Wirtschaft

Pionier Elon Musk will es wieder einmal wissen. Bild: AP/AAP

Von Zürich nach Genf in 30 Minuten – ETH-Studenten bauen Transportkapsel der Zukunft

27.07.17, 20:29 28.07.17, 06:35

Schneller, billiger, sicherer: Studenten der ETH Zürich nehmen Ende August am Hyperloop-Wettbewerb des Tesla-Gründers Elon Musk teil. Am Donnerstag hat Swissloop den sogenannten Pod namens «Escher» in Zürich präsentiert.

Musk sucht das Transportsystem der Zukunft und hat unter anderem deshalb den Hyperloop-Wettbewerb lanciert. Insgesamt 1200 Teams haben sich angemeldet, 27 davon dürfen Ende August in Los Angeles tatsächlich antreten.

«Unser System ist emissionsfrei und braucht keine Energie.»

CTO Chris Timperio

Darunter auch Swissloop, das einzige Team aus der Schweiz. Es besteht zu 80 Prozent aus Studenten der ETH Zürich, 20 Prozent kommen von anderen Schweizer Hochschulen.

Swissloop präsentiert Pod «Escher»

Die 50-köpfige Gruppe hat in den vergangenen zehn Monaten in ihrer Freizeit den ersten Schweizer Hyperloop Pod entwickelt, der nach Alfred Escher benannt ist. Lohn oder Credits gab es dafür nicht. «Dafür profitieren wir von der Erfahrung», sagte Luca Di Tizio, CEO von Swissloop.

Luca Di Tizio, CEO von Swissloop, ist der Stolz anzusehen. Bild: KEYSTONE

Die Entwicklung von «Escher», der noch nie getestet wurde, sei «ein hürdenreiches Rennen» gewesen. Als grösste Herausforderung sah Di Tizio den Zeitdruck. Die technische Umsetzung sei hingegen nicht so schwierig gewesen. «Wir haben viele Talente.»

Schnellster Pod gewinnt

Das Konzept des Hyperloops sieht vor, Transportkapseln in Vakuumröhren von Stadt zu Stadt zu schiessen – ähnlich der Rohrpost. Dabei sollen Geschwindigkeiten von bis zu 1200 km/h möglich sein. Damit wäre der Hyperloop das schnellste Transportsystem an Land.

«Es geht sicher noch 20 Jahre, bis wir in einem Hyperloop sitzen werden.»

Luca Di Tizio behält denn Ball flach

Im Wettbewerb von Musk geht es ebenfalls um Geschwindigkeit: Der schnellste Pod auf der 1.25 Kilometer langen Teststrecke gewinnt. «Wir wollen 400 km/h erreichen», sagte Di Tizio.

Das Team hat sich deshalb für einen Kaltgas-Antrieb entschieden. Druckluft wird aus einem Tank abgelassen. Dank Magneten schwebt die Kapsel in der Vakuumröhre. «Unser System ist emissionsfrei und braucht keine Energie», sagte Chris Timperio, CTO von Swissloop.

Ihr Ziel sei es, die Strecke von Zürich nach Genf dereinst in 30 Minuten zurücklegen zu können. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. «Es geht sicher noch 20 Jahre, bis wir in einem Hyperloop sitzen werden», sagte Di Tizio, der das Transportsystem als «schneller, billiger und sicherer» anpries.

«Swissloop – Venture Audience Award». Video: YouTube/digezz

Begeisterte Rektorin

ETH-Rektorin Sarah Springman wird nicht mit nach Amerika reisen, «aber ich drücke ihnen von Zürich aus die Daumen». Sie sei total begeistert und stolz. «Die Studenten haben etwas Wahnsinniges erreicht.» Besonders beeindruckt ist sie unter anderem von der Teamfähigkeit und der Kreativität. (sda)

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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ein Freigeist 07.08.2017 14:07
    Highlight Genialstes Fortbewegungsmittel ever, ruhig, schnell und computergesteuert, also fällt menschliches Versagen (fast bei allen Autounfällen die Hauptursache) weg. Alle Strassen, Autobahnen, Bahngeleise etc. können renaturiert werden
    1 0 Melden
  • iNDone 28.07.2017 06:02
    Highlight Natürlich wird Jesus Musk ein Vakuum
    1 18 Melden
  • Donald 28.07.2017 05:03
    Highlight So ein wenig testen wäre sicher sinnvoll, wenn man soviel Zeit investiert.
    10 1 Melden
    • vmaster97 28.07.2017 23:55
      Highlight Ja sicher. Aber bau mal einen 1.25 Kilometer langen Vakuum-Tunnel. Da ist der Wagen wohl deutlich günstiger und einfacher zu realisieren
      0 0 Melden
  • Posithis 28.07.2017 00:13
    Highlight "Das Konzept des Hyperloops sieht vor, Transportkapseln in Vakuumröhren von Stadt zu Stadt zu schiessen"
    Das stell ich mir ziemlich problematisch vor. Mehrere kilometer lange vakuumröhren. Ein kleines Leck, eine Instabilität und die gesamte Passagierschaft wird in Einzelteile zerfetzt. Die Röhren stabil und dicht zu halten wird nur schon wegen der wärmeausdehnung der Metallröhren genug schwierig.Da steht eine grosse Anzahl bisher ungelöster technischer Probleme bevor! Dann kommt noch dazu das der gspass Teuer wird! Ich denke nicht das sich das jemals lohnen wird..
    9 25 Melden
    • Midnight 28.07.2017 08:16
      Highlight Das hat man beim Flugzeug und beim Computer auch gesagt...
      22 0 Melden
    • Me, my shelf and I 28.07.2017 10:56
      Highlight Der Geplante Hyperloop zwischen LA und San Francisco würde sich bei normalen Temperaturschwabkungen von wenigen °C mehrere 100 Meter in der Länge ausdehnen.
      Daran könnte man sich mit viel Geld und Aufwand noch anpassen(z.B. Bahnhöfe und Halterungen auf Schienen).
      Die einzelnen Glieder des Loops sicher abzudichten jedoch ist mit momentanem Forschungsstand auf diesem Thema fast unmöglich wenn der Grundbaustoff ständig seine Form ändert.
      1 1 Melden
    • Nevermind 28.07.2017 11:20
      Highlight Ich würde das eher mit der magnetschwebebahn vergleichen. Nur wird sie jetzt in einer Röhre mit reduziertem Umgebungsdruck und damit zwangsweise mit einer passagierdruckkabine gebaut.
      Die magnetschwebebahn ist seit ca 40 Jahren im Gespräch und hat sich nur wenig durchgesetzt. Jetzt setzt man sie in eine technisch viel anspruchsvollere Umgebung und spricht von weniger als 10 Jahren bis zur marktreife.
      3 0 Melden
  • Hugeyun 27.07.2017 23:37
    Highlight Gab es nicht schon mal so einen Ideenwettbewerb, wo schlussendlich Münchner Studenten als Sieger hervorgingen?
    6 0 Melden
  • Me, my shelf and I 27.07.2017 23:24
    Highlight Dieses System einigermassen hinzubekommen kann ich mir höchstens mit Supraleitern vorstellen. Problem: Sauteuer und Energieaufwändig.

    Der Hyperloop sieht auf dem Papier toll aus, ist jedoch kaum umsetzbar, da (ganz viele Gründe einfügen).

    Thunderf00t hat dazu ein paar informative YouTube-Videos erstellt, die den Hyperloop ziemlich zerreissen.
    5 8 Melden
  • Redly 27.07.2017 23:05
    Highlight "Emissionspreis"? Eine Valuumröhre emmissionsfrei bauen und betreiben..., Druckluft-Antrieb emmisionsfrei... woher kommt der Druck?
    Bei aller Begeisterung - Sorry, das ist Bullshit.
    28 2 Melden
  • Holla die Waldfee 27.07.2017 22:21
    Highlight Anstatt die Spitzenleistung zu würdigen, wird das einzige kleine Manko durchgelästert. Und dabei ist das nur ein ungeschickt formulierter Satz. Das Projekt selbst ist super.

    Wer das nicht zu schätzen weiss und anerkennen mag und stattdessen lieber wegen so einer Kleinigkeit die grosse Leistung niedertrampelt, der braucht Hilfe.
    64 16 Melden
    • kleiner_Schurke 27.07.2017 23:16
      Highlight Naja, von Leuten der ETH erwartet man eben, dass sie das, was sie machen auch wirklich verstehen. Wenn nicht die, wer denn dann?
      Und da darf einfach ein solcher Anfängerfehler nicht vorkommen. Wenn schon dabei Fehler passieren, was muss man denn von dem Vehikel erwarten?

      Skeptisch macht mich auch, dass dieser Escher noch nie getestet worden sein soll. Und so wollen die zu einem Wettbewerb antreten? Das ist reichlich mutig. Und dann fällt mir auch noch auf wie viele CEO, CTO, COO und CBO usw. es dort gibt. Dafür hat die Zeit gereicht, aber für einen Test offenbar nicht.
      8 15 Melden
    • Nevermind 28.07.2017 01:32
      Highlight Ein Magnetsystem zur Spurhaltung, eine Pressluftflasche mit regulierbarem Ventil und eine Hülle die nach Hightech aussieht?


      4 3 Melden
    • emc2 28.07.2017 09:59
      Highlight @kleiner_Schurke
      Ja, der Satz ist unglücklich formuliert. Aber ob er das wortwörtlich so gesagt hat oder ob der Autor geschlampt hat, ist ja nicht erwiesen.

      Die Aussage kommt übrigens daher, dass aussen auf der Röhre Solarzellen sitzen, die das Gesamtsystem mit genügen Energie versorgen sollen. Klar, dafür braucht es Sonnenenergie.
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 28.07.2017 11:32
      Highlight @emc2
      Ich hatte als Doktorand das Glück mehrere Forschungspreise zu gewinnen. Natürlich wollten die Preisstifter die Verleihung des Preises an die grosse Glocke hängen, quasi als Werbung für sich selber. Das gehört dazu. Es waren deshalb immer auch Vertreter der Median anwesend denen ich Auskunft über etwas geben durfte, von dem sie nicht den geringsten Schimmer hatten. Ich habe deshalb jeweils darum gebeten das Manuskript durchlesen zu können, denn letztlich steht ja dann mein Name da und ich werde ausgelacht. Der CTO von Swisloop scheint von solchen Dingen noch nie etwas gehört zu haben.
      3 0 Melden
  • sambeat 27.07.2017 22:09
    Highlight Ich bin kein ETH-Student, geschweige denn Professor oder Doktor. Aber ein weiss ich genau: Ohne Energie bewegt sich das Teil keinen einzigen müden Millimeter!
    95 18 Melden
    • Adrian Habegger 27.07.2017 22:27
      Highlight Genau aber er sagt ja emmissionsfrei ;-) die Erzeugung dieses Kaltgases benötigt sicher auch irgend eine Art Energie... Sei es elektrisch thermisch oder chemisch... Wieso dann nicht gleich elektrische Energie als Antrieb verwenden frag ich mich da...?
      22 6 Melden
    • Adrian Habegger 27.07.2017 22:29
      Highlight Uups mal wieder nicht genau gelesen 😑
      8 4 Melden
    • sambeat 27.07.2017 22:41
      Highlight Und vielleicht überzeugt mich einer der Blitzer vom Gegenteil, wer weiss... Ich höre aufmerksam zu! ;)
      6 3 Melden
    • dommen 27.07.2017 22:47
      Highlight Die Energie dürfte für den Betrieb der (Elektro)magneten draufgehen. Und die Luft komprimiert sich vermutlich auch nicht von alleine...
      15 2 Melden
    • Tomlate 28.07.2017 00:54
      Highlight @sambeat 😊
      5 0 Melden
  • SayDandE 27.07.2017 22:06
    Highlight Mal schauen wie sich der prototyp schlägt. Ich finde den Hyperloop ein eher fragiles konzept. Hochvakuum über hunderte von kilometern erhalten ohne dass die röhre durch kleinste risse instabil wird. Wird durch "Saint Elon" diese Idee praktikabel? Mich nähme noch wunder wieviele pumpen dies braucht, damit das vakuum konstant ist...
    49 4 Melden
    • Posersalami 27.07.2017 22:14
      Highlight Hyperloop braucht kein Vakuum. Im Originalkonzept sind die Röhren nicht leer gepumpt. Die Kapseln sollten auf einem Luftpolster gleiten, das spart Unsummen!
      8 4 Melden
    • sambeat 27.07.2017 22:15
      Highlight ... Womit wir wieder beim Punkt "Der Hyperloop braucht keine Energie" wären 😉
      17 5 Melden
    • Yes. 27.07.2017 23:02
      Highlight So wie Musk es sich damals vorstellte, sollte es nur ein Teilvakuum sein, und das Fahrzeug auf einem Luftkissen schweben.

      Hoffe ich schreibe keinen Blödsinn, ist nicht mein Fachgebiet 😬
      3 0 Melden
    • Mumped 27.07.2017 23:25
      Highlight @Posersalami hab ich anders verstanden, nämlich dass ein partielles Vakuum herrscht, ein Kompressor vorne im Wagen die verbliebene und aufgestaute Luft komprimiert und dadurch das Luftpolster erhält. Ein partielles Vakuum ist wesentlich einfacher zu erhalten als ein hochvakuum
      2 0 Melden
    • Nevermind 28.07.2017 01:40
      Highlight Ohne Vakuum wirst du in einer Röhre keinen Gegenstand auf 1200 km/h beschleunigen.
      Und falls doch, unter blödsinnig hohem Energieaufwand, will niemand am anderen Ende der Röhre stehen.
      2 0 Melden
    • Posersalami 28.07.2017 07:32
      Highlight @Mumped: Wir reden von selben, ich kanns halt nicht so gut formulieren.

      2 0 Melden
    • Midnight 28.07.2017 08:31
      Highlight Klar geht das. Wenn sich weniger Luft in der Röhre befindet, sinkt der Luftwiderstand. Ergo kann schneller gefahren werden, ohne dass dafür eine Riesenmenge Energie verbraten wird. In einem Hochvakuum wären denn auch weit höhere Geschwindigkeiten als "nur" 1200 km/h möglich. Der Aufwand wäre allerdings zu gross. Zudem: Man spricht von einer theoretischen Maximalgeschwindigkeit, was aber nicht heissen muss, dass diese in der Praxis auch wirklich erreich wird. Ist ein bisschen wie die maxima erlaubte Geschwindigkeit auf schweizer Autobahnen...
      1 0 Melden
    • Nevermind 28.07.2017 12:44
      Highlight Es kommt auf den Abstand zwischen Projektil und röhrenrand an wieviel Luft noch vorhanden sein darf ohne dass die Luft vor dem Projektil in einer geschlossenen Röhre komprimiert wird und wie bei einem Kolben als Feder wirkt. Falls man mehrere Gefährte in der selben Röhre bewegen will wird das ganze noch komplizierter. Schon der ständige Druckausgleich der Kabine und die druckhaltung der Röhre sind ein technischer Albtraum. Das bewegt sich in Richtung Raumfahrttechnik.
      0 0 Melden
  • kleiner_Schurke 27.07.2017 21:52
    Highlight Also eine Art gepimpter Rahmbläser.
    53 6 Melden
    • Adrian Habegger 27.07.2017 22:28
      Highlight 🤣🤣
      3 4 Melden
    • Midnight 28.07.2017 08:32
      Highlight 😂😂
      1 0 Melden
    • AL:BM 30.07.2017 11:09
      Highlight ..
      1 0 Melden
  • Maragia 27.07.2017 21:38
    Highlight "Druckluft wird aus einem Tank abgelassen. Dank Magneten schwebt die Kapsel in der Vakuumröhre. «Unser System ist emissionsfrei und braucht keine Energie», sagte Chris Timperio, CTO von Swissloop."

    Finde den Widerspruch!!
    115 10 Melden
    • statistikus 27.07.2017 21:59
      Highlight Es ist erschreckend, dass Sie Blitze erhalten. Das ist Physik und nicht Ideologie! Denkt ihr etwa die Druckluft für den Antrieb wurde einfach ohne Energieaufwand in den Tank gezaubert? Sehr wahrscheinlich wurde hier falsch zitiert oder der befragte Herr war reichlich nervös.
      104 4 Melden
    • sambeat 27.07.2017 22:23
      Highlight @statistikus: Das ist wahrlich erschreckend, aber andererseits muss man beachten, dass nicht alle Menschen das Basiswissen der Physik besitzen. Und zu Ihrem letzten Satz: Ich vermute mal, dass beides zutrifft 😉
      20 7 Melden
    • farbarch1 27.07.2017 22:39
      Highlight Das sollte wohl eher heissen: ...und braucht keine externe Energiezufuhr...
      30 3 Melden
  • Bene883 27.07.2017 21:29
    Highlight Ist emissionsfrei und braucht keine Energie, sosoo... entweder falsch zitiert oder reichlich naiv.
    65 5 Melden
    • thewanderer 27.07.2017 21:44
      Highlight damit wären dann viele physikalischen Gesetze hinfällig...
      Wir Schweizer sind schon "Siebäsiechä"...
      ...oder vielleicht doch nicht...
      38 0 Melden
    • Mafi 27.07.2017 21:55
      Highlight Ist nur ein Marketing-Trick. Der Pod selber braucht keine Energie - diese wird vom System um den Pod rundherum verbraucht, das den Pod antreibt.

      Naja, etwas gar reisserisch finde ich die Aussage schon ;)
      40 2 Melden
  • Jaing 27.07.2017 21:16
    Highlight Tolle Sache. Ich wünsche den Studenten viel Erfolg.
    29 8 Melden
  • Olaf44512 27.07.2017 21:08
    Highlight Well done!
    14 9 Melden
  • Mumped 27.07.2017 20:38
    Highlight "Unser System ist emissiosfrei und braucht keine Energie"
    Na ja is mir neu, dass Druckluft auf Bäumen wächst. Auch wird dann das Prinzip einer Vakuumröhre hinfällig (weil man das Vakuum ja durch die Druckluft reduziert oder ganz zerstört) oder verstehe ich da was falsch? Aber um nen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen ist das gute alte Kanonenprinzip "hinter dem Projektil mehr Druck als davor" sicher zielführend :)
    46 4 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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