Wirtschaft
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Naketano-Pulli.  Bild: EPA/EPA

Erfolgreiches Modelabel vor dem Aus: Der schmutzige Kampf um Naketano

Das plötzliche Ende der Kultmarke Naketano ist bis heute ein Rätsel. Die Gründer schweigen. Doch Auslöser könnte die Klage eines früheren Geschäftspartners sein, der sich erstmals zu Wort meldet.

07.04.18, 22:37 09.04.18, 15:10

Maria Marquart

Ein Artikel von

An einem Herbsttag im Jahr 2016 beschlich Thomas Meier der Verdacht, dass er über den Tisch gezogen worden war. Meier spazierte durch den Hamburger Tierpark und bemerkte: Hier laufen ja überall Menschen in Naketano-Pullis rum. Ihm schwante: Das Modelabel Naketano verdient ordentlich Geld – und ihm dürfte viel davon entgangen sein.

Meier ist Unternehmer und heisst in Wirklichkeit anders. Ohne ihn – sagt er – gäbe es den Erfolg von Naketano gar nicht. Sieben Jahre war er Miteigentümer der Firma, half den Gründern beim Kontakt zu Banken und bürgte zum Teil mit Millionenbeträgen. Ende 2013 schied Meier als Gesellschafter bei Naketano aus. Genau zu dieser Zeit wurde das Modelabel richtig erfolgreich.

«Zuerst war es meine Aufgabe, die Finanzierung sicherzustellen. Und dann wollten sie mich raushaben», sagt Meier über die beiden Gründer Sascha Peljhan und Jozo Lonac. Und sie hätten ihn dabei mit einer viel zu niedrigen Summe abgespeist. Meier sieht sich arglistig getäuscht und will seine Gesellschafteranteile wieder zurück. Darum hat er seine beiden früheren Geschäftspartner im Mai 2017 beim Landgericht Essen verklagt.

Ein halbes Jahr später kündigten die Naketano-Macher das Aus für das Label an. Meier glaubt, dass seine Klage ein Grund dafür ist: Ein Käufer lasse sich schwer finden, solange der Rechtsstreit über die Eigentümerverhältnisse nicht entschieden sei. Sein Verdacht: Nun fahren Peljhan und Lonac das Modelabel gegen die Wand. Selbst wenn seine Klage erfolgreich sein sollte, und er seine Anteile zurückbekommt, würde nicht mehr viel von der Erfolgsmarke bleiben. Die aktuelle Kollektion für 2018 sei die letzte, hatte Naketano seinen Kunden Anfang Januar mitgeteilt. In der Modebranche mit ihren langen Bestell- und Lieferfristen schauen sich die Händler längst nach Alternativen um, berichten Insider und Geschäftsleute.

Dicke Kordeln sind das Erkennungszeichen von Naketano. Bild: EPA/EPA

«Eine tiefe Enttäuschung»

Meier ist gross und schlank, fast schlaksig, und hat einen markanten grauen Haarschopf. Er sitzt in der Kanzlei seines Anwalts. Der hat in einem dicken Ordner die Akten zu Naketano vor sich. Vor Meier steht sein Laptop auf dem Tisch. «Ich führe eigentlich keine Prozesse. Ich versuche immer, mich zu einigen», sagt er. Er habe lange überlegt, ob er an die Öffentlichkeit gehen solle. «Es geht mir nicht um Rache», sagt Meier. Stattdessen empfinde er «tiefe Enttäuschung».

Der 50-Jährige stammt aus einer Unternehmerfamilie, führt eine mittelständische Firma in der Autozulieferbranche. Und Meier ist Geldgeber für junge Gründer. Ihn faszinieren Entrepreneure, die eine gute Idee mitbringen, entscheidungsfreudig sind, sich etwas trauen und mit Risiko umgehen können. Genauso einen Typen meinte Meier in dem zehn Jahre jüngeren Sascha Peljhan entdeckt zu haben. Die beiden lernten sich um die Jahrtausendwende über Freunde kennen. «Ein umtriebiger Typ, grosses Zahlenverständnis, Nerven aus Stahl, sehr fleissig, sehr sparsam», so beschreibt Meier ihn.

Meier finanzierte Peljhan geschäftliche Projekte und war begeistert, wie gut der seine Geschäfte im Griff hatte. 2004 gründete Peljhan zusammen mit Jozo Lonac das Modelabel Naketano. Die Branche ist umkämpft, der Start war hart, die Firma brauchte Geld. 2006 stieg Meier über eine seiner Firmen mit 12'500 Euro als Gesellschafter bei Naketano ein. Damit gehörte ihm ein Drittel der Firma.

«Ohne mich wären die pleite gewesen»

Naketano-Investor Meier

Er vermittelte Kontakte zu Banken, gewährte Bürgschaften – die höchste davon über 1.2 Millionen Euro. Meier gab den beiden Jungunternehmern Privatdarlehen, damit sie Geld ins Unternehmen stecken konnten. In der Finanzkrise 2008 kündigte eine Bank den Kredit. Meier half, einen neuen Kredit bei einer anderen Bank zu bekommen. «Ohne mich wären die pleite gewesen», sagt er.

Geschäftlich liess Meier den Naketano-Gründern Freiheit. Er kontrollierte die Zahlen der beiden Geschäftsführer nicht, sagt er. «Ich habe mich als Mentor gesehen.» Und er habe mit dieser Haltung fast immer gute Erfahrungen gemacht.

Doch als Meier im Herbst 2016 im Hamburger Zoo die vielen Naketano-Träger auffielen, ahnte er, dass er doch genauer hätte hinschauen sollen.

Ärger um den Verkauf

2012 machte Naketano einen Überschuss von 100'000 Euro. Meier gratulierte Peljhan im Januar 2013 per Mail dazu. Dieser fragte in seiner Antwort-Mail, ob Meier sich vorstellen könne, seine Naketano-Anteile zu verkaufen. Es gebe Interessenten. Ab da habe Peljhan nicht lockergelassen, sagt Meier. Und weil ihm auch ein privat gutes Verhältnis wichtig gewesen sei, habe er sich nicht versperrt.

Anfragen an Peljhan und Lonac über ihre Firma und über ihren Anwalt blieben unbeantwortet. Ihre Sicht der Dinge kann daher nur auf Grundlage der Schriftsätze ihrer Anwälte im Prozess wiedergegeben werden. Darin erklären sie, Meier habe 2012 von sich aus ins Gespräch gebracht, seine Anteile zu verkaufen.

Zu Jozo Lonac hatte Meier nie engeren Kontakt, bei Sascha Peljhan war es aus seiner Sicht Freundschaft. Er war sogar auf Peljhans Hochzeit eingeladen. Meier vertraute ihm.

Peljhan und Lozac liessen ein Gutachten erstellen, um den Unternehmenswert zu ermitteln. Demnach war Naketano zum 31.12.2012 rund 4.2 Millionen Euro wert. Auf dieser Basis verhandelten Meier und Peljhan über den Verkaufspreis.

Screenshot aus dem Naketano-Onlineshop.

Dabei knirschte es zwischen den beiden. Meier wollte nach seinen Angaben einen Preis unter einer Million Euro nicht akzeptieren. Er blättert eine Mail vom September 2013 aus den Unterlagen heraus. Darin zeigte sich Peljhan enttäuscht, weil Meier «das Maximum» herausholen wolle. Peljhan forderte bis Ende September Klarheit, ob Meier verkaufe. Ansonsten wollten er und Lonac nach der Frühjahrsauslieferung mit Naketano aufhören. Das war eine Drohung, sagt Meier heute. Peljhan und Lonac nennen es in den Gerichtsunterlagen eine Ankündigung «aus informativen Zwecken».

Dann schlug Peljhan in seiner Mail «als fester Kaufpreis eine Million Euro plus Ausschüttung des gesamten Jahresüberschusses 2013» vor. Meier hakte nach, wie hoch denn der Gewinn vor Steuern 2013 sein werde. Die Antwort per Mail: «vielleicht 1.2 – 1.3». Gemeint sind Millionen Euro.

Kurz darauf einigten sie sich: Der Kaufpreis für Meiers Naketano-Anteile wurde auf eine Million Euro festgelegt, er bekam einen Beratervertrag über 160'000 Euro. Dazu kam ein Gewinnanteil von 300'000 Euro. Er habe sich auf die Berechnung von Peljhan verlassen, sagt Meier. Er stand sogar noch einmal für Naketano ein, erzählt er. Am 27. September 2013 unterschrieb Meier eine Bürgschaft über 1.25 Millionen Euro. Naketano habe Geld für eine Order in China gebraucht.

Am 16. Dezember 2013 trafen sich Meier, Peljhan und Lonac beim Notar. Am 31.12.2013 schied Meier als Gesellschafter bei Naketano aus.

Das Thema Naketano war danach für ihn erst einmal abgehakt – bis zu dem Zoobesuch. Meier wurde misstrauisch. Er besorgte sich die Jahresabschlüsse von 2013 und 2014 und verglich die Zahlen mit denen aus dem im Juli 2013 erstellten Gutachten zur Naketano-Bewertung. Während der Gutachter für 2013 einen Umsatz von 9 Millionen Euro prognostizierte, erlöste Naketano tatsächlich 15.5 Millionen Euro.

«Sascha ist ein super Kaufmann. Er kann nicht sagen, er wusste das nicht»

Naketano-Investor Meier

Auch beim Gewinn stellte Meier extreme Abweichungen fest. Das Gutachten sagte für 2013 einen Vorsteuergewinn von 859'000 Euro voraus. Unterm Strich wären nach dieser Schätzung 600'000 Euro geblieben, berechnete Meier. Tatsächlich lag der Überschuss dann bei 1.53 Millionen Euro. Für 2014 schätzten die Gutachter den Vorsteuergewinn auf 981'000 Euro. Unterm Strich standen dann aber sogar sechs Millionen Euro.

Meier rechnete nach: Ihm hätte dann für 2013 ein Gewinnanteil von 510'000 Euro statt der ausbezahlten 300'000 Euro zugestanden.

«Sascha ist ein super Kaufmann. Er kann nicht sagen, er wusste das nicht», sagt Meier angesichts der Diskrepanz. Spätestens beim Notartermin im Dezember 2013 hätten Peljhan und Lonac gewusst, dass die tatsächlichen Zahlen viel höher ausfallen als im Gutachten prognostiziert, sagt Meier.

Peljhan und Lonac wiederum weisen den Vorwurf, sie hätten Zahlen absichtlich zurückgehalten, laut ihrer Argumentation in den Gerichtsakten zurück. Sie verweisen stattdessen auf eine Nachlässigkeit von Meier. Peljhan hatte ihm im September in der Tat bereits einen voraussichtlichen Vorsteuergewinn für 2013 von 1.2 bis 1.3 Millionen Euro genannt. Aus dem Gutachten – das im Juli 2013 erstellt wurde und auch Meier vorlag – hätte dieser ersehen können, dass darin noch ein niedrigerer Vorsteuergewinn von 859'000 Euro berechnet worden war. Ihre Argumentation lautet also: Selbst schuld, wenn Meier die bessere Geschäftsentwicklung dann nicht bemerkt und anspricht.

Gibt es die Klamotten bald unter neuem Namen?

In der Modebranche wird ein Teil der Ware Monate im Voraus bestellt (im Fachjargon Vororder genannt). Branchenexperten zufolge können Modehersteller bereits an den Vororder-Zahlen zu Beginn eines Jahres sehr gut abschätzen, wie die Geschäfte laufen werden. Laut dem Gutachten zur Naketano-Bewertung bestellten die Kunden bei der Firma bereits von Januar bis März die Ware für die Saison Herbst/Winter. Geliefert wird dann von Juni bis September. Im Sommer wird entsprechend die Ware für die kommende Frühjahrssaison bestellt. Zusätzlich können die Kunden im Laufe des Jahres Ware nachbestellen (in der Branche Nachorder genannt).

Meier wirft Peljhan und Lonac vor, dem Gutachter die Nachorder-Zahlen für 2013 vorenthalten zu haben. Er argumentiert, schon anhand der Nachorderquote von 44 Prozent im Jahr 2012 hätte man zu erwartende Nachbestellungen bei der Ertragsplanung für 2013 berücksichtigen müssen.

«Vielleicht bin ich naiv»

Naketano-Investor Meier

Peljhan und Lonac weisen den Vorwurf, sie hätten Zahlen unter der Decke gehalten, zurück. Dem Schriftsatz ihres Anwalts zufolge schickten sie am 24. Juli 2013 – zwei Tage vor Erstellung des Gutachtens – eine betriebswirtschaftliche Auswertung mit einem Umsatz von 5.3 Millionen Euro sowie eine Auftragsliste mit einem Bestand von 2.4 Millionen Euro an den Gutachter. «Weitere Aufträge bestanden für das Jahr 2013 nicht», heisst es.

Auch Meiers Forderung nach einem höheren Gewinnanteil weisen Peljhan und Lonac zurück. Begründung: 300'000 Euro seien als Betrag fix vereinbart worden.

«Vor Gericht geht es nun auch um die Frage, ob Peljhan und Lonac als Geschäftsführer von Naketano verpflichtet gewesen wären, Meier vor Abschluss des notariellen Kaufvertrags im Dezember detaillierter auf die höheren Zahlen hinzuweisen, als in der Prognose über die aktuellen Gewinnerwartungen aus dem September – und darum, ob diese Prognose nachträglich noch einmal hätte aktualisiert werden müssen. Denn bis Mitte Dezember dürfte sich bereits abgezeichnet haben, dass die Septemberprognose noch einmal deutlich übertroffen werden würde.»

Der Unternehmer ficht in seiner Klage den Anteilsübertragungsvertrag an. Hätte Meier Erfolg, wäre er rückwirkend ab Dezember 2013 wieder als Gesellschafter anzusehen - und müsste entsprechend am Erfolg beteiligt werden.

«Ich wollte eine Erklärung haben», sagt Meier. Aber in persönlichen Gesprächen sei Peljhan ausgewichen. Der Unternehmer und sein einstiger Zögling sassen sich zuletzt im Oktober vor Gericht gegenüber. Auf einen Vergleich habe sich Peljhan nicht einlassen wollen, sagt Meier. Er wiederum musste sich von der Richterin die Frage gefallen lassen, warum er nicht selber mal in die Bücher geschaut habe, als er bei Naketano Gesellschafter war.

«Vielleicht bin ich naiv», sagt Meier. Aber jetzt will er nicht mit dem Gefühl zurückbleiben, dass er sich über den Tisch hat ziehen lassen. Um Geld gehe es ihm nicht. Er habe schon jetzt wesentlich mehr an Naketano verdient, als er mit den 12'500 Euro für seine Gesellschafteranteile reingesteckt habe, sagt Meier. Jetzt gehe es ihm um Moral und Gerechtigkeit.

Die Gegenseite sieht es laut Gerichtsakten so: Meier sei einfach unzufrieden, dass er schlecht verhandelt habe.

Im April sollen sich die einstigen Geschäftspartner wieder vor Gericht treffen. Eigentlich hätte bereits im vergangenen Jahr ein Urteil fallen sollen. Doch dann setzte das Gericht noch eine weitere mündliche Verhandlung an. Meier wertet das als gutes Zeichen für sich. Er glaubt, dass auch Peljhan und Lonac ein Urteil zu seinen Gunsten für möglich halten - und deshalb das Aus von Naketano beschlossen haben.

Doch was könnte das Kalkül dahinter sein? Meier glaubt, dass die Naketano-Gründer ihr erfolgreiches Produkt nicht so einfach aufgeben. Vielleicht tauchen die Pullover mit den grossen Schalkragen und den dicken, lederbesetzten Kordeln bald unter neuem Namen auf - ohne Gesellschafter Meier an Bord.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 08.04.2018 13:16
    Highlight Nie gehört, nie gesehen. Aber dieser Typ kann ja mal versuchen, das Sogercht für das Kind einer Exfreundin und deren neuem Mann zu bekommen, schliesslich hat er ja früher mit ihr geschlafen.
    5 0 Melden
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 08.04.2018 12:14
    Highlight Noch nie etwas von dieser Marke gehört.
    4 2 Melden
  • Bonzino 08.04.2018 11:10
    Highlight Diese Kleider sind wirklich stylisch und heben sich von Anderer ab. Jetzt wo der Karren rollt, kommt der "alte" Besitzer und will mehr Geld. Das sind eben Risiken der Selbstständigkeit. Mal zahlt's sich, manchmal nicht.
    5 3 Melden
    • Mode!? 08.04.2018 12:48
      Highlight Ja ja ganz tolle Kleider die sich so was von abheben
      4 1 Melden
  • Mode!? 08.04.2018 08:38
    Highlight Kult Marke? Bei Teenys und Praktikanten?
    6 3 Melden
  • CASSIO 08.04.2018 08:09
    Highlight naketano? noch nie gehört! meier, da gibt's bessere projekte in der branche!
    2 1 Melden
  • owlee 08.04.2018 00:55
    Highlight Ach, das sind ja die mit den infantilen Produktnamen. Gähn.
    66 19 Melden
  • w'ever 08.04.2018 00:45
    Highlight nach 14 jahren in der branche schon ein kultlabel? lolz
    52 12 Melden
    • Alnothur 08.04.2018 04:05
      Highlight Na, bei der (mit den Produktnamen) implizierten Zielgruppe...
      25 2 Melden
    • Cocos-Hunter 08.04.2018 08:28
      Highlight diese Namen stammen nicht von Naketano, sondern von Galaxus, als Gag! steht auch aif der Galaxus Website. Dürftig, dass die Zeitung einen Galaxus Screenshot verwendet...
      3 5 Melden

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