Wirtschaft
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Trotz Krim-Krise

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann will nach Russland reisen

Die Reise des Wirtschaftsministers sei Teil der «langfristigen Planung» des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), sagte WBF-Sprecher Ruedi Christen am Samstag. Er bestätigte eine entsprechende Meldung im «St. Galler Tagblatt». Die Mission sei seit dem vergangenen Sommer in Vorbereitung. Es stehe aber noch kein konkretes Programm.

Die Beziehungen zwischen Russland und der Schweiz stehen auf dem Prüfstand, seit sich die Lage in der Ukraine verschärft hat. Der Bundesrat beschloss Ende März, von den USA und der EU verhängte Sanktionen gegen Moskau nicht zu übernehmen. Als Schengen-Land ist die Schweiz aber von Einreisesperren gegen Personen betroffen, die auf der EU-Sanktionsliste stehen.

Die Schweiz reagierte mit einer Reihe von kleineren Massnahmen auf die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim, die auch die Wirtschaftsbeziehungen zu Moskau tangieren. Unter anderem wurde die Ausfuhr von Kriegsmaterial nach Russland gestoppt. Zudem wurden die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Russland und den EFTA-Staaten, zu denen auch die Schweiz gehört, ausgesetzt.

Im Jahr 2012 betrug der Wert der Schweizer Ausfuhren nach Russland 2,96 Milliarden Franken. Das entspricht lediglich 1,4 Prozent des gesamten Exportvolumens.



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