerkschaften den Angriff auf die flankierenden Massnahmen aufhalten können, ist in der Ära des bürgerlichen Schulterschlusses fraglich.

Deshalb ist die Uber-Frage falsch gestellt. Zwar werden die Linken die eine oder andere Schlacht gewinnen, den Krieg aber werden sie verlieren. Wir brauchen nicht mehr Regeln, wir brauchen eine Neuorganisation des Wohlfahrtsstaates. Letztlich geht es darum, dass die Unternehmen vermehrt von Sozialleistungen entbunden werden und staatliche Institutionen diese Aufgabe übernehmen.

Kopenhagen. Credit: Pedro Otones https://www.flickr.com/photos/136020484@N03/

Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt ist Sinnbild einer glücklichen Gesellschaft geworden. 

Ein solches System existiert bereits. Es heisst Flexicurity und wird in Dänemark praktiziert. Das Prinzip ist einfach: Der Arbeitsmarkt ist sehr flexibel organisiert, doch die Arbeitnehmer werden von einem starken sozialen Netz aufgefangen, wenn sie ihren Job verlieren, und bei der Suche nach einem neuen Job erhalten sie grosszügige Unterstützung. Die dänische Flexicurity ist so gesehen eine Form eines linken BGE.  

Die grosse Transformation hat begonnen

Natürlich kann dieses Modell nicht eins zu eins auf unsere Verhältnisse übertragen werden. Aber das Prinzip, die Unternehmen von Sozialabgaben zu entlasten und sie dafür sehr viel härter zu besteuern, ist wegweisend für eine digitale Wirtschaft der Zukunft.  

Wahrscheinlich stehen wir am Anfang einer grossen Transformation. Sie ist vergleichbar mit dem Übergang von einer Agrar- zu einer Industriegesellschaft. Um diesen Übergang sozial verträglich zu gestalten, mussten ebenfalls neue Institutionen geschaffen werden, AHV und Arbeitslosenversicherung beispielsweise.  

Image

Kinderelend im Manchester-Kapitalismus des 19. Jahrhunderts.

Beim Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft dauerte es jedoch viel zu lange, bis diese Institutionen geschaffen wurden. Massenelend und soziale Konflikte prägten deshalb das 19. Jahrhundert. Schlimmeres konnte nur dank der Auswanderung nach Übersee verhindert werden, eine Option, die im 21. Jahrhundert nicht mehr besteht.  

Das BGE ist keine Wunderwaffe

Auch der Übergang zu einer digitalen Wirtschaft wird nicht reibungslos verlaufen. Prekariat ist mehr als ein Schlagwort, sondern zur bitteren Realität für immer mehr Menschen geworden. Ja, in der Schweiz ist das noch nicht oder höchstens beschränkt der Fall. Doch genau dies hätten die Deutschen vor 20 Jahren auch gesagt. Heute leben bereits 15 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in prekären Verhältnissen, will heissen: Der Lohn reicht nur knapp zum Überleben, die Sozialleistungen sind mickrig und Sicherheit gibt es keine.  

Der technische Fortschritt schafft die Voraussetzungen für eine Arbeitswelt, die reicher, vielfältiger, spannender und auch gerechter ist als die bestehende. Aber nur, wenn auch die entsprechenden inklusiven Institutionen geschaffen werden. Das BGE wäre ein Mosaikstein in einem solchen Modell. Es ist keine Wunderwaffe, die alle Probleme löst, wie manche Befürworter glauben. Es ist auch keine romantische Utopie, wie dies seine Gegner behaupten.

Illusionen hat jedoch, wer glaubt, die derzeitige Wirtschaftsordnung würde noch 50 Jahre weiter Bestand haben.

Umfrage

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pirat der dritte 28.05.2016 18:26
    Highlight Highlight Das BGE ist eigentlich der richtige Weg, aber noch nicht reif. Es wird kommen, in 10 bis 20 Jahren, in der EU - mit der Schweiz im automatischen Nachvollzug.
    4 3 Melden
    • jeanette_mueller 30.05.2016 07:18
      Highlight Highlight Ja, das würde wohl vielen hier gefallen. Doch möge es nie soweit kommen.
      5 3 Melden
  • Zeit_Genosse 28.05.2016 09:41
    Highlight Highlight Faktencheck: Was wissen wir genau über das BGE? Welche konkret nachvollziehbare Auswirkungen wird es haben?

    Sollten wir nicht erst eine Lösung erarbeiten, die unsere Zukunft sichert, bevor wir blind auf eine Idee (BGE ist reizvoll und entwicklungsfähig) hoffen? Ist der Weg über die Urne jetzt richtig? Weil wenn es uns ernst mit der Zukunftsgestaltung über das BGE ist, reicht ein Achtungserfolg nicht. Und trauen wir dem Parlament zu aus einige Zeilen die Volkswirtschaft zunkunftsgerichtet neu zu definieren? Bin gespannt ob das Parlament das Vertrauen erhält. #lösungstattsozialromantik
    2 1 Melden
    • Stefan von Siegenthal 28.05.2016 11:02
      Highlight Highlight Ja, die Umsetzung des BGE ist zur Zeit eine Blackbox. Viele glauben dass sie mit dem BGE 2500 Franken im Monat erhalten, obwohl selbst die Initiantenklar deklarieren, dass dies lediglich ihre Enpfehlung ist. Der Abstimmungstext lässt Höhe und Finanzierung 100% offen. Weder die Parlamentarier, noch das Volk versteht die Notwendigkeit eines BGE, entsprechend wird die Vorlage abgelehnt und sonst schlecht umgesetzt. Die Schweiz braucht erst viel mehr Arbeitslose aufgrund von Automatisierung und Digitalisierung, bevor es zu realisieren anfängt wie stark sich die Wirtschaft gerade umwälzt.
      4 2 Melden
  • Zeit_Genosse 28.05.2016 09:22
    Highlight Highlight Das BGE ist mit Erwartungen überfrachtet. Viele wünschen sich einen Systemwechsel wo sie zu den Gewinnern zählen. Aber das BGE ist ein grob skizzierte Idee, die vom Parlament konkretisiert werden müsste. Da bliebe nichts mehr von den projetzierten Wünschen übrig. Der Reflex etwas für die Zukunft tun zu wollen ist richtig, doch greifen wir hier nicht einfach nach dem ersten Strohhalm? Hätte es die BGE-Idee nicht verdient im Vorfeld der Abstimmung konkret entwickelt zu werden, damit sie auch an der Urne eine Chance hätte. Jetzt wird das BGE am 5. Juni beerdigt oder später per Referendum gebodigt
    1 1 Melden
  • Beutlin 25.05.2016 14:01
    Highlight Highlight Ich find es toll wie viel Zuspruch die Abstimmung hier erhält. 97% sagen Ja!! @watson wie viele Menschen haben die Umfrage angeklickt?
    8 4 Melden
    • Philipp Löpfe 25.05.2016 17:45
      Highlight Highlight Wird aber teuer!
      5 6 Melden
  • Yayoer Yoe 25.05.2016 12:05
    Highlight Highlight ich stimme ja, wenn philipp löpfe sich höchstpersönlich dazu verpflichtet, auch bei 32 grad celsius den abfallsack vor meiner haustür wegzuräumen.
    5 10 Melden
    • maxy 25.05.2016 20:48
      Highlight Highlight Genau diese Haltung: die anderen sollen für mich die Drecksarbeit machen, aber ich will ihnen nicht so viel bezahlen dass sie es auch mit Grundeinkommen noch machen.
      10 8 Melden
    • Yayoer Yoe 25.05.2016 22:36
      Highlight Highlight willst du die arbeit vom tiefbauamt diskreditieren oder was meinst du mit drecksarbeit?
      4 3 Melden
  • Kookaburra 24.05.2016 23:23
    Highlight Highlight Hey. Ich habe mal gerechnet. Ich glaube jetzt, dass es durchkommt. Unglaublich!

    Wenn nur jeder Vierte Erwerbstätige ja sagt, z.b. weil er Frauen und ev. Kinder hat, deren Perspektiven besser sein könnten, oder er jemand kennt, der von der Gesellschaft benachteiligt wird. Oder er neidisch auf Asylanten und Sozialbezüger ist, oder er Freude am Job und Sicherheit bis Überfluss hat, oder lieber einen anderen Job hätte, oder Angst um seinen Job hat, oder gar altruistisch stimmt...

    Ich glaube das kommt. Ein sehr knappes bis 54% Ja. Wow! Bis jetzt dachte ich das hat eh keine Chancen. Ich sag Ja :)
    15 17 Melden
    • koks 24.05.2016 23:47
      Highlight Highlight Und dann? Schaffen wir die Sozialversicherungen ab, und nachdem sie geschleift sind, stellen wir fest, dass das Geld nur für ein BGE von 500 stutz reicht? Dumm gelaufen, aber ohne Sozialversicherungen sind ja die Gewinne der Wirtschaft höher, juhu, und die Aktionäre verdienen mehr Geld. Neoliberales Teufelszeug.
      17 11 Melden
    • Kookaburra 25.05.2016 00:49
      Highlight Highlight Die Abzocker der Sozialindustrie, welche etwa 2/3 der Kosten ausmachen, die verlieren. Die kapitalistische Profitwirtschaft kostet den Sozialstaat ja am meisten.
      Und Geld ist ja nicht Vollgeld, sondern nur noch eine abstrakte "Zahl", von welchen gerade die Aktionäre am meisten profitieren. Im Gegensatz dazu würde das BGE-Kapital durch Konsum in Umlauf kommen...
      So würde das neoliberale Teufelszeug wenigstens (zuerst) allen zugute kommen, ehe es die Aktionäre kriegen.

      Und ich weiss ja auch nicht ob es besser wäre, aber ich rechne plötzlich mit einem überraschenden ja. Bin selbst verblüfft.
      14 5 Melden
    • herschweizer 25.05.2016 08:31
      Highlight Highlight Es ist ja nur ein erster Schritt. Da ist nicht der Weisheit letzter Schluss
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 24.05.2016 21:28
    Highlight Highlight Träumereien und Utopien sind doch was schönes Herr Löpfe nicht wahr....
    25 18 Melden
    • Spooky 26.05.2016 02:38
      Highlight Highlight
      @Rhabarber
      Es wäre 1000 Mal schöner, auf den Bäumen zu leben, als für irgendwelche reichen Dummköpfe zu arbeiten, wie es 99% der Leute auf unserem Planeten machen (und es nicht einmal merken).
      7 0 Melden
    • Spooky 26.05.2016 20:02
      Highlight Highlight @Rhabarber
      Was bedeutet *g ?
      1 1 Melden
  • FrancoL 24.05.2016 19:19
    Highlight Highlight Die Entwicklung am Arbeitsmarkt kann durchaus so wie von Löpfe beschrieben ablaufen. Dh. wir werden weniger Arbeiten müssen und das führt zu mehr Arbeitslosen oder einem Verteilen auf mehr Schultern die dann erst recht weniger arbeiten müssen. Dies führt wenn wir so weiter machen zu einer noch grösseren Verarmung der mittleren und untersten Schicht. Das bGE mag da recht wenig ausrichten, gefragt ist eine ausgeglichenere Verteilung der Früchte (Gewinne). Erst wenn diese moderate Umverteilung des Gewinns angedacht ist lässt sich über bGE ähnliche Lösungen reden, alles andere ist asozial.
    27 5 Melden
    • Dr. Rantanplan 24.05.2016 20:21
      Highlight Highlight Es gibt keine Gewissheit, dass es zu diesem Verlauf kommen wird. Vorläufig ist es nur eine (unter mehreren) Prognosen. Dazu kommt die Unsicherheit über die Finanzierung, Ausgestaltung und Auswirkungen des bGE. Das Gegenwartsproblem für unsere westliche Welt sind die krassen Unterschiede bei den Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Das löst das das bGE nicht. Für das bGE ist es m.E. zu früh. Also zurückstellen, bis es sich evt. mal durch die Entwicklung rechtfertigt.
      5 4 Melden
    • FrancoL 24.05.2016 20:47
      Highlight Highlight @DeSchö; Grundsätzlich ist es bei meiner Überlegung sogar gleich ob mehrere Prognosen anstehen oder nicht, klar scheint mir dass bei allen Prognosen der Wachstumsirrsinn nicht mehr zu realisieren ist.
      Darum geht es um die ausgeglichenere Verteilung der Früchte. Und dass das bGE wenig in diese Richtung anzubieten hat, wenn es asozial finanziert wird steht auch.
      Das bGE ist wie auch geschrieben falsch aufgegleist; zuerst muss eine ausgeglichenere Verteilung durchgesetzt werden, dann ev das bGE.
      6 2 Melden
  • koks 24.05.2016 19:08
    Highlight Highlight Anstatt neoliberal die Sozialwerke schleifen zu wollen, würde sich Watson besser für würdevolle und gutbezahlte Arbeit einsetzen.
    40 11 Melden
    • herschweizer 25.05.2016 08:22
      Highlight Highlight Strike.
      10 0 Melden
  • Homes8 24.05.2016 17:23
    Highlight Highlight "Der technische Fortschritt schafft die Voraussetzungen für eine Arbeitswelt, die reicher, vielfältiger, spannender und auch gerechter ist als die bestehende".

    Komisch ich sehe das genau andersrum. Das sind doch alles nur leere Floskeln. Unsere Welt wird immer giftiger und armseliger.
    21 19 Melden
  • ostpol76 24.05.2016 17:18
    Highlight Highlight In Ihrem Bericht habe ich leider kein einziges Argument gefunden, welches für das BGE sprechen würde.
    42 30 Melden
    • Stefan von Siegenthal 24.05.2016 19:02
      Highlight Highlight Was ist denn dein Vorschlag wie wir auf die zunehmende Automatisierung und Eliminierung von Arbeitsstellen reagieren sollen? Hoffen dass genügend neue Stellen entstehen? Das wäre ein schlechter Plan, selbst wenn das geschehen würde, dann gäbe es, wie in der Vergangenheit, eine Zeitspanne der massiven Armut. Unser Sozialsystem kann nicht 40% Arbeitslose tragen. Da ist ein BGE günstiger.
      10 17 Melden
    • Karl33 24.05.2016 19:33
      Highlight Highlight Stefan, solange wir Fachkräftemangel propagieren und gleichzeitig ü50 jährige entlassen, scheint nicht die Eliminierung von Arbeitsstellen das Problem zu sein. Sondern Dumpinglöhne.
      30 1 Melden
  • Talli 24.05.2016 17:12
    Highlight Highlight Ich verliere gerade aus gesundheitlichen gründen meinen job. Ich habe echte existenz ängste und bin geschockt wie einfach man nach 20 jahren körperlicher arbeit aussortiert wird. Ein BGE für die gesamste familie würde mir meine ängste nehmen, würde mir bei der genesung helfen, nicht nur mir, meine gesamte familie ist auf gedeih und verderb dem kapitalismus ausgeliefert. Ich bin nicht die hellste laterne an der strasse, dennoch empfinde ich mich von unserem system alleingelassen. Ich schäme mich krank zu sein, was mir auchvon überall (chefetage) vermittelt wird. Das habe ich nicht verdient
    97 9 Melden
    • Andy 24.05.2016 17:34
      Highlight Highlight Lass dich nicht unterkriegen. Ein Tipp: Sag allen Bekannten, sie sollen NICHT fragen, ob du nun schon was neues gefunden hast... Aus Erfahrung im eigenen Bekanntenkreis weiss ich, dass dies zwar gut gemeint ist, jedoch wie Gift wirkt (was sich die Fragesteller nie bewusst sind). Die Gesundheit ist das wichtigste Gut, das schlimmste/Beste was dir passieren kann, ist dass sich deine Prioritäten verschieben. Du wirst NICHT vor die Hunde gehen! Mit oder ohne BGE...
      24 1 Melden
    • E7#9 24.05.2016 18:19
      Highlight Highlight Menschen wie Sie sollten problemlos gute Sozialleistungen und Möglichkeiten angemessener Umschulung (falls sinnvoll) erhalten ohne von irgendjemanden diskriminiert (Chefetage) zu werden. Das Schicksale wie Ihres von der Gesellschaft und auch vom Arbeitgeber aufgefangen werden müsste selbstverständlich sein, falls nötig mit einem Grundeinkommen (ALV, IV etc.), das für die Ernährung der ganzen Familie reicht (ausschliesslich das BGE von 2'500 wäre in Ihrem Fall doch eh zu wenig). Und so wäre das bedingungslose Grundeinkommen für jede und jeden gar nicht notwendig.
      7 8 Melden
    • samara 24.05.2016 19:41
      Highlight Highlight @E7#9 Doch, die Leute werden von den Ämtern noch kränker gemacht als sie eh schon sind. Es gilt tonnenweise Formulare auszufüllen und die Behandlung der Behördenmitglieder fusst oft alles andere als auf Fingerspitzengefühl. Jeder Antrag wird teuer von zig Leuten kontrolliert, die auch nicht gerade am Existenzminimum ihr Einkommen machen. Ein Grundeinkommen wäre da bestimmt fördernder für die Gesundheit. Von den "Integrationsprogrammen" will ich gar nicht erst anfangen zu reden.
      20 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick123 24.05.2016 17:06
    Highlight Highlight Sollte diese Initiative angenommen werden ist das Schweizer Erfolgsmodell beendet. Der Wohlstand definiert sich über die Produktivität, welche durch die erwähnten Fortschritte erreicht wird und durch die gesamte Arbeitsleistung. Mit dieser Initiative wird die Arbeitsleistung insgesamt so stark zurück gehen, dass der erarbeitete Wohlstand für alle Schweizer massiv zurück geht. Die guten Zeiten mit sozialem Frieden und Wohlstand wären dann definitiv vorbei.
    29 47 Melden
    • Andy 24.05.2016 17:39
      Highlight Highlight Ich habe mich bezüglich BGE noch nicht entscheiden.. Aber bezüglich "Schweizer Erfolgsmodell". Wie erfolgreich ist dieses wenn die Wirtschaft alles ausgeschlachtet hat, was sie ausschlachten kann und ins nächste Land weiterzieht... Im internationalen Kontext haben wir langfristig und auf ehrlicher Basis einfach zu wenig zu bieten. Du unterliegst dem Irrtum das du zu den Gewinnern gehörst... Und genau das hält das Hamsterrad am laufen.. Die wahren Gefahren sind doch die Schere zwischen Arm/Reich und der immer weniger existente Mittelstand, sowie Rechtspopulismus und linke Ignoranz.
      30 6 Melden
    • samara 24.05.2016 19:43
      Highlight Highlight @Petrarca, die Steuereinnahmen müssen dann nicht mehr nur von Lohneinkommen geholt werden, sonder ev. auch von einer Finanztransaktionssteuer.
      9 1 Melden
    • Andy 24.05.2016 19:59
      Highlight Highlight Ich persönlich würde das machen was niemand macht (als kleiner Punkt auf diesem Planeten erscheint mir eine We-Too Strategie nicht besonders clever): Warum werden wir nicht einfach unseren positiven Vorurteilen gerecht und versuchen es mal mit Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit. So könnte man die Marke Schweiz durchaus aufwerten und hätte auch global etwas zu bieten.. Aber ja, dann müsste man mal endlich mit allen Grauzonen aufhören. Kurzfristig würde wohl einige (nicht nachhaltige!) Wirtschaft abwandern, mittelfristig würden aber nachhaltige Unternehmen (und das wollen wir!) angezogen werden.
      8 2 Melden
  • Yippie 24.05.2016 17:05
    Highlight Highlight Gibt es irgendwo einen Artikel oder eine Studie, welche das BGE mit dem aktuellen Sozialversicherungssystem vergleicht?
    Mich interessiert vor allem, was aktuell eine ausgesteuerte Person finanziell bekommt und welche Bedingungen daran geknüpft sind.

    Ich habe das Gefühl, dass es zwischen BGE und aktuellem Sozialversicherungssystem finanziell keinen grossen Unterschied geben würde. Der Hauptvorteil des BGE würde demnach darin liegen, dass man vom Staat nicht gezwungen werden kann zum Arbeiten.
    25 4 Melden
    • Matthias Studer 24.05.2016 19:52
      Highlight Highlight Die SKOS-Richtlinien sind frei verfügbar im Netz.
      Der Unterschied ist nicht riesig, aber bemerkbar. Wenn dann die genannten Einkünfte auch verteilt werden.
      6 0 Melden
    • samara 24.05.2016 19:54
      Highlight Highlight Das stimmt der Hauptvorteil liegt darin, dass einem Ausgesteuerten der Behördengang erspart bleibt. Finanziell macht es eigentlich keinen merklichen Unterschied. Unter forum-grundeinkommen.ch Katalog finden Sie auf Seite 23 einen Vergleich zum heutigen System.
      5 2 Melden
  • Andy 24.05.2016 17:02
    Highlight Highlight Ich glaube einige verstehen etwas falsch (korrigiert mich wenn ich falsch bin): Die Unternehmen müssen nicht 2500 weniger Lohn zahlen, sondern unter dem Strich bleibt das genau gleich (wird rückvergütet).

    Gedanke: DAS wäre der richtige Ansatz und ein RIESEN Argument für die Wirtschaft eine Ja-Parole zu unterstützen.

    Was ich selber nicht weiss: Soll das BGE auch die ALV ablösen? Wenn ja, je nach Region ist es gar nicht möglich zu überleben...
    9 2 Melden
    • Charlie Brown 24.05.2016 18:35
      Highlight Highlight @Andy: Das steht alles in den Sternen respektive nicht im Initiativtext. Darum kann man nur spekulieren. Eins ist sicher, das Geld wird nicht vom Himmel fallen. Und es wird dort genommen, wo es genommen werden kann. Und das wird nicht bei den (hochmobilen) Superreichen sein.
      9 3 Melden
    • FrancoL 24.05.2016 19:06
      Highlight Highlight @Andy; Brown hart recht, Vieles steht noch in den Sternen. Es beginnt bei der Tatsache dass das bGE vermutlich zwischen 1'000 bis 2'500 liegen könnte was schon ein enormer Unterschied ist.
      Das mit dem Lohn sollte eigentlich klar sein; der Arbeitgeber zahlt das bGE in die Kasse aus der Dir das bGE entrichtet wird, den Restlohn bekommst Du vom Arbeitgeber.
      Mit der ALV würde ähnliches passieren denn da wird es kaum Änderungen geben Du bekommst 80% Deines letzten Lohnes zusammengesetzt aus bGE und Rest aus der Kasse. Gleiches gilt für IV und Witwenrente. . . . .
      3 4 Melden
    • FrancoL 24.05.2016 19:12
      Highlight Highlight @Andy; bei der AHV kommt es auf die Höhe des bGE an. Liegt das bGE bei 1'000, kommen diese aus dem bGE und der Rest der AHV ebenfalls aus dieser Kasse, die von den Lohnabzügen finanziert wird. Sollte das bGE aber 2'500 betragen dann käme dies einer satten Erhöhung von 20% gleich, das kann ich nun kaum glauben, wenn wir uns schon schwer tun um die angedachten 70 CHF heute durchs Parlament zu kriegen. Gleich wie hoch das bGE ausfallen wird es muss eine Restfinanzierung her, bei einem bGE von 2'500 fehlen ca 25-30 Mia. Zu träumen dass unser Parlament dies sozialverträglich gestaltet ist falsch.
      5 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 24.05.2016 16:42
    Highlight Highlight Deine Einleitung mit Japan ist interessant, aber der Autor scheint die Konsequenzen nicht zu verstehen: Das Trends, die als unaufhaltbares Konzept gefeiert werden, bald von gestern sein können. Gut möglich, dass ein BGE irgendwann kommt, aber es wird den Turbokapitalismus nicht befeuern können.
    6 6 Melden
  • Nick Name 24.05.2016 16:38
    Highlight Highlight Über Sinn und Unsinn des BGE kann man sich trefflich streiten. Macht auch Spass.

    Aber: "Wir brauchen nicht mehr Regeln, wir brauchen eine Neuorganisation des Wohlfahrtsstaates."
    Das ist der zentrale Punkt. Plus: Wir brauchen eine neue Definition von Wohlfahrt bzw. Wohlstand. Und zwar angesichts der Ungleichheiten auf der ganzen Welt und einiger gelegentlich mal zu Ende gehenden Ressourcen.

    Was brauchen wir wirklich zum Leben? Was macht uns wirklich glücklich? Und warum, zur Hölle, soll ein Konzern-CEO ein x-Faches der Putzfrau in seinem Büro verdienen? Ich seh nicht einen einzigen Grund.
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    • barmi 24.05.2016 23:20
      Highlight Highlight Betreffend CEO:

      Seine Verantwortung, die Tragweite seiner Entscheidungen, die notwendigen Ausbildungen, die psychische Belastung (ausserhalb der Arbeitszeit), weniger Konkurrenz för einen CEO-Posten (Stichwort: Knappheit)

      Alles dies sind m.E. sinnvolle Begründungen für ein deutlich höheres Gehalt. Dennoch: Tieflohnarbeiter leisten wertvolles
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    • barmi 25.05.2016 23:56
      Highlight Highlight Wo ist da der Zusammenhang zur Verantwortung?!

      Ich meine, die Verantwortung gegenüber allen Anspruchsgruppen wie bspw. seinen Angestellten (alle Personalentscheide!), den Kunden, der Öffentlichkeit etc.
      0 0 Melden
    • barmi 26.05.2016 11:40
      Highlight Highlight Stimmt, angesichts der teils unverantwortungslosen Entscheide in den Führungsetagen der multinationalen Konzerne oder von Grossbanken gebe ich dir recht.

      Auf der anderen Seite gibt es viele nationale oder regionale Unternehmen die halt noch ein intaktes Unternehmensklima haben was u.a. ein Verdienst der sorgfältig getroffenen Entscheide "von oben" ist.
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  • Wilhelm Dingo 24.05.2016 16:30
    Highlight Highlight Die Analyse stimmt, die Lösung nicht. Ob die Unternhehmen Steuern zahlen oder Sozialabgaben ist egal, es geht um die Gesamtbelastung. Wenn die hoch ist, dann wandert die Wertschöpfung an günstigere Orte ab. Ein BGE von Unternehmenssteuern zahlen zu wollen ist daher Illusion. Vielmehr müssen wir uns überlegen was wir denn überhaupt immer mehr produzieren wollen. Die allermeisten Produkte sind schlicht überflüssig.
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    • HansDampf_CH 24.05.2016 17:18
      Highlight Highlight Stimmt nicht, wenn dafür die Löhne tiefer sind...
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    • Wilhelm Dingo 24.05.2016 20:05
      Highlight Highlight @HansDampf_CH: wenn die löhne tiefer sind dann finanziert es doch der Lohnempfänger. Was nun?
      @Petrarca: einverstanden, aber wie verhinderst Du das die Produktion abwandert in Regionen die billiger sind?
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  • Danyboy 24.05.2016 16:21
    Highlight Highlight Zwei Aspekte finde ich im Artikel wichtig. Erstens: Dass mit dem Kader ausgerechnet jene horrende Geldabfindungen kriegen, die es eigentlich weder nötig noch oft verdient haben, ist ein Irrwitz des Systems... Oft genug erlebt. Dann trennt man sich in gegenseitigem Einvernehmen (in Wahrheit Nichterreichen der Ziele). Die "Kleinen" kriegen einen mickrigen Sozialplan. Zweitens: Endlich mit dem Mythos aufhören, die industrielle Revolution als Paradebeispiel für solche Umwälzungen zu nehmen. Das ist sie nur aus der Retrospektive. Nicht viele im 19. JH bis Ende 2.WK hätten das unterschrieben!
    19 3 Melden
    • Danyboy 24.05.2016 16:34
      Highlight Highlight Die angeblich so tolle Flexibilität des neuen "Arbeitmodells" (von überall arbeiten, von einem Projekt ins nächste, in vielen Ländern mit vielen Leuten arbeiten können, usw.) wird sich meines Erachtens als Nachteil herausstellen: Fehlende Sicherheit (finanziell, familiär, Freunde), Vorsorgelücken, grosser Stress, Entwurzelung uvm. Das wird viele Leute zerstören. Trotz allem glaube ich aber nicht, dass wir so weit sind, ein BGE jetzt und in dieser Form einzuführen. Aber die Diskussion um die Zukunft der Arbeit/Geld zum Leben ist immerhin entfacht.
      11 0 Melden
  • dracului 24.05.2016 16:07
    Highlight Highlight Es ist schwer einen Transformationsprozess zu erkennen, wenn man selber Teil dieser Veränderung ist. Ich befürchte, dass viele Stimmbürger nicht im Ansatz verstehen, welchen unaufhaltbaren Gesellschaftswandel hier Philipp Löpfe beschreibt. Nach dem Schock folgt die Verneinung mit der Rückbesinnung auf konservative (=erhaltende) Werte. Welchen Stellenwert das BGE in dieser Diskussion hat, weiss ich nicht, aber es wird endlich Zeit, dass wir uns der (digitalen) Zukunft widmen und uns auf die Umwälzung vorbereiten. Vorbereitung ist hier die beste Medizin!
    27 9 Melden
    • Homes8 24.05.2016 17:03
      Highlight Highlight Vorbereitung ist gut, fragt sich auf was.
      Von 0und1(digital) kann man nicht leben. Eventuel wärs besser man wüsste in Zukunft über Pflanzen, was essbar ist, bescheid.
      9 0 Melden
  • herschweizer 24.05.2016 15:50
    Highlight Highlight Die Gegner sollten es easy nehmen. ist ja nur ein Bizli Geld das dann mehr im Umlauf ist. Noch idealer wäre eine 2te Währung ohne Zinsertragsmöglichkeit dass die Leute es nicht in Massen über die Grenzen schmeissen. Aber so schlecht ist das auch wieder nicht
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    • JohnDoe 24.05.2016 16:20
      Highlight Highlight Mehr im Umlauf triffts nur bedingt. Wenn es von einem brauchbaren Parlament umgesetzt würde, wäre nicht mehr Geld im Umlauf, sondern es würden die Steuerschlupflöcher für reiche geschlossen und das Geld einfach ein wenig umverteilt bzw. die Umverteilung von Mitte zu Reich würde gebremst. Damit wäre dann tatsächlich mehr Geld im "Umlauf" (da es ausgegeben wird und nicht irgendwo verstaubt), da die Reichen zu viel haben um auszugeben und da mehr Leute Geld zum ausgeben hätten, würde die Wirtschaft angekurbelt und mehr Jobs geschaffen...
      Aber eben das aktuelle Parlament ^^
      15 3 Melden
  • Kookaburra 24.05.2016 15:01
    Highlight Highlight Alle positiven Effekte des BGE würden auch bei einer Ausweisung von einer Million Immigranten (aus allen Schichten) eintreffen. Denkt mal darüber nach.
    Es gäbe wieder genug Arbeit für alle, Teilzeitarbeiter würden gesucht und geschätzt, der Lohn würde wieder (für alle) steigen und der Sozialstaat wäre weiter möglich.
    Einwanderungslandswahn und Sozialstaat geht eben leider nicht. Deshalb hat das BGE auch kaum Chancen.
    Jetzt werden einfach arme Schweizer (u. Ausländer) der Allgemeinheit aufgebürdet, während die Gewinne privatisiert steigen. Eine Umverteilung vom Steuerzahler zum Reichen.
    23 30 Melden
    • winglet55 24.05.2016 16:36
      Highlight Highlight So ein Quatsch, den sie da schreiben. Schauen Sie sich , mal an was für Jobs Schweizer bereit sind zu machen!Wer einigt denn die Züge, Flugzeuge, Toilletten, Strassen, lehrt den Kehricht, erntet bei den Bauern? Schweizer? Im Dienstleistungsektor sind vorwiegend Ausländer beschäftigt, weil ein Schweizer diesen Job nicht macht! schauen Sie sich mal die Auszubildenden in handwerklichen Berufen an, mehrheitlich Einwohner der Schweiz mit Migrationshintergrund, weil der Herr Schweizer macht sich die Hände doch nicht schmutzig.
      11 11 Melden
  • Tropfnase 24.05.2016 14:42
    Highlight Highlight Wegweisende Idee im Hinblick auf die Zukunft! Ja ja und nochmal JA!
    38 23 Melden
  • NackNime 24.05.2016 14:32
    Highlight Highlight Ich habe die leise Vorahnung, dass das bedingungslose Grundeinkommen dafür missbraucht wird um das aktuell existierende kapitalistische System aufrecht zu erhalten, anstatt dieses grundlegend zu reformieren...


    19 10 Melden
    • silverback 24.05.2016 15:27
      Highlight Highlight Mir kommt das auch langsam Spanisch vor und bin leider zum selben Schluss gelangt.
      13 1 Melden
    • stiberium 24.05.2016 15:42
      Highlight Highlight Also lieber beim aktuellen Zustand bleiben als den befürwortenden Politikern die Möglichkeit geben etwas zu versuchen?
      8 3 Melden
    • NackNime 24.05.2016 16:20
      Highlight Highlight Nein. Ich bin für das bedingungslose Grundeinkommen. Die in der Schweiz geführte Diskussion über die Systematik und die Finanzierbarkeit des Systems, sowie einige Aussagen der Nationalbank und von Arbeitgebervertretern lässt mich jedoch zweifeln, ob das in CH diskutierte BGE für den Menschen oder für das Geldsystem ausgearbeitet wird.
      15 2 Melden
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  • Der Tom 24.05.2016 14:31
    Highlight Highlight Hier der genaue Wortlaut noch einmal für alle ( wahrscheinlich mindestens 99%) die ihn noch nie gesehen haben.

    Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

    Art. 110a (neu) Bedingungsloses Grundeinkommen

    1 Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

    2 Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.

    3 Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommen

    https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis423t.html
    22 7 Melden
    • Ville_16 24.05.2016 14:55
      Highlight Highlight Absolut unbrauchbarer Entwurf. Unter Punkt 2 wird die ganze Bevölkerung erwähnt. Dies würde wirklich ALLE einschliessen. Somit hätten wir hier in ca. 1 Jahr 15'000'000 Einwohner...
      37 23 Melden
    • Homes8 24.05.2016 16:57
      Highlight Highlight "Menschenwürdig, Teilnahme am öffentlichen Leben." alles relativ. Das geht auch mit einem Glas Wasser in der Hand, (wär mir am liebsten, ich brauch keinen Alk)
      Hätten wir ein BGE würden wichtige Abstimmungen zukünftig mit der Angst ums BGE manipuliert. Wie man heute mit Arbeitslosigkeit Angst macht, würde man dann argumentieren:"Dann müssen wir das BGE reduzieren"
      10 1 Melden
    • Charlie Brown 24.05.2016 18:42
      Highlight Highlight Warum dieser Kommentar ein Highlight sein soll erschliesst dich mir nun gar nicht. Weil er suggeriert, 99% der Leute hier seien zu dumm oder zu faul, den Text bisher gelesen zu haben? Danke, der Tom. Danke watson.
      7 3 Melden
  • Wuhu Wambolium 24.05.2016 14:26
    Highlight Highlight Ausserdem ist das BGE keine Umverteilung von Oben nach Unten. Wenn zum Beispiel eine Serviertochter 2500 Fr pro Monat verdient und das BGE kommt (nehmen wir mal an, wie von den Initianten vorgeschlagen bei 2500 Fr.) dann lohnt es sich für die Serviertochter nicht zur Arbeiten, es macht nichts aus, ob sie jetzt 100% arbeitet oder 0%. Eine Folge wäre, dass das Restaurant den Lohnt hinaufsetzt (z.B 3500 Fr.) jetzt zahlen aber alle Gäste mehr im Restaurant. Die Reichen sowie die Armen zahlen aber gleichviel mehr. Eine bessere Möglichkeit wäre eine negative Einkommenssteuer.
    24 9 Melden
    • kaiser 24.05.2016 14:37
      Highlight Highlight Warum lohnt es sich nicht zu arbeiten? Bei 2'500 Fr. Lohn + Grundeinkommen gemäss Beispiel ebenfalls 2'500 Fr. hätte die Serviertochter doch ein Einkommen von 5'000 Fr. Oder etwa nicht?
      8 39 Melden
    • Wuhu Wambolium 24.05.2016 15:10
      Highlight Highlight Grundsätzlich liegt die Ausarbeitung beim Parlament, es ist aber fraglich ob man jedem Erwachsenen Bürger 2500 Franken mehr auf den Lohnt drückt. Das würde uns 208 Milliarden Franken kosten. Eine Idee wäre es, dass bei jedem Lohn die ersten 2500 Franken von der BGE-Kasse bezahlt werden, der restliche Teil wird von der Firma bezahlt.



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    • Wuhu Wambolium 24.05.2016 15:11
      Highlight Highlight Gut, 2500 Franken für einen 100% Job sind untertrieben. Aber der gleiche Effekt tritt auch auf wenn die Serviertochter 60% arbeitet.
      9 1 Melden
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  • Wuhu Wambolium 24.05.2016 14:22
    Highlight Highlight Viele sind ja der Meinung, dass in Zukunft nicht alle Leute einen Job finden, da viele Jobs automatisiert werden. Die Frage ist, ob dies wirklich stimmt. Wo die Computer in die Büros kamen, sagten auch alle, ja jetzt werden wir arbeitslos, die Computer übernehmen alle Arbeiten. Heute ist praktisch an jedem Arbeitsplatz ein Computer und wir arbeiten immer noch. Es wird auch noch in 50 Jahren einen Coiffeur und eine Serviertochter geben. Wir brauchen einfach eine flexible Job-Modell, à la flexicurity in Skandinavien, dies funktioniert aber auch ohne BGE.
    27 4 Melden
    • NackNime 24.05.2016 16:23
      Highlight Highlight Zudem könnte man auch diskutieren, ob eine Automatisierung ohne Regulierung für eine Volkswirtschaft überhaupt Sinnvoll ist.
      5 2 Melden
    • winglet55 25.05.2016 04:37
      Highlight Highlight @ NackNime, wie wollen Sie denn die Automatisierung regulieren, ohne das die Betriebe auswandern? Freie Marktwirtschaft ade?
      0 0 Melden
  • Der Zahnarzt 24.05.2016 13:57
    Highlight Highlight Ein Bekannter von mir hat kürzlich seine Immobilien an seine Kinder überschrieben, damit, falls er im Pflegeheim endet, der Staat nicht an sein Millionen Vermögen ran kommt. Ich habe ihn gefragt: Werden Deine Kinder nicht faul rumliegen, wenn das Geld so oder so reinkommt? Aber nein. MEINE Kinder sind tüchtig. Die würden das niemals tun. - Vor zwei Tagen traf ich ihn wieder und er sagte, BGE nie! Da werden sich alle auf die faule Haut legen und die CH geht unter. - Wenn die Gegner recht haben, warum arbeiten die Kinder von Herrn Blocher und Hayek z. B. überhaupt? Darum JA!
    37 31 Melden
    • Stefan von Siegenthal 24.05.2016 14:09
      Highlight Highlight Ja, wenn tatsächlich ein Großteil der Bevölkerung aufhören würde zu arbeiten, dann würden schon heute viel mehr Leute ihr Pensum so reduzieren, dass sie nur noch 2500 verdienen. Aber das strebt praktisch niemand an. Die Schweizer wollen arbeiten, wir haben Vollbeschäftigung trotz dem Fakt, dass jeder seinen Hut an den Nagel hängen und Sozialhilfe bis ans Lebensende beziehen könnte. Praktisch niemand tut dies. Das Argument, dass die Leute aufhören würden zu arbeiten ist nichts als Phantasie von einigen Gegnern und Unternehmen, die mit einem BGE akzeptable Arbeitsbedingungen schaffen müssten.
      27 13 Melden
    • jeanette_mueller 24.05.2016 14:17
      Highlight Highlight Weil sie von ihren Eltern gelehrt wurden zu arbeiten. Ja, das gibt es tatsächlich, solche Eltern. Auch unsere Kinder lehrten wir zu arbeiten. Doch scheint genau das heute altbacken und überholt zu sein, nicht mehr dem heutigen Lebenstil zu entsprechen. Darum NEIN!
      30 30 Melden
    • Stefan von Siegenthal 24.05.2016 14:34
      Highlight Highlight Ja Jeanette_mieller darum haben wir in der Schweiz eine so hohe Arbeitslosenquote (eine der tiefsten überhaupt), weil niemand mehr Arbeiten will. Wieso diese negative Einstellung?
      17 10 Melden
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  • Theor 24.05.2016 13:32
    Highlight Highlight Ein System das heute noch nicht funktioniert, aber dafür vielleicht in der Zukunft, ist - richtig geraten - heute noch keine Lösung.

    Die heutige Gesellschaft würde das System ausnutzen und die Wirtschaft zerstören.

    Zudem bin ich - und dafür werde ich nun wohl die meisten Blitze ernten - gegen das BGE, weil die Initianten alle aus sehr fragwürdigen Branchen kommen. Künstler und Co, die alle etwa so viel mit der Wirtschaft zu tun haben wie ein Biber mit der atomaren Kernspaltung. Komischerweise würden genau die Konsorte am meisten von einem BGE profitieren. Ein Schelm wer da böses denkt...
    89 38 Melden
    • Sir Jonathan Ive 24.05.2016 14:10
      Highlight Highlight Natürlich würden Künstler etc. am meisten vom BGE profitieren.
      Und natürlich kommt es zuerst von denen und nicht von den viel verdienenden Finanzprofis. Aber, dass sich viele Wirtschaftsexperten jetzt hinter das BGE stellen macht diesen Umstand wett und zeigt: Die Initianten mögen zwar keine Experten sein, aber Experten sind einverstanden.
      Ich persönlich vertraue der "heutigen Gesellschaft" genug, um zu denken, dass die Initiative nicht ausgenutzt würde. Ich kenne persönlich nur eine Person, die es von sich selbst sagt, und die ist 17 Jahre alt.
      22 14 Melden
    • Theor 24.05.2016 14:33
      Highlight Highlight Ich bewundere Künstler dafür, dass sie Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Aber dann sollen sie auch das wirtschaftliche Risiko selber tragen.

      Ich selber konnte meine Leidenschaft nicht zum Beruf machen - und kann das auch nach dem BGE nicht. Ich glaube das gilt für die Mehrheit der Bevölkerung.

      Darum stösst mir diese Argumentationslinie "Arbeiten soll einen erfüllen" sauer auf. So etwas kann eben nur ein Maler von sich geben, wenn er weiss, dass für sein Geld gesorgt ist, auch wenn er mal keine Bilder kauft. Oder ein freischaffender Journalist, dessen Artikel niemand drucken will...
      19 9 Melden
    • Theor 24.05.2016 14:35
      Highlight Highlight Ausserdem stellen sich kaum nennenswerte Wirtschaftsexperten hinter das BGE. Die gewaltige Mehrheit lehnt es ja bekanntlich ab und das ist wirklich eher abschreckend.

      Ich glaube schon, dass das BGE funktionieren kann. Aber eben in einer anderen Gesellschaft. Diese muss man zuerst umgestalten. Hier fängt man aber mit der letzten Konsequenz einer solchen Umgestaltung an. Also von hinten nach Vorn rollen. Und das klappt eben nicht so gut, wie die Geschichte zeigt.
      7 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 24.05.2016 13:18
    Highlight Highlight Schaut euch "Hart aber Fair" mit Sarah Wagenknecht (Die Linke) an. Darin legt Sie ihre Sicht zum Bedingungslosen Grundeinkommen dar. Bisher das Vernünftigste was ich zu diesem leidigen Thema gehört habe.
    24 4 Melden
    • Ville_16 24.05.2016 13:35
      Highlight Highlight Sorry, hab mich in der Sendung vertan. Hier aber ein Link und ein Auszug aus einem Interview.


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      Bedingungsloses Grundeinkommen für alle? «Das ist nicht die Lösung. Ziel muss sein, dass jeder Mensch sich so qualifiziert, dass er mit eigener Arbeit sein Einkommen sichern kann. Es gibt ein Recht auf Arbeit.» Als gelte es, ein orientierungslos gewordenes Kind in den Schoss der Familie zurückzuführen. Mit so etwas hat Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke und Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag Erfahrung.
      18 8 Melden
    • winglet55 25.05.2016 05:13
      Highlight Highlight Das funktioniert bei Vollbeschäftigung ( bei € 8.50 p.Std.), was aber wenn die Jobs wegfallen? Das hier und jetzt ist nich die Garantie das es so bleibt! Die Stärke unserer Vorfahren bestand darin, das Unmögliche zu denken & das Möglichste daraus umzusetzen! Unser Sozialsystem wird aus ca. 30 Töpfen alimentiert, vielleicht ist es nicht zu dumm wenn man das kanalisiert und einen Topf macht.
      Es besteht die Möglichkeit Sozialhilfe zu beantragen, und die wird auch gewährt! Da wird die Wohnung, Krankenkasse, Telefon und die Lebenshaltungskosten übernommen!
      0 0 Melden
    • Ville_16 25.05.2016 08:51
      Highlight Highlight @winglet55
      Richtig, aber nicht für die GESAMTE Bevölkerung.
      0 0 Melden
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  • Homes8 24.05.2016 13:09
    Highlight Highlight Was es brauchen würde, wären faire Steuergesetze, welche Garantieren, dass sich das Kapital nicht bei unfairen Meschen konzentriert.
    Ein BGE ist nur eine Scheinlösung, welches die Leute noch abhängiger, steuerbarer und auch dekadent machen würde.
    54 14 Melden
    • NackNime 24.05.2016 16:35
      Highlight Highlight Ihr erster Satz umschreibt die Wahrheit.

      3 1 Melden
  • Töfflifahrer 24.05.2016 12:57
    Highlight Highlight Danke, bisher wurde man nur als Träumer, Idealist oder gar als vollkommen Idiot bezeichnet, wenn man auf die Problematik hinwies dies sich immer mehr abzeichnet.
    Wir haben nichts anders vor uns als die Umgestaltung der Gesellschaft.
    Nach einer allfälligen Annahme (was eh nicht geschieht) gibt es ja nicht eine sofortige Umsetzung. Aber dann beginnt die Diskussion über Finanzierung und Gestaltung des BGE und die Umwandlung bestehender Sozialleistungen. Wäre doch schon mal ein Anfang.
    31 24 Melden
  • Scaros_2 24.05.2016 12:55
    Highlight Highlight Ich sage immer noch das die jetztige Form nicht gut ist. BGE ja aber gebt dem Mensch kein Geld sondern Zahlt ihm dafür.

    Das BGE soltle in meinen Augen Kosten denken die wir heute so oder so haben, Krankenkasse, Billag, usw. Willheissen, der Staat übernihmt diese Kosten bis zu einem Betrag und alles darüber - dafür müssen wir selbst aufkommen.

    Man könnte in einem 5 Jahres Rhytmus darüber Reden was in diesen "Warenkorb des BGE" fällt. Evtl. ja auch Internet, Smartphone Abo, KK etc.
    Aber dem Mensch geld geben und dafür den Lohn kürzen und deshalb eine Abhängigkeit von Staat + AG machen? Nein
    20 17 Melden
    • Töfflifahrer 24.05.2016 13:30
      Highlight Highlight Ist eine Idee, die es sicher Wert ist zu diskutieren. Was ich hier nicht verstehe ist, dass es hier (aktuell) mehrheitlich Blitze gibt. Begründung oder konkrete Gegenvorschläge? Fehlanzeige.
      10 3 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 24.05.2016 14:07
      Highlight Highlight Ganz einfach weil in seinem Modell der Staat mehr bezahlen sollte und das nicht sein kann.
      Der Staat muss klein und unbedeutend was die Finanzlage sein, die Wirtschaft sollte das Geld haben.
      5 13 Melden
    • Scaros_2 24.05.2016 14:24
      Highlight Highlight @KeinKom

      Wo sagt ich, das der Staat mehr bezahlen soll? Ich sagte lediglich, dass das Geld das von einem BGE kommt nicht dir selbst Bar auf die Hand gedrückt wird mit dem Vermerk "Aber bitte gib es richtig aus und nicht für drogen und Alkohol" sondern das der Staat direkt kosten übernehmen wird. Aber dafür muss man eben weiter Denken. Für so ein Modell müsste man eben einmal an den KK arbeiten das die Prämien nicht immer steigen. Auch müsste man an den Steuern arbeiten das diese besser bezahlt werden usw. usw. das BGE selbst ohne anpassungen an x Fronten wird nichts verändern. Denkt weiter
      4 2 Melden
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  • droelfmalbumst 24.05.2016 12:54
    Highlight Highlight gemäss dieser Umfrage hier scheinen viele JA zu stimmen. Kommt dann aber wenn es hart auf hart kommt doch immer anders... schon komisch.. *grübbel*

    Die Grundeinkommensgeschichte finde ich per se gut und wird irgendwann notwendig sein. Aber noch nicht jetzt und sicher nicht bevor vorab alles klipp und klar geklärt ist wie denn so etwas funktionieren soll und kann.

    Die Abstimmung jetzt scheint mir eher ein "driischiss".. von mir gibt's daher ein Nein.
    19 24 Melden
    • KAMPFPANZER 24.05.2016 13:24
      Highlight Highlight Schon dran gedacht dass es sich hier nicht um eine Represäntative Gruppe von Personen handelt? Also die Öeute die Hier gevotet haben sind nicht ein Abbild der schweizer Bevölkerung.
      31 2 Melden
    • Töfflifahrer 24.05.2016 13:33
      Highlight Highlight @ droelfmalbumst: Könnten du "irgendwann" mal etwas näher spezifizieren? Vielleicht braucht es auch einfach mal Fakten, damit die Politik sich damit beschäftigen muss. Diese Diskussion wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von unseren Politikern nicht freiwillig geführt werden.
      5 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 24.05.2016 14:19
      Highlight Highlight Da muss ich Töfflifahrer recht geben. Das BGE hat ihr Ziel längst erreicht. Die Initiative hatte von Anfang an in der Schweizer Bevölkerung keine Chance (was nicht dagegen spricht trotzdem JA zu stimmen!), aber die Gesellschaft und vor allem auch die Politiker sind sich des Themas bewusst geworden. Und wenn jetzt noch viele Leute JA stimmen, wird die Diskussion mit dem Ablehnen der Initiative auch nicht gleich vorbei sein, sondern noch weitergeführt und evt. wird das BGE dann doch noch irgendwann eingeführt; mit viel Glück sogar noch bevor es zu Spät ist!
      4 3 Melden
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  • Sapere Aude 24.05.2016 12:53
    Highlight Highlight Solange das BGE nur als Idee exististiert, ohne genaues Finanzierungskonzept ist es lediglich ein Luftschloss. Die von den Initianten vorgeschlagene Finanzierung über die Mehrwertsteuer ist unsozial. Das BGE müsste schrittweise eingeführt werden und in erster Linie umlagefinanziert werden. Dh. würde es die vorhandenen Sozialversicherungen wie AHV/IV/ALV/EO etc. schrittweise ersetzen. Zusätzliche Finanzierungsquellen wären des weiteren Steuern auf leistungslose Kapitaleinkommen, eine Erbschaftssteuer auf ungebundenen Kapital. Zusätlich müsste im Bereich von Subventionen massiv gekürzt werden.
    24 5 Melden
    • Töfflifahrer 24.05.2016 13:35
      Highlight Highlight Ist doch mal ein Vorschlag! Abgestimmt wird ja nur ob man das will, die Umsetzung, Finanzierung etc. müsste erst nach Annahme diskutiert werden. Bis das dann eingeführt würde dauert es locker 5 bis 10 Jahre.
      6 10 Melden
    • Sapere Aude 24.05.2016 13:41
      Highlight Highlight Natürlich ist die Vorlage nur ein Vorschlag, man hätte diesen aber auch genauer ausformulieren können. Ich finde allgemein, dass besser auszuformulieren sind. Denn bei einer Annahme ist total unklar wie das BGE umzusetzen sei, das Chaos ist bereits vorprogrammiert.
      12 3 Melden
    • Töfflifahrer 24.05.2016 13:57
      Highlight Highlight War bei mir auch die erste Idee. Ich musste jedoch einsehen, dass das Ganze dermassen gross und komplex ist, dass dieses Vorgehen wohl scheitern würde. Analog den letzten AHV Vorlagen, wo letztendlich Vorlagen gerade deshalb abgelehnt wurden weil es sehr detailliert war und damit unendlich viele Angriffspunkte bot, die es den Gegnern sehr einfach machte.
      6 1 Melden
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  • Maximus Decimus Meridius 24.05.2016 12:45
    Highlight Highlight Einfach dann nur für Leute mit Schweizerpass oder C-Ausweis. Sonst kommt wirklich die ganze Welt zu uns.
    33 8 Melden
    • Angelo C. 24.05.2016 13:22
      Highlight Highlight Das auf jeden Fall, darüber braucht man gar nicht erst zu diskutieren (!), denn wenn man noch Abertausende von Wirtschaftsmigranten damit verwöhnend in die Hängematte legen will, dann droht unser Finanzsystem in recht absehbarer Zeit zu kollabieren!

      Um das zu erkennen braucht man gewiss weder Mathematiker noch Oekonom zu sein, das wäreschlicht nicht finanzierbar und auch keinesfalls an der Urne mehrheitsfähig.

      Die Rede war mal davon, wenn ich mich richtig entsinne, dass sogar Befürworter des BGE eine Karenzfrist von 5 Jahren für Zuzüger bis zu einem Einbezug in dieses System befürworteten.
      33 3 Melden
    • jeanette_mueller 24.05.2016 14:26
      Highlight Highlight Und doch, würden nicht ALLE das bekommen, was denkt ihr wie lange es gehen würde bis gewisse Kreise wieder die Rassismuskeule schwingen würden? Auch deshalb ein Nein.
      5 9 Melden
  • Panda__ 24.05.2016 12:41
    Highlight Highlight Das Grundeinkommen braucht es nicht, es zerstört unsere Wirtschaft! Alle die "Ja" stimmen haben das Gefühl man bekomme 2'500 Franken mehr Lohn - hört doch auf zu träumen...
    27 31 Melden
    • stiberium 24.05.2016 13:17
      Highlight Highlight Ist etwa das gleiche wie die Angst vor der Zerstörung der Wirtschaft. Träum weiter!
      13 17 Melden
    • Tsunami90 24.05.2016 14:03
      Highlight Highlight Warum sollte das die Wirtschaft zerstören. Die Menschen geben das Geld ja wieder aus.
      6 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 24.05.2016 14:26
      Highlight Highlight @Wort zum Sonntag
      1. Ich denke zu diesem Zeitpunkt meint gar niemand mehr, dass man 2500 Franken zum Lohn bekommt.
      2. Von Anfang an war diese Verwirrung ein Argument der Gegner.
      3. Wieso der Name? Die Kirche steht bestimmt hinter der Vorlage.
      7 4 Melden
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  • demokrit 24.05.2016 12:38
    Highlight Highlight Das Schlusswort kommt etwas vorschnell. Zumal die Initianten das BGE bekanntlich hauptsächlich als Lohnbestandteil finanzieren wollen (also über die erst vorher verteufelte Sozialabgabe).
    14 3 Melden
  • stayhome 24.05.2016 12:35
    Highlight Highlight Anstelle eines bedingungslosen Grundeinkommens würde man besser nach Möglichkeiten suchen, wie man Arbeitsplätze auch in Zukunft sichern kann. Technischer Fortschritt gut und recht, aber nicht auf Kosten des Anspruchs eines jeden Menschen einer entsprechenden Arbeit nachgehen zu dürfen. Ich bin der festen Überzeugung: Arbeit macht - gerechte Entlöhnung vorausgesetzt - langfristig glücklich! Wieso sollte man so etwas für ein paar Franken opfern? Notfalls muss halt die Politik eingreifen! Technischer Fortschritt führt eben nicht zwangsläufig immer zu mehr gesellschaftlichem "Wohlstand"...
    16 11 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 24.05.2016 14:09
      Highlight Highlight Das haben bestimmte Personen auch gesagt bevor die industrielle Revolution hereinbrach.
      5 1 Melden
    • NackNime 24.05.2016 16:45
      Highlight Highlight Die Industrielle Revolution ist eine Geschichte die man gerne nicht ganz vollständig erzählt, um sie weiterhin als Fortschritt deklarieren zu können.
      Zu grossen Teilen war die Industrielle Revolution nur möglich durch Unterdrückung.
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    • kEINKOmmEnTAR 24.05.2016 18:36
      Highlight Highlight Auch heute haben wir Unterdrückung.
      Wir haben sie in Asien (bis auf Japan etc.), wir haben sie in Indie und wir haben sie in weiteren Ländern.
      Vielleicht haben wir sie auch bald flächendeckend hier?
      1 1 Melden
  • Humbolt 24.05.2016 12:32
    Highlight Highlight Was für ein Artikel! Danke und Gratulation Herr Löpfe!

    Mit dem BGE ist es so wie mit der Demokratie: Ist sie perfekt oder ein Wundermittel gegen alle Probleme der Menschheit? Nein, definitiv nicht! Ist sie trotzdem die erstrebenswerteste Regierungsform die wir kennen? Ja, absolut!

    Was es braucht ist Basispolitik. Man muss von Tür zu Tür gehen und den Leuten aufzeigen, dass Angstmacherei keine Art ist ein Land zu führen.

    Wer ein Grundeinkommen hat, hat weniger Angst und mehr Kapazitäten zum nachdenken!
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    • Töfflifahrer 24.05.2016 13:38
      Highlight Highlight @Humbolt: Das mit dem Nachdenken ist so eine Sache, leider gibt es doch einige Gruppierungen die gerade verhindern wollen, dass man zuviel nachdenkt.
      Kann aber Ihren Post voll und ganz unterstützen.
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  • Angelo C. 24.05.2016 12:26
    Highlight Highlight Alles zum grossen Teil zutreffend, was aus dem Artikel hervorgeht. Nur eben, was nützen diese erlaubten Überlegungen, wenn es gesichert scheint, dass sie an der Urne hochkant verworfen werden?

    Unter diesem Aspekt betrachtet ist es also reine Zukunftsmusik, dies bis alle Prognosen um Roboting, Arbeitsplatzverlust und zunehmendes Prekariat überhand nehmen und sich dadurch die Volksmeinung zu ändern beginnt.

    Organisatorisch würde ein BGE es eh sehr schwierig haben, denn nicht "nur" die Finanzierung macht Bauchweh, sondern auch die Umstrukturierung von Sozialamt, AHV, IV, EL, die bewährt sind.
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  • c-bra 24.05.2016 12:19
    Highlight Highlight Das garantierete Grundeinkommen ist unausweichlich, aber zurzeit noch einge Jahre zu früh. Die ganze Wirtschaft automatisiert sich immer mehr und gleichzeitig steigt die Einwohnerzahl rasant an, da ist es unausweichlich, dass irgendwann auch die Menschen die nicht arbeiten (können) einen garantierten Grundlohn erhalten. Aber momentan würde das nur unnötige Unruhe in unser funktionierendes Wirtschaftssystem bringen, daher NEIN am 5. Juni.
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    • Hackphresse 24.05.2016 12:46
      Highlight Highlight In der Initiative steht kein Umsetzungsdatum, also warum dann nein stimmen? In den 70ern hat man in Zürich genau 1mal über eine Ubahn abgestummen, seit dem nicht mehr. Jetzt, 40 Jahre später haben wir ein Pflästerlisystem indem sich Trams und Autos gegenseitig behindern und alle wären froh würden die Trams unter der Erde verschwinden. Nur ists heute unbezahlbar geworden. Die BGE-Initiative ist ja nicht umsonst so vage und weitläufig definiert, somit bleibt Zeit und Verstand das ganze in ruhe umzusetzen innerhalb von 10-15 oder sogar 20 Jahren. Nur blinde wollen so weitermachen wie bisher.
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    • TodosSomosSecondos 24.05.2016 13:07
      Highlight Highlight Super Argumentation. Man muss zum Beispiel auch irgendwann mal dann die Treibhausgas-Emissionen senken. Aber im Moment ist es ja noch nicht heiss und die Ozeane noch nicht gekippt, drum kann man noch etwas warten. Jetzt hier zu viel Druck zu machen, würde nur Unruhe in unser funktionierendes System bringen.
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    • saukaibli 24.05.2016 13:10
      Highlight Highlight Das Problem ist ja genau, dass unser "funktionierendes" Wirtschaftssystem eben nicht mehr funktioniert. Unser System kann nur durch ständiges Wachstum funktionieren, also muss entweder die Zuwanderung noch verstärkt werden, oder jeder Arbeiter muss noch produktiver werden. Für beide Punkte ist im Fall der Schweiz langsam das Ende erreicht. Wenn du behauptest, unser System funktioniert, dann ist das wie wenn du behaupten würdest, das römische Reich hätte im 3. Jahrhundert noch funktioniert. Es besteht zwar noch, aber es ist am Untergehen.
      8 9 Melden
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  • Stromer5 24.05.2016 12:14
    Highlight Highlight Das Erfolgsgeheimnis war lebenslange Anstellung??? Schon mal was von der KANBAN-Mehode gehört? Diese geniale Erfindung war und ist wohl eher das Erfolgsgeheimnis!
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    • Gibaue 24.05.2016 13:04
      Highlight Highlight Ja, weil durch die lfr. Anstellungen in Japan die Prinzipien Kaizen (immerwährende Verbesserung) und Hoshin Kanri (Mitarbeiterentwicklung durch Zielsetzung), die wie Kanban ein Teil des Toyota Production System sind, richtig zur Geltung kamen. Die spezifische und lange Ausbildung lohnte sich für den Mitarbeitenden durch die lfr. Anstellung.
      Kanban ist eine Methode zur Produktionsprozesssteuerung um Kosten & Zeit zu minimieren. Für die höhere Qualität japanischer Firmen war hingegen die Ausbildung der Japaner match-entscheidend.
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    • Philipp Löpfe 24.05.2016 13:07
      Highlight Highlight Lieber Stromer5
      Ich habe das Toyota-Produktionssystem erwähnt. Die haben - so meine ich - das Kanban-System entwickelt. Zufrieden?
      9 6 Melden
  • HansDampf_CH 23.05.2016 19:49
    Highlight Highlight Wie immer eine schonungslose Analyse. Ob sie einem gefällt oder nicht ist irrelevant. Die Welt verändert sich und auch unsere Gesellschaft und Institutionen müssen angepasst werden. In der Schweiz waren wir in vieler Hinsicht Pioniere. Schade das wir nur noch konservieren wollen. Wir versuchen möglichst wenig zu verlieren. Anstatt etwas zu wagen!
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    • poga 24.05.2016 12:12
      Highlight Highlight Dein Fazit: Hock pokern wenn es noch nicht nötig ist und riskieren dass man viel verliert. Um eventuell nichts zu verlieren. Obwohl man das Endergebniss nicht kennt.
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    • HansDampf_CH 24.05.2016 12:21
      Highlight Highlight Das Ergebnis kennt man nie.
      Nein ich sage mutig agieren anstatt kopflos später reagieren.... Aber das verstehst du eh nicht
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    • Charlie Brown 24.05.2016 12:44
      Highlight Highlight Schonungslose Analyse: ja. Aber die richtigen Schlüsse daraus gezogen? Da darf man geteilter Meinung sein.
      7 5 Melden
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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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