Wirtschaft
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upc cablecom plombierung

Frisch plombierte Kabeldose. bild: watson

Digitalfernsehen

Meine 3-jährige Odyssee mit Cablecom ist zu Ende – die Plombierung der Dose war das Einzige, was reibungslos klappte 

15.11.14, 16:24 17.11.14, 13:26

Ich bin ein Late Mover. Erst vor drei Jahren entschied ich mich, von Analog- auf Digitalfernsehen umzusteigen. Im Wissen um die Defizite der hiesigen Telekomanbieter blieb ich meiner Maxime treu, nicht alle Produkte von der selben Firma zu beziehen. Also behielt ich meinen bestehenden Internetanschluss und bestellte ein Digital-TV-Abo bei UPC Cablecom.

Der Kundendienst des Kabelanbieters stand schon öfter in der Kritik, weshalb ich das vermeintlich simpelste Produkt wählte: Die Digicard, die in einen speziellen Schacht im Fernseher eingesteckt wird. Zwar lässt sich damit keine Wiedergabe pausieren und nichts aufnehmen, dafür braucht man keine zusätzliche Hardware und kann alles von der TV-Fernbedienung steuern.

cablecom digicard

Digicard von Cablecom. bild via ricardo.ch

Die Installation bekam ich mit der freundlichen und kompetenten Hilfe eines Cablecom-Technikers am Telefon schliesslich hin. Dann begannen die Probleme: Auf der ersten Rechnung erschienen zwei Abos, nicht eines, was die monatlichen Gebühren verdoppelte. Tatsächlich hatte ich aus unerfindlichen Gründen zwei Digicards zugeschickt bekommen, mir aber nichts weiter dabei gedacht.

Ich rief in der Rechnungsabteilung an, wo man mir beschied, ich solle die überflüssige Karte zurückschicken und die Rechnung nicht bezahlen. Es werde eine neue ausgestellt und mir zugeschickt. Wenige Tage später erhielt ich eine Rückantwort-Etikette für meine überzählige Digicard, die ich umgehend zur Post brachte. Die neue Rechnung hingegen kam nicht.

«Ich rief bei Cablecom an und erfuhr, dass mein Abo gesperrt worden sei wegen Nichtbezahlung einer Rechnung.» 

Wenige Wochen später gab mein Digital-TV den Geist auf. Ich rief bei Cablecom an und erfuhr, dass mein Abo gesperrt worden sei wegen Nichtbezahlung einer Rechnung. Ich protestierte und verwies auf obige Abmachung. Eine nette Dame, zu der ich weitervebunden wurde, entschuldigte sich und erliess mir zur Wiedergutmachung mehrere Monatsgebühren sowie die Aufschaltgebühr. Meine zurückgeschickte Karte war übrigens nicht angekommen.

Nach diesen Startschwierigkeiten funktionierte das Produkt meist zufriedenstellend. Ein kurzes Standbild da, ein bisschen Verpixelung dort störten mich nicht übergebührend. Als die Probleme zunahmen und den Fernsehspass empfindlich minderten, rief ich wieder an. Man bot mir an, die Digicard auszutauschen. Ich stimmte zu, bekam aber nie eine neue zugeschickt. Um nachzuhaken fehlte mir an diesem Punkt bereits die Motivation, ich unternahm vorerst nichts.

Im Sommer 2014 hatten die Störungen ein unerträgliches Mass erreicht. Manche Sender wie SRF1 HD funktionierten gar nicht mehr – er wäre notabene unverschlüsselt im Grundangebot erhältlich. Nachdem ein Support-Mitarbeiter am Telefon versucht hatte, das Problem zu lösen, erkannte mein Fernseher nicht einmal mehr die Karte. Immerhin: Ganz ohne Karte funktionierten zumindest die Sender im Grundangebot wieder.



Zufällig wohne ich in Gehdistanz zu einem Service Point, wo ich umgehend eine neue Karte bekam. Die alte wurde vor Ort gestestet und erwies sich als defekt. Doch auch mit der neuen brachte ich mein Abo nicht zuverlässig zum Laufen. Ein Tag funktionierte alles, am nächsten wieder nichts mehr. Nach dem gefühlt hundersten Sendesuchlauf empfahl man mir, es nochmal mit einer neuen Karte zu versuchen.

«Irgendwann kommt ein Punkt, wo man den Glauben an einen Anbieter verliert.»

Gleichzeitig beschied mir Cablecom, der Kartenslot meines Samsung-Fernsehers sei wohl defekt. Irgendwann kommt ein Punkt, wo man den Glauben an einen Anbieter verliert. Dieser Punkt war mit dem impliziten Ratschlag, mein drei Jahre altes Samsung-Gerät zu ersetzen, erreicht. Ich gab auf und kündigte mein Abo bei Cablecom.

Inzwischen sehe ich auf demselben Gerät mit einem anderen Anbieter über Glasfaserkabel problemlos fern. Um die Grundgebühr von 29 Franken in den Mietnebenkosten zu sparen, veranlasste ich zudem die Plombierung meines Kabelanschlusses. Welch Ironie: Diese ultimative Kapitulation funktionierte reibungslos. Der Techniker erschien pünktlich zum vereinbarten Termin und hatte innerhalb einer Viertelstunde alle fünf Dosen zugemacht – allerdings handelte es sich nicht um einen Cablecom-Monteur, sondern einen Subunternehmer in deren Auftrag!

Ich konnte mir während der Plombierung die Frage nicht verkneifen, wie oft er das pro Tag macht. Im Schnitt 30 Mal, sagte er. Wobei er viele schon bald wieder entplombieren werde. Das sei die Art Konsument, die ständig auf Neukundenangebote reagiere. Ich versicherte ihm, das sei in dieser Wohnung ausgeschlossen, solange ich darin wohnte.

In der Phase nach der Kündigung, die mir schriftlich bestätigt wurde, erhielt ich einen letzten Anruf von Cablecom: «Herr Ramezani, Sie nutzen unser Digital-TV, wären Sie vielleicht an unseren Internetprodukten interessiert?» Ich antwortete, dass ich bereits gekündigt hatte. «Darf ich fragen, warum?» Ich erwiderte, angesichts dieses Anrufs erübrige sich die Antwort. «Ich verstehe», antwortete der Kundendienstmitarbeiter und wir verabschiedeten uns voneinander.

Cablecom reagiert

upc cablecom bemängelt in einer ersten Reaktion, von watson nicht im Voraus das Recht auf eine Stellungnahme eingeräumt bekommen zu haben. Die geschilderten Erlebnisse seien, sofern sie den Tatsachen entsprächen, zwar bedauerlich. Nichtsdestotrotz wehrt sich der Kabelanbieter gegen die aus seiner Sicht «tendenziöse und pauschalisierende Aburteilung». Der Kundendienst habe sich bei upc cablecom in den vergangenen Jahren markant verbessert und dadurch habe sich unter anderem auch die Kundenzahl massiv erhöht. Man werde den Vorwürfen im Detail nachgehen und gegebenenfalls erneut das Gespräch mit dem Autor suchen.

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Brikne, 20.7.2017
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DrSheldonCooper 18.11.2014 03:21
    Highlight Ich hab schon im Cablecom kundendienst gearbeitet und kann nur sagen. Wer dort ein Abo hat ist selber schuld. lieber ein paar Franken mehr bezahlen und dafür ein funktionierendes Swisscom TV. Der im übrigen auch einen sehr guten Kundendienst hat.
    10 3 Melden
  • Reli 17.11.2014 18:48
    Highlight Ich bin und war Kunde von Cablecom und all ihren Vorgängerfirmen seit den Zeiten von Videotex. Sozusagen also seit der Steinzeit. So gesehen bin ich also ein Fossil. Und NIE! - wirklich NIE! - hatte ich Grund mich über irgend etwas zu klagen. Ich bin nicht Journalist und es ist nicht meine Aufgabe, diese Seite zu füllen. Aber ich könnte problemlos ein halbes Dutzend Geschichten erzählen, die all Cablecom-Basher widerlegen würden. Egal ob Kundendienst, technischer Support oder ähnliches. Und übrigens: ich werde nicht von Cablecom gesponsert und bezahle meine Rechnungen selber und nicht ungern.
    6 8 Melden
  • sheimers 17.11.2014 17:59
    Highlight Am besten empfängt man mit der eigenen Antenne oder Satellitenschüssel, dann braucht man gar kein Abo und keinen sogenannten Anbieter.
    3 2 Melden
  • Lumpirr01 16.11.2014 18:01
    Highlight Bei Reklamationen bei UPC Cablecom über Nichtfunktionieren des Internets / Mail wird neben der Kundennummer meistens auch immer sofort die Mailadresse und das Passwort !!! verlangt. Da ich mein Passwort nicht herausgebe, nimmt die Hilfsbereitschaft des Kundendienstes massiv ab. Ja, da müsse man intern nachfragen. Nach einer längerer Wartezeit bei Musik meldet sich der Support zurück und meldet, dass die Hausinstalltion fehlerhaft sein müsse! Nach der Rücksprache mit Siedlungs - Nachbarn stellt sich heraus, dass die halbe Schweiz wegen einem Kabelunterbruch kein Internet habe!!!!!!!!!!!!!!
    13 3 Melden
  • Lumpirr01 16.11.2014 13:27
    Highlight Die Qualität der UPC Cablecom liesse sich durch folgende einfache Massnahmen deutlich steigern:
    1) Benennung eines persönlichen Kundenbetreuers. Bisher hattest du immer andere Leute bei tel. Auskünften, welche dir jedesmal irgend einen Mist erzählen konnten
    2) Einführung von detailierten Qualitätsprozessen und eines dafür verantwortlichen Q - Experten
    3) Direkte Telefonnummer in Störfällen. Ist doch so mühsam, sich zuerst alle neuen Angebote anhören zu müssen und x - mal nachwählen zu müssen, bis man einen unkompetenten Telefon - Supporter erwischt, der nicht einmal unsere Sprache versteht!
    11 4 Melden
    • Asteria Sternenruferin 17.11.2014 08:46
      Highlight Ui! Kann man das dann bitte ins Nachbarland exportieren? So was kenne ich nur aus Legenden.
      5 0 Melden
    • exeswiss 07.09.2015 18:16
      Highlight nr.1 unmöglich da im schichtbetrieb gearbeitet wird und nicht immer genau die person da ist, die dir zugeteilt wäre.
      nr.3 gibts bei swisscom schon xD
      0 3 Melden
  • Lumpirr01 16.11.2014 13:03
    Highlight Dass es bei UPC Cablecom bei der Qualität mangelt, zeigen folgende kürzlich erlebte Sachen:
    Man müsse bei mir das veraltete Modem austauschen, welches vor 4 Monaten bereits ersetzt wurde. Dazu bekamen wir folgende Auskünfte: Das alte Modem wird innert kurzer Zeit nach Versand abgeschaltet, egal, ob das neue bereits installiert ist, und muss sofort zurückgeschickt werden. Da ich abwesend war, habe ich UPC angerufen, und man hat mir gesagt, das alte Modem müsse nicht zurückgesandt werden und das alte bleibe in Betrieb bis das neue funktioniere. Jeder UPCler erzählt etwas anderes!
    10 1 Melden
  • sander1 16.11.2014 11:20
    Highlight Solche Einzelfallberichte mögen amüsant wirken, bilden aber die Realtät die wir im IT- und Telco-Support erleben in keiner Art und Weise ab.
    Als Supporter mit hunderten vom Swisscom und Cablecom Kunden muss ich einfach etwas ganz deutlich sagen:
    Die Katastrophenfrequenz bei der Swisscom um ein Vielfaches höher als bei der Cablecom.

    Nun können mich von mir aus dutzende Einzelfall-User hier als Spinner anbrüllen, aber ich denke jeder der statistische Erfahrungen über hunderte oder tausende Anschlüsse hat, wird mit mir einig sein: Swisscom = Versagen & Inkompetenz mit System.
    18 25 Melden
    • saukaibli 17.11.2014 13:04
      Highlight Kann ich so nicht bestätigen. Habe vor 2 Jahren von Swisscom zu Cablecom gewechselt, ein Riesenfehler. Zuerst hatte ich ein vollkommen veraltetes Produkt (alte Box), das kaum mehr konnte als wenn ich nur eine Karte installiert hätte. Dann wechselte ich zu Horizon, das immer noch meilenweit entfernt von Swisscom TV war, was die Funktionalität betrifft. Dazu kamen haufenweise Probleme wie Abstürze, nicht aufgenommene Serien usw. Nach ca. 8 Monaten wechselte ich wieder auf SCTV und kann endlich wieder fernsehen ohne mich die ganze Zeit zu nerven und habe erst noch viel mehr Funktionen.
      11 2 Melden
    • sander1 17.11.2014 22:12
      Highlight Du versuchst eine Statistik über hunderte Kunden mit einem weiteren Einzelfall zu widerlegen? Da hast du offenbar irgendwas nicht verstanden ;-)
      4 3 Melden
    • exeswiss 07.09.2015 18:18
      Highlight ich glaube kaum, dass ein swisscom kundendienstler cabelcom probleme löst und umgekehrt.
      1 0 Melden
  • JayAge 15.11.2014 17:43
    Highlight Bin seit JAHREN zufriedener (UPC) Cablecom-Kunde. Bisher gab's nur sehr wenige Ausfälle und wenn ein Problem bestand, wurde es innert kurzer Zeit gelöst. Ich weiss nicht, ob ich damit zur Mehrheit oder Minderheit gehöre, aber verallgemeinern lässt sich die obige Gruselgeschichte sicherlich nicht. Letztlich gibt's wohl bei jeder Firma Kunden, die ähnliches durchmachen.
    40 12 Melden
    • Androider 15.11.2014 23:49
      Highlight Du dürftest wohl eher zur Minderheit gehören...
      11 13 Melden
    • goschi 16.11.2014 12:52
      Highlight Nachdem früher Cablecom wiklich grauenhaft im Support war, muss ich auch sagen, dass ich die letzten 4-5 Jahre mehrheitlich hervorragende Erfahrungen mit dem Support hatte, aber auch einzelne Ausnahmen, es ist im Endeffekt wohl doch immer stark davon abhängig, wen man am anderen Ende der Strippe hat, Nieten haben schlussendlich alle Anbieter zur Genüge im Repetoire, aber eben auch immer Gute.
      16 1 Melden
  • platzbern 15.11.2014 17:43
    Highlight Tja, anstatt ihre Grundprodukte einwandfrei zum Laufen zu bringen schalten sie lieber immer wieder Neues auf. Wie zum Beispiel das WiFree Angebot, dass ungefragt einfach eingeschaltet wird! Wie ihr das abschalten könnt steht hier: http://www.platzbern.ch/news/upc-cablecom-wi-free-deaktivieren/2735
    6 5 Melden
  • Flaco 15.11.2014 17:28
    Highlight Mich ärgert die Art und Weise wie UPS den Kunden mit allen Mitteln die elektronische Abrechnung aufhalsen will.
    Ich bezahle CHF 1.50 pro Monat für die Papierabrechnung. Jetzt bekomme ich aber keine detaillierten Abrechnungen mehr sondern nur noch die Zusammenfassung und den Einzahlungsschein. Wenn ich die Details sehen will muss ich ins Internet. Genau das ist was ich nicht will. Und bezahle aber trotzdem weiterhin CHF 1.50.
    Was diese Firma sich erlaubt ist allerhand und sollte mal so richtig in einen Shitstorm geraten.
    9 14 Melden
    • Flaco 16.11.2014 13:05
      Highlight Das geht dich nichts an warum ich die Papierrechnung brauche.
      Fakt ist, dass ich dafür bezahle!
      Punto!
      8 10 Melden
    • exeswiss 07.09.2015 18:28
      Highlight "Das geht dich nichts an warum ich die Papierrechnung brauche."

      dann hör auf hier rumzujammern. man kann die rechnung auch einfach ausdrucken (kostet weniger als 1.50 Fr.-)
      2 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 15.11.2014 17:19
    Highlight Mein Abonnement funktioniert seit Jahren tadellos. Habe eben auch Internet und Mobile zu dieser Firma gewechselt. Alles ohne Probleme. Einmal gab es ein Problem mit einer Rechnung. Aber nach dem anrufen war das geklärt. Ich arbeite nicht bei der Zeitung und kann nicht so tolle Artikel schreiben. Aber es gilt oft, wenn mal der Wurm drin ist, dann richtig. Fairerweise müsste man aber sagen, dass es auch bei Swisscom&Co viele Unzufriedene gibt.
    13 4 Melden
    • Androider 15.11.2014 23:46
      Highlight Kenne keinen einzigen, der mit Swisscom unzufrieden ist.
      4 19 Melden
  • fabian.sigrist 15.11.2014 17:16
    Highlight Also hier funktioniert komischerweise alles mit einer Digicard und einem Fernseher Jahrgang 09...
    13 3 Melden
  • enemy26 15.11.2014 16:55
    Highlight Meine Mindestvertragslaufzeit ist auch bald durch und dann bin ich weg. Vor einer Woche musste ich doch tatsächlich anrufen und betonen, ein Internet und TV Abo abgeschlossen zu haben, und keins für Post- und Telemarketing. Nein ich will kein iPhone 6 und ich habe meinen Handy Vertrag bei Orange gerade erst verlängert - da ändern auch die Anrufe alle 14 Tage nichts! Über die technischen Problemen will ich gar nicht mehr sprechen..
    10 9 Melden
  • Androider 15.11.2014 16:44
    Highlight Und deshalb seit eh und je ein zufriedener Swisscom-Kunde.
    Vielleicht täte Cablecom besser daran, ihr Geld, welches sie für all die TV-Werbung rausschmeissen, in die Verbesserung ihrer Produkte und ihres Kundenservices zu investieren...
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