Wirtschaft
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Money, money, money – it's so funny ... Auf jeden Fall gibt es viele höchst interessante Dinge rund um Devisen in der ganzen Welt. 

11 kuriose Fakten zu Währungen, die wir in der Schule nicht gelernt haben

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Hier sind 11 unnütze Dinge über Geld, Moneten, Dollars, Mücken und Piepen, die du nicht wissen musst. Sie zu wissen ist trotzdem gut :)

21.06.16, 11:39 21.06.16, 12:03

Die kleinste Banknote der Welt

Die kleinste Banknote der Welt ist gemäss dem «Guinnessbuch der Rekorde» der rumänische Bani-Schein aus dem Jahr 1917. Dieser war 33 mm x 45 mm gross, also in etwa so wie eine Briefmarke. Die Notwährung wurde während des Ersten Weltkrieges veröffentlicht. Da die Rohmaterialien für Münzen sehr knapp bemessen waren, musste auch bei sehr geringem Wert auf Geldscheine zurückgegriffen werden. Das Scheinchen galt bis zur Währungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die grösste Banknote der Welt: Grösser als eine Din-A4-Seite

Der 100'000-Piso-Schein passt in keinen Geldbeutel. bild: banknoteworld

Die grösste Banknote der Welt kommt von den Philippinen. Sie passt in keinen Geldbeutel, gilt aber als offizielles Zahlungsmittel. Herausgegeben wurde sie 1998, anlässlich des 100. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung der Philippinen. Es wurden nur 1000 Stück des Geldscheins gedruckt. Er ist nicht im Umlauf, weil sein Sammelwert deutlich höher ist als seine 100'000 Piso Nennwert (ca. 2100 Franken) – bis zu 11'000 Franken werden für diese Scheine bezahlt. 

Die Banknote mit dem niedrigsten Nennwert: 1 Dong ist 0,0000435 Franken wert

Eine 1-Dong-Note aus Vietnam.

Ein Dong der Sozialistischen Republik Vietnam entspricht 0,0000435 Franken (Stand 9. Mai 2016). Die meisten Währungsrechner zeigen da nur noch 0,000 an. Der Grund für den äusserst niedrigen Wert: In den 80er Jahren hatte Vietnam eine sehr grosse Inflation. Mittlerweile ist die Währung stabil, doch es gab keine Währungsreform. Deshalb hat der Dong auch heute noch einen so niedrigen Wert. 

Gleich geht's weiter, vorher ein kurzer Hinweis:

Schon gewusst?

Weltweit gibt es über 160 verschiedene Währungen. Über 90 kannst du bei SBB Change wechseln – und auch wieder in Franken zurück. In allen grösseren Bahnhöfen sind die Wechselschalter auch an den Wochenenden geöffnet. Mehr Infos >>

Und schon sind wir wieder bei den erstaunlichen Fakten.

Auf Kuba existieren zwei Währungen: Eine für Einheimische, eine für Touristen

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bild: Banco Central de Cuba

Auf Kuba gibt es zwei verschiedene Varianten des Bargelds: Der Peso Cubano (CUP) und der Peso Convertible (CUC). Ersterer dient hauptsächlich der Bezahlung von staatlich subventionierten Waren und Dienstleistungen für die heimische Bevölkerung. Da aber die Währung kaum etwas wert ist, werden viele Konsumgüter und Lebensmittel des täglichen Bedarfs ausschliesslich in CUC angeboten. Ausländische Touristen können angebotene Waren und Dienstleistungen (Unterkunft, Autovermietung, Gastronomie) übrigens ausschliesslich in CUC bezahlen.

Trilliarden: Ungarn blickt vor lauter Nullen nicht mehr durch

bild: wikipedia/Magyar Nemzeti Bank (Hungarian National Bank) 

1946 wurden in Ungarn Banknoten mit einem Wert von einer Trilliarde in der damaligen Währung Pengö ausgegeben. Das ist eine 1 mit sage und schreibe 21(!) Nullen. Ausgeschrieben sieht das so aus: 1'000'000'000'000'000'000'000. Damals hatte Ungarn mit einer Hyperinflation zu kämpfen. Die Preissteigerungsrate betrug 207 Prozent – pro Tag wohlgemerkt. Am 31. Juli 1946 war EIN Dollar unaussprechliche 4'600'000'000'000'000'000'000'000'000'000 Pengö wert. In der jüngeren Zeit ist Zimbabwe der Rekordhalter: 2008 hat das Land 100-Billionen-Scheine gedruckt.

Alles nur Fake: Die Bauwerke auf den Euro-Geldscheinen sind ein Bluff

Seit dem 1. Januar 2002 sind die Eurobanknoten im Umlauf. Auf der Vorderseite der Banknoten sind Tore und Fenster abgebildet, die Offenheit symbolisieren sollen. Die Rückseiten zieren Brücken, die die Verbundenheit zwischen den Ländern darstellen. Das Spezielle daran: All diese Motive existieren nicht wirklich – es handelt sich um erfundene Bauwerke aus ganz unterschiedlichen Epochen. Grund ist, dass sich aufgrund der Motive kein Mitgliedsstaat benachteiligt fühlen soll. 

Die teuerste Banknote ist Vergangenheit: Singapur ist Rekordhalter

Singapur hatte lange Zeit den wertvollsten Geldschein der Welt: 10'000 Singapur-Dollar (etwa 7100 Franken). Nach Beschwerden wegen Geldwäsche-Begünstigung – vor allem aus dem Nachbarland Indonesien – beschliesst die Zentralbank von Singapur 2014 den Geldschein aus dem Verkehr zu ziehen. Übrigens: Seit dieser Massnahme hat die Schweiz den wertvollsten sich im Umlauf befindlichen Geldschein der Welt: Die 1000-Franken-Note. 

Die wertvollste Banknote bei Sammlern: Das 3200-fache des Nennwerts 

2014 erzielte eine 1000-Dollar-Note aus dem Jahr 1890 an einer Versteigerung in Florida mit 3,29 Millionen Dollar die bisher höchste für eine Banknote bezahlte Summe. Immerhin: Bei der Note handelt es sich um ein Unikat. 

Die älteste Währung der Welt: Seit 1200 Jahren ist sie im Einsatz

Zwei Guineen aus der Zeit König Georgs II. CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1099522

Zwei Guineen aus der Zeit König Georgs II. bild: wikipedia/Meierhofer

Das Pfund ist etwa 1200 Jahre alt und damit die älteste Währung der Welt, die immer noch in Gebrauch ist.

Mysteriöser Geldverfall: Euro-Noten lösen sich im Nichts auf

bild: Keystone

Ab 2006 kamen Euro-Geldscheine auf, die bei Berührung zerbröselten. Über 4700 solcher Banknoten registrierte die deutsche Bundesbank bis Ende 2007. Bis heute kann man nur Vermutungen über die Ursache anstellen. Sicher ist, dass die Scheine mit Schwefelsäure in Berührung gekommen sein sollen. In Kombination mit Handschweiss kommt es zu einer chemischen Reaktion, bei der die Geldscheine aufgelöst werden. Wie das Geld aber mit Schwefelsäure zusammen kam, ist ungeklärt. Schwacher Trost: Wer mehr als die Hälfte der Geldnote retten konnte, durfte den Schein bei der Notenbank oder einer ihrer Filialen umtauschen.

Raketenhafter Aufstieg: 2,6 Millionen Franken in Bitcoins für eine Pizza

Am 22. Mai 2010 wurde erstmals ein Produkt mit Bitcoins bezahlt. Laut Faktastisch handelte es sich um eine Pizza, für die 10'000 Bitcoins hingelegt wurden. Bei dem heutigen Wechselkurs entspricht das einem Wert von sage und schreibe 2,6 Millionen Franken.  

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Münzkunst – sehr lustig!

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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15
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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stan1993 22.06.2016 18:01
    Highlight Präsentier von SBB
    Alled klar..
    4 2 Melden
  • Walter Suter 22.06.2016 15:15
    Highlight Die teuerste Banknote: 100'000 US-Dollarm ab 1934 in den USA benützt. Eingezogen im Jahre 1969. http://currencies.wikia.com/wiki/United_States_100,000_dollar_banknote
    3 1 Melden
  • Walter Suter 22.06.2016 15:06
    Highlight ähm liebes Watson-Team: Danke Olaf Kunz. Es fehlt aber die teuerste Banknote der Welt: 100'000 US-Dollar. Jawollll. Ein offizielles Zahlungsmittel in den USA. Erstmal herausgegeben im Jahre 1934 in den USA. Bis heute gültig. Die Banknote wurde nicht wg Inflation gemacht. NEIN. Es war ein Zahlungsmittel zwischen den Banken, da es elektr. Bankverbindungen nicht gab.
    6 1 Melden
  • 90er 21.06.2016 16:22
    Highlight 2 Sachen:

    1. Brunei hat doch noch die 10'000er Note oder wurde die auch aus dem Verkehr gezogen? Der Brunei-Dollar ist ja an den Singapur-Dollar gekoppelt. Und jeweils im anderen Land auch offizielles Zahlungsmittel.

    2. Zum Punkt 8, ist nicht jede Banknote ein Unikat? Weil wenns ne Kopie ist, ist es ja eine Fälschung? (Klugscheisser ich weiss)

    31 1 Melden
  • frankyfourfingers 21.06.2016 13:17
    Highlight mit guten spanischkenntnissen ist es auch als tourist in cuba kein problem, CUP zu wechseln und damit zu zahlen.
    17 1 Melden
  • ovatta 21.06.2016 12:49
    Highlight Auch lustig: ein amerikanischer Billionär ist in der Schweiz 'nur' Milliardär!
    25 12 Melden
  • Hackphresse 21.06.2016 12:01
    Highlight Nummer 5 sind übrigens 4.6 Quintillionen Pengö.
    Die Zahlenfolge lautet:
    Mi-, Bi-, Tri-, Quadri-, Sixti-, Septi-, Okti- und Nonillion. 😉
    42 2 Melden
    • Blitzableiter 21.06.2016 12:07
      Highlight Danke ?
      9 1 Melden
    • Olaf 21.06.2016 15:50
      Highlight Sind das denn nicht eher Zillionen? 😂😂😂

      Danke für den Hinweis.
      9 3 Melden
    • Süffu 21.06.2016 22:38
      Highlight Mööh! ICH wollte klugscheissen ;-)
      3 1 Melden
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