Wirtschaft
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Kaum Touristen am Strand von Koktebel an der Südostküste der Krim. Screenshot: Webcam

Nach der Annexion

Vier Monate nach dem Anschluss an Russland hat sich für die Krim vor allem eines geändert: Keine Touristen, leere Strände

21.07.14, 10:47 28.04.15, 07:47


Die Touristen bleiben weg: Webcam-Impressionen von der Krim

Onkel Wanja ist alt, er hat alles schon erlebt. Als Bub verhungerte er fast, als die Wehrmacht seine Heimatstadt auf der Krim belagerte. Dafür konnte er sich 1945 mit der sowjetischen Jugendorganisation im «Pionier»-Lager «Artek» bei Jalta erholen. Damals waren es nur 80 Kinder, später verbrachten jedes Jahr 27’000 «Pioniere» ihre Sommerferien im «Artek». 

«Artek»-Kinder-Camp 1940. Video: Youtube/0HX0

In den 1960er-Jahren erlebte Onkel Wanja auf der Krim die Blütezeit im sowjetischen Ferienparadies mit zehn Millionen Saisongästen. Damals spazierten auf der Uferpromenade von Jalta so viele Menschen, dass man nicht einmal umfallen konnte. Die Familie schmunzelt, wenn er ein bisschen übertreibt. Erst wenn Onkel Wanja behauptet, er habe Tschechow auf der Promenade spazieren sehen (der schon ein halbes Jahrhundert früher starb), wird der Wodka versteckt. 

Kein Platz zum Umfallen: der Strand von Jalta 1960. Bild: Jalta Tourismus

2013 besuchten immerhin noch sechs Millionen Touristen die Krim:

Die Hälfte der zwei Millionen Krim-Bewohner lebt direkt oder indirekt vom Tourismus. Er ist das wirtschaftliche Rückgrat der Krim-Halbinsel. 

Das Küstenstädtchen Balaklawa bei Sewastopol war Anziehungspunkt für die Reichen und Schönen aus Moskau. Bild: Jürg Vollmer

«Die Krim gehört völkerrechtlich weiterhin zur Ukraine, wird aber derzeit faktisch von Russland kontrolliert. Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden.» 

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

Das deutsche Auswärtige Amt rät dringend von Krim-Reisen ab

Seit der Annexion der Krim durch Russland im März 2014 ist der Tourismus aber zusammengebrochen: Ukrainer wollen nicht im «Feindesland» Urlaub machen und westeuropäische Reiseveranstalter stornieren ihre Buchungen aus Sicherheitsgründen. 

Die deutschen Reiseveranstalter Studiosus, Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, Jahn Reisen, Tjaereborg und ITS haben bis auf Weiteres alle Reisen auf die Krim aus dem Programm genommen. 

Das Auswärtige Amt in Berlin rät sogar dringend von Krim-Reisen ab: «Die Krim gehört völkerrechtlich weiterhin zur Ukraine, wird aber derzeit faktisch von Russland kontrolliert. Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden.» 

Die wenigen ukrainischen und westlichen Touristen müssen ein russisches Visum beantragen. Stundenlange Warteschlangen vor der russischen Botschaft inklusive. 

2008 war der Strand in Jalta noch überfüllt. Bild: Jalta Tourismus

Viel Platz im Liwadija-Palast und an der Uferpromenade von Jalta

Eine Rundfahrt über die Krim zeigt die Auswirkungen der Annexion durch Russland: Im mondänen Badeort Jalta ankern keine Kreuzfahrtschiffe westlicher Reedereien. Sie brachten jeden Tag Tausende von Touristen, die von der Sektkellerei Nowyj Swet über das Schwalbennest auf einer Klippe über Jalta zum Liwadija-Palast «geschleust» wurden. 

Vor dem Liwadija-Palast, der Sommerresidenz des letzten Zaren, standen die Touristen stundenlang an und wurden nur gruppenweise eingelassen. Sonst hätten sie sich gegenseitig erdrückt. Und das ist keine Übertreibung von Onkel Wanja, das habe ich selbst erlebt. 

Im Palast, in dem Stalin, Roosevelt und Churchill 1945 in der Konferenz von Jalta die Neuaufteilung Europas aushandelten, ist es genau so einsam wie vor dem McDonald’s-Restaurant an der Uferpromenade in Jalta. Wo vor einem Jahr die Touristen Schlange standen, ist heute kein Tourist weit und breit. 

Der Sommer in Jewpatorija ist eine Katastrophe und das Kazantip-Festival ist weg

Dasselbe Bild wie an der Südküste in Jalta zeigt sich an der Westküste in Jewpatorija. Hier feierten jedes Jahr im August 100’000 junge Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion zehn Tage lang das vielleicht grösste Festival für elektronische Tanzmusik. 300 Discjockeys bespielten Tag und Nacht zahlreiche Tanzflächen. 

Überbordende Lebenslust: Kazantip-Festival. Bild: Kazantip-Festival

«Dieser Sommer ist eine Katastrophe. Das letzte Mal hatten wir 1970 eine so schlechte Saison, als die Krim wegen der Cholera-Epidemie unter Quarantäne stand.» 

Ludmilla, Tourismusbüro-Besitzerin

Es war ein Fest der – oft überbordenden – Lebenslust. Sogar Onkel Wanja hat die Reportagen aus Kazantip im Fernsehen angeschaut. Wobei ihn wohl weniger die Musik interessierte, als die vielen hübschen Frauen in mehr oder weniger knapper Kleidung. Dieses Jahr wird es in Jewpatorija ruhig bleiben, das Kazantip-Festival zieht nach Anaklia an der georgischen Schwarzmeerküste. 

Kazantip: Die ukrainische Party-Republik. Video: Youtube/euronews

Doch nicht nur die Techno-Jugend fehlt in Jewpatorija. «Dieser Sommer ist eine Katastrophe», erklärt die Tourismusbüro-Besitzerin Ludmilla. Sie musste ihre drei Mitarbeiter entlassen. «Das letzte Mal hatten wir 1970 eine so schlechte Saison, als die Krim wegen der Cholera-Epidemie unter Quarantäne stand.» Und die Hotelbesitzerin Daria klagt, dass trotz massiven Rabatten die Hälfte ihrer 24 Hotelzimmer mitten in der Saison leer steht. 

Viele hübsche Frauen in mehr oder weniger knapper Kleidung: Kazantip-Festival. Bild: null

Kreml und Staatsbetriebe subventionieren Krim-Urlaub

Weil der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Krim-Halbinsel ist, erhebt der Kreml Ferien auf der Krim zur patriotischen Pflicht: Ministerpräsident Dmitri Medwedjew ruft russische Behörden und Staatsbetriebe auf, ihren Mitarbeitern Urlaub auf der Krim mindestens zum Teil zu finanzieren. 

Die grossen Erdgas- und Erdölkonzerne Rosneft, Transneft, Rusgidro, Gazprom und die Tochterunternehmen von Rosatom bezahlen ihren Mitarbeiter den Krim-Urlaub. Zusätzlich gewähren Hotels und Sanatorien auf der Krim den Touristen Preisnachlässe bis 25 Prozent, die von Moskau subventioniert werden. 

«Auf der Krim ist alles gepflegt und rein. Und weil die Krim jederzeit mit der Türkei konkurrieren kann, erwarten wir in diesem Jahr drei Millionen russische Touristen auf der Krim-Halbinsel.» 

Irina Schtschegoljkowa, russische Tourismus-Agentur

Staatsmedien wie RIA Novosti und «Stimme Russlands» werben für die Krim

Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti sowie das Auslands-Radio «Stimme Russlands» werben intensiv für die Krim. RIA Novosti publiziert eine Infografik, die zu den schönsten Denkmälern und Stränden der Krim führt und sogar den besten Platz für ein Selfie am FKK-Strand in der Lisja-Bucht beim Karadag-Bergmassiv zeigt. 

Selfie am FKK-Strand: Infografik von RIA Novosti. Bild: RIA Novosti (Ausschnitt) 

Das Auslands-Radio «Stimme Russlands» jubelt mit Werbetexten wie aus dem Ferienkatalog: «Eine reine Luft und eine einzigartige Natur. Auf der Krim ist es sowohl für kleine Kinder als auch für Menschen im hohen Alter komfortabel. Auch diejenigen, die aktive Erholung lieben, fahren auf die Halbinsel.» 

Noch euphemistischer ist nur die Leiterin des Pressedienstes der russischen Tourismus-Agentur, Irina Schtschegoljkowa: «Auf der Krim ist alles gepflegt und rein. Und weil die Krim jederzeit mit der Türkei konkurrieren kann, erwarten wir in diesem Jahr drei Millionen russische Touristen auf der Krim-Halbinsel.» 

Die Halbinsel Krim ist auf dem Landweg von Russland abgeschnitten

Zuerst müssen die russischen Touristen aber auf die Krim gelangen. Und das ist einfacher gesagt als getan. Bisher reisten 85 Prozent der Russen mit dem Auto oder Zug durch die Ukraine an, was heute problematisch ist. Der Weg über das russische Festland und mit der Fähre vom russischen Kawkas nach Kertsch auf der Krim ist viel länger und wird kaum genutzt. 

Trolleybus auf 86-Kilometer-Strecke: Krymskyj trolejbus. Bild: Jürg Vollmer

Nur 15 Prozent der Touristen aus Russland – also 300’000 Passagiere – flogen bisher auf die Krim. Deshalb hat die russische Regierung die Flugtickets nach Simferopol um die Hälfte verbilligt. Hin- und Rückflug kosten nur noch 7500 Rubel (200 Franken), für die Differenz erhalten die Fluggesellschaften Subventionen in Millionenhöhe. 

Krymskyj trolejbus zum Ersten. Video: Youtube/Максим Вдовиченко

Krymskyj trolejbus zum Zweiten. Video: Youtube/Александр Айкашев

Die Kapazität des kleinen Flughafens Simferopol von jährlich 1,2 Millionen Fluggästen kann aber nicht von heute auf morgen gesteigert werden. Und der 86 Kilometer lange «Krymskyj trolejbus» zwischen Simferopol und Jalta ist mit seinem überalterten Fahrzeugpark und der maroden Infrastruktur aus Sowjetzeiten dem angestrebten Wachstum unmöglich gewachsen.

Der Flughafen Simferopol könnte von der internationalen Luftfahrt ausgeschlossen werden

Dazu kommt, dass die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO aus Sicherheitsgründen den Airlines empfohlen hat, Flüge durch den Luftraum der Krim-Halbinsel zu vermeiden. Daraufhin wurden alle Flüge von europäischen Flughäfen eingestellt. 

Dem Flughafen Simferopol droht gar der Ausschluss aus dem ICAO- und IATA-Register. «Er würde damit aus der globalen Luftfahrt-Logistik verschwinden», erklärt der Aviatik-Experte und Jurist Martin Steiger. «Simferopol wäre auf der Landkarte der globalen Luftfahrt nicht mehr verzeichnet und von allen automatisierten Systemen ausgeschlossen, auf denen die Luftfahrt basiert.» 

Bald auf der Landkarte der globalen Luftfahrt nicht mehr verzeichnet? Flughafen Simferopol. Bild: Simferopol International Airport

So ist der ICAO-Code UKFF für Simferopol die Grundlage für Flugsicherung, Flugplanung und Flugwetter. Und ohne den IATA-Code SIP für Simferopol können weder Flugbuchungen noch Fluggepäck organisiert werden, kann faktisch kein Flug von oder nach Simferopol gebucht werden. 

«Auf der Krim wird niemand russische Touristen bestrafen, wenn sie nach einem Besuch im Weinkeller in einen Springbrunnen mitten in der Stadt steigen und ‹Krim, ich liebe dich› schreien.» 

Jelena Jurtschenko, Tourismus-Ministerin der Krim

Keine Kinder im «Artek»-Camp und keine Touristen in der Sektkellerei Nowyj Swet

Es braucht schon einen ausgeprägten Patriotismus, um all diese Hindernisse für ein paar Ferientage zu überwinden. Die Tourismus-Ministerin der Krim, Jelena Jurtschenko, motiviert ihre russischen Landsleute denn auch mit nationalistischen Argumenten: «Auf der Krim wird niemand russische Touristen bestrafen, wenn sie nach einem Besuch im Weinkeller in einen Springbrunnen mitten in der Stadt steigen und ‹Krim, ich liebe dich› schreien.» 

Erster sowjetischer Science-Fiction-Film: «Weg zu den Sternen» (1957). Video: Youtube/Alexander J

Ob die Liebe in nüchternem Zustand anhält, wird sich zeigen. Denn seit dem Untergang der Sowjetunion ist die Infrastruktur auf der Krim nicht besser geworden, wie meine kleine Rundfahrt zeigt. Während 1957 in den Vorzeige-Bauten des «Artek» sogar der erste sowjetische Science-Fiction-Film «Weg zu den Sternen» gedreht wurde, ist das Kinder-Camp heute verlottert und verrottet. Im trockengelegten Schwimmbecken wächst Gestrüpp und nur wenige Kinder sind im «Artek» zu sehen. Dafür laufen jeden Monat Lohn-Rückstände von 250’000 Dollar für die 1700 Beschäftigten auf. 

«Die Ukraine und der lukrative westliche Markt sind jetzt für uns geschlossen. Weil auch weniger Touristen kommen, ist der Umsatz von Nowyj Swet um 90 Prozent eingebrochen.»  

Janina Pawlenko, Direktorin Nowyj Swet

Auch in die Sektkellerei Nowyj Swet kommen kaum Touristen, um die sieben Kilometer langen Stollen zu besichtigen, in denen zwei Millionen Flaschen Krim-Sekt lagern. Vor der Annexion lieferte die Sektkellerei den grössten Teil ihrer Produktion in die Ukraine und nach Westeuropa: 

«Die Ukraine und der lukrative westliche Markt sind jetzt für uns geschlossen», erklärt die Direktorin Janina Pawlenko an einer Medienkonferenz, «weil auch weniger Touristen kommen, ist der Umsatz von Nowyj Swet um 90 Prozent eingebrochen.»  

Massiver Umsatzeinbruch: Janina Pawlenko. Screenshot: Krimskaja Gazeta-TV

Den Krim-Bewohnern wird das Blaue vom Himmel versprochen

Auf der Rückfahrt von Nowyj Swet nach Jalta sind die Löcher in der Hauptstrasse schon mal so gross wie ein Kabinenkoffer und viele Hotels am Weg verströmen immer noch den Charme der Sowjetzeit.  

«Die Kohle-Bergmänner hat das früher auch nicht gestört. Sie tranken ein paar Gläser Krim-Wein und gingen danach an den Strand.» Dies erklärte Präsident Wladimir Putin, als ihm westliche Journalisten solche Schönheitsfehler unter die Nase rieben. Und abgesehen davon, bis ins Jahr 2020 solle die Krim mit Milliarden-Investitionen aus Russland ein neues Paradies werden. 

«Wir haben den Hunger überlebt – wir werden auch den Überfluss überleben.»

Onkel Wanja

Russland verspricht der Krim 20 Milliarden Euro für eine moderne Verkehrsinfrastruktur, luxuriöse Krankenhäuser, höhere Renten, ein perfektes Bildungssystem und eine komplett neue Stromversorgung. Allein die 4,5 Kilometer lange Brücke von Kertsch zum russischen Festland soll fünf Milliarden Euro kosten. 

In wenigen Jahren soll sich das Bruttoregionalprodukt auf der Krim verdreifachen und auf der heruntergekommenen Halbinsel soll der Überfluss herrschen. Moskau verspricht den Bewohnern das Blaue vom Himmel, das ist nichts Neues. Onkel Wanja lehnt sich schmunzelnd zurück und sagt nur trocken: «Wir haben den Hunger überlebt – wir werden auch den Überfluss überleben.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peske Alexander 22.07.2014 10:49
    Highlight ein toller Artikel. Er zeigt exemplarisch wie die Ukrainer diese wunderschöne Halbinsel heruntergewirtschaftet haben. Eine Ungenauigkeit und falsche Schlussfolgerung bringe ich trotzdem an: Ukrainer benötigen kein Visum um Russland (Krim) besuchen zu können. Und "Ukrainer wollen nicht im "Feindesland" Urlaub machen" stimmt nicht. Ukrainer wollen in vom Bürgerkrieg zerrissenen Land gar keine Ferien machen. Als Beleg dazu dienen menschenleeren Urlaubsdestinationen in der Westukraine (Karpaty). Letzte Woche war ich auf der Krim. Von Resignation der Bevölkerung kann keine Rede sein. Sie sind sich sicher, dass russische sowie ukrainische Touristen kommen werden, wenn die Situation in der Ukraine sich normalisieren würde. Russen mögen Krim und der überwiegender Teil der Ukrainer wird sich nach wie vor keine Ferien in der Schweiz leisten können. Was bleibt? Krim!
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  • chrigel60 22.07.2014 09:32
    Highlight damit war ja zu rechnen und besser wird es in nächster zeit sicherlich nicht!
    1 3 Melden
  • Willy D. 22.07.2014 09:14
    Highlight Wie heisst doch dieses uralte Sprichwort? "Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein". Und noch etwas. Onkel Wanja hat schon recht, wenn er sagt: "Wer den Hunger überlebt hat, wird auch den Überfluss überleben". Na dann, frohes Schaffen! Leute mit viel "Stütz" hat es ja genug in Russland. Väterchen Stalin wird Euch bestimmt zuschauen...
    0 2 Melden
  • supersepp 21.07.2014 14:18
    Highlight Der Sekt auf dem Bild ist kein Krim-Sekt. Das ist: Abrau Durso, ein russischer (sehr lecker) - auch vom schwarzen Meer - nicht weit von Novorossiysk: http://abraudurso.ru/en/
    1 0 Melden
  • droelfmalbumst 21.07.2014 13:12
    Highlight tja, selber schuld. wirklich appetitlich sieht es ja sowieso nicht aus...
    4 2 Melden
  • Abel Emini 21.07.2014 12:11
    Highlight Kommt lieber nach Albanien/Kosovo :)
    4 12 Melden
    • droelfmalbumst 21.07.2014 13:15
      Highlight ja genau... um vor langeweile zu sterben?
      mit meer könnte man immerhin 2-3 tage den ranzen in die sonne halten aber nicht mal das hats in gjakovë und co.

      total für nichts
      2 1 Melden

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