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ARCHIV --- ZUM HALBJAHRESERGEBNIS VON GATEGROUP STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Logo der Gategroup Holding AG, aufgenommen am 23. April 2010 in Kloten. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Schweizer Flugverpfleger Gategroup: Rettung aus China.
Bild: KEYSTONE

Nach Swissport nun Gategroup: Rettung für Schweizer Airline-Caterer kommt (wieder) aus China

11.04.16, 07:26 11.04.16, 08:02


Ein weiteres Schweizer Unternehmen wird wohl bald von China aus gesteuert: Die Unternehmensgruppe HNA Group mit Sitz in Haikou hat dem angeschlagenen Schweizer Flugverpfleger Gategroup ein Übernahmeangebot unterbreitet. Der Gategroup-Verwaltungsrat gibt grünes Licht.

Die beiden Unternehmen hätten einen Transaktionsvertrag unterzeichnet, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Der Deal muss allerdings noch durch die Generalversammlung am kommenden Donnerstag und danach von den Wettbewerbshütern in beiden Ländern bewilligt werden.

Hauptsitz bleibt in der Schweiz

HNA ist bereit, 53 Franken in bar pro Gategroup-Aktie zu zahlen. Damit bewertet der Käufer den Flugverpfleger mit rund 1,4 Milliarden Franken.

Die Übernahme ändere nichts an der Weiterführung der Unternehmensstrategie der Gategroup, schreiben die beiden Unternehmen. Geplant sei die Expansion in Wachstumsmärkte. Der Hauptsitz werde unter Leitung des bestehenden Managements in der Schweiz bleiben.

Der chinesische Luftfahrt- und Tourismuskonzern HNA hatte im vergangenen Jahr für 2,73 Milliarden Franken bereits den Schweizer Flugzeug- und Flughafen-Dienstleister Swissport gekauft. Zum Konzern gehören mehrere regionale Fluggesellschaften – darunter mit Hainan Airlines das grösste private Luftfahrtunternehmen Chinas. HNA ist zudem international im Hotel- und Tourismusgeschäft sowie im Flughafenmanagement aktiv. (egg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • winglet55 11.04.2016 09:39
    Highlight Wie hoch ist wohl das "Handgeld" für die Geschäftsleitung ausgefallen? Oder wird das auch an den Steuern vorbei "Offshore" abgehandelt?
    6 0 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 11.04.2016 08:47
    Highlight Auch wenn der Ausverkauf nach China natürlich kritisch gesehen werden muss, sollte auch beachtet werden das es viele Unternehmen wahrscheinlich gar nicht geben würde, hätte niemand Geld bezahlt.
    1 0 Melden
  • Der Tom 11.04.2016 08:30
    Highlight Als nächstes werden wohl die Erdöllobby, Telekommlobby und Pharmalobby auch noch den Bundesrat an China verkaufen.
    15 0 Melden
  • Scaros_2 11.04.2016 07:52
    Highlight Und noch was an China

    @Watson
    Macht doch mal eine aufstellung was aus Europa die letzten 5 jahre in vhinesische hände gefallen ist
    14 0 Melden
  • Donald 11.04.2016 07:34
    Highlight Da wird aber die Schweiz nichts gewinnen.
    8 0 Melden

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