Wirtschaft
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54 Milliarden Franken: Nationalbank erzielt 2017 einen Rekordgewinn

09.01.18, 07:28 09.01.18, 07:51


Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erwartet für das Geschäftsjahr 2017 einen Gewinn von 54 Milliarden Franken. Bund und Kantone erhalten damit laut einer Mitteilung der SNB vom Dienstag eine Ausschüttung von 2 Milliarden Franken.

Mit dem rekordhohen Gewinn für das letzte Geschäftsjahr übertrifft die Nationalbank ihr bisher höchstes Ergebnis von 2014 von 38,3 Milliarden Franken deutlich.

Das Rekordergebnis kam gemäss Mitteilung der SNB vom Dienstag dank Überschüssen in drei Bereichen zustande. So hat die Nationalbank auf den Fremdwährungspositionen einen Gewinn von 49 Milliarden Franken und auf den Frankenpositionen von 2 Milliarden Franken erzielt. Zudem sorgte beim Goldbestand der SNB der steigende Goldpreis für einen Bewertungsgewinn von 3 Milliarden Franken.

Thomas Jordan, Praesident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank SNB, spricht waehrend dem Jahresend-Mediengespraech der SNB, am Donnerstag, 14. Dezember 2017, in Bern.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Thomas Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank SNB, kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Bild: KEYSTONE

Dass die SNB für das Jahr einen Gewinn verbuchen kann, zeichnete sich ab. Bereits in den ersten drei Quartalen wies sie einen Gewinn von 33,7 Milliarden Franken aus.

Mit dem Rekordgewinn erhalten Bund und Kantone auch die maximal mögliche Ausschüttung von 2 Milliarden Franken. Dies entspricht der Gewinnausschüttungsvereinbarung, die seit dem Geschäftsjahr 2016 gilt. Diese sieht vor, dass Bund und Kantone bis 2020 maximal 2 Milliarden Franken pro Jahr erhalten. Für das Geschäftsjahr 2016 betrug die Ausschüttung 1,5 Milliarden Franken. Ein Drittel der Ausschüttung geht jeweils an den Bund, zwei Drittel an die Kantone.

Die ebenfalls noch oben begrenzte Dividende bleibt für das vergangene Geschäftsjahr bei 15 Franken pro Aktie. (sda/mlu)

Gibt's das Januarloch wirklich?

Video: srf/SDA SRF

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 09.01.2018 10:08
    Highlight Dann wäre doch jetzt die AHV gerettet. Oder ist bereits wieder ein Politiker der EU (der Name ist mir soeben entfallen) im Anmarsch?
    3 4 Melden
    • äti 09.01.2018 10:47
      Highlight ... ich würde mich da eher vor hauseigenen Politikern fürchten.
      4 0 Melden
    • Rumbel the Sumbel 09.01.2018 12:34
      Highlight Pflichte ich auch bei.
      1 0 Melden
  • flyingdutch18 09.01.2018 09:36
    Highlight Die Schweizerische Nationalbank ist damit zur erfolgreichsten Geschäftsbank aller Zeiten geworden. Sie hat auf dem Rücken der eigenen Volkswirtschaft (mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses am 15.1.2015) einen Rekordgewinn erzielt – eine tolle Leistung, bravo!
    6 9 Melden
    • Luzi Fair 09.01.2018 21:27
      Highlight Wrong on so many levels...
      0 0 Melden
  • Schneider Alex 09.01.2018 08:55
    Highlight Statt 80% der Devisen in Staatsanleihen zu investieren, hätte die SNB noch mehr in Aktien investieren sollen, dann wäre der Gewinn noch höher ausgefallen.
    3 11 Melden
    • äti 09.01.2018 10:48
      Highlight ... in Bitcoins, wenn schon.
      0 3 Melden
    • Luzi Fair 09.01.2018 11:21
      Highlight oder in cryptocurrencies...
      stell dir mal vor...
      0 3 Melden
  • Pascal1917 09.01.2018 08:04
    Highlight Es wäre doch wirklich an der Zeit, dass solche Gewinne in einen Nationalfonds gehen und so für die Gesamtbevölkerung langfristig angelegt werden.

    So wie die Norweger das mit ihren Ölmilliarden tun.
    17 4 Melden
  • mein Lieber 09.01.2018 08:00
    Highlight 54 Milliarden.... Gewinn.... Und wir diskutieren über NoBillag.... 🙄
    14 3 Melden
  • xname 09.01.2018 07:59
    Highlight Wie ist der Gewinn, wenn man die Abwertung des Franken berücksichtigt?
    3 1 Melden
    • Michael Künzli 09.01.2018 11:16
      Highlight Der Franken hat letztes Jahr etwa 9% abgewertet.
      Bleiben also noch etwa 50 Milliarden CHF als Gewinnn übrig.
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