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A job advert for a local fast food outlet hangs from a wall in a shopping center located in central Sydney, Australia, in this picture taken on March 18, 2016. Australia's economy was improving and its financial system sound, a top central banker said on March 22, 2016, though he called recent evidence on jobs growth more

Nur wer positiv denkt, erhält einen Job in diesem australischen Restaurant.
Bild: DAVID GRAY/REUTERS

Der Neoliberalismus hat ein neues politisches Monster gezeugt: Das Prekariat

Die vierte Industrielle Revolution macht Schluss mit der alten Gesellschaftsordnung von Adel, Bürgertum und Arbeiter. Quer durch alle Schichten entsteht eine neue gefährliche Klasse: das Prekariat.

19.04.16, 09:11 21.04.16, 05:25


Dan Lyons war einst Redaktor bei «Newsweek», einem der angesehensten Nachrichtenmagazine der Welt. Heute ist das Magazin nur noch ein Schatten seiner selbst und Lyons versuchte sein Glück deshalb in der Kommunikationsabteilung eines IT-Start-ups. Dort stösst er auf ein erstaunliches Phänomen: Entlassungen werden neuerdings «erfolgreiche Absolvierung» (Graduation) genannt, und sie werden nicht bedauert sondern gefeiert.

«Wir haben noch nie behauptet, unser Vorgehen sei das richtige – nur, dass es unser Vorgehen ist.»

Jeff Bezos, Amazon

Konkret sieht das wie folgt aus. Wird jemand gefeuert, dann verschickt der Gruppenchef ein Mail mit folgendem Inhalt: «Team, wir wollen euch bloss mitteilen, dass Person X soeben erfolgreich abgeschlossen hat und wir sehr erfreut sind, dass sie nun ihre Superpower beim nächsten grossen Abenteuer anwenden wird.»  

Rockstar – und gefeuert

Wie widerlich dieses Vorgehen sein kann, zeigt Lyons am Beispiel einer 35-jährigen Kollegin auf. Sie war vier Jahre lang für das Unternehmen tätig. Eines Tages erklärte ihr 28-jähriger Vorgesetzter, sie hätte zwei Wochen, um zu verschwinden. Am letzten Tag organisierte er eine Abschiedsparty für sie und verabschiedete sie mit Worten wie «Wir sind alle Rockstars» und «Wir werden die Welt verändern».  

WASHINGTON, DC - JANUARY 28:  Amazon founder and Washington Post owner Jeff Bezos delivers remarks during the opening ceremony of the media company's new location January 28, 2016 in Washington, DC. Bezos purchased the newspaper and media company in October of 2013 from the storied Graham family.  (Photo by Chip Somodevilla/Getty Images)

Amazon-Chef Jeff Bezos ist die Verkörperung des neuen IT-Zynismus. Bild: Getty Images North America

Bis vor kurzem haben Tech-Firmen alles unternommen, um ihre Mitarbeiter an sich zu binden, sei es mit Stockoptions, Gratiskantinen oder den verschiedensten Vergütungen. Heute herrscht nackter Zynismus. Als Amazon vor rund einem Jahr von der «New York Times» wegen seiner rüden Firmenkultur kritisiert wurde, entgegnete Jeff Bezos kaltschnäuzig: «Wir haben noch nie behauptet, unser Vorgehen sei das richtige – nur, dass es unser Vorgehen ist.» Im Klartext: Wem es nicht passt, der kann gehen.  

Die reichsten IT-Unternehmer der Welt

Die «Wem-es-nicht-passt»-Kultur

Diese «Wem-es-nicht-passt-der-kann-gehen»-Kultur ist im digitalen Zeitalter auf dem Vormarsch, und zwar nicht nur bei ungelernten und schlecht bezahlten Angestellten. Mitarbeiter werden – wie es so schön heisst – empowert, um dann als Wegwerfartikel behandelt zu werden. Loyalität zum Unternehmen, einst eine Tugend, ist zur lästigen Eigenschaft von Sozialromantikern verkommen.  

Willkommen in der schönen neuen Welt des Prekariats. So nennt man die neue Gesellschaftsordnung, die sich im Zeitalter der vierten Industriellen Revolution abzuzeichnen beginnt. Der britische Sozialwissenschaftler und Professor Guy Standing hat diese neue Klasse untersucht und in seinem Buch «The Precariat» beschrieben.

epa05111724 US Vice-President Joe Biden (2-R), Jill Biden (R), US actor Leonardo DiCaprio (L) and German Klaus Schwab (C), founder and president of the World Economic Forum, WEF, applaud after the Crystal Award Ceremony on the eve of the opening of 46th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, 19 January 2016. The overarching theme of the meeting, which is expected to gather some 2,500 leading politicians, UN executives, heads of major corporations, NGO leaders and artists at the annual four-day gathering taking place from 20 to 23 January, is 'Mastering the Fourth Industrial Revolution'.  EPA/LAURENT GILLIERON

US-Vize Joe Biden beim Treffen der globalen Elite in Davos. Bild: EPA/KEYSTONE

Wer in prekären Verhältnissen arbeitet, dem fehlt vor allem eines: Sicherheit. Sie oder er ist nicht geschützt gegen willkürliche Entlassungen, ist schlecht versichert, oft unregelmässig beschäftigt und bezahlt und selten organisiert.  

Die neue Gesellschaftshierarchie

Die Anzahl der Menschen, die im Prekariat leben, nimmt rasch zu. Standing geht davon aus, dass in vielen Ländern bereits ein Viertel der Erwerbstätigen davon betroffen ist und dass – ausser einer gut abgesicherten Elite – potenziell alle gefährdet sind.  

Allmählich entsteht so eine neue Hierarchie der Gesellschaft: Zuoberst thront eine absurd reiche Elite. Dann folgt das «Salariat», eine Schicht von Managern, die auf stabile Einkommen und Sozialleistungen zählen können. Diese Schicht findet man im Management von Konzernen oder auf den Chefposten der öffentlichen Verwaltung.

Die klassische Arbeiterklasse schrumpft

Was Standing die «Proficians» nennt, folgt als nächstes. Darunter versteht man gut ausgebildete Facharbeiter, die sich als Einzelmasken für spezielle Projekte engagieren lassen und dabei gut verdienen können. Sie haben deshalb kein Interesse mehr, sich fest anstellen zu lassen.

«Im grossen Ganzen haben Amerikas mittelständische Angestellte das positive Denken als Ersatz für Wohlstand und Sicherheit akzeptiert.»

Barbara Ehrenreich

Die traditionelle Arbeiterklasse ist stark am Schrumpfen. Für sie wurde einst der Sozialstaat geschaffen, doch die Gewerkschaften verlieren an Einfluss und der Zusammenhalt in der Gemeinschaft nimmt ab. «Unterhalb dieser vier Gruppen entsteht ein wachsendes Prekariat», schreibt Standing, «flankiert von einer Armee von Arbeitslosen und einer Gruppe von Menschen, die sich völlig von der Gesellschaft abgewandt haben.»

Robots assemble the main body of one of Daihatsu Motor's vehicles at the minivehicle maker's Kyushu Oita (Nakatsu) No.2 Plant in Nakatsu, Oita prefecture, Japan, April 6, 2016. REUTERS/Naomi Tajitsu

Roboter als Jobkiller.
Bild: STAFF/REUTERS

Wer in prekären Verhältnissen lebt, hat permanent Stress – und muss dazu auch noch gute Miene zum bösen Spiel machen. Die amerikanische Journalistin Babara Ehrenreich hat in ihrem Buch «Smile oder Die» aufgezeigt, wie sich auch der Mittelstand auf dem modernen Arbeitsmarkt geradezu prostituieren und dabei auch noch stets lächeln muss.

Die vierte Industrielle Revolution frisst Jobs

Ehrenreich hat sich um verschiedenste Jobs in der PR-Branche beworben und dabei ein ähnlich zynisches Verhalten wie ihr «Newsweek»-Kollege Lyons beobachtet. Wer nicht positiv denkt, ist weg vom Fenster. Entlassungen werden als Chance für neue Optionen gefeiert. «Im grossen Ganzen haben Amerikas mittelständische Angestellte das positive Denken als Ersatz für Wohlstand und Sicherheit akzeptiert», lautet Ehrenreichs deprimierendes Fazit ihres Undercover-Einsatzes.  

Jeder zweite amerikanische Arbeitsplatz ist in der vierten Industriellen Revolution in Gefahr, durch eine Maschine ersetzt zu werden. Zu diesem Ergebnis gelangen die beiden Oxford-Professoren Carl Frey und Michael Osborne. Die Ökonomen der Bank of England rechnen mit einem Verlust von 15 Millionen Jobs auf der Insel.

In Deutschland ist der Trend zu «atypischer Beschäftigung» ebenfalls stark ausgeprägt. So schreibt Marcel Fratzscher in seinem Buch «Verteilungskampf»: «Mehr als ein Drittel aller Jobs in Deutschland war entweder temporär begrenzt, wurde in Teilzeit oder in Selbstständigkeit ausgeübt.» Für die Schweiz dürfte die Entwicklung ähnlich aussehen.  

Hatte Marx doch Recht?

Digitalisierung und Migration werden die Prekarisierung der Arbeitswelt noch beschleunigen. Wie im 19. Jahrhundert droht damit eine Verelendung einer breiten Bevölkerung. Die Verelendungsthese von Marx und Engels wurde letztlich zwar widerlegt, doch der Wohlstand der Massen wuchs erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zunächst hat die Industrielle Revolution jahrzehntelang Massenarmut erzeugt. Als 1848 das Kommunistische Manifest erschien, war diese Entwicklung noch in vollem Gange.

Zwei Flüchtlinge aus dem Kongo bei der Arbeit

Flüchtlinge als unerwünschte Konkurrenz.
Bild: Keystone

Eine ähnliche Verelendungswelle könnte im Zuge der vierten Industriellen Revolution über uns hereinbrechen. Zwar macht der technische Fortschritt die Wirtschaft als Ganzes produktiver, doch die Früchte dieses Fortschrittes werden sehr ungleich verteilt.

Die Gleichung höhere Produktivität gleich höhere Löhne geht schon längst nicht mehr auf. Im Gegenteil: Weltweit beklagen die Ökonomen eine so genannte «säkulare Stagnation». Darunter verstehen sie einen Nachfragenotstand, weil die Kaufkraft der Massen kleiner wird. Mit Negativzinsen und einer Geldschwemme versuchen die Zentralbanken, gegen diese Entwicklung anzukämpfen, zunehmend erfolglos.

«Wird die Angst nicht gemässigt und in sichere Bahnen gelenkt, dann droht die Gefahr, dass sie in irrationale Hysterie abgleitet»

Guy Standing

Sollte es nicht gelingen, die säkulare Stagnation zu überwinden, dann wird aus dem Prekariat die neue gefährliche Klasse. Der Erfolg des Neoliberalismus habe ein «erwachendes politisches Monster» erzeugt, warnt Guy Standing.  

Warum die traditionelle Linke keine Rezepte hat

Die traditionelle Linke ist im Kampf gegen dieses Monster wenig hilfreich. «Gewerkschaften kämpfen für mehr Jobs und einen grösseren Anteil am Kuchen», schreibt Standing. «(...) Sie machen zwar Gesten an die Arbeitslosen und die grünen Anliegen. Aber sobald es zu einem Konflikt zwischen den finanziellen Interessen ihrer Mitglieder und sozialen oder ökologischen Themen kommt, entscheiden sie sich zugunsten ihrer Mitglieder.»

Die fortschreitende Prekarisierung der Arbeitswelt zeigt bereits jetzt alle Symptome des «politischen Monsters», vor dem Standing warnt. Die Erfolge eines Donald Trump, aber auch der Vormarsch von faschistoiden Rechtsparteien in Europa, sprechen eine deutliche Sprache.   Prekarisierung erzeugt Angst. Angst ist zwar ein Teil der Freiheit, aber zu viel Angst wird zur Bedrohung der Freiheit. «Wird diese Angst nicht gemässigt und in sichere Bahnen gelenkt, dann droht die Gefahr, dass sie in irrationale Hysterie abgleitet», warnt Standing.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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188Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • per scientam 25.04.2016 20:10
    Highlight Beim Thema Neoliberalismus, sollte man in die USA des 19ten Jahrhunderts schauen.
    Zu derzeit haben die Amerikanischen Liberalen (Liberal in den USA die Linken), die Grenzen zwischen den Staaten Abgebaut und den Bundesstaat gestärkt. (Federal Governement, Feds)

    Schon damals bemängelten die Liberals die Tycoons und Superreichen welche sich das Land unter den Nagel rissen, mit den neuen Freiheiten. Sie haben verloren.

    Es passiert das Selbe in Europa:
    Die Eur. UNION ist nichts anderes als die UNITED S.O.A.
    Die SP/Grüne/CVP/FDP betreiben mit der EU Politik US-Liberal-Politik aus dem 19.Jhd.
    1 1 Melden
  • blueberry muffin 21.04.2016 01:14
    Highlight Hier noch sein Track Record. Leider sind die Medien nicht mit ihm. Nichtmal hier in der Schweiz haben sie den Sprung gewagt. Was fuer ein Witz die Medien von Heute doch geworden sind.
    4 2 Melden
  • blueberry muffin 21.04.2016 00:49
    Highlight Sanders erhielt mehr Stimmen als Donald Trump und ist die Traditionelle Linke Antwort zum Problem.

    Aber mimimi.
    8 2 Melden
  • wolkenesser 20.04.2016 07:33
    Highlight Ich bin schon noch froh, dass ich in einem kleinen Famillienbetrieb arbeite und generell die Arbeitsszene (Steinbildhauer) eher klein und familliär ist. Doch auch ich habe im 1.ten Lehrjahr Mobbingerfahrungen gemacht .....
    Danke für den Artikel in ihm steckt wirklich viel Wahrheit, leider.
    12 0 Melden
  • HansDampf_CH 20.04.2016 07:19
    Highlight Der grösste Fehler in der Geschichte war die Annahme, dass als der Kommunismus 1989 spektakulär gescheitert war, die irrige Annahme, dass das Gegenteil automatisch richtig sein muss.
    Alternativlos.
    51 5 Melden
    • FrancoL 20.04.2016 19:33
      Highlight Dickes JA, Du hast recht!
      9 4 Melden
    • per scientam 25.04.2016 19:57
      Highlight Soziale Marktwirtschaft.

      Darüber sollte man diskutieren. Wieder einmal...
      4 0 Melden
    • per scientam 25.04.2016 20:03
      Highlight P.S.

      Die Freie Marktwirtschaft hat zwei Feinde:
      Den Staat und die Banken/Kredithaie/Superkapitalisten.

      Der Staat Reguliert alles zu Tode und deckt mit seinen Gesetzen die Kreditgeber die überrissene Zinsen fordern.

      Föderale Staaten mit Freier Marktwirtschaft generieren normalerweise Wohlstand:
      Föderal: Regionale Gesetze können gemacht werden und Entscheide können Regional gefällt werden. z.B. "Diese Quelle gehört der Gemeinde X, Coca Cola darf hier kein Wasser abzapfen. Punkt."
      Freie Marktwirtschaft: Jeder weiss selbst am besten was er braucht. Oder hat selbst eine Gute Idee.
      1 1 Melden
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  • Spooky 20.04.2016 02:00
    Highlight "...entsteht eine neue gefährliche Klasse..."

    Das Dumme ist: Wenn man abgehängt, ausgesteuert und isoliert wird, ist man plötzlich allein. Weder die SP noch die SVP kümmert sich um einen. Diese beiden Parteien kümmern sich lieber um die Flüchtlinge aus fremden Ländern. Mit der Zeit verliert man dann die Fähigkeit, gefährlich - d.h. richtig - zu denken. Man verblödet. Das ist alles. Und die Welt geht weiter, als ob es uns nicht gäbe. Und Flavia Kleiner mit ihren leuchtenden Augen kümmert sich lieber um kriminelle Ausländer als um verarmte Schweizer. Und alle verehren sie fast wie eine Heilige.
    20 41 Melden
    • Paul_Partisan 20.04.2016 08:22
      Highlight Du hast wohl einfach nicht begriffen, um was es in der DSI ging, wenn du solchen Mist erzählst. Ziel war nicht, sich um "kriminelle Ausländer" zu kümmern sonder die Gewaltentrennung und den Rechtsstaat zu schützen. Urschweizerische Werte also!
      35 7 Melden
    • INVKR 20.04.2016 16:23
      Highlight Natürlich ist Perspektivlosigkeit ein grosses Problem. Aber hast du ganz im Ernst das Gefühl, du wärst auf dem Arbeitsmarkt gleich wieder gefragt, wenn es keine Flüchtlinge und "kriminelle Ausländer" mehr gäbe?

      übrigens: Würden wir Rechtsstaat und Menschenrechte abschaffen, würde auch bspw. einer Initiative nichts mehr im Wege stehen, die die Sozialhilfe ganz abschafft und dich verhungern lässt...
      20 2 Melden
    • Spooky 20.04.2016 18:20
      Highlight @INVKR
      Ich wollte nur sagen, dass ich nicht an die Entstehung einer "neuen gefährlichen Klasse" glaube. Warum nicht? Weil das Kapital heutzutage die technischen Möglichkeiten besitzt (Facebook, Twitter, Google, aber auch Watson), das Denken jener Leute in prekären Situationen in ihrem Sinne zu beeinflussen oder mindestens zu stören. Die DSI- Hysterie (über eine Million Franken an Spenden von vielleicht vielen armen Leuten) ist für mich ein Beispiel dafür. Die nächste Massenbeeinflussung könnte von rechst kommen. Und dann Gnad Gott.
      8 1 Melden
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  • simiimi 19.04.2016 23:27
    Highlight Sapere, natürlich bildet der homo oeconomicus den Menschen nicht vollständig ab, aber "survival of the fittest" begünstigt halt all die angeprangerten Eigenschaften des Kapitalismus
    13 6 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 23:53
      Highlight Wenn ich alleine sozialdarwinistisch denke wäre die Aussage wahrscheinlich sogar richtig. Das heisst aber nicht, dass der Kapitalismus alternativlos ist, er folgt nicht automatisch aus dem Wesen des Menschen. Die kritisierten Eigenschaften werden durchs System favorisiert und begünstigt. Ändern wir die Parameter und die Funktionsweise des System, werden andere menschliche Eigenschaften wicht, wer aber alleine auf Profitmaximierung fixiert ist, der will das System ändern. Der heutige Kapitalismus ist wirtschaftsschädigend, innovationsfeindlich und demokratiefeindlich.
      34 2 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 23:59
      Highlight Der heutige Kapitalismus widerspricht sogar grundlegenden Prinzipien des freien Marktes. Die Finanzkrise ist dafür bestes Beispiel. Horrende Gewinne wurden zuerst privatisiert und dem realen Wirtschaftskreislauf entzogen, dannach wurden die Risiken und Verluste verstaatlicht. Genau dasselbe will die Energiebranche jetzt mit den Wasser und Atomwerke machen, nachdem man jahrzehntelang von Subventionen und Kostenunwahrheit profitiert hat.
      47 1 Melden
    • rodolofo 20.04.2016 08:19
      Highlight Sapere Aude hat völlig recht
      Die Ansätze und Technologien sind bereits da.
      Wir müssen sie nur noch einsetzen und weiterentwickeln!
      Wir müssen die Super-Reiche wie Süchtige behandeln und nicht kriminalisieren, ebenso wie andere Drogensüchtige.
      Was die brauchen sind staatliche Abgabe-Systeme und Entzugsprogramme.
      Wir würden beispielsweise einem Super-Reichen, der sich trotzdem arm fühlt, weil irgendwo auf der Welt noch ein Reicherer den Grosskotz spielt, sagen:
      Du darfst noch zwei drei Briefkastenfirmen führen in Panama. Ansonsten aber ist Schluss! Du kriegst wie alle andern Dein Grundeinkommen.
      15 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 19.04.2016 20:11
    Highlight Wenn wir wirklich etwas bewirken wollen, dann müssen halt nicht mehr bei Amazon und Co einkaufen. Solange wir dies tun, werden wir solche Arschgesichter wie Jeff B.'s weiterhin in ihrem asozialen Verhalten unterstützen. Deswegen lieber gerne mal einen Franken bei der Konkurrenz mehr ausgeben, dies kommt uns dann indirekt ebenfalls zu Gute.
    74 3 Melden
  • koks 19.04.2016 20:06
    Highlight In Frankreich nahm die Belegschaft schon Chefs als Geisel. Das lässt sich auch ausdehnen auf die Aktionäre. Der Möglichkeiten sind viele.
    32 10 Melden
    • Froggr 21.04.2016 18:35
      Highlight In Frankreich hat man soeben gegen die 35 Stunden Woche gestreikt. :-) Die sind zum scheitern verurteilt.
      0 0 Melden
  • DerGrund 19.04.2016 15:55
    Highlight Ich gebe den ganzen Geldmonarchen noch höchstens ein paar Jahrzehnte, dann wird es ihnen wohl so ergehen wie Ludwig dem Sonnenkönig. Spätestens wenn die Vermögen maximal konzentriert sind und die 4. industrielle Revolution den Grossteil der Bevölkerung in die Arbeitslosigkeit getrieben hat, werden die Milliardäre dieser Welt plötzlich allein sein in einem Spiel, für das es viele braucht. Und die Menschen werden merken, dass die Verelendung sie auch unabhängig macht von System, welches sie ausgespuckt hat. Dann verhungern die Reichen auf ihren Milliarden.
    56 4 Melden
    • DerGrund 20.04.2016 03:57
      Highlight Schade übrigens dass Kapitalismuskritik nur den Extremparteien zueigen ist. Als eher mitte-rechtskonservativ eingestellter fehlt mir da die passende Partei in der Landschaft.
      13 2 Melden
    • karl_e 20.04.2016 12:10
      Highlight Der Sonnenkönig starb alterswegen und keinesfalls durch äussere Gewalt. Solche geschah erst dem 16. Ludwig und dessen lieblicher Gattin etliche Jahrzehnte später mittels der Guillotine.
      7 0 Melden
    • Froggr 20.04.2016 21:44
      Highlight Leute der Grossteil der Bevölkerung wird dadurch sicherlich nicht arbeitslos. Und in den nächsten 100 Jahren wird sich beim heutigen Kapitalismus mit Sicherheit nichts ändern. Und das ist gut so. Ich gehe davon aus, dass zum Komunismus sicherlich niemand zurückgehen will und auch sonst keine wirklichen Lösungsvorschläge vorhanden sind.
      1 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 19.04.2016 15:30
    Highlight Sahra Wagenknecht schreibt in ihrem neuen Buch zurecht, dass wir die freie Marktwirtschaft vor dem Kapitalismus retten müssen. Eine Gesellschaft die den Egoisten und Gierigsten die grössten Erfolgschancen einräumt, in welcher Egoismus und Rücksichtslosigkeit als clever , vermeintliche Gutmenschen als dumm und naiv gelten, kann keine solidarische, frei und faire Wirtschaftsordnung sein. Wir sollten in der Zukunft auf eine Wirtschaftsordnung setzen, in welcher die Menschen aus respektablen Motiven das allgemeine Wohl fördert und nicht eine, die die Lastern der Menschen als Tugend verkauft.
    54 5 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 16:41
      Highlight Deckungsgleich zur Demokratie; Das GEMEINWOHL steht im Vordergrund und nicht das von einzelnen Wenigen.
      26 2 Melden
    • Sapere Aude 19.04.2016 17:40
      Highlight Genau, die Marktwirtschaft ist nicht das Problem, sondern das falsche Anreizsystem welches der neoliberalen Wirtschaftsideologie. Weshalb in linken Kreisen die Idee einer Demokratisierung von der Wirtschaft diskutiert wird.
      31 1 Melden
    • simiimi 19.04.2016 21:49
      Highlight Sie haben in ihren Überlegungen den zentralsten Faktor vergessen: Die Natur des Menschen
      12 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 19.04.2016 14:30
    Highlight Statt: lächle oder stirb.
    Stirb und lächle. Wir sterben sowieso. Warum nicht mit einem Lächeln?
    11 7 Melden
  • Wolfsblut 19.04.2016 13:45
    Highlight Ich wünschte mir einen Bernie Sanders in der Schweiz.
    29 8 Melden
    • Homes8 19.04.2016 14:23
      Highlight Ich habe unten das Gedicht von Mani Matter über Nationalrat Hugo Sanders gepostet.
      Vieleicht hätte uns Mani Matter retten können.
      22 1 Melden
    • Emperor 19.04.2016 15:24
      Highlight Naja Bernies Positionen sind in weiten Teilen in Europa Realität, nur leider kommen sie von Rechts immer mehr unter Beschuss...
      23 0 Melden
    • Homes8 19.04.2016 15:59
      Highlight Da der Text nicht aufgeschaltet wurde, hier das Ding auf utube
      5 0 Melden
  • gipfelibringer 19.04.2016 13:16
    Highlight Das Prekariat ist keine neue Erfindung, sondern ein neues Etikett für das, was im 19. Jahrhundert Proletariat genannt wurde. Auch damals waren Industrielle unheimlich reich gemessen an den Löhnen, die sie ihren Arbeitern zahlten. Auch damals mussten Arbeiter kuschen oder verschwinden. Die soziale Absicherung, die heute durch fehlgeleitete Globalisierung aus den Angeln gehoben wird, ist eine Errungenschaft des späten 19. und des 20. Jahrhunderts. Auch dies wird sich wiederholen - entweder, indem verständige Salaristen und Eliten "vernünftig" werden, oder dann durch Aufstände und Revolutionen.
    44 1 Melden
  • Kookaburra 19.04.2016 12:00
    Highlight Natürlich sind die Reichen schuld, aber gerade in der Schweiz ist es doch einfach nicht weiter leugbar, dass gerade die traditionelle Linke mit der Zuwanderung die schärfste Waffe zu dieser Entwicklung und dadurch die Menschen geliefert haben. Man erkennt es dadurch, dass Herr Löpfe sich nicht auf der Seite der "Wem es nicht passt Ersetzten" sieht, sondern diese als Monster und Pöbel betrachtet.
    Denn in der Schweiz wurden so viele wie nirgends sonst verdrängt und ersetzt und jeder der diese Verelendung erkannt und gewarnt hat, wurde als Rasisst verschrien...
    51 51 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 12:49
      Highlight So ist es leider. Es ist mir nach wie vor unverständlich, wie für die hiesigen Linksparteien ihre internationalistische Ideologie über alles geht und sie dafür die Interessen der einheimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Füssen treten.
      43 31 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 13:06
      Highlight Sie schreiben:
      . . . . dass gerade die traditionelle Linke mit der Zuwanderung die schärfste Waffe zu dieser Entwicklung und dadurch die Menschen geliefert haben . . . .
      Meiner Ansicht nach ist die Zuwanderung nicht geliefert, sie wird durch die Wirtschaft (ganz wenige Linke!) gefordert, geholt, rekrutiert und die Wirtschaft hält weder von flankierenden Massnahmen noch von einer Dämpfung etwas, wenn es ihr nicht ins Konzept passt!
      Die Wirtschaft kämpft bei Bedarf immer noch um Kontingente.
      Die Wirtschaft und deren Exponenten sind die Treibfeder der Zuwanderung und nicht die Verträge!
      31 11 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 13:32
      Highlight @FrancoL: Natürlich hat die Wirtschaft ein Interesse an einem möglichst grossen Pool an verfügbaren Arbeitskräften und holt diese dank PFZ faktisch ohne Begrenzung ins Land.
      Aber dann wäre es eben Aufgabe der Linksparteien gegen dieses Konstrukt anzukämpfen, das den Druck auf Arbeitnehmer und Löhne massiv erhöht hat. Stattdessen tun sie genau das Gegenteil. Das ist der Skandal.
      34 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 19.04.2016 11:44
    Highlight Die Globalisierung führt uns in die Sklaverei. Schlussendlich landen wir, wie die Schweine, in der gewinnoptimierten Massen-/Fabrikhaltung. Know how und Selbstständigkeit verschwindet.
    Je grösser die Organisation, um so einfacher bringen die Mächtigen Ihre ausbeuterischen Gesetze durch. Das auf Kosten der Natur. Es geht nicht drum, z.B. Containerschiffe zu bauen die weniger Dreck rauslassen, sondern regional und selbstständig zu produzieren.
    Die UN, EU u.a. betreiben bei Steuer- und Umweltfragen Hinhaltetaktik, zugunsten mächtiger Personen.
    44 9 Melden
    • gipfelibringer 19.04.2016 13:18
      Highlight Nein, es ist eben keine Sklaverei - da Sklaven Investitionsgüter wären und in der Bilanz als Aktivposten und Unternehmensvermögen auftauchen würden. Lohnarbeit hingegen ist immer nur ein Kostenfaktor.
      7 4 Melden
    • Homes8 19.04.2016 13:52
      Highlight Nennen Sie es wie Sie wollen. Sie lenken nur vom Thema ab. Genauso wie wie diejenigen, die darüber diskutieren, ob wir uns in unserem Käfig nach links oder rechts bewegen sollen.
      11 1 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 15:26
      Highlight Etwas krass dargestellt. Und im Gegensatz zu den Schweinen füttern wir unsere Herren gleich selbst und reinigen auch noch den Stall! Krass aber wahr.
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus86 19.04.2016 11:37
    Highlight
    25 2 Melden
    • Señor Ding Dong 19.04.2016 12:55
      Highlight Das ist Herzlifishing. Mani Matter kann man einfach nicht Blitzen :-'(
      15 0 Melden
  • Linus Luchs 19.04.2016 11:21
    Highlight Das Prekariat wird zum „Monster“, weil es die Rettung von faschistoiden Kräften erhofft. Es wählt aber auch neoliberale Parteien, die für die Superreichen und das Salariat politisieren. Warum wählen die Kälber ihre Schlächter? Warum erkennen sie nicht, dass die Rechtsnationalen zusammen mit den Neoliberalen die Basis einer zivilisierten, solidarischen Gesellschaft zerstören? Das lässt sich nicht mit 600 Zeichen beantworten. Plausible Erklärungen finden sich im Text „Atlas wirft die sozialdemokratische Welt ab“ von Regula Stämpfli:
    http://www.globallabour.info/de/St%C3%A4mpfli%20%28Atlas%29.pdf
    36 5 Melden
    • atomschlaf 19.04.2016 12:59
      Highlight Es erhofft einzig die Rettung von Rechts, weil die Linke die einheimischen Arbeitnehmer verraten und verkauft hat.
      17 18 Melden
    • Daniel Caduff 19.04.2016 14:16
      Highlight @Atomschlaf

      Ein Grossteil des Prekariats ist nicht stimmberechtigt. - Es sind oft Ausländer, die in der Schweiz die typischen Büezerjobs erledigen. Die Linke (SP) war in der Schweiz für flankierende Massnahmen zugunsten der Arbeitnehmer. - Gegen den erbitterten Widerstand der rechten Mehrheit. Diese rechte Mehrheit wird zudem von vielen Rentnern gewählt. Personen also, die sowieso nicht mehr im Arbeitsprozess stecken. Die SVP hat es jedoch geschafft, ökonomische Verteilungsfragen durch einen emotionalen Kulturkampf zu ersetzen. Deswegen wählen so viele Kälber ihren Metzger selbst.
      21 2 Melden
  • saukaibli 19.04.2016 11:20
    Highlight Ist doch kein Wunder dass es so weit kommt in einer Welt, in der mein hart erarbeitetes Einkommen höher versteuert werden muss als Gewinne aus Aktien oder Erbschaften. Das ist einfach nur pervers und kann nur zu Ungleichheit führen. Wer eh schon mehr hat kann sein Geld so günstig vermehren. Wir als normale Arbeiter werden da krass benachteiligt. Wieso muss ich für harte Arbeit mehr Steuern bezahlen als einer der an der Börse zockt oder Geld geschenkt bekommt?
    70 4 Melden
    • Fabio74 19.04.2016 11:42
      Highlight Warum wählt die Mehrheit solche Parteien, die gegen die eigenen Interessen sind? Weil man die, die noch weiter unten sind, nicht aufsteigen lassen will. Da macht das Treten nach unten Sinn und im Gegenzug buckeln wir nach oben, weil die Reichen ja viel Steuern zahlen und man sie darum schonen muss.
      57 2 Melden
    • Lopsi 19.04.2016 20:35
      Highlight War schon in der Schule so. Statt einander zu helfen, haben sich die Gemobbten noch gegenseitig gemobbt. Habe ich nie verstanden, ist das so ein Schweizer Ding?
      2 1 Melden
    • wolkenesser 20.04.2016 12:14
      Highlight @Lopsi eher so ein Gesellschaft Ding, wir werden ja schon früh bewertet in der Kindheit anhand von Noten und dann anschliessend verglichen mit anderen und dann ermittelt man schon den "Wert" für die Gesellschaft. Wir lernen früh, dass alle anderen Konkurenten sind und es darum geht diese systematisch auszuschalten: Mobbing, überbieten und Gewalt.
      1 0 Melden
  • Emperor 19.04.2016 11:19
    Highlight Es gibt nur schon auf Watson so viele Leute, die etwas ändern wollen aber niemand tut etwas (bis auf sehr wenige Ausnahmen), alle beklagen sich nur im Internet. Noch sind wir nicht durch Roboter ersetzt noch haben wir die Macht, die Welt lahm zu legen und die Elite zurück in die Gesellschaft zu zwingen... wenn man sich nur trauen würde aber dafür gehts uns wohl noch zu gut... Ich hoffe einfach, das Bernie Präsident wird, vielleicht wäre das der Anfang einer Wende...
    34 3 Melden
    • philosophund 19.04.2016 11:53
      Highlight Ja auf Watson gibt es viele "solche" Leute. Nur.. schau dich mal bei 20min oder Blick herum und lies die Kommentarspalten. Da bin ich jeweils kurz davor auf meine Tastatur zu erbrechen. I.d.R. wird dort auch alles glorifiziert, was aus Herrliberg kommt. Beginnt schon beim BGE und endet in der Genderfrage.
      52 3 Melden
    • smarties 19.04.2016 13:24
      Highlight Wer hilft mir mit der Selbstversorgeridee?
      Letztendlich ist der Luxus oft wichtiger....
      2 1 Melden
  • amore 19.04.2016 11:18
    Highlight Für die Herstellung einer globalen sozialen und solidarischen Marktwirtschaft wären die heute leidenden Menschen in der stimmenmässigen Mehrheit. Weiss der Kuckuck, warum diese Mehrheit dies nicht schafft. Mit dem BGE wäre ein erster vernünftiger Schritt getan. Aber wahrscheinlich wird der gierige Kapitalusmus, der nur wenige bedient, weiter grassieren. Dann wird es aber in absehbarer Zeit zu einer grossen Revolution kommen.
    25 6 Melden
    • Adrian.E 19.04.2016 14:44
      Highlight Das BGE würde genau die gefährliche Ideologie fördern, um die es auch in dem Artikel geht. Von den BGE-Initianten hört man immer wieder, dass sie ausschliesslich "intrinsische Motivation" für die Arbeit als legitim betrachten. Professionelle, qualitativ gute Arbeit reicht also nicht mehr, Menschen müssen überzeugt sein, dass sie Arbeit ihre Selbstverwirklichung sei, und wenn jemand anders denkt, kann er gehen und von 2500 Franken im Monat zu leben versuchen.

      Ein Nein zur Grundeinkommens-Initiative ist wichtig, um diesen Tendenzen entgegenzutreten.
      5 4 Melden
  • saukaibli 19.04.2016 11:02
    Highlight Also diese "Wem-es-nicht-passt-der-kann-gehen"-Kultur habe ich schon vor Jahren bei der Swisscom erlebt, das ist leider nichts Neues. Wenn die Elite nicht bald zur Vernunft kommt, wird sie früher oder später enden wie französische Elite dazumals. Irgendwann merkt auch der Allerdümmste, dass nicht die Ausländer schuldig sind an unseren schlechten Arbeitsbedingungen, sondern die sich grenzenlos bereichernde Wirtschaftselite, die uns vor den Abstimmungen immer mit Verlust von Arbeitsplätzen droht.
    55 5 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 11:16
      Highlight Selbiges bei der Zürich Versicherung.
      Die waren dann auch überrascht, als scharenweise Leute abgehauen sind.
      22 3 Melden
    • biosignalinator 19.04.2016 11:48
      Highlight Dazu mach' ich die Mitarbeiter auch verantwortlich! Wenn diese "Elite" erfolg damit hat den Angestellten die Statistiken um die Ohren zu hauen, unter Druck zu setzen und gegeneinander auszuspielen, sollte jeder einzelne mal darüber nachdenken in welche Rolle er/sie hineingedrängt wird und als Team mal agieren. Wahrscheinlich ist das eine Illusion, weil jeder sich selbst der Nächste ist (auch Du der das gerade liest). Guter Artikel!
      14 1 Melden
  • FelixE 19.04.2016 10:41
    Highlight Obwohl mir die Entwicklung auch Sorgen bereitet und ich der Meinung bin, dass es eine Lösung zu finden gibt, wage ich mich negativ zum BGE zu äusern! Die Initiative ist schwammig formuliert und somit entscheidet eine rechtskonservative Regierung über das BGE. Der Betrag würde gesenkt werden und Sozialversicherungen gestrichen. Zudem befürchte ich eine zusätzliche Verstärkung des "geh doch wenn es dir nicht passt" Prinzip!
    Schliesslich hast du ja ein Grundeinkommen und dein Überleben ist gesichert. Für mich ist dies die Neoliberale Definition des BGE und davor fürchte ich mich!
    29 8 Melden
    • Matthias Studer 19.04.2016 11:11
      Highlight Sie ist im Grundsatz formuliert. Und das ist gut so. Und wegen dem bürgerlichen Parlament, es gibt noch das Referendum um falsche Umsetzung zu korrigieren.
      17 4 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 13:04
      Highlight @FelixE: Das sehe ich genau so.
      1 1 Melden
    • Matthias Studer 19.04.2016 13:55
      Highlight @Patrick Umso wichtiger ist es darüber zu sprechen und auch abstimmen zu gehen. Der größte Fehler ist zu sagen, bringt eh nix, fülle nicht mal den Stimmausweis aus. Bestes und letztes Beispiel war die DSI Abstimmung.
      Und wie viele Reiche machen die Bevölkerung aus? 10%? Eigentlich in der Unterzahl. Für mich ist es interessant, wie viele in meinem Bekanntenkreis seit letztem Jahr umgeschwenkt sind hin zu den Befürworter. Ich inklusive.
      14 0 Melden
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  • Lopsi 19.04.2016 10:37
    Highlight Ein Problem ist das nur in Kulturen wie der Schweiz, wo versagen etwas obszönes ist und arbeitslose selber schuld. Wenn der jobverlust weniger stigmatisiert wäre, würde man auch schneller wieder einen finden.
    25 10 Melden
    • whatthepuck 19.04.2016 10:56
      Highlight Das hat ja nichts mit dem Jobverlust an sich zu tun; vielmehr steht man danach in Unsicherheit und mit Geldsorgen auf der Strasse - halt eben in prekären Verhältnissen. Das ist das Unschöne am Jobverlust.
      26 1 Melden
    • Matthias Studer 19.04.2016 11:17
      Highlight Das hat schon mit Jobverlust zu tun. In der Schweiz wird schneller mit Job eingestellt als jemand ohne. In den USA ist dem nicht so. Da gehört auf die Nase fallen dazu und man bekommt wieder eine neue Chance.
      15 2 Melden
    • Fabio74 19.04.2016 11:46
      Highlight Denke nicht, dass es so ist. War selber arbeitlos und hab was gefunden. Wenn man begründen kann, warum man arbeitlos ist, kann man die Leute überzeugen, mich einzustellen
      5 6 Melden
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  • rodolofo 19.04.2016 10:20
    Highlight Ich habe diesen zynischen Führungsstil am Ende meiner Karrière in einem Bioladen erlebt:
    Die Chefin sagte: "Wenn es jemandem nicht passt, dann haben wir genügend InteressentInnen für seine/ihre Stelle."
    Das wollte sie aber nicht als Drohung verstanden wissen:
    "Ich will Euch nur entlasten! Ihr steht unter keinem Druck, bei uns zu bleiben."
    Parallel zu ihrem Psychoterror hängte sie im Geschäft Plakätchen auf mit dem Spruch: "Lächle, und die Welt wird zurück lächeln!"
    Ich lächelte nicht, sondern tobte!
    Jetzt bin ich weg und werde nie zurück kehren!
    Ich gehöre jetzt auch zum "Prekariat".
    56 3 Melden
    • rodolofo 19.04.2016 13:40
      Highlight Kleine Ergänzung in eigener Sache:
      Ich bin dann später doch zurückgekehrt, durch den Hintereingang, allerdings nicht mehr als Mitarbeiter, sondern als Lieferant und Kunde.
      Diese Rückkehr wurde auch dadurch erleichtert, dass "la directrisse" auch weitergezogen ist und eine neue "Herausforderung" angenommen hat.
      So bin ich grundsätzlich versöhnlich gestimmt.
      Aber die Entwicklung in die Richtung menschlicher Roboter, die in Konkurenz stehen mit richtigen Robotern geht auch in der "sanften" Biobranche knallhart weiter, vielleicht etwas nachhinkend zum "konventionellen" Business.
      4 0 Melden
  • philosophund 19.04.2016 10:17
    Highlight Marx hatte recht. Nur kam er mind. 100 Jahre zu früh.
    56 9 Melden
    • Duweisches 19.04.2016 11:25
      Highlight Seine Lösung wurde noch nie richtig umgesetzt...
      24 3 Melden
    • philosophund 19.04.2016 11:30
      Highlight Der Sowjetkommunismus war nicht Marxens "Lösung" - zudem hat Marx keine Lösung sondern eine Botschaft gegeben. Diese Botschaft hätte heute eine viel bessere Wirkung als vor über 100 Jahren. Der Kapitalismus in seiner heutigen Form wird sich über Dauer nicht mehr halten können.
      24 2 Melden
    • ramonke 19.04.2016 11:33
      Highlight das seine lösund nicht funktioniert wurde nie bewiesen. ja sie funktioniert nicht wenn daneben der kapitalismus noch existiert aber wenn auf der ganzen welt der kommunismus herrschen würde, ohne diktatur, dann wäre das was ganz anderes. aber dank der sowjetunion wird der kommunismus heute praktisch nur noch als schimpfwort gebraucht
      14 2 Melden
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  • Humbolt 19.04.2016 10:15
    Highlight Die Schweiz braucht einen Politiker, der es schafft die untere Hälfte der Gesellschaft (plus ein paar reiche Philantropen) davon zu überzeugen, dass Neolibetalismus ala SVP, FDP und CVP ein Bock ist.
    Dann könnte er die Welt verändern, dann ist es egal, dass die unteren 50% nur 2% des Vermögens besitzen (Ist so in D). Denn eine Stimme ist eine Stimme, egal ob vom Millionär oder Obdachlosen!

    Aber dafür braucht es zu erst eine Veränderung in der SP oder vielleicht sogar eine neue Partei. Momentan traue ich keinem zu, etwas wirklich bleibendes zu bewirken.
    56 3 Melden
    • MacB 19.04.2016 10:31
      Highlight Es wird immer eine Schicht geben, die mehr hat und ein Land in gewisser Weise steuert. Das ist meines Erachtens (obwohl ich nicht dazu gehöre ;)) gut so.

      Sozialromantik ist was schönes aber am Ende des Tages muss das bezahlt werden, mit Ideologie geht das nicht. Entgegen deiner Ansicht glaube ich, dass es durchaus auch gute Leute bei den als neoliberal verschrienen gibt, zB Peter Spuhler.

      ABER: Die Oberschicht muss wieder vernünftiger werden und Verantwortung übernehmen. Es geht nicht nur darum. sich noch ein paar Milliarden mehr auf die Seite zu legen, sondern darum, etwas zu schaffen.
      22 22 Melden
    • Humbolt 19.04.2016 10:49
      Highlight Unterschiede gibt es und soll es geben, damit bin ich einverstanden. Dise müssen aber nicht so extrem sein.
      Ich finde nicht, dass meine Aussagen irrational oder sozialromantisch sind. Was jetzt abläuft ist viel irrationaler!

      Langfristig braucht es eine vernünftige Umverteilung. Punkt! Wenn wir kein Win-Win erzeugen, wird es immer in einem Lose-Lose enden.
      Ich finde hierfür braucht es mehr staatliche Anreize / Kontrolle. Z.B. Steuersätze von 50% auf Einkommen über 1 Mio. und weitere solcher Mechanismen, die auf den ersten Blick alle verjagen, aber langfristig das einzig richtige sind.
      26 4 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 10:52
      Highlight Die Schweiz braucht schon lange eine Sozialliberale Partei.

      Gegen die EU, für den Sozialstaat, Gegen Repression, Für ein gemeinsames Miteinander

      Der Kapitalismus ist per se nichts Schlechtes. Aber er muss in seine Schranken gewiesen werden.
      25 11 Melden
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  • Tsunami90 19.04.2016 10:04
    Highlight Das BGE wird immer wichtiger!
    38 11 Melden
    • Adrian.E 19.04.2016 14:51
      Highlight Nein, es wird im Gegenteil wichtiger, sich diesen Tendenzen entgegenzustellen und für gute Arbeitsbedingungen und für eine gute soziale Absicherung derjenigen, die nicht arbeiten wollen, zu engagieren.

      In der schönen neuen Welt der BGE-Initianten, in denen nur intrinsische Motivation für die Arbeit legitim ist und jeder, der die Arbeit nicht als leidenschaftliche Selbstverwirklichung versteht, gehen und von 2500 Franken im Monat leben muss, will ich jedenfalls nicht leben.
      2 3 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 23:25
      Highlight Ich bin überzeugt das eben dank eines BGE einfacher wird für anständige Arbeitbedingungen einzustehn, da man nicht gefahr läuft seine Existenz aufs Spiel zu setzen wie das heute der Fall ist.
      2 0 Melden
  • Ridcully 19.04.2016 10:03
    Highlight ich kenne, seleber und aus meinem Umfeld, mehrere schweizer Firmen, die sich einen Dreck um das Arbeitsgesetz scheren. Arbeitszeit-Regelungen zu ignorieren gehört ja mittlerweile zum guten Ton - und wird auch von Arbeitnehmern breit akzeptiert. Das aber weitergehende Rechte zunehmend ignoriert werden, wie zum Beispiel bezahlte Absenzen bei Arztbesuch oder kranken Kindern, empört mich zunehmend. Die Zahnlosigkeit eines inexistenten Arbeitnehmerschutzes führt dazu, dass auch krasse Verstösse selten eigeklagt werden, da dies immer mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses endet..
    48 5 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 10:31
      Highlight Ridcully: Ein Blick in die Welt der Gastronomie ( oder anderen low-pay-jobs) gäbe da weit mehr zu fürchten als was in den Büros abgeht (nicht dass das OK wäre). Wenn sich niemand wehrt wirds immer weiter gehen....
      30 2 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 13:38
      Highlight Die Migros hat schon lange nichts mehr mit Duttwyler zu tun.
      Die Kunden werden mit irgendwelchen Sammelaktionen über den Tisch gezogen, die Mitarbeiter immer schlechter behandelt, es werden Alkohol und Zigaretten verkauft und bei jeder Gelegenheit wird gejammert, dass die Leute woanders einkaufen, wo es billiger ist.
      5 0 Melden
  • Menel 19.04.2016 09:58
    Highlight 👇🏻

    22 3 Melden
    • Statler 19.04.2016 10:42
      Highlight Pispers erzählt das alles seit Jahren - die Leute lachen - und nix passiert... :(
      15 3 Melden
    • Asmodeus 19.04.2016 13:40
      Highlight @D00A

      Hast Du Dir mal die Lieder von Mani Matter angehört? Der Mann ist seit 40 Jahren tot und die Texte stimmen immer noch.

      Ich sag nur "Zündhölzli" oder "Willhelm Tell"
      7 0 Melden
  • Hexentanz 19.04.2016 09:50
    Highlight Diese Zahlen machen mich wütend. Nicht weil ich es den Herren nicht gönne, für ihre "Arbeit" krass überbezahlt zu werden, sondern darüber, wie das System funktioniert.

    Man stelle sich vor, die Reichsten würden korrekt Steuern bezahlen, und jeder hätte bisschen mehr als die wenigen die ganz viel haben..

    Bin selbst tendenziell liberal, aber das ist einfach pervers.

    Schade drum. Vorallem dürfen wir Normalverdiener über Steuern dann wieder Sozialhilfe usw. finanzieren welche die Zeche bezahlen für die entlassenen Arbeiter, während die Firmen kassieren und ihre Elite vollpumpen.

    Depressing!
    93 6 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 09:59
      Highlight Ich habe mich durch die Jugend hindurch immer zu den Idealen der Liberalen hingezogen gefühlt. Freiheit, Eigenverantwortung, Gleich sein vor dem Gesetz... Alles Dinge an die ich heute noch fest Glaube. Aber: Ich habe im Zuge der Finanzkrise erkannt: Alles hohle Worthülsen.
      48 4 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 10:11
      Highlight Wenn Mathe Dir Spass macht. Beschäftige dich mit der Mathematik im Kapitalismus. Wettbewerb führt zu solchen Resultaten - the winner takes it all. So als ob der Lehrer seine Förderung nur auf die besten Schüler konzentrieren und die schwächeren links liegen lassen würde.
      29 4 Melden
    • 7immi 19.04.2016 10:33
      Highlight das mit den steuern stimmt so nicht. der folgende artikel zeigt klar, wer wieviel steuern bezahlt. ich war jetzt selber auch grad ein bisschen überrascht. es wird hier allerdings nur die bundessteuer verglichen. die kantonalen steuern sind schwer zu vergleichen.
      http://mobile.fuw.ch/article/wer-wie-viel-bundessteuer-bezahlt/
      1 6 Melden
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  • Menel 19.04.2016 09:40
    Highlight Darum braucht es, bevor die 4. Industrielle Revolution richtig fahrt bekommt, ein BGE! Damit gibt man den Menschen wieder ein Stück Freiheit und Sicherheit zurück. Aber auch eine stärkere Kaufkraft.
    Aber wie ich die Geschichte kenne, wird dieser Punkt, an dem man es nich hätte ändern können, verpasst und alles muss erst wieder ins Chaos stürzen. Fühlt sich unglaublich ermüdend an 😒
    64 9 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 10:02
      Highlight Das BGE wird den Menschen die Sicherheit bieten welche Firmen zunhemend nicht mehr bereit sind. Ob diesen Sommer oder später, das BGE wird kommen, früher oder später. Die AHV hat auch mehr als einen Anöauf benötigt.
      29 3 Melden
    • Louie König 19.04.2016 10:08
      Highlight Da muss ich dir zustimmen. Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt für das BGE, denn jetzt ist es noch nicht zu spät und wir haben noch keinen akuten Zeitdruck. Die Umsetzung könnte über einen längeren Zeitraum genau geplant werden. Aber auch ich sehe schwarz in dieser Thematik. Ich verstehe die Leute schon, für die die Initiative noch zu schwammig ist, da sie sich Sorgen darüber machen, wer denn ein BGE erhält und wie es finanziert wird...Was diese Leute aber ausblenden ist, dass nach einer Annahme dieser Initiative unser Parlament eine Lösung finden müsste. Ohne diesen Druck wird nichts geschehen.
      19 2 Melden
    • äti 19.04.2016 10:14
      Highlight es wird kaum auf Anhieb klappen, aber es wird klappen. Menschen funktionieren (leider) nicht nach Schwarm-Prinzipien, eher diffus und brauchen x szenarien bis es klappt.
      8 2 Melden
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  • Scaros_2 19.04.2016 09:40
    Highlight Sorry aber dieser Artikel steht doch vollends gegen das was dein Kollege gerade gestern aus dem MS-HQ gezeigt hat mit seiner Bilderstrecke. Also entweder ist jetzt MS auf ein Zug aufgesprungen der gerade bremst oder das hier geschriebene ist dramatisch viel zu aggressiv und entspricht nicht wirklich der läufigen realität
    12 24 Melden
    • Crecas 19.04.2016 10:00
      Highlight Es ist eine überspitzt dargestellte Zukunftvision, welche in einigen Bereichen und Unternehmen Tatsache ist - aber nicht verallgemeinert werden kann. Was aber hier pauschal gemacht wird...
      9 2 Melden
    • Tsunami90 19.04.2016 10:03
      Highlight MS ist auch ein antiker Dino in der IT welt.
      9 6 Melden
    • Fumo 19.04.2016 10:09
      Highlight MS ist eine Firma unter Millionen. Auch wenn der PR-Rundgang nur das Gute zeigte und MS Jahr für Jahr in verschiedenen Ländern als "bester Arbeitgeber" ausgezeichnet wird (auch in der CH), auch dort hat es Leistungsdruck. Nicht zu wenig.
      12 0 Melden
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  • zorrofarblos 19.04.2016 09:38
    Highlight Zum Glück bin ich Bauer
    16 16 Melden
    • Lowend 19.04.2016 09:52
      Highlight Ist doch schön, wenn einem Allgemeinheit das selbstgewählte Lebensmodel bezahlt, nicht wahr?
      59 20 Melden
    • zorrofarblos 19.04.2016 10:07
      Highlight Gmüüüüüetlech. Nein - jetzt mal ernsthaft. Wer die künftige Notwendigkeit des BGE nicht erkennt (in 15-20 Jahren) hat Tomaten auf den Augen? Mit etwas weniger Gier könnten wir eine schönere Welt haben. Wie viele Elfenbeinrückenkratzer braucht man schon - dazu noch im Zollfreilager, so dass man sich nur ab und zu damit kratzen kann?
      22 6 Melden
    • Fumo 19.04.2016 10:11
      Highlight @Lowend
      Mag sein dass die Bauern gut subventioniert werden, aber erstens produzieren sie dein Essen (Dankbarkeit und so) und zweitens haben sie einen härteren Alltag als wir beide zusammen. Ohne bezahlte Ferien und um die Sozialleistungen müssen sie sich auch selbst kümmern.
      15 19 Melden
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