Wirtschaft
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Man muss die EU ja nicht mögen, aber die Roaming-Gebühren, die haben sie jetzt abgeschafft

01.02.17, 10:00 01.02.17, 10:25


Die EU-Institutionen haben den Weg zur Abschaffung von Roaming-Gebühren bei der Handy-Nutzung im europäischen Ausland ab Juni endgültig freigemacht.

Unterhändler von EU-Kommission, Parlament und Mitgliedsländern einigten sich in der Nacht zum Mittwoch auf Höchstgrenzen für die Kosten, die Telekom-Unternehmen untereinander zahlen müssen, wenn ihre Kunden ihr Mobiltelefon auf Reisen nutzen.

Nach Angaben der EVP-Fraktion im EU-Parlament dürfen Anbieter ab dem 15. Juni nicht mehr als 7.70 Euro pro Gigabyte Daten voneinander verlangen. Bis 2022 sollen die Gebühren schrittweise auf 2.50 Euro pro Gigabyte gesenkt werden.

Die Preisgestaltung unter den Telefonkonzernen war das letzte Puzzleteil im jahrelangen Ringen der EU, die Roaming-Gebühren abzuschaffen. Der Einigung zwischen den Unterhändlern müssen noch das gesamte EU-Parlament und die Mitgliedsländer zustimmen. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • EMkaEL 02.02.2017 12:34
    Highlight Und was isch mit eus..?
    0 0 Melden
  • rudolf_k 01.02.2017 12:33
    Highlight Die EU hat, wie meist, noch genau gar nichts konkretes gemacht. Die Regeln zur 'Fair Use' stehen immer noch nicht fest. Zudem besteht die Gefahr, dass die Grosshandelspreise an die Kunden weitergegeben werden. In diesem Fall bezahlen diejenigen, welche selten ihr Land verlassen, die Zeche.
    0 0 Melden
  • Maett 01.02.2017 10:43
    Highlight Grossartige Idee. Dann laufen letztendlich alle mit der SIM des günstigsten europäischen Anbieters rum, während die Telekommunikationsunternehmen in den Ländern mit höheren Fixkosten (Lohn, Infrastruktur, etc.) verstaatlicht oder staatlich gerettet werden müssen, um überhaupt eine funktionierende Infrastruktur bieten zu können.
    0 0 Melden

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