Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Airbus steht im Visier der britischen Anti-Korruptionsbehörde

08.08.16, 04:43 08.08.16, 06:21


Die Britische Anti-Korruptionsbehörde hat Ermittlungen gegen den europäischen Flugzeughersteller Airbus eingeleitet. Wie die Behörde am Sonntag mitteilte, geht es um «Betrug, Bestechung und Korruption» bei Geschäften der zivilen Luftfahrtsparte von Airbus.

Die Anschuldigungen beträfen «Unregelmässigkeiten» bei der Beratung durch Dritte, teilte das Serious Fraud Office (SFO) am Sonntag in London mit. Die Ermittlungen seien bereits im Juli eingeleitet worden. Weitere Details wollte die Behörde zunächst nicht machen.

epa05395992 Chief Executive Officer of Airbus group Tom Enders delivers a speech during the inauguration of the new global headquarters of Airbus Group in Blagnac, near Toulouse, France, 28 June 2016. Airbus group was previously split between Paris and Munich. The new five building complex will welcome 1,500 employees.  EPA/FREDERIC SCHEIBER

Sein Unternehmen hat die Ermittlungen offenbar selber angestossen: Airbus-CEO Tom Enders. Bild: FREDERIC SCHEIBER/EPA/KEYSTONE

Der Luftfahrtkonzern liess wissen, man sei über die Ermittlungen informiert worden und werde die Kooperation mit der Behörde fortsetzen. «Das ist etwas, was wir selbst aufgedeckt haben», sagte Sprecher Jeremy Greaves. Die Informationen, die den Ermittlungen zugrunde liegen, habe das Unternehmen bereits im April an die zuständigen Behörden gegeben.

Nähere Angaben zu den Ermittlungen würden öffentlich gemacht, wenn Anklage erhoben werde oder die Ermittlungen eingestellt würden, erklärte die Anti-Korruptionsbehörde.

Die Airbus Group ist der grösste europäische Flugzeug- und Rüstungskonzern. Nach eigenen Angaben hatte das Unternehmen 2015 Einnahmen in Höhe von 64.5 Milliarden Euro und beschäftigte 136'600 Mitarbeiter. (kad/sda/afp/dpa)

Airbus A350

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 08.08.2016 08:08
    Highlight beim zusammenspiel airbus/eu sollte man auch mal ermitteln. so schreibt die eu vor, nur noch zweimotorige hubschrauber einzusetzen - obschon das statistisch keinen sinn macht. der ausfall anderer komponenten ist deutlich wahrscheinlicher.
    da die modellpalette von eurocopter (airbus) nur zweimotorige hubschrauber beinhaltet, kann man gut 1+1 zusammenzählen. eine sichere methode, die konkurrenz auszuschalten...
    1 0 Melden

30% billiger in die USA: Kriegt die Schweiz eine neue Billig-Airline?

Kaum zwei Wochen ist es her, seit die Schweizer Airline Skywork ihren Betrieb einstellen musste. Doch der Kampf um die Kunden über den Wolken geht weiter: Wie die «Financial Times» heute berichtet, soll ab 2019 eine neue Billig-Airline ab Basel abheben. Das Projekt trägt den Arbeitstitel «Swiss Skies», dahinter stehen vier Airline-Veteranen. 

Was das Projekt von Easyjet und Co. unterscheidet: Die Initianten setzen auf die Langstrecke. Sie wollen rund 30 Prozent billiger fliegen …

Artikel lesen