Wirtschaft
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Nach eineinhalb Wochen Streik

Air France bietet Piloten an, Billigfluglinie doch nicht auszubauen

25.09.14, 03:48 25.09.14, 08:33
Air France pilots of the SNPL, Air France's main pilots union, and the Spaf union demonstrate in their uniform on September 23, 2014 near the National Assembly building in Paris. French Prime Minister Manuel Valls warned of a

Bild: AFP

Air France stellt im Streit mit den Piloten ihre Expansionspläne für die Billigflugtochter Transavia komplett infrage. Das Management bot am Mittwoch in einer Erklärung eine Rücknahme des Vorhabens an, damit der Streik rasch beendet wird.

«Dieser Vorschlag geht auf die Sorgen der Sozialpartner ein», hiess es darin. Er biete eine neue Garantie, dass es keine Arbeitsplatzverlagerungen geben werde.

A Transavia Airbus A320 passenger jet makes its way on the tarmac before taking off at Orly airport, near Paris, August 5 2014.  Air France-KLM announced plans on Thursday to speed up the development of its low-cost unit and cut back freighter operations in its latest efforts to boost competitiveness. Europe's second-largest traditional carrier by revenue said its board had approved a plan to open new bases under the Transavia low-cost brand in Europe. REUTERS/Charles Platiau (FRANCE - Tags: TRANSPORT BUSINESS)

Mit der Billiglinie Transavia will Air France Ryanair und Co. Konkurrenz machen. Bild: reuters

Der Streik kostet 20 Millionen Euro pro Tag

Die Piloten bestreiken die französische Fluggesellschaft bereits seit eineinhalb Wochen - zwei Drittel der Flüge sind ausgefallen. Die Arbeitsniederlegungen kosten das Unternehmen nach eigener Darstellung bis zu 20 Millionen Euro am Tag. Bis zum Freitag sind noch Ausstände angekündigt.

Es wäre der längste Streik in der Geschichte der nach der Lufthansa zweitgrössten europäischen Fluggesellschaft. Auch aus der Politik wird Druck auf das Management ausgeübt.

Die Gewerkschaften verlangen für die Piloten der Transavia dieselben Verträge wie bei Air France. Zudem befürchten sie, dass mit dem Ausbau der Sparte Arbeitsplätze ins Ausland verlagert sowie Kurz- und Mittelstrecken an das Tochter-Unternehmen übertragen werden. Air France will mit dem Transavia-Ausbau der wachsenden Billig-Konkurrenz durch Ryanair, Easyjet und Co. die Stirn bieten. (sda/reu)



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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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