Wirtschaft
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Demonstrativ unbeeindruckt von Sanktionen: Wladimir Putin Bild: X02440

Putin droht

Sanktionsstreit mit Visa und Co.: Russland plant die Putin-Card

Visa und Mastercard beteiligen sich an Sanktionen gegen Russland - das könnte Folgen haben. Präsident Putin droht den Konzernen und kündigt ein eigenes Bezahlsystem an.

27.03.14, 14:13

Ein Artikel von

Als Reaktion auf westliche Sanktionen will der russische Präsident Wladimir Putin den Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard mit einem eigenen Bezahlsystem Konkurrenz machen. Bei einem Fernsehauftritt berief sich Putin auf ähnliche Systeme in Japan und China. Diese Systeme funktionierten, «und sie funktionieren sehr gut». Daher werde auch Russland ein solches Zahlungssystem nun einführen. Zugleich warnte er die Kreditkartenfirmen indirekt vor der Beteiligung an Sanktionen gegen sein Land.

Mit solchen Einschränkungen würden sich westliche Unternehmen selbst schaden, sagte Putin. Es sei «wirklich zu schade», dass bestimmte Firmen sich zu solchen Schritten entschlossen hätten. «Ich denke, sie werden dadurch schlicht Marktanteile verlieren – in einem sehr profitablen Markt.»

Visa und Mastercard hatten in der vergangenen Woche Zahlungstransaktionen für Kunden der Bank Rossija eingestellt, nachdem diese von den USA offiziell mit Sanktionen belegt wurde. Das Geldhaus gilt als sehr regierungsnah.

Während sich Putin demonstrativ unbeeindruckt von den Sanktionen zeigt, fürchtet die russische Zentralbank offenbar eine Kapitalflucht. Man werde heimische Banken notfalls mit Geld versorgen,teilte Zentralbank-Chefin Elwira Nabiullina am Donnerstag mit. (dab/Reuters/AP/AFP)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 27.03.2014 16:32
    Highlight Russland ist immer noch ein grosser Auftraggeber für die EU. Russland kann gerne auf Adidas Produkte, europäische Autos und Züge verzichten. Die EU aber wird dagegen enormen finanziellen Schaden davontragen. Japan ist bereits in Russland vor Ort und wird womöglich bald die EU ablösen, denn Japan hat auch Züge und Maschinen. Die EU wird ohne Russland kaum überleben. Russland aber wird Maschinen, Züge und Autos anderswo einkaufen.
    Und es gibt neben Japan viele andere Länder, die den Platz der EU in Russland gerne einnehmen möchten.
    1 0 Melden
  • halbblutprinz 27.03.2014 14:54
    Highlight Super Präsidentschaftskandidatin!
    2 0 Melden
    • sewi 27.03.2014 16:45
      Highlight Genau.... Wie beim sogenannt arabischen Frühling lassen sich die Möchtegerndemokraten von den Extremisten benutzen und verarschen
      0 0 Melden

Hat Novartis Trump geschmiert?

400’000 Dollar hat das Schweizer Pharmaunternehmen an eine Briefkastenfirma von Michael Cohen, dem persönlichen Anwalt von Donald Trump, überwiesen. Es besteht der begründete Verdacht, dass es sich dabei um Bestechungsgelder handelt.

Es könnte aus dem Drehbuch eines billigen Thrillers stammen: 99’980 Dollar hat Novartis jeden Monat zwischen Oktober 2017 und 2018 an eine Firma namens Essential Consultants LLC überwiesen. Das schreit förmlich danach, dass diese Zahlungen nicht sauber sind. Zu offensichtlich ist es, dass die 100’000-Dollar-Grenze nicht überschritten werden durfte, sei es, um interne Controller oder externe Behörden nicht aufzuschrecken.

Nicht nur die Art und Weise der Zahlungen ist suspekt, auch der Empfänger. …

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