Wirtschaft
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So hat man mehr vom Lohn

Im Portemonnaie herrscht Ebbe? Diese 11 Tipps helfen dabei, Kohle zu sparen

Was auf die hohe Kante packen klingt gut, aber irgendwie rinnt das Geld einfach so durch die Finger. Doch es braucht keinen Totalverzicht und auch keinen super gewieften Finanzberater, um daran etwas zu ändern. Diese Tricks schaffen Abhilfe. 

14.11.14, 14:30 19.11.14, 15:03

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Tipp 1: Tuben aufschneiden – klingt blöd, spart viel

Reporter des Sat.1-Magazins «Akte 20.14» haben diverse Kosmetikprodukte daraufhin untersucht, wie viel noch in den diversen Tuben steckt, wenn sie von den Konsumenten weggeworfen werden. Dazu haben sie Shampoo, Haargel, Zahnpasta, Deo und Make-up einer Computertomographie unterzogen. Das Ergebnis: In angeblich leeren Tuben fanden sich teilweise noch bis zu 30 Prozent(!) des Inhalts. Es lohnt sich also durchaus, Tuben – egal ob Zahnpaste oder Tagescreme – aufzuschneiden und den Rest herauszuholen. Übrigens: Wenn man Tuben (mit geschlossenem Deckel) beginnend am unteren Ende über eine Tischkante nach unten zieht, sammeln sich die Reste oben bei der Öffnung und können leicht herausgedrückt werden.

Tipp 2: Kind dabei? Immer eine Flasche Ketchup mitnehmen

Wer mit Kindern einen Ausflug unternimmt, darf zwei Sachen nicht vergessen: Ketchup und Mineralwasser. Denn Mineralwasser kostet in allen diesen Pommes-Selbstbedienungsrestaurant 4.50 CHF pro 0,5 Liter und Ketchup 50 Rp. für ein 20-Milliliter-Beutelchen. Realistischerweise braucht es von diesen aber etwa 10 für zwei Pommes-Kinder. Man spart so also 20 Franken pro Mittagessen. 

Tipp 3: Volle Trommel, volles Sparfeuerwerk

Viele neigen dazu, die Wäsche zu heiss zu baden. Für normal verschmutzte Wäsche reicht immer eine Temperatur von 30⁰ C. Stark verschmutzte Wäsche kommt mit 40⁰ C aus. Ein Waschgang mit 30⁰ C verbraucht gegenüber einem Waschgang mit 60⁰ C weniger als die Hälfte der Energie. Kochwäsche mit 90⁰ C ist nur in Ausnahmefällen nötig, zum Beispiel bei Wäsche von Kranken. Ein Waschgang mit 90⁰ C verbraucht 40 Prozent mehr Energie als ein Waschgang mit 60⁰ C. 

Tipp 4: Gratis im Web surfen

Wer das Internet zu Hause nur für Facebook, E-Mails und für ein bisschen im Web surfen braucht, fährt möglicherweise mit einer Gratis-Lösung prima. Free Internet von Cablecom bietet kostenlosen Internetzugang (2 Megabit/Sekunde). Wer es nutzen will, benötigt einen internetfähigen Kabelanschluss von Cablecom und ein Kabelmodem. Dieses kann gegen eine einmalige Gebühr von 49 Franken via Cablecom-Website bestellt werden.

Tipp 5: Münzen ab in die Whisky-Flasche

Jeden Morgen das Münz aus der Tasche leeren und in grosse Whisky-Flaschen oder in was auch immer so als Sparschwein dient stecken. Dann kommt das Wichtige: Es darf nie etwas raus, nur rein. Und wenn das Gefäss voll ist, kommt die Kohle auf ein Sparkonto. Da kommt im Laufe der Jahre einiges zusammen. 

Tipp 6: Beim Einkaufen nicht übern Tisch ziehen lassen

Die Augen sind immer grösser, wenn man Appetit hat. Deshalb: Einkäufe im Voraus planen, Einkaufszettel schreiben und nur das, was auf der Liste steht, ins Wägelchen legen. Was auch den Geldbeutel schont: Fertigprodukte meiden und Mahlzeiten selber zubereiten. Es gibt viele Gerichte, die man recht schnell zubereiten kann. Und wenn man grössere Portionen kocht, kann man den Rest einfrieren oder am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen. 

Tipp 7: Haarpackungen selber machen

Nein, es muss nicht immer teurer Markenkram sein. Viele Kosmetik und Pflegeprodukte lassen sich leicht selber herstellen – und sogar ohne Zusatzstoffe. Zum Beispiel Haarpackungen. Hier ein Rezept dafür: Zwei Esslöffel Olivenöl mit einem Esslöffel Honig vermischen. Anschliessend ein Ei dazugeben und kräftig durchrühren. Diese Kur kannst du ins feuchte Haar einmassieren und eine halbe Stunde einwirken lassen. Anschliessend gründlich ausspülen, mit Shampoo waschen und wenn nötig einen zweiten Waschgang einlegen, damit keine Reste im Haar verbleiben. Die Kur wirkt gegen Spliss und macht störrisches Haar wieder geschmeidig.

Tipp 8: Online-Datensammlern ein Schnippchen schlagen

Tricksen beim Flügesuchen: Wer nicht gleich bucht, sollte die Tickets besser von einem anderen Ort aus an einem anderen Rechner kaufen. bild: shutterstock

Wenn Sie auf einer Webseite mehrmals nach einem bestimmten Flug, Hotel etc. suchen, kann es sein, dass der Preis mit der Zeit steigt. Der Anbieter weiss, dass Sie diesen Flug dringend brauchen. Wenn Sie im Internet einen Flug (oder etwas anderes) buchen, kann es sich daher lohnen, dies im privaten bzw. Inkognito-Modus des Browsers zu tun. Die Webseite kann so nicht prüfen, wie oft Sie nach einem bestimmten Flug gesucht haben.

Tipp 9: Frühstücken, dafür keine teuren Snacks über den Tag

Wer morgens reinhaut, spart Kalorien – und Geld. bild: shutterstock

Wer morgens nichts isst, fühlt sich schlapp, ist geistig weniger leistungsfähig und läuft Gefahr, dick zu werden. Mehrere Studien haben gezeigt, dass ohne Frühstück deutlich erhöhtes Risiko besteht, übergewichtig zu werden. Doch auch der Geldbeutel kann geschont werden. Denn wer hungrig ist, greift eher zu Snacks oder üppigem Mittagessen. Das kann auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. 

Tipp 10: Beim Online-Shopping einfach ein paar Tage warten

Moment mal – nicht gleich auf den Bezahl-Button klicken. Vielleicht gibt's Prozente. bild: shutterstock

Wer im Internet einkauft, sollte etwas Geduld mitbringen. Und so geht's konkret: Die gewünschten Waren einfach einige Tage im virtuellen Einkaufswagen lassen, ohne die Bestellung abzuschliessen. Manche Online-Shops senden nach einer Weile einen Rabatt-Code per E-Mail, um die vermeintlich zögerlichen Kunden zum Abschluss der Bestellung zu motivieren. Das funktioniert nicht immer, aber es lohnt sich den Trick auszuprobieren, wenn man das Produkt nicht sofort benötigt.

Tipp 11: Schluss mit Geldautomat

Schnell am Schalter Geld holen oder mit Karte zahlen: Das ist zu bequem und verleitet zu höheren Ausgaben.  bild: shuttestock

Das Geld geht weg wie nix? Vielleicht hilft folgender Trick: 80 Prozent des eingehenden Lohns per Dauerauftrag gleich nach Eingang auf dem Konto auf ein spezielles zweites Konto überweisen. Wichtig: Für dieses Konto darfst du keine Kredit-/Maestro-Karte haben. Und auch keine Möglichkeit für E-Banking. Das heisst, du musst persönlich an den Schalter, um Geld zu holen. Und Bargeld hat im Gegensatz zur Kartenzahlung den Vorteil, dass es beim Ausgeben mehr weh tut. (oku)

Sparen geht auch einfacher

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bosco 24.11.2014 11:23
    Highlight Wem die watson-Spartipps noch nicht reichen: Bei SRF Virus gibt's noch 11 weitere, nicht ganz ernst gemeinte Spar-Vorschläge! Viel Spass beim Ausprobieren: http://www.srf.ch/radio-srf-virus/aktuell/diese-10-geldspartipps-hast-du-noch-nie-gehoert
    0 0 Melden
  • Thomas Melone (1) 24.11.2014 07:20
    Highlight Monopolisten umgehen bei der Telekommunikation. Dazu immer nach Generika fragen.
    2 0 Melden
  • Armando 20.11.2014 23:06
    Highlight Eher banal, die Spartipps hier. Wirklich sparen kann man andernorts: KK-Prämie, Autoversicherung, Auto, Steuererklärung richtig ausfüllen, Wohnung, Ferien, Flüge. Einkaufen im Ausland.
    10 2 Melden
  • droelfmalbumst 20.11.2014 12:52
    Highlight oder in dem man einfach sein gehirn einschaltet und genau weiss wieviel man auf dem konto hat und somit nicht mehr ausgibt als man hat. und wenn man sparen will dann gleich monatlich X CHF mittels dauerauftrag auf ein Sparkonto und fertig... wer für das schon keine dissziplin hat, hat ja schon verloren... zudem ist es meiner meinung nach erziehungssache wie jemand mit dem geld umgeht
    12 4 Melden
  • CH66 19.11.2014 19:49
    Highlight Tip3: Ich zahle alles mit Karte. übertrage die daten in ein excell und habe den überblick was ich für was ausgebe (versicherung, strom, haushalt, auto... ) ... und dann mal gespannt sein nach ein paar monaten was da raus kommt.
    6 1 Melden
    • Ricco Speutz 20.11.2014 11:33
      Highlight Postfinance bietet im E-Banking gleich eine Auswertung. Hierzu kann zu jeder Zahlung (wenn es nicht selber erkennt) ein Zweck zugewiesen werden. Dazu gibt es dann verschiedene Diagramme, Rückwirkend bis 1,5 Jahre wenn ich mich nicht irre.... ;-)
      5 2 Melden
    • Armando 20.11.2014 23:07
      Highlight Sie können sich das sparen, auf Postfinance wird das automatisch für Sie gemacht.
      0 1 Melden
    • CH66 21.11.2014 01:05
      Highlight cool!
      0 2 Melden
  • CH66 19.11.2014 19:48
    Highlight das mit dem 2. konto hat was... aber...
    1. das 2. konto für wiederkehrende nicht monatliche zahlungen. heisst versicherung die jährlich kommt, steuern, strom, billag,halbtax usw und wenn sie noch so klein sind (zb Rega ) anteilmässig per dauer auftrag auf dieses konto. tut nicht so weh und man gewöhn sich dran. und wenns fällig wird... von dort zahlen. So werden engpässe vermieden.

    2. Tip. Rechne dir beim rest aus, wieviel du pro tag ausgeben kannst... also menge geld durch anzahl tage bis zum lohn... und da du ja die rechnungen und die anzahlungen (siehe tip 1) weg hast...
    1 0 Melden
  • dave1771 19.11.2014 14:54
    Highlight "Kupplung drücken und Gas loslassen." Das ist nicht euer ernst??? Wenschon den Motor bremsen lassen, dies braucht teilweise 0 Benzin! Wenn man die Kupplung drückt, braucht der Motor trotzdem Benzin!
    18 1 Melden

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