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epa06331416 Russian President Vladimir Putin (L)  lights a candle as Russian Orthodox Patriarch Kirill of Moscow and All Russia (R) and Gazprom Board of Directors Chairman Viktor Zubkov (C) attend as they visit the New Jerusalem Orthodox Monastery of Resurrection in the town of Istra in the  Moscow region, Russia, 15 November 2017. Putin inspected the monastic complex after its large-scale renovation.  EPA/ALEXEY NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Wladimir Putin zündet eine Kerze in einer Kirche in Moskau an. Die orthodoxen Priester sind wichtige Verbündete des Präsidenten geworden. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Putinisiert! Wie Putin Russland wieder zu einem totalitären Staat gemacht hat

In ihrem Buch «The Future is History» beschreibt Masha Gessen, wie Russland in der Ära Putin wieder zu einem totalitären Staat geworden ist – und welche Rolle dabei Putins Bannon, Alexander Dugin, spielt.



Der russische Soziologe Lew Gudkow erforscht in regelmässigen Abständen, wie seine Landsleute politisch denken. Im Juni 2017 stand an der Spitze aller «aussergewöhnlichsten Menschen in allen Zeiten auf der ganzen Welt» ein gewisser Josef Stalin. Dahinter folgten Wladimir Putin und Alexander Puschkin.  

Communist party supporters carry flags with portraits of Soviet dictator Josef Stalin during a demonstration marking the 100th anniversary of the 1917 Bolshevik revolution in Red Square, in Moscow, Russia, Sunday, Nov. 5, 2017. The Kremlin is avoiding any official commemoration of the anniversary, tip-toeing around the event that remains polarizing for many and could draw unwelcome parallels to the present. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Steht wieder hoch im Kurs: Josef Stalin. Bild: AP/AP

Dass Stalin im modernen Russland so viele Anhänger hat, ist überraschend und erschreckend zugleich. Immerhin ist er einer der schlimmsten, vielleicht sogar der schlimmste Schlächter in der Geschichte der Menschheit.

Selbst bei seinen Landsleuten stand Stalin nicht immer so hoch im Kurs. 1994 waren bloss 18 Prozent der Russen der Meinung, er hätte Grosses für sein Land geleistet, und diese 18 Prozent konnte man damals als eine Minderheit von alten, kommunistischen Betonköpfen abtun. Das dachte sich auch der Soziologe Gudkow. Er war überzeugt, dass mit dem Untergang der UdSSR auch der Homo Sovieticus allmählich verschwinden würde und mit den politischen Freiheiten des modernen Russlands ein neuer Menschentyp entstehen würde.  

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Ist aus Russland geflüchtet: Masha Gessen.

Weshalb erlebt der Homo Sovieticus unter Putin ein Comeback? Dieser Frage geht Masha Gessen in ihrem Buch «The Future is History» nach. Sie war lange eine führende russische Journalistin. Heute lebt sie in den USA, wo sie unter anderem regelmässig für den «New Yorker» und die «New York Times» schreibt. Gessen hat auch verschiedene Bücher verfasst, darunter die erste Biographie von Putin. In ihrem jüngsten Buch verknüpft sie das Schicksal von fünf Millenials mit der Entwicklung ihres Heimatlandes.  

«Wir tun so, als ob wir arbeiten würden, und ihr tut so, als ob ihr uns bezahlen würdet.»

Motto in der UdSSR

Der Homo Sovieticus ist ein Produkt der russischen Geschichte – und diese ist tragisch. Die Zaren hielten den grössten Teil der Bevölkerung in Leibeigenschaft und führten ihre Armee ins Debakel des Ersten Weltkrieges. Die Bolschewisten zettelten nach der Revolution einen blutigen Bürgerkrieg mit Millionen von Toten an. Stalins Schreckensherrschaft bedeutete Hungersnot – allein in der Ukraine starben gegen fünf Millionen Menschen –, willkürliche Exekutionen – praktisch die gesamte russische Intelligenzia wurde umgebracht – und grausame Arbeitslager. Hitlers Überfall kostete erneut rund 30 Millionen Leben.  

Erst mit Stalins Tod kehrte eine gewisse Ruhe ein. Die Zeit unter Leonid Breschnew war geprägt von Langeweile und wirtschaftlichem Zerfall. Damals galt der legendäre Pakt zwischen Arbeiter und Partei, der besagte: «Wir tun so, als ob wir arbeiten würden, und ihr tut so, als ob ihr uns bezahlen würdet.». Mitte der 80er Jahre waren die Zustände so prekär geworden, dass Michail Gorbatschow das Unmögliche versuchen musste: Die UdSSR von der Spitze aus zu reformieren. Er scheiterte, die Sowjetunion implodierte.  

Boris Jelzin beim Abrocken.

Boris Jelzin im Wahlkampf. Der erste russische Präsident versank im Alkohol und hinterliess ein zwiespältiges Erbe. Bild: Keystone

Unter Boris Jelzin genossen die Russen in den 90er Jahren zum ersten Mal so etwas wie politische Freiheiten. Trotzdem war die Stimmung schlecht. In der UdSSR hatten die Menschen zwar Geld, aber es spielte keine Rolle. Im modernen Russland wurde es allmächtig. «Verglichen mit dem Leben in der Sowjetunion in den 80er Jahren ging es den Russen zwar besser – aber sie fühlten sich arm», schreibt Gessen.

Das Alltagsleben war geprägt von Neid und Unsicherheit, der Versuch, die Planwirtschaft auf die harte Tour in eine Marktwirtschaft zu verwandeln, ein Debakel. Es entstand über Nacht eine unglaublich reiche Elite, die Oligarchen – und ein ausgebluteter, hasserfüllter Mittelstand.  

Gessen vergleicht die 90er Jahre in Russland mit den Zuständen in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Hyperinflation und Verunsicherung machten die Menschen kopfscheu und schufen damit den idealen Nährboden für ein totalitäres Regime.

Das hatte schon die führende Totalitarismus-Forscherin Hannah Arendt erkannt. Gessen stützt ihre Theorie des neuen russischen Totalitarismus denn auch auf Arendt und ihr Jahrhundertwerk «Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft».  

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Expertin des Totalitarismus: Hannah Arendt.

Als wesentliche Merkmale des Totalitarismus bezeichnet Arendt Ideologie und Staatsterror. Beides führte Putin in kleinen Schritten ein, nachdem er zur Jahrhundertwende zum Präsidenten erkoren worden war. Zunächst wurden die Medien an die Kandare genommen. Heute wird in Russland selbst die vermeintliche Opposition vom Kreml gelenkt. Später wurden die bürgerlichen Freiheiten Schritt für Schritt zurückgefahren.  

Einen traurigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im Frühjahr 2012. Am 6. Mai hatten sich auf dem Bolotnaya-Platz in Moskau Demonstranten versammelt, um gegen das Schmierentheater von Putins Wiederwahl zum Präsidenten zu protestieren. Sie wurden von rund 13'000 Soldaten und Polizisten niedergeknüppelt. Vermeintliche Rädelsführer wurden verhaftet und später zu Haftstrafen von bis zu fünf Jahren verurteilt. Auch das harte Vorgehen gegen die weibliche Punkband Pussy Riot fällt in diese Zeit. Die internationale Organisation Human Rights Watch bezeichnet die Vorkommnisse des Jahres 2012 als «die schlimmsten seit der Sowjet-Ära»  

FILE - In this Tuesday, Feb. 21, 2012 file photo members of the Russian radical feminist group chant a prayer against Russian Prime Minister Vladimir Putin at the Christ the Saviour Cathedral in Moscow, Russia. Five years after a Moscow court sent two members of the punk band Pussy Riot to prison, Maria Alekhina and Nadezhda Tolokonnikova are using their ordeals in prison as creative inspiration.(AP Photo/Sergey Ponomarev, file)

Die Punkband Pussy Riot bei ihrem legendären Auftritt in einer Kirche in Moskau. Bild: AP/AP

Eine wichtige Rolle in der Wiedergeburt des Homo Sovieticus spielt die Hatz gegen Homosexuelle. Wie die Hexen im Mittelalter eignen sich Schwule für die Sündenbock-Rolle. Putin hat dabei von den Besten gelernt: «Beide, Stalin und Hitler, haben Homosexuelle verfolgt», schreibt Gessen. «Beide betrachteten sie als potentielle Spione, und beide sahen sie als Bedrohung für die Moral der Soldaten.»  

Heute ist der Homo Sovieticus wieder der Normalfall in Russland. Zwar ist es nicht mehr die UdSSR, die ihn füttert, einkleidet, und ihm einen Job und eine Wohnung zur Verfügung stellt. Aber seine Psyche ist die gleiche. Der Homo Sovieticus gleicht den Menschen, die George Orwell in seinem Roman «1984» beschreibt. Er ist innerlich leer und einsam, dafür beherrscht er das «doublethink». Er kann problemlos zwei völlig gegensätzliche Meinungen gleichzeitig haben und sich so durch die Fallstricke eines totalitären Staates mogeln.  

«Der Staat übt einen ungebührlichen Einfluss auf die Wirtschaft aus, aber die Menschen können frei konsumieren, ihr Geld verdienen wie sie wollen und reisen. Unter Stalin, Hitler und Mao wäre das undenkbar gewesen.»

Economist

Diese Merkmale sind im modernen Russland wieder typisch. Der Soziologe Gudkow spricht deshalb von einem «wiederkehrenden Totalitarismus» in seinem Heimatland. Er hat sich damit keine Freunde geschaffen. Im September 2016 wurde sein Institut von der Regierung geschlossen.  

Gessens Buch ist nicht unbestritten. Ihre Totalitarismus-These sei «hohl», wurde sie im «Economist» gerügt. Putin gehe zwar gegen seine politischen Gegner mit Zwang, Einschüchtern und selektiver Gewalt vor. «Aber er schreckt vor einer blutigen Terrorherrschaft zurück. Der Staat übt einen ungebührlichen Einfluss auf die Wirtschaft aus, aber die Menschen können frei konsumieren, ihr Geld verdienen, wie sie wollen und reisen. Unter Stalin, Hitler und Mao wäre das undenkbar gewesen.»  

«Russland hat einen Mafia-Staat, der über eine totalitäre Gesellschaft regiert.»

Masha Gessen

Sicher lassen sich die Zustände im modernen Russland nicht mit den erwähnten Terrorregimes vergleichen. Der «Economist» spricht daher von einem autoritären, nicht aber von einem totalitären Regime. Was ist der Unterschied? Gestützt auf Arendt sagt Gessen, dass ein autoritäres Regime seine Bevölkerung möglichst in den Zustand der Passivität versetzt und es sein Schicksal erdulden lässt.  

Ein totalitäres Regime hingegen versucht die Menschen ideologisch aufzuheizen und so permanent in einem aufgeregten Zustand zu halten. Putin will Russland wieder zu alter Grösse führen und unternimmt die entsprechenden ideologischen Anstrengungen. «Benützt der Staat Gewalt und Ideologie als Instrument, dann reagiert die Gesellschaft, wie sie es seit Generationen getan hat: mit Mobilisierung», stellt Gessen fest. «Russland hat einen Mafia-Staat, der über eine totalitäre Gesellschaft regiert.»

In this photo taken on Thursday, Aug. 11, 2016, Alexander Dugin, the neo-Eurasianist ideologue, sits in his TV studio in central Moscow, Russia. The Eurasian Youth Union is the youth wing of a party headed by Dugin, a political ideologue with close ties to the Kremlin and a scathing critic of the United States. (AP Photo/Francesca Ebel)

Vom Bohème zum Faschisten: Alexander Dugin. Bild: AP/AP

Eine wichtige Rolle in der russischen Ideologie-Produktion spielt Alexander Dugin. Etwas salopp ausgedrückt, könnte man ihn mit Steve Bannon vergleichen, dem ehemaligen Chefstrategen und heute noch einflussreichen Einflüsterer von Donald Trump.  

Dugin war zunächst eine schillernde Figur in der Moskauer Bohème-Szene. Liiert mit einer bekannten und wohlhabenden Salonfrau namens Evgenia Debryanskaya führte er Anfang der 80er Jahre ein sorgloses und alkoholreiches Leben. Nach ein paar Jahren zerbrach die Liaison mit Debryanskaya, Dugin driftete immer mehr ins äusserst rechte Lager ab. Er experimentiert mit allem, Esoterik, Alkohol und Hitler – zeitweise liebte er es, in einer SS-Uniform herumzustolzieren ­– und konnte wahrscheinlich grösseren Ärger nur deswegen vermeiden, weil sein Vater ein hoher Offizier des sowjetischen Geheimdienstes KGB war.  

Steve Bannon, the former chief strategist to President Donald Trump, speaks at the Macomb County Republican Party dinner in Warren, Mich., Wednesday, Nov. 8, 2017. The event takes place on the anniversary of the election that put Trump in the White House. (AP Photo/Paul Sancya)

Die amerikanische Antwort auf Dugin: Steve Bannon. Bild: AP/AP

Einen immer grösseren Einfluss auf Dugin gewannen der französische Philosoph René Guénon und der italienische Faschist Julius Evola (von dem übrigens auch Bannon schwärmt). Guénon vertritt die Idee eines «totalen Traditionalismus». «Dugin fand derweil seine Tradition im orthodoxen Glauben», so Gessen. «Nicht in der zeitgenössischen Kirche, sondern bei den ‹Alten Gläubigen›, einer Fraktion, die im 17. Jahrhundert abgesplittert war und seither ihre Tradition aufrecht erhalten will.»  

Allmählich wurde Dugin nicht nur Chefideologe verschiedener faschistischer Bewegungen, er wurde auch Vordenker des Eurasianismus, einer konfusen Ideologie, die Russland eine ganz spezielle und aussergewöhnliche Rolle in der Geschichte der Menschheit zuweist und es als «Landmacht» gegenüber der angelsächsischen «Seemacht» positioniert. (Fragt nicht!)

Obwohl Dugin keine formelle Ausbildung hat, wurde er 2010 als Professor für Soziologie an die renommierte Lomonossow-Universität in Moskau berufen.  

epa04349705 Ukrainian soldiers of 'the Donbass' battalion rest during an anti terrorist operation against militants, in Maryinka town, near of Donetsk, Ukraine, 11 August 2014. Ukrainian government forces have narrowed the ring around Luhansk and the other rebel stronghold in Donetsk.  EPA/ROMAN PILIPEY

Ukrainische Soldaten im Donbass. Bild: EPA/EPA

Als in der Ukraine die Menschen gegen die russisch dominierte Oligarchie rebellierten, positionierte sich Dugin als Vorkämpfer gegen die «orange Gefahr». Als Putin die Panzer in Georgien einrollen liess, war er jubelnd an vorderster Front mit dabei. Heute ist er einer der führenden Kriegshetzer im Donbass. Seine extremen und offen faschistischen Ideen kann er zu bester Sendezeit an den wichtigen TV-Sendern verbreiten. Auch in der internationalen Rechtsextremen-Szene ist Dugin mittlerweile eine feste Grösse geworden. Seine Schriften werden von Nina Kouprianova, der Ehefrau von Richard Spencer, dem Führer der amerikanischen Alt-Right-Bewegung, ins Englische übersetzt.  

«Wie Menschen zerbrechen Gesellschaften als Antwort auf ein Trauma, sie werden wie betäubt und vielleicht (...) kann eine gesamte Gesellschaft depressiv werden.»

Für Putin erfüllt Dugin eine nützliche Funktion, er gibt dem Leben des Homo Sovieticus einen Sinn. Seine «frisch gebackene Ideologie hatte alle Komponenten», schreibt Gessen. «Die Nation, die Vergangenheit, traditionelle Werte, eine externe Gefahr und eine fünfte Kolonne.»    

Was die Gesundheit betrifft, sind die Russen alles andere als ein auserwähltes Volk. «Die männliche Lebenserwartung sieht sogar im Vergleich mit Äthiopien, Gambia und Somalia schlecht aus», ätzt Gessen. Es ist dabei nicht allein der ungesunde Lebenswandel der Russen, der sie so früh sterben lässt. Westeuropäer essen fetter und sind auch fetter, Spanier und Griechen rauchen, Tschechen, Ungarn und Slowaken trinken mehr. Für Gessen ist die geringe Lebenserwartung deshalb letztlich das Resultat der Geisteshaltung des Homo Sovieticus.  

Angelehnt an Sigmund Freud spekuliert Gessen über einen kollektiven Todestrieb ihrer Landsleute. Die schrecklichen Erfahrungen der Geschichte und der neue Totalitarismus hätten die Russen kollektiv traumatisiert. «Wie Menschen zerbrechen Gesellschaften als Antwort auf ein Trauma, sie werden wie betäubt und vielleicht (...) kann eine gesamte Gesellschaft depressiv werden.» Russen, so lautet Gessens deprimierendes Fazit, sterben so früh, «weil sie keine Hoffnung mehr haben».

Putin kann auch Piano spielen. Er hat es zumindest versucht...

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wednesday_the_7th 23.11.2017 14:19
    Highlight Highlight @äti: Bist du wirklich so naiv zu glauben Putin regiere allein? Es gibt noch andere im Hintergrund. Mich nerven diese Halbwahrheiten, egal um welches Land es geht. Ich weiss, dass die Mehrheit der russischen Bevölkerung homophob ist, das ist der Nachteil der Demokratie oder glaubst du Putin (ein Mann) konnte der Mehrheit der Bevölkerung einimpfen homophob zu sein?
    • Fabio74 23.11.2017 21:24
      Highlight Highlight Klar hat Putin noch seine Schäfchen und Lakaien um sich rum. Er hat ja auch noch Minister.
      Du rechtfertigst die Verfolgung Homosexueller mit der Bevölkerung der man eintrichtert Homosexuelle seien krank? So kann man es sich einfach machen.
      Putin könnte ein Gesetz zum Thema "Hate Crime" durchsetzen, zu gleichen Rechten Homosexueller, die Polizei und Staatsanwalt dazu bringen, Verbrechen gegen Minderheiten aufzuklären und zur Anzeige zu bringen....
  • stamm 22.11.2017 22:18
    Highlight Highlight Ist ja wiedermal ein super Bericht. Man könnte schon fast meinen, es gebe nur Putingegner. Warum nicht mal ein neutraler Bericht? Wo Gutes und Schlechtes geschrieben wird, und nicht nur grad aus der Sicht derjenigen, die dort ausgegrenzt werden.
    • Fabio74 23.11.2017 08:08
      Highlight Highlight Es ist ein Bericht über ein Buch. Und wenn ich die Kommentareclese, sind sie Fans der Diktatoren hier in Überzahl.
  • Soli Dar 22.11.2017 00:33
    Highlight Highlight Manchmal braucht es ein Perspektivenwechsel um die vermeintlich andere Seite besser zu verstehen (nicht gleich akzeptieren), statt zu dämonisieren.
    Play Icon
    • Ville_16 22.11.2017 16:16
      Highlight Highlight Traurig aber wahr.
  • PaLve! 21.11.2017 22:35
    Highlight Highlight Was natürlich auch noch die Glaubwürdigkeit dieses Artikels nimmt ist, wie die schlimme, chaotische Zeit in den 90ern nur so am Rande erwähnt werden. Was ist mit den alten Grossmüttern, die auf einmal Existenzprobleme hatten, den Oligarchen, die wie das ganze Land ausraubten? die US-Einmischung in die Wahlen? dem Weißhaarigen Alkoholiker, der 10 Jahre dieses grosse Land führte?
    Gab es wohl nicht?
    • Fabio74 22.11.2017 07:06
      Highlight Highlight Die Oligarchrn sind ja nicht weg. Sie müssen nur Putin-hörig sein heute. Insofern hat sich für die Armen wenig geändert. Putin kann mehr Renten finanzieren wenn die Rohstoffpreise hoch sind.
      Aber anstatt sich ums Land zu kümmern, lässt er Grossprojekte aus dem Boden stampfen
    • Wednesday_the_7th 23.11.2017 14:47
      Highlight Highlight @Fabio74: Hast du das nicht mitbekommen mit Abramovitsch? Recherchier mal und es hat sich nach Jelzinsabgang schon einiges geändert in Sachen Armut.
    • Billy the Kid 23.11.2017 18:45
      Highlight Highlight Putin wurde doch vom Yeltsinclan überhaupt an die Macht geputscht, da er als loyal galt und dafür Sorgen würde, dass ein riesiger Korruptionsskandal nie aufgedeckt würde.
      Heute gehört er selber zu den reichsten Männern Russlands und dies hat er definitiv nicht seinem Präsidentengehalt zu verdanken.
      Nur die Oligarchen hatten je ein Problem, die ihm nicht die Treue schworen - alle anderen sind unter ihm noch reicher und mächtiger geworden. Dass der gewöhnliche Russe nun besser lebt als nach dem Systemkollaps ist auch nicht so ein "Wunder" und vor allem auf Öl / Gas zurückzuführen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PaLve! 21.11.2017 22:28
    Highlight Highlight Teil II
    Mascha Gessen ist sicher eine schlaue Person, von der es sich lohnt mal ein Buch zu lesen, allerdings ist sie auch regelrecht von einem Anti-Putin Wahn besessen, was in ihrer Lage, als verfolgte Journalistin absolut verständlich ist, (nicht aber als außen stehender JOURNALIST!) trotzdem, Subjektiv bleibt Subjektiv. Auch nehmen einem die Russen wohl auch nicht besonders ernst, wenn man sie als Hoffnungslos (was meiner Meinung nach wenn schon die Russen in den 90 Jahren beschreiben würde) bezeichnet. Das gilt auch für primitive, hetzerische Wörter wie ''Homo Sovieticus''
    • Juliet Bravo 21.11.2017 23:06
      Highlight Highlight Jaja, so ein bisschen verfolgt, das hat doch noch keinem Journi geschadet... jetzt ist sie halt leider subjektiv... Mir kommen die Tränen
    • Philipp Löpfe 21.11.2017 23:36
      Highlight Highlight Welcher Teil von «Homo Sovieticus» ist hetzerisch?
    • PaLve! 22.11.2017 22:22
      Highlight Highlight @Herr Löpfe
      Mit "Homo Sovieticus" stellt man einen grossen Teil der Russen als dumme Lämmer dar, die einen Führer oder eine Diktatur benötigen, um zu überleben. Wieso dass man Putin wählt, kann verschiedene Gründe haben, nicht alle sind ein ''Homo Sovieticus'' bei Gegner wie Nawalny oder den ganzen anderen Typen aus Putins Kabinett, würde ich mir mehrmals überlegen, ob wirklich Putin das grösste Übel ist, somit wäre ich nach dieser Denkweise auch einer dieser und dass obwohl ich kein Putin- oder Stalinfan bin. Finde ich ehrlich gesagt schon ein bisschen hetzerisch.
  • PaLve! 21.11.2017 22:20
    Highlight Highlight Putinkritik an sich ist ja nichts schlechtes, auch wenn in diesem Artikel aus nicht so wilden Sachen eine grosse Geschichte gemacht wird. Die Rehabilitierung des Stalinismus und die damit verbundene Einmischung in die Politik Osteuropas fände ich berichtenswerter. Schon alleine Putin mit einem sowjetischen Diktator zu vergleichen hat mir fast Kopfschmerzen verursacht...
    Finde ich respektlos gegenüber den Opfern, die in dieser Zeit wirklich gelitten haben und nicht einfach mal so ausreisen konnten. Heute kann man dies, dass sollte man nicht vergessen. Soll das Stalin verharmlosen??
    • Soli Dar 21.11.2017 23:32
      Highlight Highlight Einverstanden, es ist blanker Hohn für die damaligen Opfer, Putin mit Stalin und oder mit Hitler zu vergleichen (was Löpfe ja auch schon getan hat).
    • Billy the Kid 23.11.2017 20:06
      Highlight Highlight Herr Löpfe hat Putin nicht mit Stalin verglichen, sondern nur darauf hingewiesen, dass Stalins Popularität in Putins Russland erschreckende Höchststände erreicht. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass Putin und seine Partei Vergangenheitsverklärung und Geschichtsklitterung betreiben um der Volksseele zu schmeicheln.
  • Soli Dar 21.11.2017 21:44
    Highlight Highlight Tendenziöser & einseitiger Artikel liefert simple selektive Antworten auf komplexe Fragen und dient damit wohl primär der Feindbildkonstruktion (wem nützt das?).

    So sind z.B. Dugins Ultranationalisten in RU z.B. nur EINE Stimme unter vielen. Es ist grundfalsch Dugins Positionen, mit der offiziellen von RU bzw. Putin gleichzusetzen. Dieser ist auf Ausgleich zwischen ALLEN Machtblöcken (Ultranationalisten, Silowiki, Nationalliberalen, Silowiki, Oligarchen & Kommunisten) bedacht, auch wenn westl. Medien z.T. suggerieren, Dugin sei Putins Einflüsster.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=22496
    User Image
    • Tomjumper 22.11.2017 10:35
      Highlight Highlight Soli Dar Wenn du für Ehrlichkeit und Transparenz bist und nur die Wahrheit verbreiten willst. Sag doch einfach weshalb du und Verifiable Truth immer nur dann Kommentare verfassen, wenn es um Putin geht? Ich habe von euch sonst noch nichts gelesen und eure Kommentare haben den fahlen Beigeschmack der Propaganda.
    • Soli Dar 22.11.2017 13:48
      Highlight Highlight Ich kenne Truth nicht, kann nur für mich sprechen.

      Deine Unterstellungen beruht auf Vorurteile und falsche Tatsachen. Ich äussere mich regelmässig zu unterschiedlichen Themen auf Watson. Mir geht es auch nicht darum Putin zu verteidigen, aber eben auch nicht zu verteufeln und dämonisieren.

      Propaganda - betreiben selbstverständlich immer und ausschliesslich die anderen, gell?

      Deine Versuche mich zu diskreditieren oder zu diffamieren, empfinde ich als verletzend, sie dienen zudem nicht der Diskussionskultur und sprechen nicht für dein Verständnis von Meinungsvielfalt.
    • Tomjumper 22.11.2017 21:31
      Highlight Highlight Ich habe dir nichts unterstellt, sondern eine Frage gestellt. der Unterschied liegt in der Wortwahl. Als Propaganda betrachte ich das unreflektierte Übernehmen einer einseitigen Sichtweise, was aus deinen Texten nicht von der Hand zu weisen ist. Diffamiert habe ich dich nicht, da ich dir nichts unterstellt noch dich in eine Ecke gestellt habe. Diskreditiert hast du dich selbst, da dein Weltbild und deine Schuldzuweisungen an andere eine eindeutige Sprache sprechen. Leider gehen weder du noch Truth auf Argumente ein, sondern Antworten oft nur mit whataboutism,dass ist keine Diskussion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 21.11.2017 18:09
    Highlight Highlight Einen recht guten Eindruck was passierte seit Glasnost und wo die "Reise" hingeht, vermittelte Peter Scholl-Latour sel.

    Weniger tendenziös, dafür nüchtern und umfassend.

  • Zeyben 21.11.2017 17:33
    Highlight Highlight Russiagate schlägt in die gleiche Kerbe:

    Play Icon
  • smoking gun 21.11.2017 16:56
    Highlight Highlight Und noch was zu Hannah Arendt: Sie hat sich auch Gedanken über den Imperialismus gemacht. Sie sieht im Imperialismus eine ähnlich zerstörerische Ideologie wie im Stalinismus. Und Arendt hat die Sowjetunion nach Stalins Tod nicht als "totalitär" eingeordnet. Masha Gessen pflückt sich da bei Hannah Arendt exakt das heraus, was sie in ihrer Kritik an Putin als nützlich erachtet. Hannah Arendt würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie wüsste, für welch billige Propaganda ihr Name verwendet wird.
  • Ville_16 21.11.2017 16:35
    Highlight Highlight Ich finde Russland toll. Da ändert auch kein subjektiver Artikel was dran.
    • Enzasa 21.11.2017 17:10
      Highlight Highlight Der Artikel hat die Politik kritisiert und nicht das Land
    • The Destiny // Team Telegram 21.11.2017 17:40
      Highlight Highlight Das Land macht die Politik.
    • Fabio74 21.11.2017 17:41
      Highlight Highlight Schön ich find die Politik katastrophal
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 21.11.2017 16:34
    Highlight Highlight Ui, schon fertig mit Trump Herr Löpfe? Back to the roots...
  • Wednesday_the_7th 21.11.2017 16:29
    Highlight Highlight Immer die westliche Sicht. Details erfährt man nie. Die Pussy Riots haben z.B. in der Kirche randaliert und "Maria du Hure Gottes" gesungen. In einem Land, in dem die Religion lange unterdrückt wurde und nun Christen endlich ihren Glauben ausleben dürfen, schon eine Beleidigung. Sachschäden werden übrigens auch hier geahndet.

    Jedes Land hat seinen Rhythmus, Homosexualität wird auch dort mal akzeptiert sein, die Bevölkerung braucht einfach ein bisschen länger.

    • Enzasa 21.11.2017 17:17
      Highlight Highlight Sie sind, wie im Westen üblich, provokant aufgetreten.
      Auch in Deutschland hätten sich bestimmte Gruppen in der Bevölkerung aufgeregt und die Kirche hätte sich öffentlich von einem solchen Verhalten distanziert und fertig.
      Das Gericht soll sachlich, objektiv und rechtsstaatlich handeln.
      In Deutschland hätten die Mädels Sozialstunden abgeleistet. Was angemessen gewesen wäre.

      Aber in Russland wurden die jungen Frauen wie Schwerkriminelle abgestraft. Völlig überzogen
    • äti 21.11.2017 17:21
      Highlight Highlight ... Details vorab zu kennen sind oft Voraussetzung, der Länge wegen.
    • _kokolorix 21.11.2017 17:33
      Highlight Highlight Genau, und solange werden Homosexuelle in Russland ins Gefängnis gesteckt, von dummen Idioten schikaniert und von der Polizei gefoltert. Was solls, das sind ja nur Schwule, die sollen leiden und schweigen...
      Für Randalieren und Sachbeschädigung geht man hierzulande übrigens nicht mehrere Jahre ins Gefängnis, das war ein deutlich politisches Urteil
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 21.11.2017 16:23
    Highlight Highlight Die USA ist das Imperium der Welt. 10 Flugzeugträger, 700 Militärbasen auf der ganzen Welt. Sie dürfen foltern, haben die Leitwährung und auch die moralische Hohheit.

    Es ist völlig logisch, dass ein Land, das etwas dagegen setzen will, auch ziemlich autoritär handeln muss. Auch wenn Russland völlig (!) unterdotiert ist im Vergleich. Deren Militärbudget liegt sehr, sehr weit unter dem der USA/NATO.
    • äti 21.11.2017 17:24
      Highlight Highlight ... was lerne ich jetzt? Die Schweiz muss auch totalitär werden? Oder gar alle Länder?
    • Fabio74 21.11.2017 17:43
      Highlight Highlight Seltsame Logik
    • blaubar 21.11.2017 19:52
      Highlight Highlight Russland war eben lange unterlegen, nach dem Fall der Sowjetunion. Ich persönlich finde sämtliche Grossmachtgelüste übel und nicht wünschenswert. Aber man kann nicht Putin blöd finden und die USA gut, das ist bireweich.
      Und wer die NATO, Guantanamo, die 700 Militärbasen, all die „Eingriffe“ in souveräne Staaten befürwortet, ist pro US-Imperium.
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  • Angelo C. 21.11.2017 15:48
    Highlight Highlight Trump scheint bereits etwas ausgelutscht - ergo back to the roots, Philippe Löpfe 😉 ?!
    • _kokolorix 21.11.2017 18:24
      Highlight Highlight Wir wissen, dass du Löpfe nicht magst.
      Vielleicht hast du noch etwas zur Sache zu sagen?
    • Angelo C. 21.11.2017 19:12
      Highlight Highlight Und ich weiss, dass du mich nicht magst - daher dein stetes Genörgel egal um was es geht 😉!

      Zum Thema aber, das hier von Löpfe zum x-ten Mal in praktisch gleicher Strickart vorgestellt wird, habe ich tatsächlich nichts (mehr) zu sagen, denn im Gegensatz zu dir, wiederhole ich mich nur ungern.
    • Fabio74 21.11.2017 21:13
      Highlight Highlight Um was geht es? Putins Regime schön zu reden? Weil Diktatoren so was tolles sind?
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  • Posersalami 21.11.2017 15:38
    Highlight Highlight Wer wäre eigentlich ein geeigneter Nachfolger von Putin? Wenn ich mir so das Gruselkabinett von möglichen Nachfolgern anschaue wird mir schlecht. In der Opposition sieht es auch nicht besser aus, alles das selbe Pack. Will wirklich jemand den Faschisten Alexei Nawalny als Präsident sehen?
    • Echo der Zeit 21.11.2017 18:36
      Highlight Highlight Es gab mal ne Zeit , da dachte ich - der Medwedew könnte noch was sein .... vor langer Zeit.
  • smoking gun 21.11.2017 15:34
    Highlight Highlight Man kann an Putin vieles kritisieren, aber ist es nicht gerade sein Verdienst, Russland vor den westlichen Raubritten bewahrt zu haben? Ein Land, dessen Haupteinahmequelle Ressourcen sind, darf man nicht zum Plündern freigeben. Von daher war es richtig, Öl- und Gasfirmen wieder zu verstaatlichen. Mit was hätten den die Russen ernährt werden sollen? Was geschieht, wenn die "westliche Wertegemeinschaft" ein Land okkupiert, kann man gut in der Ukraine erkennen: Das Land gehört heute zu den korruptesten und kaputtesten Ländern in Europa. Und ja, den Russen geht es besser als den Ukrainern.
    • Luku luku 21.11.2017 17:17
      Highlight Highlight Well... Seine eigenen Raubritter beuten ihr Land aus, ist Hyperkapitalismus wie bei uns auch
    • Enzasa 21.11.2017 17:26
      Highlight Highlight ??? Ein paar verdienen mit den Ressourcen Millionen und die breite Bevölkerung hungert?
      Wer hat denn die Ukraine ausgeplündert und diese Person und das hinterzogene Kapital werden von Russland geschützt?
    • äti 21.11.2017 17:34
      Highlight Highlight ... wirklich?
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  • cheko 21.11.2017 15:16
    Highlight Highlight Sehr guter Text! Und leider die traurige Wahrheit wie es mit einem einst so "demokratisierenden" Staat gesellschaftlich bergab gegangen ist.. Durch den Einfluss, welchen Putin auf die Welt ausübt, wird es nur noch schlimmer..
    • Zeyben 21.11.2017 16:11
      Highlight Highlight Hä? Jetzt greift wohl völlige Verblödung um sich..
    • PaLve! 21.11.2017 22:38
      Highlight Highlight Wann war den Russland jemals demokratisch???? :D
  • Silvio Roncoroni 21.11.2017 15:15
    Highlight Highlight Für mich ist Putin einer der unberechenbarsten, aber berechnendsten, machtstrebendsten, intelligenteren und gefährlichten Politiker der Gegenwart.
  • NWO Schwanzus Longus 21.11.2017 15:06
    Highlight Highlight Ich würde nicht von totalitär sprechen, höchstens autoritär. Die Putingegner sind unfähig Menschen hinter sich zu bringen deswegen gewinnt Putin in Russland immer wieder mal Wahlen. Man muss auch die Schwäche der Opposition erwähnen.

    Das Stalin wieder im Kurs ist, ist aber bedenklich. Generell ist die UdSSR schlecht für Russland gewesen da sie im Ersten Weltkrieg als Siegerpartei den Friedensvertrag von Brest abgeschlossen hat was Russlands zum Verlierer machte. Dazu haben sie 60 Millionen Menschen auf dem Gewissen.
    • NWO Schwanzus Longus 21.11.2017 15:37
      Highlight Highlight Sprich ohne UdSSR und das Sozialismusprojekt wäre Russland um einiges stärker und sowie bevölkerter. Anstatt 150 Millionen hätten sie durchaus heute 300-400 Millionen Einwohner haben können ohne die UdSSR, nur auf russischem Gebiet. Es hätte eine menschlichere Entwicklung genommen.
    • phreko 21.11.2017 16:06
      Highlight Highlight Die Opposition hat auch manchmal mühe am Leben zu bleiben, in Freiheit zu bleiben oder ihr Vermögen zu erhalten.
    • Balikc 21.11.2017 16:09
      Highlight Highlight "Putingegner sind unfähig Menschen hinter sich zu bringen ..."
      Ist auch schwierig wenn man systematisch verfolgt und benachteiligt wird. Daher die Schwäche der Opposition.
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  • NWO Schwanzus Longus 21.11.2017 14:53
    Highlight Highlight Dugin hat keinen Einfluss im Kreml. Er ist nur eine bekannte Persönlichkeit, aber Einfluss hat er keinen.
    • Fabio74 22.11.2017 07:56
      Highlight Highlight Träum weiter
    • Soli Dar 22.11.2017 13:16
      Highlight Highlight @Fabio74 Dugin ist wie gesagt nur eine Stimme unter vielen und wird in den hiesigen Darstellungen tendenziell überbewertet. Es gibt keine einfachen & linearen Antworten auf komplexe Strukturen und Entwicklungen, auch wenn dies gerne suggeriert wird.
    • Fabio74 22.11.2017 20:33
      Highlight Highlight @solidar Sowie Bannon auf Trump keinen Einfluss hat...
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  • fischbrot 21.11.2017 14:33
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist tendenziös und reisserisch. Die subjektiv gefärbten Behauptungen werden nicht mit Fakten untermauert. Die russische Bevölkerung wird unisono unter Generalverdacht der Blindgläubigkeit bezichtigt und mit dem beleidigenden Label "Homo Sovieticus" versehen, mit dem schon fast inflationär herumgefuchtelt wird. Gefällt mir gar nicht.
    • Posersalami 21.11.2017 15:34
      Highlight Highlight Ein klassischer Löpfe eben. Ganz auf transatlantischer Linie verbreitet er hier regelmässig Propaganda.
    • FrancoL 21.11.2017 15:48
      Highlight Highlight Sie bemängeln die Textaussagen, die 2 Dutzend Aussagen beinhaltet und führen eine allgemeine Kritik an ohne einen Punkt aufzugreifen und eine Gegenthese aufzustellen.
      Das ist für mich nun reines Journi-Bashing.

      So wie es sie schreiben ist es ein Generalverdacht gegen die Aussagen des Artikels, also genau das was Sie am Artikel bemängeln.
    • Juliet Bravo 21.11.2017 16:25
      Highlight Highlight Beruhig dich. Es ist eine Buchrezension.
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  • thompson 21.11.2017 14:31
    Highlight Highlight er wird gewählt, basta.
    • Silvio Roncoroni 21.11.2017 15:57
      Highlight Highlight Jaaa, klar: So wie in anderen autokratischen Ländern die jeweiligen Machthaber auch "gewählt" werden - mangels Alternativen, da Gegenkandidaten zu (manchmal) kurzen Gefänfnisstrafen verurteilt werden was sie von der Teilnahme an den "Wahlen" ausschliesst. Das ist noch die harmlose Variante...
    • Firefly 21.11.2017 16:00
      Highlight Highlight Natürlich wurde er gewählt, ich frage mich nur, wieso die Opositionspolitiker im Lande vor den Wahlen immer im Gefängnis landen.
    • thompson 21.11.2017 17:59
      Highlight Highlight russland ist vetomacht bei der uno. habe noch keine sanktion/motion gegen russland gesehen in letzter zeit...
      ngos etc. haben es in 10 jahren nicht geschafft, einen glaubwürdigen gegendemokraten zu formen.
      Putin einfach der beste mann im moment.
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  • roger.schmid 21.11.2017 14:20
    Highlight Highlight Der Artikel sollte allen Kremlfans zu denken geben..
    Stattdessen werden sie sich wohl wie immer auf die Überbringer der schlechten Nachrichten stürzen und in Whataboutism flüchten..
    • FrancoL 21.11.2017 15:52
      Highlight Highlight Ja das ist so und vor allem scheinen die vielen Putin-Boys und Girls zu vergessen woher Putin kommt und wie er seien Aufstiegt geschafft hat. Alles wird mal kurz weggeblendet.
    • x4253 21.11.2017 15:54
      Highlight Highlight Maskirovka halt.
      Das beherrscht man in Russland (seit der Zarenzeit).

      Btreffend "Putin wird gewählt bla bla": Ja logisch, ist ja niemand mehr übrig den man ernsthaft wählen kann, denn potenzielle Konkurrenten von den Wahlen ausgeschlossen (z.B. Jawlinski), die Parteien unterwandert und öffentlich demontiert.
    • Sandro Lightwood 21.11.2017 16:42
      Highlight Highlight Treffer.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

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