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Wohnen

Zinswende auf dem Hypothekarmarkt bleibt aus

Die erwartete Zinswende auf dem Hypothekarmarkt bleibt aus. Die Zinsen für Festhypotheken sanken im zweiten Quartal des Jahres weiter. Die schärferen Regeln des Bundesrates dürften vorerst wenig bewirken.

Kunden mit guter Bonität können zehnjährige Festhypotheken zu einem Zins unter der psychologischen Schmerzgrenze von 2 Prozent abschliessen. Dies geht aus dem aktuellen Hypotheken-Barometer von Comparis hervor.

Laut dem Internetvergleichsdienst zeigt die jüngste Entwicklung einmal mehr, wie schwierig Zinsprognosen sind. Experten waren beim Zinsrückgang im ersten Quartal von einem kurzen Intermezzo ausgegangen.

Ein Blick auf den Zinskurs zeigt nun: Alle massgeblichen Zinsen sind weiter gesunken. Die Richtzinsen für zehnjährige Festhypotheken gingen im zweiten Quartal des Jahres von 2,4 auf 2,2 Prozent zurück. Rückläufig waren auch Hypotheken mit fünfjährigen Laufzeiten, deren Zinsen von 1,6 auf 1,4 Prozent sanken. Damit nähern sich die Zinsen den Tiefstständen von Ende 2012 an.

Wenig bewirken dürften vorerst auch die schärferen Vergaberegeln, die sich die Banken gegeben haben. Seit diesem Monat wird die Frist für die Amortisation der Hypothekarschuld auf zwei Drittel des Belehnungswerts von 20 auf 15 Jahre verkürzt. Comparis schätzt aber, dass nur jeder zwanzigste potenzielle Hauskäufer angesichts der neuen Bedingungen eine günstigere Immobilie suchen müsse. (pma/sda)



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