Wirtschaft
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Finanzkrise

Portugal verzichtet auf letzte Milliarden-Tranche aus Hilfspaket

Portugal löst sich vorzeitig vom Tropf seiner internationalen Kreditgeber und verzichtet dabei auf Milliardensummen. Die letzte Tranche aus dem Rettungsprogramm seiner europäischen Partner und des IWF werde das Land nicht mehr abrufen, sagte Finanzministerin Maria Luis Albuquerque am Donnerstag.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble begrüsste die Entscheidung der Regierung in Lissabon: «Portugal kommt jetzt wieder ohne europäische Hilfen aus und kann auf eigenen Beinen stehen.» Das sei «ein grosser Erfolg».

Dank einer wirtschaftlichen Erholung konnte Portugal den Rettungsschirm im Mai wieder verlassen. Weil das Oberste Gericht jüngst einige Sparbeschlüsse der Regierung als verfassungswidrig verworfen hat, entsteht für den Staatshaushalt 2014 Analysten zufolge ein Loch von 700 Mio. Euro. Zu den von dem Gericht abgelehnten Massnahmen gehören Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst um zwei bis zwölf Prozent. Auch Kürzungen bei Pensionen, sowie beim Kranken- und Arbeitslosengeld wurden von den Richtern verworfen. (pma/sda)



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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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