Wirtschaft

Flugzeugbauer Pilatus schafft 180 neue Stellen

09.02.17, 10:30 09.02.17, 10:43

Nach seinem Erstflug ist der Business-Jet Pilatus PC-24 im Mai 2015 auf dem Werksgelände in Stans NW gelandet. Bild: EQ Images

Der Flugzeughersteller Pilatus stockt sein Personal deutlich auf. Laut Verwaltungsratspräsident Oscar Schwenk kamen zu den rund 2000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr rund 150 dazu, dieses Jahr sollen es weitere 180 sein.

Ein Modell des Jets auf der European Business Aviation Convention and Exhibition in Genf. Bild: KEYSTONE

Derzeit arbeitet das Stanser Unternehmen mit Hochdruck am neuen Businessjet PC-24. «Es ist eine Herkulesaufgabe», sagte Schwenk im Interview mit der «Handelszeitung», das am Donnerstag erschien.

Der Druck nehme zu, die Zeit fehle. Dennoch zeigte sich Schwenk überzeugt, dass der Zeitplan eingehalten wird. Im November sollen die ersten Flieger ausgeliefert werden. Den allerersten PC-24 soll das amerikanische Flugzeug-Sharing-Unternehmen Planesense erhalten. 2018 soll auch der Schweizer Bundesrat eine Maschine erhalten.

Bisher wurden 84 der ersten Pilatus-Düsenflugzeuge bestellt. Weitere Bestellungen nimmt Pilatus momentan nicht entgegen. Wenn das Flugzeug bei den Kunden ankomme, werde die zweite Tranche sicherlich teurer sein, sagte Schwenk. Derzeit kostet ein PC-24 je nach Ausrüstung und Ablieferdatum zwischen 9 und 10 Millionen Dollar.

Zwei PC-21 der Schweizer Luftwaffe in Emmen LU. Bild: KEYSTONE

Den Gerüchten um einen möglichen Pilatus-Börsengang erteilte der Präsident eine deutliche Absage. «Da ist nichts dran. Null. Nichts.» Auf die Frage, wie lange er nach vier Jahrzehnten bei Pilatus den Job noch machen wolle, sagte der 72-Jährige: «Ich frage mich das eben nicht. Ich arbeite einfach weiter.» Auf jeden Fall wolle er das PC-24-Projekt fertigmachen.

(sda)

Die Bundesratsjets

Das könnte dich auch interessieren:

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Mit Vollgas in die Vergangenheit – was der Tesla-Chef falsch macht

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Peter Pan ein Kindermörder? Die absurdesten Fan-Theorien im Filmuniversum

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Lohnt sich der Umstieg auf den neuen Firefox Quantum? Dieser Speed-Vergleich zeigt es

Liam füdliblutt – wieso Eltern denken müssen, bevor sie ihre Kinder zu Insta-Stars machen

Und dann war das Model zu dick ... Der Zürcher Walter Pfeiffer lebt im Glamour-Himmel

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eskimo 09.02.2017 12:41
    Highlight Grossartig!
    15 0 Melden
  • Christian Mueller (1) 09.02.2017 11:38
    Highlight Und das alles OHNE Kriegsmaterial. Frieden scheint sich zu lohnen...
    8 4 Melden
  • pedrinho 09.02.2017 11:31
    Highlight "....will Maurer den PC-24 kaufen"

    sollte doch eher "muss" heissen
    4 2 Melden

Chocolat Frey bangt um Prestige-Auftrag der Swiss – 238 Tonnen stehen auf dem Spiel

Bisher hat die Migros-Tochter Chocolat Frey die Swiss-Schokolade produziert. Das könnte sich ändern.

Sie sind das kleine Etwas, das die Swiss auszeichnet: Die rot-weiss verpackten Schokoladentäfelchen, welche die Flight Attendants vor der Landung den Passagieren verteilen. Pro Jahr sind es 17 Millionen Stück à 14 Gramm. In den letzten zweieinhalb Jahren produzierte die Migros-Tochter Chocolat Frey die Täfelchen. Sie erhielt 2014 den Auftrag mit dem Zückerchen, dass sie ihr Logo auf der Rückseite der Schoggi platzieren durfte. Diese prominente Platzierung ist werbemässig Gold wert, kommen …

Artikel lesen