Wirtschaft

Ringier kündigt 151 Mitarbeitern nach Druckerei-Aus in Adligenswil

12.01.18, 11:55 12.01.18, 12:06

Bald stehen in Adligenswil die Maschinen still. Bild: KEYSTONE

Ringier schliesst seine Druckerei in Adligenswil und baut 172 Stellen ab. Dabei kommt es zu 151 Kündigungen, darunter sind 29 Personen, die vorzeitig pensioniert werden.

Die restlichen 21 Betroffenen haben Arbeitsverträge, die auslaufen und nicht erneuert werden, bestätigte eine Ringier-Sprecherin am Freitag eine Meldung des Klein Report. Dabei handelt es sich etwa um ordentliche Pensionierungen oder bereits früher ausgesprochene Kündigungen.

Ringier hatte Anfang November angekündigt, dass der Betrieb der Zeitungsdruckerei einer Neuausrichtung des Druckgeschäfts des Mutterhauses zum Opfer falle und Ende 2018 geschlossen werde. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Geschäftsleitung nach Abschluss des Konsultationsverfahrens nicht auf die Forderungen und Vorschläge von Personalkommission und Gewerkschaften eintritt.

Die abgelehnten Vorschläge sahen einen Weiterbetrieb vor, sodass 40 statt 172 Stellen hätten abgebaut werden müssen. Nun verlangen Personalkommission und Gewerkschaften einen Sozialplan gemäss GAV, der den finanziellen Gegebenheiten des Ringier-Konzerns angemessen sei.

Laut Ringier ist das Sozialkonzept für Adligenswil praktisch identisch mit jenem der Swissprinters AG in Zofingen. Dieses kam bei den Schliessungen der verschiedenen Swissprinters-Unternehmen sowie bei Restrukturierungsmassnahmen bei Swissprinters in Zofingen in den Jahren 2014 und 2015 zur Anwendung. Bei dem vorliegenden Konzept bestehe aber noch Verhandlungsbedarf, sagte Urs Häner, Präsident der Personalkommission auf Anfrage. (sda)

Social-Media-Star Chiara Ferragni in Zürich

20s

Social-Media-Star Chiara Ferragni in Zürich

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Foto-Fail! Diese 16 Bilder zeigen, warum wir Selfies erfunden haben

Bahn frei für Federer? Der mögliche Halbfinal-Gegner heisst Sandgren oder Chung

Kaufst du auch alle zwei Jahre ein neues Handy? Das soll sich jetzt ändern

20 (!!!) Jahre nach «Charmed – Zauberhafte Hexen» – das ist aus den Darstellern geworden

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

Artikel lesen