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Hitlergruss in Washington

Die Versammlung der Alt-Right-Bewegung in Washington.  Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Hitlergrüsse aus Washington: Wir müssen das Wort «Faschismus» wieder in den Mund nehmen 

Wer den Begriff Faschismus verwendet, wird bezichtigt, die Nazi-Keule zu schwingen. Das war einmal. Jetzt wächst eine neue und gefährliche Generation von Faschisten heran – und sie hat beste Voraussetzungen. 



Der Begriff «faschistoid» erlebte in den 60iger und 70iger Jahren eine Hochblüte. Militärs, autoritäre Lehrer und reaktionäre Pfarrer – alle wurden mit diesem Adjektiv beglückt, verbunden mit dem Hinweis auf Nazis und Hitler. Die Faschisten dieser Zeit waren meist ältere Männer, denen es gelungen war, ihre braune Vergangenheit zu kaschieren. Sie waren widerlich, aber harmlos. Inzwischen schmoren sie längst in der Hölle.  

Der Zeitgeist tickte damals völlig anders: Im Zuge der 68iger Revolution erfasste eine kulturelle Revolution die westlichen Gesellschaften. Sex & Drugs & Rock’n Roll war angesagt genauso wie antiautoritäre Erziehung und Weltoffenheit. Faschismus war etwas für alte, unbelehrbare Säcke – und war alles andere als sexy.  

Der Faschismus wird wieder sexy

Heute neigt sich der Liberalismus – mit oder ohne dem Zusatz «neo» – seinem Ende zu. Wie Zombies steigen längst überwunden geglaubte Vorstellungen wieder aus dem Grab. Eine neue Generation von Faschisten wächst heran. Sie träumt von einem wirtschaftlichen Nationalismus und von der Überlegenheit der weissen Rasse. Für diese Generation ist der Faschismus wieder sehr sexy geworden.  

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«Heil Trump» heisst es bei der Alt-Right-Bewegung. Video: YouTube/The Atlantic

Die alten Faschisten trafen sich in Sälen von abgelegenen Gasthöfen, die neue in Sichtweite des Weissen Hauses. So haben kürzlich Vertreter der amerikanischen Alt-Right-Bewegung im Ronald Reagan-Haus in Washington den Wahlsieg von Donald Trump gefeiert. Dabei wurden Original-Zitate von Hitler auf Deutsch skandiert.  

Richard Spencer, einer der Wortführer der Alt-Right-Bewegung, nahm kein Blatt vor den Mund. Amerika gehöre den Weissen, rief er in den Saal. «Es ist unsere Kreation und unsere Erbe.» Seine Zuhörer dankten ihm mit dem Hitlergruss.  

Spätestens seit dem Wahlsieg von Donald Trump sind die neuen Faschisten schamlos geworden. Sie wissen, dass einer der ihren bereits im Weissen Haus sitzt und dort einen gewaltigen Einfluss ausübt: Steve Bannon ist der Chefstratege der neuen Regierung. Auch er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Dem «Wall Street Journal» hat der ehemalige Goldman Sachs-Banker seine Weltsicht wie folgt beschrieben:

FILE - In this Friday, Nov. 11, 2016, file photo, Stephen Bannon, campaign CEO for President-elect Donald Trump, leaves Trump Tower in New York. Trump on Sunday named Republican Party chief Reince Priebus as White House chief of staff and conservative media owner Bannon as his top presidential strategist, two men who represent opposite ends of the unsettled GOP. (AP Photo/Evan Vucci, File)

Trumps Chefstratege Steve Bannon beim Verlassen des Trump Towers in New York. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

«Ich bin ein wirtschaftlicher Nationalist. Ich bin ein Amerika-Zuerst-Typ. Und ich habe nationalistische Bewegungen auf der ganzen Welt stets bewundert. Ich habe immer wieder gesagt, dass starke Nationen gute Nachbarn seien. Und ich habe auch immer wiederholt, dass die ethno-nationalistische Bewegung (Bannon verwendet den Ausdruck für multi-kulti, Anm. d. Red.), die vor allem in Europa prominent ist, sich ändern wird. Ich war nie ein Anhänger des Ethno-Nationalismus.»

Trump hat kürzlich in einem Video auf YouTube erklärt, dass er alle seine im Wahlkampf gemachten Versprechen einzulösen gedenke. Er hat nicht nur Bannon ins Weisse Haus geholt, sondern weitere extreme Hardliner um sich geschart. All dies will man nicht zur Kenntnis nehmen. Wer den Begriff Faschismus braucht, wird umgehend abgekanzelt und der Ignoranz bezichtigt. Auch die Finanzmärkte boomen, weil sich die Überzeugung durchgesetzt hat, Trump werde sich mässigen.  

Der Gipfel der Verharmlosung

Einen vorläufigen Höhepunkt der Verharmlosung bildet ein Leitartikel des NZZ-Chefredaktors Eric Gujer. Darin mokiert er sich über «wild gewordene Analytiker» und schreibt nonchalant Sätze wie: «Wenn sich Trump und Putin verbrüdert und die Nato ruiniert, wenn Marine Le Pen die Präsidentschaftswahlen gewinnt und ein Wahlerfolg der AfD den Deutschen Bundestag in die Selbstblockade stürzt, dann haben die Freunde der Freiheit für eine Weile hartes Brot zu kauen.» (Stellt euch vor, in den Dreissigerjahren hätte jemand geschrieben: Wenn Hitler die Wahlen gewinnt, haben die Juden eine Weile hartes Brot zu kauen.)  

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Wie sich Richard Spencer die Zusammenarbeit von Putin und Trump wünscht. Video: YouTube/NPI / Radix

Ob Trump und Putin sich verbrüdern werden, wird sich weisen. Der gewählte US-Präsident beginnt jedoch bereits, den russischen Präsidenten nachzuahmen. Putin hat am ersten Tag seines Amtsantritts begonnen, die damals relativ freien russischen Medien an die Staatsleine zu ketten. Heute gibt es in Russland nur noch eine Pseudo-Meinungsfreiheit.  

Trump hat für seine jüngste Ankündigung die von ihm gehassten Mainstream-Medien umgangen und sich via YouTube direkt an die Öffentlichkeit gewandt. Bereits hat er auch die Absicht geäussert, Gesetze verabschieden zu lassen, die es ihm möglich machen, ihm nicht gewogene Journalisten rechtlich zu verfolgen. 

Trump liest Medienchefs die Leviten

Die Chefs der wichtigsten TV-Stationen hat er zu sich befohlen, um ihnen die Leviten zu lesen. Ihr habt alles falsch verstanden, schleuderte er ihnen entgegen. Die rechtsextremen Medien zeigten sich begeistert: «Trump haut die Medien-Elite in die Pfanne», jubelte der Drudge Report. «Trump frisst die Presse», doppelte Breitbart News nach.  

epa05639077 Campaign Against Racism and Fascism (CARF) and No Room for Racism activists demonstrate during a protest against US President-elect Donald Trump, in Melbourne, Victoria, Australia, 20 November 2016. Thousands of people demonstrated in pro and anti-Trump rallies in Melbourne. Some 2,000 demonstrators were expected to march on Parliament House on the day, media reported.  EPA/JULIAN SMITH AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Anti-Trump-Demonstration in Melbourne. Bild: EPA/AAP

Den Medien kommt im neuen Zeitalter eine Schlüsselrolle zu. Der traditionelle Journalismus wird von den neuen Faschisten als «Lügenpresse» denunziert – ein Begriff übrigens, den Hitlers Chef-Demagoge Joseph Goebbels geprägt hat. Die neuen sozialen Medien haben sich gleichzeitig zu Echokammern für Hinz und Kunz entwickelt. Das Ergebnis hätte man sich in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können: Mazedonische Teenager verdienen sich bei Facebook ein Taschengeld mit Werbeeinnahmen von frei erfunden Pro-Trump-Stories. 

So wirken Fake News

Die «New York Times» hat kürzlich minutiös aufgezeigt, wie Fake News sich verbreiten: In der texanischen Hauptstadt Austin hat ein 35-jähriger Geschäftsmann ein paar leer stehende Busse gesehen. Gleichzeitig fanden Anti-Trump-Demonstrationen statt. Auf Twitter verbreitete der Geschäftsmann dann die Botschaft, die Demonstranten seien von auswärts herangekarrt worden. Obwohl der Geschäftsmann bislang bloss 35 Follower hatte, ging der Tweet ging fast augenblicklich viral, will heissen: Er wurde auf Twitter 16'000 und auf Facebook 350'000 Mal angeklickt.  

Wenig später stellte sich heraus, dass die Busse für die 13’000 Teilnehmer eines Software-Kongresses unterwegs waren und überhaupt nichts mit den Demonstrationen zu tun hatten. Reuevoll berichtigte der Geschäftsmann seine Falschmeldung. Dieser Tweet interessierte jedoch niemanden.  

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So jubelt Ken Jebsen nach dem Trump-Triumph. Video: YouTube/DieBananenrepublik

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Die Wirkung der Fake News in den Echokammern der sozialen Medien ist verheerend. Alles ist wahr, und auch das Gegenteil. Die totale Relativierung führt zur totalen Verunsicherung. Jede noch so absurde Verschwörungstheorie wird glaubwürdig. Das zeigt sich auch hierzulande. Medien wie «Compact-Magazin» oder «KenFM» verbreiten rot-braune Propaganda und waren bis vor kurzem militant anti-amerikanisch eingestellt. Der Trump-Triumph ändert das schlagartig, aus dem Todfeind von gestern ist der mögliche Verbündete von morgen geworden.  

Die Saat geht auf

Die nationalistische Saat geht wieder auf. Trump ist zwar kein Hitler und Putin kein Stalin. Doch in einer Zeit, in der Toleranz und Weltoffenheit verdammt, Feministen verhöhnt und Anstand als Political Correctness verunglimpft werden, ist der «wirtschaftliche Nationalismus» zu einer echten Gefahr geworden. Und vergessen wir nicht: Vor rund 80 Jahren wurde der Faschismus nur knapp besiegt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Raphfa 26.11.2016 13:12
    Highlight Highlight Rechte oder linke Parolen gehören allesamt zur Schmierenkomödie, die uns vom wirklichen Thema ablenken soll: Der Herrschaft der Eliten über die restlichen 99 Prozent der Weltbevölkerung mittels eines korrupten Geldsystems.
    So wird dank dieser gewaltigen Umverteilungmaschine die Bevölkerung ausgeblutet, bis nicht mehr übrigbleibt. Dann werden die internationalen Eliten den rechten oder linken Politikern die Schuld zuschieben; und natürlich dem Pöbel, der diese gewählt hat. Natürlich kann man die Schuld auch auf Nationen oder Banken ausweiten.
    Demokratie ist das Gegenteil von Regierung.
  • Karl33 24.11.2016 14:15
    Highlight Highlight Die Türöffner für diese Typen waren die Demokraten, die der Bevölkerung keine valable Alternativen anbieten wollten.
  • FrancoL 23.11.2016 23:30
    Highlight Highlight Faschismus und seine Türöffner sind kein Brotaufstrich denn man wenn er nicht mehr schmeckt vom Brot wischen kann oder samt Brot wegwerfen.

    Es geht um den Faschismus der vor mehr als 70 Jahren eine verwüstetes Europa hinterlassen, viele Menschen noch für Jahre traumatisiert hat.

    Und nun sind wir wieder an einem ähnlichen Punkt angelangt und es wird wieder zu verniedlichen versucht, das Kapital scheint sich zu arrangieren und der kleine Mann bietet sein volle Unterstützung.

    Wacht auf und beginnt den Faschismus ernst zu nehmen bevor er Euch nicht ernst nimmt denn dann ist es zu spät!


    • Spooky 24.11.2016 01:25
      Highlight Highlight Nein, FrancoL, du täuschst dich. Diese Leute sind Nostalgiker. Auch Trump nimmt sie nicht ernst. Unsere Welt ist nicht vergleichbar mit jener vor 70 Jahren. Die Geschichte wiederholt sich nicht. Schon klar, regional können diese Leute gefährlich werden, aber sicher nicht global. Denk zum Beispiel an China und an Indien mit ihren Milliarden von Menschen! Für die sind doch diese wenigen Nostalgie-Nazis kein Problem.
    • FrancoL 24.11.2016 09:24
      Highlight Highlight @Spooky; Schön für Dich wenn Du mit dieser globalen Sicht die Regionale Bedeutung des Faschismus als eine Nostalgiekundgebung abtun kannst. Auch wenn die Region "Europa+USA" kaum als klein zu betrachten ist.
      Die Stimmung ist mit der vor 70/80 Jahre zu vergleichen, die Mechanismen auch, das Verhalten in der Gesellschaft ebenfalls.
      Auch damals und das habe ich aus vielen Erzählungen mitbekommen war man der Meinung dass es ein Gespinst von wenig Leuten sei und die Tatsachen kennen wir ja, ausser man mag sie leugnen. Wir können dafür sorgen dass es nicht wie damals endet, wenn wir denn wollen!
  • Spooky 23.11.2016 22:41
    Highlight Highlight Global gesehen sind diese Leute nicht gefährlicher als die Hells Angels.
  • Platon 23.11.2016 10:10
    Highlight Highlight Wie immer ein toller Artikel Herr Löpfe! Es wird Zeit die diskreditierte "Nazikelue" wieder ernst zu nehmen. Es kann nicht sein, dass man so fahrlässig die historisch schlimmsten Übel des letzten Jahrhunderts als passé betrachtet!
    • Kubod 23.11.2016 18:43
      Highlight Highlight Die Nazikeule ist bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit dabei. Unafgefordert und nie eingepackt. Die letzte Zeit inflationär und meist völlig deplaziert.
      Ich vermiss die Stalinkeule. Wenn man die Opfer der Kommunistischen Verblendung zählt, sieht man, dass diese Zahl höher ist, als die des Faschismus.
      Ich bin dafür, wir sehen beide extremen Seiten so wie sie sind und waren. Fahnen, denen die Denkfaulen aus allen Schichten hinterherlaufen und ihre Emotionen ausleben können. Das Bessermenschentum der aktuellen SP nährt sich leider genau von diesen dumpfen Gefühlen. Kein guter Weg, SP.
    • FrancoL 24.11.2016 01:50
      Highlight Highlight @Kubod; In welchen Jahr lebst Du? Siehst Du irgendwo auch nur den Ansatz des Stalinismus? Und von welchen Gefühlen die nahe dem Stalinismus sein sollten nährt sich die SP, kannst Du da diesen Unsinn etwas begründen? Oder geht es Dir um eine Augenwischerei um den Faschismus etwas aus dem Schussfeld zu nehmen?
      Eine kleine Anmerkung zu Stalin: Der Stalinismus ist nicht weit vom Faschismus entfernt, schau dir die Grundzüge von Stalins Ideologie an und Du wirst einen rechten Teil Faschismus erkennen.
    • Skip Bo 24.11.2016 07:43
      Highlight Highlight Platon, die Nazikeule soll benutzt werden. Aber nur gegen Nazis.
      Wenn plötzlich pauschal alles was sich auf der rechtsbürgerlichen Seite bewegt als Nazi bezeichnet wird, verliert die Keule ihre Kraft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • frankyfourfingers 23.11.2016 07:58
    Highlight Highlight kann mir nochmals jemand erklären, warum ken jebsen faschist sein soll? würde ich eher als eine art sozialist bezeichnen...
  • Anam.Cara 23.11.2016 00:47
    Highlight Highlight Zu "dieses Land ist unsere Kreation und unser Erbe" ein kleines Zitat:

    Auch die Weißen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Stämme. Fahret fort, euer Bett zu verseuchen, und eines nachts werdet ihr im eigenen Abfall ersticken.

    Chief Seattle (Häuptling der Duwamish-Indianer) vor dem US-Kongress, 1855
  • Rick Blaine 23.11.2016 00:44
    Highlight Highlight Es gibt vierzehn Merkmale faschistischer Systeme. Trump ist auf bestem Weg diese zu erfüllen:
    http://www.tenbaht.de/blog/?page_id=33
  • (M)eine Meinung 23.11.2016 00:10
    Highlight Highlight Nazis haben das "Menschsein" nicht begriffen.

    Hmm ich frage mich, wieso der Herr Löpfe gegen Ken Jebsen scharf schiesst... Nicht jeder der andere Meinungen hat, ist automatisch ein Faschist. Ich bin nicht (immer) seiner Meinung, jedoch ihn als "rot-braune Propaganda" zu betiteln werde ich mich nicht verleiten lassen.
    Einige machen es sich mit der "Nazikeule" zu einfach und scheuen eine konstruktive Auseinandersetzung (Faktenlage/Zitatenquellen) mit diversen Meinungen.
    • DaveKnobs 23.11.2016 12:58
      Highlight Highlight Besser mal den aluhut ablegen und den fakten in die augen sehen!
    • (M)eine Meinung 23.11.2016 22:02
      Highlight Highlight Besser mal das Brett vor dem Kopf weglegen und über den Tellerrand gucken
  • E. Regiert 22.11.2016 22:47
    Highlight Highlight Was in den USA gerade passiert, hat mit Faschismus nicht einmal ansatzweise etwas gemeinsam. Dieser Vergleich stellt auf das Verwerflichste eine Verharmlosung aller totalitären Regime gleich.
    • E. Regiert 23.11.2016 07:52
      Highlight Highlight @Yallix: Hitlergrüsse gibt es in fast jedem Land. Sind die alle faschistisch? Nein!
      Schlag nach, was Faschismus, Totalitarismus, Demokratie und Republik sind. Danach können wir weiterreden.

      Wer die vorbildliche Demokratie der USA vergleicht mit totalitären Regimen, die Millionen von Dissidenten ermordeten, der macht eine menschenverachtende Verharmlosung. Schande über den, der das tut!
    • DaveKnobs 23.11.2016 13:00
      Highlight Highlight Heil e.regiert! Poste doch gleich mal ein bild von deiner glatze und deinen springerstiefeln du fascho!
    • SemperFi 23.11.2016 14:45
      Highlight Highlight Vorbildliche Demokratie, ist das hier der Satirekanal? Eine "Weltmacht" die seit Jahren kein wasserdichtes Wahlsystem auf die Reihe bringt, kann ja wohl nicht als vorbildliche Demokratie gelten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhatopinion 22.11.2016 22:42
    Highlight Highlight Faschismus? Grauenhafte Vorstellung, keine Frage, aber ganz rechts und ganz links haben einen gemeinsamen Nenner = die Entfremdung der Classe Politique von den Sorgen der Menschen. Wenn die BaZ heute als Beispiel die Verordnung von Unisex-Toiletten und generell die Bevormundung der Bürger und Überregulierung anprangert, trifft sie den Nagel auf den Kopf. Somit ist es auch bedenklich wenn ein Grossteil der Medien kritische Stimmen in die braune Ecke stellen. Aber eben heute wird ja bereits mit Nulltoleranz gedroht: ja nicht Aufmucken!! Sreitkultur muss gelernt sein. Angepasste sind gefählich.
  • The Origin Gra 22.11.2016 22:33
    Highlight Highlight Fliegt jemand demnächst zum Mars?
    Wenn ja, ich möchte Bitte Mitkommen 😢

    Der Wahnsinn hält Einzug in der Welt 😭
  • Human27 22.11.2016 22:16
    Highlight Highlight Generell ist es ein Hohn angesichts der geschichtlichen Tatsachen, dass Leute sich weiterhin den Theorien und Symbolen rund um den Nationalsozialismus in Deutschland bedienen. Grundsätzlich ist dies aber nicht Trumps direkte Schuld. Aufgrund der Ernennung eines der Sprachrohre dieser Bewegung zu seinem Chefstrategen legitimiert er aber diese Bewegung, was in meinen Augen gefährlich und eines zukünftigen Anführers unwürdig ist.
  • seventhinkingsteps 22.11.2016 21:37
    Highlight Highlight Und was genau ist jetzt daran schlimmer als wenn vor über einem Jahr in Dresden Tausende Menschen auf die Strasse gingen oder als Höcke von der AfD sagte Deutschland solle noch tausend Jahre weiterleben und Afrikaner hätten einen anderen Ausbreitungstyp?
  • Neelion 22.11.2016 21:31
    Highlight Highlight Bzgl. Lügenpresse. Wie kann ein Medium wie CNN/NYT/Spiegel, das sich selbst als parteiisch offenbart, nun für sich beanspruchen, einem Pressekodex gerecht zu werden. Journalistisch-ethische Grundregeln, die das vermelden falscher sowie das Vorenthalten (Selektion) von relevanten Informationen zur Meinungsbildung untersagen. Das ist doch ein schizophrener Vorgang. Wenn Medien sich selbst als parteiisch outen und logischerweise entsprechend berichten, woran unterscheiden sie sich dann für den Leser (!) ersichtlich qualitativ von Breitbart News & Co.? Fortsetzung folgt...
    • Neelion 22.11.2016 22:06
      Highlight Highlight Die Beziehung zwischen Medium und Leser basiert doch auf Vertrauen. In der NYT wurde bspw. über Monate suggeriert, dass es sich bei Wikileaks Veröffentlichungen, die Clinton schadeten, um von Russland gezielt platzierte Falschmeldungen handelte. Das grenzt schlicht an Verschwörungstheorien a la Compact. Weswegen Clinton, nach dem man ihr Fragen unerlaubt zusteckte, nicht die Polizei rief, wurde durch die NYT gar nicht thematisiert. Das ist doch absurd. Da wurde das Vertrauen zerstört.
    • Human27 22.11.2016 22:20
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist es nicht vergleichbar, wenn auf der einen Seite nachweislich falsche Nachrichten über Soziale Medien und Internetkanäle vertrieben werden und auf der anderen Seite aufgrund von Äusserungen eines Kandidaten diese kommentiert und beleuchtet werden. Ich hoffe Sie stimmen mit mir überein, dass gewisse Äusserungen von Trump während des Wahlkampfs einfach nicht gehen (Mexikaner, Muslime, Frauen, Behinderte, Veteranen, Atombomben usw.)
    • Neelion 23.11.2016 02:20
      Highlight Highlight Ich teile exakt Ihre Meinung. Mir geht es ums Prinzip, dass nun auch renommierte Medien Meldungen ohne Qualitätsanspruch vermelden und so Glaubwürdigkeit verlieren. Beispiel:

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-verwechselt-supermarktkette-7-11-mit-9-11-a-1087994.html.

      Trump wurde vom Spiegel (auch BBC etc.) in als Idiot dargestellt, der 9/11 mit der Kette 7Eleven verwechselt.

      Für echte New Yorker steht 711 hingegen auch für: Firehouse of FDNY Engine 7(!), Ladder 1(!), Batallion 1(!) aka 711. Das ist entweder 5.Liga-Journalismus oder bewusstes Misinformieren. Ihre Meinung?

      Play Icon
  • Stojan 22.11.2016 21:21
    Highlight Highlight Seit wann ist Faschismus etwas schlechtes?
    • Fabio74 22.11.2016 21:45
      Highlight Highlight Brauchst Geschichts-Nachhilfe?
    • Stojan 22.11.2016 22:05
      Highlight Highlight Der Geschichte wegen Frag ich ja.
    • blobb 22.11.2016 22:22
      Highlight Highlight Trolling?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 22.11.2016 20:49
    Highlight Highlight Faschismus und der neue US-Präsident Trump? Wer hats erfunden? ;D
    Play Icon
  • Thomas Rohrer 22.11.2016 20:19
    Highlight Highlight Wie habt ihr denn recherchiert? KenFM und Faschisten? Die machen Interviews mit Jean Ziegler und Daniele Ganser und helfen in Griechenland. Mit Jorge Jurado einem ecuadorianischen Politiker und Diplomat haben sie ein Interview über die Chance von Flüchtlingen geführt usw. bitte informiert euch!
    • LeChef 22.11.2016 21:33
      Highlight Highlight Ja Thomas, es ist leider so, dass sich extrem links und extrem rechts kaum mehr unterscheiden lassen. KenFM bringt so ziemlich dasselbe wie Compact, obwohl sie eigentlich unterschiedliche Strömungen repräsentieren. Ecopop, nationalistische Bäumeumarmer, linke und rechte Antisemiten, linke und rechte Esoteriker (Neue Bewusstseinsebene!). Böses Amerika, böser Westen, böse Imperialisten! Böser Zins, böse Notenbanken, böse Rüstungsindustrie. Chemtrail-Bescheidwisser, 9/11-Bescheidwisser, Pharma-Bescheidwisser und, und, und...

      Die Wahrheit ist hart, ich weiss.
    • LeChef 22.11.2016 21:36
      Highlight Highlight Und auf welchem Planeten Interviews mit Daniele Ganser ein Qualitätssiegel sind, muss sich mir noch eröffnen
    • Thomas Rohrer 22.11.2016 22:49
      Highlight Highlight Die Wahrheit?

      Gelobt sei lechef, der Allwissende, folgt ihm bis zur Klippe und weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Zahnarzt 22.11.2016 20:09
    Highlight Highlight Faschismus und Liberalismus sind nur zwei Gesichter der gleichen Ideologie. Linksliberale wollen einen starken Staat, damit er alle zwingt, die gleichen Moralvorstellungen zu haben (political correctness) und die rechten wollen einen starken Staat, damit er ihr Eigentum schützt und die Ausbeutung der Schwächsten legitimiert. - Wenn die Rechten die Oberhand haben, ist es Faschismus, wenn die Linken Oberhand haben ist es das skandinavische Modell (nicht umsonst war Breivik aus Skandinavien). - Wenn der Liberalismus tot ist, ist auch der Faschismus endlich tot.
    • Fabio74 22.11.2016 21:46
      Highlight Highlight Wie kann man so einen Müll schreiben?
    • Firefly 22.11.2016 22:01
      Highlight Highlight Und wie nennt sich die Ideologie, die du hier zu verbreiten suchst?
    • Human27 22.11.2016 22:25
      Highlight Highlight Tut mir leid, aber da bringen Sie aus meiner Sicht etwas durcheinander. Faschismus mit seinem ausgeprägten Führerprinzip und der extrem nationalistischen Ausprägung und Liberalismus, welcher sich der Freiheit des Einzelnen vorallem vor der Staatsgewalt zur Zielsetzung gemacht hat sind diametral unterschiedlich. Der Vergleich mit Breivik, welcher nachweislich nationalistisches Gedankengut vertritt als Beweis für den Liberalismus hinkt so gewaltig, dass nicht mal Krücken helfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ströfzgi 22.11.2016 19:38
    Highlight Highlight Einfach der Vollständigkeit halber...
    User Image
    • blobb 22.11.2016 20:57
      Highlight Highlight Ui das het würkli Stöfzgi verdient :D
  • Triumvir 22.11.2016 19:28
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es noch Menschen wie Herr Löpfe! Die Rechts-(extremen) & Faschisten werden niemals gewinnen,, solange es noch Journalisten wie Löpfe gibt! Dafür werde auch ich mich einsetzen!
  • Caturix 22.11.2016 19:22
    Highlight Highlight Was ich mit solch einem Pack mache schreibe ich lieber nicht in die Kommentare. Aber warum man die in Deutschland, Schweiz... nicht stoppt und denen das Leben versaut verstehe ich nicht. Demokratie und Meinungsreiheit hat Limiten und solche Menschen überschreiten sie schon mit Ihren Gedanken.
    • pachnota 22.11.2016 21:12
      Highlight Highlight damit währen wir wieder bei Orwell...und der Gedankenpolizei : )
      (blobb merkst du etwas?}
    • blobb 22.11.2016 22:25
      Highlight Highlight @pachnota
      Angebrachter kann ein Hinweis auf "1984" nicht sein :)
      Macht den von Vorhin aber nicht besser ;)
    • Human27 22.11.2016 22:34
      Highlight Highlight Falls du als geübter Orwell-Leser der Meinung bist, dass extremes Gedankengut (egal welcher Richtung) toleriert werden darf, dann haben wir wohl nicht dasselbe Buch "1984" gelesen. Freie Meinungsäusserung ist ein hart erkämpftes Grundrecht, welches aber nicht für extremistische Ideologien missbraucht werden darf, oder sieht du das anders?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 22.11.2016 19:15
    Highlight Highlight Wieder?!? Aber Herr Löpfe, Sie nehmen das Wort Faschismus andauernd in den Mund:
    http://www.watson.ch/!900256418
    http://www.watson.ch/!262767158
    http://www.watson.ch/!589413277
    http://www.watson.ch/!682949977
    http://www.watson.ch/!790130754
    http://www.watson.ch/!122351476

    Und das sind nur die Artikel mit Faschismus im Titel, um jetzt alle Texte nochmals durchzulesen war ich jetzt zu faul. ;)
  • FrancoL 22.11.2016 19:08
    Highlight Highlight Die Zeit des Ur-Faschismus liegt nun bald 100 Jahre zurück, der Tiefpunkt in Europa liegt mehr als 70 Jahre zurück. Ein Teil der neuen Generationen sind durch das Heil des Nationalen verblendet und die älteren Generationen haben es verpasst den verheerenden Folgen des Faschismus das nötige Gewicht zu verleihen und nun haben wir das was wir haben. Generationen die die Vergangenheit ausblenden und diese nur noch relativieren möchten und damit jede Warnung in den Wind schlagen.
    Man ( und dazu gehören ganz viele) hat es verpasst der Geschichte den nötigen Wert beizumessen es folgt die Quittung.
    • FrancoL 22.11.2016 22:36
      Highlight Highlight @Rendel; Letzter Abschnitt ist natürlich richtig und stellt aber nicht das Problem dar, es gibt immer Menschen die unbelehrbar sind.
      Die Generation die in der ersten Dekade nach dem Krieg geboren wurde hat es wohl versäumt die Tragik der Faschistenzeit weiter zu geben und die nächsten beiden Generationen sind nur noch am Rand mit dem Faschismus in Berührung gekommen.
      Zudem scheint mir heute bei vielen jungen Menschen die Betrachtung des Faschismus zu einer "technischen" Wertung verkommen zu sein, so als sein er eine mögliche Variante, nicht viel anders als andere politische Modelle . . . .
    • FrancoL 22.11.2016 22:42
      Highlight Highlight @Rendel: Der Kommunismus, der uns in Europa länger begleitet hat ist bei den Menschen viel präsenter, die Abneigung viel ausgeprägter, die Abwehrhaltung auch nach über 20 Jahren sehr heftig.

      Man müsste heute wieder vermehrt aufzeigen, was der Faschismus alles zerstört hat, aber ich befürchte die Menschen mögen dies nicht sehen, sie wollen lieber an Veränderung glauben, an Versprechen sich erfreuen die heute leider ja Mangelware geworden sind. Und der Faschismus ist eine einfache Religion, einfach zu vermitteln und vor allem mit dem Grundsatz auf Schuldige zu zeigen eine "entlastende" Theorie.
    • FrancoL 23.11.2016 01:05
      Highlight Highlight @Rendel; Diese Nachkriegssituation hat es im Aufbaueifer verpasst die Geschichte weiter zu geben. Ich verstehe dies ja ABER es war ein klarer Fehler, ein Fehler den viele begangen haben.
      Immer wenn i der Geschichte ein "Nacherzähl-Abriss" erfolgt, kann man diesen Riss praktisch nicht überwinden. Die Nachfolgegenerationen wachsen ohne dieses Bewusst ein auf und eine Ideologie wie der Faschismus kann ganz gut sich dieses Mangels bedienen. Ich hätte von dieser Generation mehr Wille und Mahnkraft erwartet den Faschismus länger aus unseren Breitengraden zu verbannen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigi,Gigi 22.11.2016 19:07
    Highlight Highlight Herr Löpfe
    Bitte lesen Sie nochmals den Leitartikel von Herr Guyer. Der hat das überhaupt nicht so gemeint, wie Sie das verstanden haben, oder wie Sie ihm das unterstellen wollen. Ganz im Gegenteil. Bin enttäuscht von Ihnen.
    • Monti_Gh 22.11.2016 19:30
      Highlight Highlight Mimi der arme Gujer, welcher zufälligerweise als Jounalist noch Geheimdienstberater ist.
    • Big ol'joe 22.11.2016 21:16
      Highlight Highlight Also ich bin auch irgendwie erschrocken ab Guyer... Die NZZ ist nach Spielman zu einem Blatt mit rechtsradikaler Meinung geworden. Schade, sie hat Qualität, aber die Kommentarspalate ist langsam wirklich Schlimm. Herr Löpfe, kämpfen Sie weiter!! Es ist wohl an der Zeit aufzubegehren. Schluss mit diesem Wahnsinn
    • Jol Bear 22.11.2016 21:27
      Highlight Highlight Der NZZ-Artikel von Guyer ist, richtig verstanden, ein Plädoyer für Vertrauen in die Demokratie. Und wenn man etwas weiter denkt, für ein System, bei dem eine gewählte Regierung durch Mitbeteiligung anderer politischer Kräfte (Parlament, Regionalismus) an der Alleinherrschaft gehindert wird. Die USA haben Trump gewählt, aber keinen Diktator installiert und nicht die Verfassung ausser Kraft gesetzt. Also, etwas mehr Coolness und nicht gleich Hyperventilieren.
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  • Lowend 22.11.2016 19:04
    Highlight Highlight Umberto Eco hat dazu den sicherlich besten Text geschrieben und wer ihn liest, wird sehen, dass er darin die heutige Politik der Faschisten in Perfektion beschreibt!
    http://www.zeit.de/1995/28/Urfaschismus/komplettansicht
    Bei uns gibt es aber keine faschistischen Bewegungen, werden jetzt die rechten Proleten einwenden, aber bei uns nennen wir die Faschisten halt lieber "Bürgerlich", weil wir Schweizer uns gerne hinter solchen verlogenen Etiketten verstecken, oder wie ging der noch, als überall "Duftsäckchen" verkauft wurden? ;-)
    • philosophund 22.11.2016 19:21
      Highlight Highlight Ganz geil. Duftsäckli passt hahaha
  • malu 64 22.11.2016 18:59
    Highlight Highlight Amerika gehört den Indianern. Die Weissen die
    nach Amerika gingen, haben den Urein
    wohnern das Land gestohlen und viele um
    gebracht. Amis die schon mehrere Generationen dort leben, stammen von Verbrechern ab!
    • Caturix 22.11.2016 19:13
      Highlight Highlight Ja und die Schwarzen wurden gezwungen dorthin zu gehen als Sklaven.
    • Jol Bear 22.11.2016 19:25
      Highlight Highlight Der Sinn dieses Kommentars bleibt schleierhaft. Soll das Gedankengut der Erbsünde propagiert werden? USA und deren Bürger als Feindbild stilisiert werden (gälte sinngemäss ja auch für die Australier)?
    • Maett 22.11.2016 19:57
      Highlight Highlight @malu 64: der Mensch ist und bleibt ein Reviertier, das war damals nichts anderes als eine Eroberung. Die Mayas, Aborigines, viele Juden und viele Christen haben dieselbe Leidensgeschichte hinter sich - die nie enden wird, solange Menschen existieren.

      Das kann man in gewissen Generationen mit Idealismus überdecken, was ja zum Beispiel auch zur Politik der offenen Grenzen in Europa geführt hat, die uns aber kurz-, mittel- oder langfristig in schlimme Bürgerkriege zerren werden.

      Historisch gesehen sind alle anderen Optionen Illusion.
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  • Nicolas Flammel 22.11.2016 18:57
    Highlight Highlight Herr Löpfe, Ich weiss ja, dass Sie gerne provozieren um Klicks zu generieren aber der Vergleich mit Hitler und der Judenverfolgung im 2. Weltkrieg ist sogar für Sie ein neuer Tiefpunkt. Man kann nicht einfach alles, was rechts von einem ist als faschistisch beschimpfen. Faschismus bezeichnet eine spezifische Periode in der europäischen Geschichte, die untrennbar mit den wirtschaftlichen und soziologischen Gegebenheiten zu dieser Zeit verbunden ist. Dieses Gegebenheiten sind NICHT einfach auf heute übertragbar. Ich wünsche mir etwas mehr Differenziertheit und etwas weniger Populismus von Ihnen!
    • Moelal 22.11.2016 19:11
      Highlight Highlight Hitlergruss ist nicht faschistisch???
    • nilson80 22.11.2016 19:18
      Highlight Highlight Natürlich machen inflationäre Vergleiche mit dem Nationalsozialismus keinen Sinn und auch der Begriff Faschismus ist historisch weiter definiert als nur in der deutschen Variante. Wer aber den Hitlergruss macht und "Victory hail" ruft, kann doch in gar keinen anderen Zusammenhang gestellt werden. Eindeutiger geht es nun wirklich nicht.
    • Joshuuaa 22.11.2016 19:20
      Highlight Highlight Sie sprechen vom "deutschen Faschismus unter Hitler". Faschismus an sich, ist viel breiter definiert:"nach einem Führerprinzip organisierte, undemokratische, rassistische, nationalistische Ideologie bzw. Staatsform"
      Nun bezeichnet Löpfe Aussagen wie "Amerika den Weissen", Taten wie die Verfolgung unangenehmer Journalisten und einen Mann, der verschiedenste Ethnien offensichtlich diskrimminiert als Faschisten. Die Bezeichnung scheint mir folglich korrekt;)
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  • Jason84 22.11.2016 18:47
    Highlight Highlight Ich bin Ausländer, Homosexuell und freiheitsliebend. Ich habe Angst vor der Zukunft!
    • pachnota 22.11.2016 19:43
      Highlight Highlight ..keine Angst. Solange du nicht in einer schwachen Minute zu Islam konvertierst, wird deine Zukunft hier weiterhin rosig sein.
    • Fabio74 22.11.2016 21:48
      Highlight Highlight @Pachnota: Ausländer und Schwule sind die ersten Opfer des braunen Gesindels.
      Für Verharmlosungen ist die Lahe zu ernst!
      Wehret den Anfängen und entsorgt den Abschaum auf dem Müll der Geschichte
    • pachnota 22.11.2016 22:07
      Highlight Highlight jaa Fabio
      nur stehen wir heute ja nicht vor dem Ausbruch des 2 Weltkrieges.
      Da sieht man wie solch Artikel Leute verwirren können.
  • Yes. 22.11.2016 18:45
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass diese Faschisten durch die zu häufige/falsche Verwendung in der Vergangenheit nicht ernst genug genommen werden. Ähnlich wie, dass der viel zu häufige Vorwurf von Sexismus die Gesellschaft blind für wahren Sexismus gemacht hat.
    • pachnota 22.11.2016 19:41
      Highlight Highlight @Yes ich verstehe. Was ist nun aber, wenn es bei diesen Faschisten, dasselbe ist, wie bei jenen in der Vergangenheit?
    • Yes. 22.11.2016 22:41
      Highlight Highlight Nun das offene Gerede über eine überlegene weisse Rasse und die Sympathien zu den Nazis, die offen gezeigt werden, sollten dem letzten Skeptiker zu denken geben.
      Ich glaube nicht das Trump selbst ein Faschist ist, aber in seiner Ahnungslosigkeit könnten sehr gefährliche Leute in Machtposition gelangen.
  • mrmikech 22.11.2016 18:39
    Highlight Highlight Fascismus ist wann Firmen (also auch Banken) und Politik verschmelzen. Ob links oder rechts, es ist immer eine bedrohung. Ob neo-liberalismus oder neo-cons (neu alt-right), nationalismus oder globalismus, es ist alles gleich. Fakt ist das Firmen uns schon lange regieren, nur die schlagwörter-du-jour ändern sich. Wähle mit deine Portmonnee, und vergiss politiker, politik als Volksvertretung ist schon lange tot.
  • Luca Brasi 22.11.2016 18:37
    Highlight Highlight Faschisten waren und sind schon immer Verlierertypen. Sie werden scheitern genauso wie Mussolini, Hitler, Franco und co.
    • Aged 22.11.2016 18:50
      Highlight Highlight Nur, bis sie verloren haben, war der angerichtete Schaden immens.
    • Jason84 22.11.2016 18:51
      Highlight Highlight Die drei haben aber viele Menschen bei ihrem Scheitern mitgenommen....
    • Maett 22.11.2016 18:57
      Highlight Highlight @Luca Brasi: alle und alles scheitert. Auf dieser Welt ist nichts beständig, noch kann etwas ewig währen. So gesehen ist das ein auf jede bedenkliche Situation anwendbares Argument.
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  • pachnota 22.11.2016 18:25
    Highlight Highlight "Wir müssen das Wort Faschismus wieder in den Mund nehmen" ?
    Shit..! ich dachte schon wir müssten dieses Wort nie nie mehr höhren. (Ich habs ja seit mindestens 15-20 Jahren nicht mehr gehört)! Ich denke, das wird jetzt gaanz vielen hier, sehr sehr schwerfallen.
    aber jä nu...wenn,s sein muss...
    Für die richtige Sache muss man sich manchmal einen Mupf geben.
  • Mulder 22.11.2016 18:17
    Highlight Highlight Ich bin ein Herr Löpfe Fan! Bei diesem mittlerweile ziemlich seichten (wenn auch teilweise lustigen und unterhaltsamen) Watsonjournalismus tun seine Artikel gut.
    • Mulder 22.11.2016 21:46
      Highlight Highlight Du hast schon irgendwie recht, Radiochopf...
      Aber bei Themen, die einem als Journalist wirklich am Herzen liegen, ist es wahrscheinlich sehr schwer, neutral zu bleiben. Als Konsument versuche ich deshalb, in möglichst vielen unterschiedlichen Blättern, über die für mich interessanten Themen die unterschiedlichen Tatsachen zu lesen. Aber wenn halt einer meine Meinung immer wieder vertritt, werde ich dann schon ein bisschen zum Fan.
  • Baba 22.11.2016 18:10
    Highlight Highlight «Es ist unsere Kreation und unsere Erbe.» Nein, Mr Spencer, es ist das geklaute Erbe der Native-Americans!!!

    Furchtbar - diese Entwicklungen machen mir Angst...😕
  • solani 22.11.2016 18:08
    Highlight Highlight Guter Artikel👌🖒
  • pachnota 22.11.2016 18:01
    Highlight Highlight Hä...wo bitte wird "Weltoffenheit" verdammt und "Feministen" (sten?) verhöhnt ?
    Klar, Political Correctness wird zu recht kritisiert. Dieser hatt aber auch nichts mit "Anstand" zu tun.
    PC (Newspeak) wird dazu benutz, Kritiker mundtot zu machen. Ein reines Zensurwekzeug der herschenden Klasse.
    Wie im Orwell Buch, halt.
    • blobb 22.11.2016 19:05
      Highlight Highlight Es würde sich empfehlen, ein Buch auch gelesen zu haben, bevor man sich darauf beruft...
      Ich mag es nicht, wenn geniale, tote Personen, für Rechte Propaganda missbraucht werden. Orwell war überzeugter Sozialist und ein Gegner jedes Totalitarismus. Auch bekannt als Antitrumpismus ;)
    • pachnota 22.11.2016 19:33
      Highlight Highlight blobb...danke, ich habs gelesen, 3x, und das in der Originalsprache ; )
      Ich möchte dir jetzt nicht wehtun, aber wie dir vieleicht entgangen ist kritisiert Orwell innsbesonder im "1984" den Sozialismus u Kommunismus.
      Viel spass also bei der Lektüre!
    • blobb 22.11.2016 20:53
      Highlight Highlight pachnota
      Ja genau :D 1984 ist eine Dystropie einer Totalitären Gesellschaft. Ganz sicher keine Kritik am Sozialismus, sonder am Totalitarismus. Er war (ich wiederhole mich) selber Sozialist.

      (Animal Farm war eine Kritik am Stalinismus/Kommunismus, der die sozialistischen Werte verraten hat.)

      Aber du kannst da reininterpretieren was du willst. Aber verkauf nicht deine Auffassung als Tatsache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerWeise 22.11.2016 18:00
    Highlight Highlight Diese Trump/Putin undiffernezierte Panikmache ist einfach nur noch lächerlich.

    KenFM ist nicht mein Ding, aber der Typ verbreitet sicher nicht rotbraunen Dung oder was soll jetzt an seinem Video so schlimm sein (ja ich habs mir angeschaut)?

    Den Wählern im Rustbelt (die ürbrigens 2 Mal Obama zum Sieg verholfen haben) sind die paar Nationalisten sowas von egal, die hätten auch Bernie Sanders gewählVize Biden.

    Solche simplifizierenden Artikel halte ich für arg gefährlich.

    Ein Artikel, der die Fakten und Schlussfolgerungen aus folgendem Video mal aufgreift wäre ech hilfreicher.






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    • Tilman Fliegel 22.11.2016 19:36
      Highlight Highlight Ja die Wähler haben einfach nur falsch gewählt, kann ja mal passieren und war nicht böse gemeint. Aber was Trump da für eine Truppe um sich schart ist schon bedenklich. Ich bin mal gespannt was passiert, wenn der Kongress seine ersten Personalien ablehnt. Ich hoffe auf ein baldiges Impeachment.
  • Danyboy 22.11.2016 17:58
    Highlight Highlight Es bleibt überhaupt keine andere Wahl, als diese Leute immer und immer wieder als das zu bezeichnen, was sie sind: Faschisten. Und möglichst der breiten Bevölkerung die Augen zu öffnen. Es sind nämlich vor allem die Verteidiger dieser Leute (mit Verharmlosungen a la, "die trauen sich wenigstens noch etwas zu sagen", oder "die kämpfen wenigstens gegen die Intellektuellen (oder die Elite)". Und später will es dann wieder niemand kommen gesehen haben... Einzelne Spinner und Fanatiker wird es immer geben. Aber die breite (und oft stumme) Befürwortung in der Bevölkerung muss gestoppt werden.
    • pachnota 22.11.2016 19:12
      Highlight Highlight und wie, Danyboy? wiiie?
      ...willst du dieser stummen Herde die Augen öffnen?
      Etwa mit dem neuen Positionspapier der SP? oder Indem du als Flitzer durch die Strasse rennst? ...an eine Koranverteilungaktion mittmachst?
      Gar mit Gewalt...? geht ja auch nicht so auf die schnelle?
    • Danyboy 22.11.2016 19:29
      Highlight Highlight Wieso mit dem Positionspapier der SP? Es wäre schon viel gedient, wenn wir mit besserer Bildung anfangen würden. Statt weniger Geschichtsunterricht wieder mehr. Informationskompetenz aufbauen, damit die Leute nicht jeden Blödsinn und Verschwörung im Internet als bare Münze nehmen, während sie halbwegs seriöse Medien als "Lügenpresse" bezeichnen. Die sozialen und wirtschaftlichen Probleme dort lösen, wo sie entstehen, und nicht wieder warten bis rechte Spinner Minderheiten verfolgen. Usw usf. Es fängt bei jedem im kleinen schon an. Seinen Verstand brauchen...
    • Danyboy 22.11.2016 19:36
      Highlight Highlight Ah ja, pachnota, und nicht zuletzt liegt es auch an kritischen Medien und Journalisten, die Faschisten immer und immer wieder zu entlarven. Auch wenn es Sissyphusarbeit ist....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mesuax 22.11.2016 17:57
    Highlight Highlight Mir läufts in letzter Zeit zu oft kalt den Rücken runter wenn ich die Nachrichten anschaue.....
  • Frau Dingsi 22.11.2016 17:55
    Highlight Highlight Super. Danke.
  • blobb 22.11.2016 17:49
    Highlight Highlight Guter Artikel. Man muss sie mal loben, da sie sonst so "reruntergeputz" werden in den Kommentarspalten.
    Weiter so Herr Löpfe!
    • supermario1 22.11.2016 17:59
      Highlight Highlight Ja unsere lieben Russia-Today Leser! Völlig einverstanden, ich schätze Löpfe sehr. V.a. merkt man, dass er sich hier austoben kann im vgl. Zu seiner Zeit beim Tagi!
    • herschweizer 22.11.2016 18:30
      Highlight Highlight Der Sinn von "make America great again" hätte besser geklärt werden können. Die Europäer glauben das nicht dass sie des Öfteren mit ihren Ansichten als Eurotrash betitelt werden, aber ja mutiger Artikel. Die ganze Brexit Sauce lässt sie als eher schwach scheinen.
    • Pana 22.11.2016 18:51
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Starker Artikel.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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