Wirtschaft
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So viel Mehrwertsteuer zahlst du jährlich – und 8 weitere Fakten zur MWST 

Seit 1995 gibt es die Mehrwertsteuer in der Schweiz. Immer wieder wurden die Prozentsätze angepasst. Jetzt droht erstmals ein zweistelliger Wert. Das musst du über die MWST wissen.

04.05.18, 09:37 05.05.18, 10:05
Irem Anan, Lea Senn, Reto Fehr


Wie funktioniert die Mehrwertsteuer?

grafik: watson.ch / quelle: vimentis.ch

Die Handels AG muss nicht die gesamte von Kunde Meier erhaltene MWST dem Staat abliefern, sie kann die von ihr bezahlte Vorsteuer an Weinbauer Müller (0,77 Franken) abziehen.

Und noch mit einem einfachen GIF erklärt:

Was gibt es für Steuersätze?

Wie viel MWST zahlt man im Ausland?

So kam die Mehrwertsteuer in die Schweiz

So veränderte sich der Mehrwertsteuersatz seit der Einführung

So viel Geld kassiert der Bund jährlich an MWST

Im ersten Jahr 1995 nahm der Bund dank der Mehrwertsteuer 8'857'000'000 Franken ein. Danach ging es rasant aufwärts. Seit 2012 haben sich die Einnahmen bei über 22 Milliarden jährlich eingependelt. 2017 wurde mit 22'901'966'000 erstmals an der 23-Milliarden-Marke gekratzt.

62 Millionen Franken täglich

Zwei kleine Spielereien für zwischendurch:

Die Mehrwertsteuer ist für alle Einwohner gleich hoch. Sehr vereinfacht gesagt: Hätten 2017 alle 8'848'200 in der Schweiz lebenden Bürger die Mehrwertsteuer unter sich aufgeteilt, hätte jeder 2700 Franken ins Kässeli werfen müssen.

Die MWST macht ein Drittel der Bundeseinnahmen aus

Dafür wird das MWST-Geld verwendet

Mehrwertsteuern kannst du mit diesen Apps nicht sparen, aber Geld:

Steuererklärung ausfüllen: Ein Leidensweg in 10 Stufen

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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Brikne, 20.7.2017
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50
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    Alle Leser-Kommentare
  • fredib 05.05.2018 10:46
    Highlight Tolle Fakten, schöne Kuchen, gute Kommentare. Aber was ist eigentlich der Grund für eine Mehrwertsteuer? Von dem Geld das wir verdienen geht jährlich ein ziemlicher Batzen an Bund und Kanton und wenn wir von dem was übrig bleibt etwas kaufen, zahlen wir gleich noch einmal...
    8 7 Melden
  • pali2 05.05.2018 07:56
    Highlight Zu Punkt 7: Es ist ziemlich irreführend zu sagen, dass bei der MWST alle gleichviel bezahlen. Durch den unterschiedlichen Konsum (und Reiche konsumieren normalerweise mehr) gibt es da klar eine gewisse "Progression".
    Jedoch finde ich es extrem schädlich, mit Sonder- und reduzierten Sätzen eine gewisse Umverteilung zu erreichen - dies kann sehe verzerrend sein. Damit eine MWST gut funktioniert sollte eben möglichst alles zu einem (dafür möglichst tiefen) Einheitssatz besteuert werden und die "Umverteilung" macht dann eben der unterschiedliche Konsum.
    4 4 Melden
    • Ökonometriker 06.05.2018 08:54
      Highlight Es ist vorallem Augenwischerei. Zuerst haut man hohe Zölle auf Lebensmittel um den Bauern weniger Subventionen bezahlen zu müssen, dann macht man einen auf Sozial und verlangt ein paar Prozentpunkte weniger MWSt.
      1 0 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 04.05.2018 20:58
    Highlight Ich bin für einen Einheitssatz und dass man Werbung von Techgiganten am Wohnort des Sehenden mit der MWST besteuern würde.
    13 10 Melden
  • loquito 04.05.2018 11:56
    Highlight Was absolut assozial ist, ist doch, dass wir alle gleich viel zum Bund beitragen wie alle Reichen zusammen, diese besitzen aber mehr als 50% des gesamten Geldes, zahlen also eigentlich zu wenig (Bundes) Steuer...
    38 36 Melden
    • PhilippS 04.05.2018 13:38
      Highlight Verstehe die Blitzer nicht. Als Gutverdienende darf man sicher gegen eine Erhöhung der Progression sein, ändert aber nichts daran, dass die MwSt keine soziale Steuer ist.

      Und das reiche mehr und teurere Produkte konsumieren und damit indirekt doch mehr zahlen zieht nicht....
      20 31 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2018 18:40
      Highlight Wieso sollte die MwSt eine soziale Steuer sein?
      21 7 Melden
    • Bene883 04.05.2018 20:53
      Highlight Und wieso zieht das nicht PhilippS? Der Reiche bezahlt MWST für seinen Ferrari (7.7% von 250'000 sind stolze 19k CHF) und somit deutlich mehr als der Durschnittswert von 2700.- Ich verstehe nicht, weshalb ein "Reicher" mehr MWST für ein Brot bezahlen sollte als ein "Armer". Steuerprogression auf Waren ist Unsinn.
      41 7 Melden
    • pali2 05.05.2018 07:59
      Highlight Eine MWST ist nicht für riesen Umverteilungsmassnahmen geeignet. Jedoch bezahlen durch den höheren Konsum Reiche auch da viel mehr. Wir haben aber noch dazu die direkte Bundessteuer bei welcher die Reichen ja stark zur Kasse gebeten werden.
      5 1 Melden
    • p4trick 05.05.2018 09:13
      Highlight Ich denke er vergleicht den Anteil MWST vs Bundessteuer die praktisch nur von uns pösen Gutverdiener bezahlt wird...
      2 3 Melden
    • loquito 05.05.2018 13:00
      Highlight Ich sage nicht böse Reiche... ich sehe nur, dass ich mehr in % Steuern bezahle als mein besser verdienende Nachbar mit Eigentum und 3 Autos. Wir sind übrigens gute Freunde und finden es beide stossend. Steuerprogression ist eine Theorie, welche praktisch so nicht existiert, Reiche haben viele "Optimierungsmöglichkeiten"
      9 2 Melden
    • p4trick 05.05.2018 14:12
      Highlight @loquito du kannst dich genau gleich in Pensionskasse einkaufen, 3a maximieren etc. Mit EFH zahlt er noch Eigenmietwert aber kann Unterhalt im Garten und Reparaturen am Haus abziehen.Und wieviel Autos dass einer hat spielt keine Rollen für die Steuern :-)
      3 3 Melden
    • Trasher2 06.05.2018 07:28
      Highlight @p4trick, stimmt, jeder kann bei seinem Einfamilienhaus und mit der a3 sparen! Sind doch alles Deppen und Grännis, die das nicht machen... gell!

      Das Problem in deiner wunderschönen Welt ist, dass eine 4 köpfige Familie in der beide Eltern chrampfen und beide einen Mindestlohn von 3500 - 4000 Stutz heimbringen, weder Resten für A3 noch eine Chance auf eine Hypothek haben.
      2 0 Melden
    • p4trick 06.05.2018 09:20
      Highlight @Trasher2 du zahlst so aber auch praktisch keine Steuern. Um das geht es hier..
      0 1 Melden
    • Bene883 06.05.2018 09:56
      Highlight 4-köpfige familie mit 7000-8000 Einkommen bezahlt 0 Franken Bundessteuern
      0 1 Melden
    • PhilippS 06.05.2018 12:39
      Highlight @p4trick: Ist wohl nicht der ideale Rahmen hier, solche Grundsatzdiskussionen zu führen. 600 Zeichen reichen einfach nicht...

      Mit meinen 8.5k brutto lebe ich ganz gut, kann mir alles leisten, was ich will und brauche (ohne Auto). Aber sogar diese reichen in den Städten kaum noch, um eine anständige Wohnung zu kaufen.

      Aber ich lebe def. nicht, wie du offensichtlich, in eine Blase, in der Arme einfach nur zu blöd sind um wohlhabend zu werden... Wär mal spannend zu sehen, wie du mit 4300/Mt. ein Jahr durchkommen müsstest - wenn du für die 3A 1 1/2 Monate schuften musst.
      1 0 Melden
  • p4trick 04.05.2018 10:47
    Highlight Ich dachte die Handels AG bezieht die Ware MWST befreit, da nicht für den Eigenbedarf und bezahlt den MWST erst bei Verkauf der Ware aber dafür auf den Endpreis?
    12 20 Melden
  • Hugo Wottaupott 04.05.2018 10:32
    Highlight Ach! Spielt doch keine Rolle! In der CH werden die Güter einfach über 7 Stationen vorher verkauft bevor sie beim Kunden sind somit bezahlt man unter Umständen sogar mehr MWST als in Dänemark.
    7 70 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2018 18:47
      Highlight Wenn du für 10.00 CHF etwas kaufst, dann sind davon 0.72 CHF Mwst, egal über wie viele Stationen das Produkt vorher gelaufen ist.
      Sollte doch deutlich sein, wenn man den Text oben genau liest.
      In Dänemark dasselbe, nur sind es dort von 10.00 CHF eben etwa 2.00 CHF. Also deutlich mehr.
      22 5 Melden
    • Hugo Wottaupott 04.05.2018 19:44
      Highlight Leider nein sehr geehrter Rabbi.
      4 28 Melden
    • rodman 04.05.2018 21:09
      Highlight @Hugo: jetzt bin ich ja mal gespannt auf deine rechnung :-)
      22 0 Melden
    • Hugo Wottaupott 04.05.2018 21:19
      Highlight Annahme: direktverkauf von Ware für 25.-- mit 5% MWst inkl. MWST = 1.25chf.
      verkauf über mehrere zuerst für 10 dann 15 dann 25.--. 50rp + 75rp + 1.25.--chf an MWST. DesdesDoppelten. Desdedumiren Verstehan?
      1 37 Melden
    • rodman 04.05.2018 21:23
      Highlight Und MWSt zurückfordern tun Deine Firmen freiwillig nicht, damit sie einen wettbewerbsnachteil haben?
      35 0 Melden
    • Hugo Wottaupott 04.05.2018 21:30
      Highlight Ja du obertheoretiker zeig mir mal den verkäufer der dir sagt: oh du lieber konsument ich gebs dir billiger ich kann ja dann die MWST zurückfordern?

      ehm nein einfach nein nein und nochmals nein. https://www.google.com/search?q=mwst+zur%C3%BCckfordern&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b
      0 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2018 22:30
      Highlight Sind eben caritative Firmen, die Wottaupott AGs, die dem notleidenden Staat immer gerne unter die Arme greift. :-)
      7 1 Melden
    • fischolg 05.05.2018 02:30
      Highlight @Hugo das stimmt so nicht. Egal über wieviele Stationen es lauft, es bleiben 7.7%. Im obigen Beispiel macht der Händler auf den regulären Preis (10Fr) einen Aufschlag von 5Fr und dazu kommt dann die MWSt. Er macht keinen Aufschlag auf die 10.77Fr, lediglich auf die 10Fr. Dieser muss dann aber ebenfalls MWSt zahlen, da er durch den Aufschlag einen Gewinn von CHF 5 erzielt hat. Das Preisproblem liegt da definitiv nicht an der MWSt, sondern an den vielen Stationen. Übrigens, würde es so ablaufen, wie du behauptest, wäre die Steuer in Dänemark auch höher als angegeben. http:// Wi
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 06.05.2018 10:39
      Highlight Hugo verwechselt die MwSt-Rückforderung bei Grenzübertritt mit dem Vorsteuerabzug.
      1 0 Melden
  • Fruchtzwerg 04.05.2018 10:03
    Highlight Von mir aus kann der Bund die MWST für Luxusgüter wie Autos, Uhren, Schmuck gerne mehr erhöhen, so trifft es immerhin einkommensschwache Leute nicht ganz so stark.
    Und im internationalen Vergleich stehen wir sowohl bei der MWST als auch bei der allg. Steuerlast sehr gut da...
    161 72 Melden
    • Toerpe Zwerg 04.05.2018 10:29
      Highlight Oh ja, unbedingt noch einen vierten MWSt Satz einführen!
      62 12 Melden
    • Masche 04.05.2018 10:54
      Highlight @Fruchtzwerg: Im Prinzip gute Idee. Aber was ist ein Luxusartikel. Für mich sind auch gewisse medizinische Leistungen Luxus. Oder viele brauchen ein Auto für die Arbeit, für andere ist es aber ein Luxus, insbesondere bei Zweitwagen.
      38 5 Melden
    • Donald 04.05.2018 11:00
      Highlight Spitzen Idee, "Arme" brauchen ja keine Autos...
      24 5 Melden
    • MacB 04.05.2018 11:19
      Highlight Ich verstehe nicht, wieso jedem, der etwas aus eigener Kraft erreicht, gleich wieder alles weggenommen werden soll!

      Da kannst du eher bei der Erbschaftssteiuer ansetzen. Da wird nichts geleistet und nur "verschenkt".
      44 14 Melden
    • swisskiss 04.05.2018 11:25
      Highlight Fruchtzwerg: Der Handel von Luxusprodujten unterliegt dem Wettbewerb im In- und Ausland.

      Mitarbeiter im Verkauf solcher Luxusgüter haben zum Teil schlechter Löhne als Mitarbeiter im Detailhandel.

      Tiefere Margen und sinkende Umsätze durch höhere Preise, führt unweigerlich zur Reduktion des grössten Kostenfaktors-

      Das sind die Mitarbeiterlöhne und die damit zusammenhängenden Versicherungen und Sozialabgaben.

      Unf genau hier trifft es die einkommensschwachen Menschen, die in dieser Branche arbeiten.
      14 1 Melden
    • loquito 04.05.2018 11:59
      Highlight @ Masche: Auto für die Arbeit = VW, Toyota, Opel etc. Auto rein als Luxus: BMW, Mercedes, Maserati, Ferrari... Falls man einen Dodge Ram kauft, dann Luxus, ausser er wird als Lastwagen/Zugfahrzeug geschäftlich genutzt....
      7 30 Melden
    • rodman 04.05.2018 12:05
      Highlight Ich verstehe, dass man mit progresssiven Steuern eine überdurchschnittlich hohe Belastung bei den einkommens- und vermögensstarken Bevölkerungsgruppen zu erreichen versucht. Irgendwo habe ich aber Mühe, wenn ein Umverteilungsaspekt in jedem Bereich des Lebens Einzug halten soll. Ich warte auf die Forderung, dass die Miete und der Kopfsalat, das Zugbillet und der Haarschnitt einkommensabhängig bezahlt werden muss.
      29 2 Melden
    • chandler 04.05.2018 12:34
      Highlight Und wo genau willst du eine Grenze von "Normal-" zu "Luxusgüter" ziehen? Du wirst 8 Mio. Meinungen finden in der Schweiz...
      20 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2018 18:50
      Highlight rodman
      und wer sich noch ärmer fühlt als andere, soll noch weniger bezahlen. :-)
      6 1 Melden
  • Z200 04.05.2018 09:59
    Highlight Eine gute Erklärung. Allerdings fehlt in der 1. Grafik noch die Vorsteuer die der Händler geltend machen kann.
    40 2 Melden
    • Reto Fehr 04.05.2018 10:12
      Highlight Stimmt, das war nicht ganz korrekt drin. Ist jetzt angepasst. Merci.
      30 0 Melden
  • andrew1 04.05.2018 09:46
    Highlight Die grafik bei nr. 3 ist etwas irreführend da sie bei 5% beginnt und nicht bei 0. So sieht es aus als ob man in deutschland etwa 6x so viel mwst bezahlen würde. Tatsächlich ist es "nur" etwa faktor 3. Erinnert mich spontan an https://www.watson.ch/Schweiz/SVP/841644241-Wie-die-SVP-mit-rechnerischen-und-grafischen-Tricks-den-Auslaenderanteil-in-der-Schweiz-hochpuscht
    122 3 Melden
    • Lea Senn 04.05.2018 10:09
      Highlight Guter Punkt. Ist korrigiert. Merci!
      33 3 Melden
    • Masche 04.05.2018 11:00
      Highlight Warum ist das Gesundheitswesen von der Mehrwertsteuer befreit, nicht aber die Medikamente? Wenn ich also wegen einer Kleinigkeit in die Notfallaufnahme gehe, zahle ich keine MwSt., wohl aber wenn ich zu hause eine Tablette einwerfe.
      20 5 Melden
    • Donald 04.05.2018 11:01
      Highlight Zusätzlich ist es auch noch irreführend, weil nur Länder aufgeführt sind, in denen mehr MWST bezahlt wird. Könnte man schon als politisch motiviert interpretieren...
      26 5 Melden
    • Alpaka 8 04.05.2018 11:34
      Highlight @Masche: Eine von vielen Ungerechtigkeiten der Mehrwertsteuer. Bei den Lebensmitteln ist es übrigens gerade umgekehrt: Wenn ich das Steak zu Hause konsumiere zahle ich nur 2,5 %, im Restaurant dagegen 7,7 % an den Staat.
      Nur die Kuh hat in beiden Fällen nichts mehr davon...
      15 5 Melden
    • Reto Fehr 04.05.2018 12:44
      Highlight @donald: Oder man könnte es so interpretieren, dass wir mit 38 anderen europäischen Staaten verglichen (ohne vor allem die meisten Kleinstaaten, von denen hätte Andorra 4%, San Marino keine MWST).
      Dazu nahmen wir Japan, um aufzuzeigen, dass es doch auch relevante Marktwirtschaften mit ähnlichem Steuersatz gibt. USA/Kanada ist das Pendant der MWST schon innerhalb des jeweiligen Landes zu unterschiedlich.
      11 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2018 18:55
      Highlight tremon
      Darum fragen die McDonalds immer ob zum hier essen oder mitnehmen.
      10 0 Melden
    • rodman 04.05.2018 23:09
      Highlight @tremon: die kuh profitiert von subventionszahlungen an den bauern, die durch die mwst finanziert sind
      1 1 Melden
    • fischolg 05.05.2018 02:38
      Highlight @tremon weil dir im Restaurant nicht einfach Essen angeboten wird, sondern auch eine Leistung dahinter steckt. Dienstleistungen haben auch 7.7% MWSt drauf und genau dafür (Sitzgelegengeit, Geschirr, Bedienung, Abwasch etc) zahlst du auch im Restaurant.
      3 0 Melden
    • Donald 05.05.2018 12:36
      Highlight @Reto Fehr
      Damit offensichtlich eine ziemlich wilkürliche Auswahl. Gerade da in der EU ein Mindeststeuersatz gilt, ist diese Aufstellung unbrauchbar und für Unwissende auch irreführend.
      1 2 Melden
    • Reto Fehr 06.05.2018 15:21
      Highlight @donald: Hmm, natürlich hätten wir ganz korrekterweise mit allen ca 200 Ländern vergleichen müssen. Glaube aber nicht, dass es so breite Smartphones gibt für die Darstellung.
      Ich find die Auswahl eher sinnvoll als willkürlich. Der Vergleich mit (allen wirtschaftlich relevanten) europäischen Staaten ist für mich logischer, als wenn wir da Länder wie zB Tuvalu, Andorra, Angola oder Costa Rica genommen hätten.
      0 0 Melden

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