Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Schweizer Händler profitieren

Weko bewirkt Halbierung von Kreditkarten-Gebühren

15.12.14, 09:44

Die Verrechnungsgebühren für die Kreditkarten von Master Card und Visa (Interchange Fees) in der Schweiz sinken ab August 2015 in zwei Schritten von heute 0,95 Prozent auf 0,44 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer einvernehmlichen Regelung der Wettbewerbskommission (Weko).

Sämtliche in die Untersuchung einbezogenen Parteien hätten die einvernehmliche Regelung mit der Weko unterzeichnet, teilte die Behörde am Montag mit. Die Gebührensenkung betrifft die im Inland geltende Gebühr, die bei der Zahlung mit einer Schweizer Kreditkarte bei einem Schweizer Händler durch diesen an den Kartenherausgeber zu entrichten ist.

Die Gebührensenkung erfolgt in zwei Schritten: Eine erste per 1. August 2015 auf 0,7 Prozent und eine zweite auf 1. August 2017 auf 0,44 Prozent. Laut Weko dürfte der Handel damit um rund 50 bis 60 Mio. Fr. pro Jahr entlastet werden.

Die Regelung mit der Weko abgeschlossen haben die Kreditkarten-Herausgeber BonusCard.ch, Cembra Money Bank, Corner Banca, Credit Suisse, PostFinance, UBS und Viseca. Von den Händlern, die Kreditkarten akzeptieren sind Aduno, B+S Card Service, ConCardis und SIX Payment Services eingebunden worden. (whr/sda)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Erfolgreiches Modelabel vor dem Aus: Der schmutzige Kampf um Naketano

Das plötzliche Ende der Kultmarke Naketano ist bis heute ein Rätsel. Die Gründer schweigen. Doch Auslöser könnte die Klage eines früheren Geschäftspartners sein, der sich erstmals zu Wort meldet.

An einem Herbsttag im Jahr 2016 beschlich Thomas Meier der Verdacht, dass er über den Tisch gezogen worden war. Meier spazierte durch den Hamburger Tierpark und bemerkte: Hier laufen ja überall Menschen in Naketano-Pullis rum. Ihm schwante: Das Modelabel Naketano verdient ordentlich Geld – und ihm dürfte viel davon entgangen sein.

Meier ist Unternehmer und heisst in Wirklichkeit anders. Ohne ihn – sagt er – gäbe es den Erfolg von Naketano gar nicht. Sieben Jahre war er Miteigentümer der …

Artikel lesen